«Eine in Bewegung bleibende Empörung»

Konstantin WeckerKonstantin Wecker erklärt im Interview, warum er sich als Anarchist fühlt, warum für ihn der Kapitalismus am Ende ist und wie man eine immer mehr erstarrende Gesellschaft wiederbeleben könnte. Erstveröffentlichung im «Zeitpunkt» (www.zeitpunkt.ch)

Konstantin, du bist in letzter Zeit wieder mit deinem alten Lied «Die Anna-, die Anarchie» aufgetreten. Empfindest du dich noch als Anarchist?

Konstantin Wecker: Ich empfinde mich immer als Anarchist. Schon in ganz jungen Jahren habe ich mich dagegen gewehrt, dass Anarchie gleichgesetzt wird mit Terror und Gewalt. Anarchie ist der Versuch, ein herrschaftsfreies Leben zu gestalten. Und dazu gehört eigentlich sehr viel Formwille. Und es gehört etwas dazu, was der Anarchie immer abgesprochen wird: Liebe. Anarchie muss eine liebevolle Gesellschaft sein, sonst kann sie natürlich nicht funktionieren

Hast du dich auch mit anarchistischer Theorie auseinandergesetzt, oder bist du eher ein Anarchist «aus dem Bauch heraus»?

Ich glaube, «anarchistische Ideologie» ist ein Widerspruch in sich. Anarchie ist immer eine in Bewegung bleibende Empörung, die notwendig ist, um eine Gesellschaft lebendig zu halten, sie nicht erstarren zu lassen. Es ist auch meines Wissens noch nie eine wirklich grandiose Theorie über die Anarchie geschrieben worden. Durch euer «Anarchie»-Heft bin ich allerdings auf eine sehr interessante Frage gestossen: Alle Leute sagen ja, es sei etwas grundsätzlich Menschliches, dass es Herrscher und Beherrschte gibt. Vielleicht stimmt das ja gar nicht. Vielleicht ist da nur etwas seit Jahrtausenden falsch gelaufen. Der Psychotherapeut Arno Gruen, den ich persönlich kenne, vertritt die These, dass der Mensch ein zutiefst empathisches Wesen ist. Die Neoliberalen streiten das natürlich ab. Für sie ist der Mensch ein Wolf unter Wölfen.

Vielleicht ist das vor allem eine sehr männliche Auffassung vom Menschen.

Ja, ich neige in letzter Zeit immer mehr zu der Annahme, dass das menschliche Dilemma, dem wir jetzt ausgeliefert sind, auf dem Patriarchat beruht. Und Patriarchat hat natürlich auch etwas mit Herrschaft zu tun. Man muss natürlich  betonen, dass eine Bundeskanzlerin wie Angela Merkel ein Teil des Patriarchats ist und überhaupt nichts mit einer anderen Gesellschaftsstruktur zu tun hat.

Anarchie hat mit »Empörung» zu tun, sagst du. Im Moment ist von einer Empörung im Volk aber nicht viel zu spüren.

Das, was wir im Moment erleben, ist die Erstarrung einer Gesellschaft. In den 70er-Jahren hatten wir in Deutschland und in Westeuropa ja eigentlich noch ein relativ geglücktes System. Die Schere zwischen Arm und Reich klaffte nicht annähernd so weit auseinander wie heute. Im Nachhinein gesehen war das der zahmste Zustand des Kapitalismus, den man sich vorstellen kann. Jetzt zeigt er seine Zähne. Das, was wir jetzt erleben, ist nicht einfach eine «böse» Spielart des Kapitalismus, es ist der Kapitalismus. Und dieser Kapitalismus ist am Ende. Es hat meines Erachtens keinen Sinn mehr, ihn in irgendeiner Weise verbessern zu wollen.

Was wirfst du dem Kapitalismus vor allem vor?

Ich glaube, man muss von einem ethischen Standpunkt aus verstehen, dass es unredlich ist, mit Geld Geld zu verdienen. Im Mittelalter war diese Auffassung noch weit verbreitet. Da gab es Schwundgeld und solche Dinge. Durch permanente Gehirnwäsche der Reichen ist uns aber eingeredet worden, dass es in Ordnung ist, Geld für sich arbeiten zu lassen. Die Kehrseite sehen wir an der Verschuldung. Die Schulden, die wir jetzt auf uns nehmen, sind in der Realität nie mehr zu bezahlen. Die Zinsfalle, in die wir hineingeraten sind, ist nicht zu lösen. Ich würde es ja begrüssen, wenn man den Zins abschaffen würde. Aber es ist ziemlich undenkbar. Wenn die 500 reichsten Menschen die Hälfte des Besitzes der Menschheit haben, dann kann man sich vorstellen, wie viel Macht die haben.

Mit solchen Vorschlägen wird man ja gern als «Spinner» diffamiert.

Ich neige immer mehr dazu, bewusst als Utopist, als Künstler, als Poet zu sprechen und mir keine Gedanken darüber zu machen, ob das, was ich sage, politisch umsetzbar ist. Diese Antwort kriegt man ja ständig zu hören: «Das ist ja eine schöne Idee, aber es ist ja nicht machbar.» Das ist mir egal. Wäre ich der Vorsitzende einer Partei, dann müsste ich mir vielleicht eher um die Machbarkeit Gedanken machen.

Unsere Möglichkeiten, tatsächlich etwas zu «machen» werden ja auch systematisch beschnitten.

Ja, ich habe immer mehr das Gefühl, wir leben in einer Demokratie, die sich ausschliesslich darauf beschränkt, uns alle vier Jahre mal ein Kreuzchen machen zu lassen. Wir sollen  uns eigentlich gar nicht mehr einmischen. Wenn wir es doch tun, bei Demonstrationen z.B., wird die Staatsgewalt immer brutaler. Das ging in Genua los. Dort war im wahrsten Sinne des Wortes eine Staats-Gewalt am Werk. Unsere Politiker regen sich zu Recht darüber auf, dass es Menschenrechtsverletzungen im Iran gibt und dass dort auf Demonstranten geschossen wird. Sie finden es aber völlig in Ordnung fanden, was jetzt bei «60 Jahre Mord und Totschlag» passiert ist, beim Nato-Jubiläum in Strasbourg.

Du hast ja schon immer die These vertreten, dass man sich wehren muss, solange man kann.

Ich meine, Ungehorsam ist notwendig. Wir sind sogar verpflichtet, immer wieder ungehorsam zu sein. Gerade wenn man unsere deutsche Geschichte betrachtet, weiss man, wie wichtig das ist. Es wird viel gejammert, dass keiner zur Europawahl geht. Wenn aber die einzigen Volksentscheide, die es überhaupt noch gibt, heimtückisch abgeschmettert werden. Wenn uns verboten wird, zu entscheiden, ob wir diese europäische Scheinregierung überhaupt wollen … Ich nenne sie deshalb eine Scheinregierung, weil sie ja im Endeffekt nichts anderes ist als ein lobbyistischer Verein, um einen grossen Marktplatz Europa zu schaffen. Dann wundert es mich nicht mehr, dass die Leute politikverdrossen sind.

Ich glaube, der gemeinsame Nenner auf der ganzen Welt ist, dass die Freiheit keinen Respekt geniesst. Freiheit ist etwas, das von oben zugestanden wird, in dem Mass, wie es der Obrigkeit nicht schadet. Sie ist kein Naturrecht mehr.

Zur Freiheit gehört aber auch, den eigenen Staat, so demokratisch er sich auch gibt, immer wieder in Frage zu stellen. Die Hoffnung war, dass sich die Demokratie dadurch in sich selbst immer mehr verbessert, immer freier wird. Und interessanterweise entstand dann auch in den 70ern eine heftige Protestbewegung. Viele wundern sich darüber, dass es gerade damals, als es uns eigentlich gut ging, so viel protestiert wurde. Und jetzt, wo wir viel eingeschränkter sind, bleibt alles ruhig. Das ist aber ganz logisch. Je freier das System wird, desto revolutionärer werden auch die Ansichten.

Während der 68er-Bewegung hatten die jungen Studenten auch sehr gute Berufsaussichten. Die konnten sich gelassen zwei Jahre lang dem Protest widmen und bekamen trotzdem noch einen guten Job. Heute werden Schüler und Studenten ganz bewusst unter Leistungsdruck gesetzt.

Ja. Man kann zynischerweise sagen, dass die Konterrevolution gesiegt hat. Mittlerweile ist ja auch das gesamte Leben schon eingestellt auf den Konsum. Das fällt mir immer wieder auf, wenn ich durch die Fussgängerzonen verschiedener Städte gehe. Teilweise sind die Läden leer, aber die Fussgängerzone sind voll. Jugendliche treffen sich auch gern in diesen Einkaufszentrum. Es ist natürlich auch kein Wunder, dass wir überhaupt keine Spiritualität mehr haben, wenn die einzigen Tempel, die uns bleiben, Einkaufszentren sind. Ich selbst bin ja auch nicht frei von Konsumgelüsten. Ich muss mir dann manchmal den Satz von Epikur vor Augen halten: „Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinen Reichtümern hinzu sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.“

Es gibt auch Berichte von Wecker im Kaufrausch.

So ist es. Ich glaube, für einen Künstler ist es ganz wichtig, die ganzen Möglichkeiten der Menschheit in sich selbst zu entdecken. Ich kann nur mitfühlend sein, wenn ich Zustände, mit denen ich fühlen soll, selbst erfahren habe.

Du hast dich nach deinem Drogenentzug vor gut zehn Jahren stärker mit deinem Innenleben beschäftigt und auch der Spiritualität zugewandt.

Man müsste eher sagen, ich habe die Spiritualität «wieder gefunden». Ich hatte ja schon als Jugendlicher mystische Erlebnis, ich habe sie nur damals nicht als solche bezeichnet. Für mich war es eigentlich damals ziemlich normal, dass ich solche verrückten Erlebnisse hatte. Ich konnte nur nie wirklich aufrichtig nach innen gehen und praktizieren, weil ich einfach immer zu abgelenkt war von Drogen.

Man sucht vielleicht in den Drogen etwas Ähnliches wie in der Spiritualität

Drogen sind ja insofern ganz spannend, als sie einem beim ersten, zweiten, dritten Mal ganz gute Einblicke vermitteln. Später hindern sie einen aber daran, diese Einblicke weiter zu erleben. Ich möchte das aber nicht moralisch bewerten. Wenn man ein Erlebnis der Einheit hat, dann hat das zunächst mal einen grossen Wert. Der eine hat es, weil er zehn Jahre lang meditiert hat, der andere, weil er eine Droge genommen hat.

Siehst du einen Widerspruch zwischen deinem politischen Engagement und deiner Identität als spiritueller Mensch?

Dahinter steht eine eher klischeehafte Vorstellung von Spiritualiät. Es gibt keinen Widerspruch. Jetzige spirituelle «Größen» wie Willigis Jäger oder David Steindl-Rast sind politisch teilweise viel radikaler als manche politische Aktivisten. Moderne Mystiker sagen in Interviews oft: Weil sie im tiefsten Inneren schon einmal die Verbundenheit mit allem gespürt haben, gerade deshalb denken sie auch politisch und sind engagiert. David Steindl-Rast zum Beispiel stand während des Irak-Kriegs alleine in New York mit einem Plakat an einer belebten Strasse. Dabei ist er ein grosser Mystiker, der in einer Einsiedelei lebt.

Du hast vor einiger Zeit von dem Projekt deines Freundes Florian Kirner erzählt. Er ist Liedermacher wie du und hat ein Schloss gekauft, wo er jetzt eine Kommune aufzieht. Siehst du in solchen Projekten eine zukunftsweisende Idee?

Absolut. Das sind völlig legitime Versuche, wie es sie in den 70ern schon mal gab – die Hippie-Kommunen. Oft wird argumentiert, die wären doch gescheitert. Sie sind aber nicht wirklich gescheitert. Es waren Versuche, und es wird neue Versuche geben. Die einzige Möglichkeit, politisch wirklich etwas zu gestalten, ist über diese kleinen Zellen: neue Modelle des Zusammenlebens, und da gibt es viel mehr als man denkt.

Ja, der «Zeitpunkt» berichtet viel über solche Modelle. Man beginnt mit der neuen Welt, die man haben will, schon jetzt, im Kleinen. Dabei verschliesst man sich aber nicht, sondern man versucht auszustrahlen auf die Normalo-Umgebung. Wenn es viele Zellen gibt, dann ist das schon ein Netzwerk der neuen Welt.

Das ist das, was mir von allen politischen Modellen am meisten einleuchtet: Es in die Tat umsetzen, in kleinen Zellen beginnen und sich vernetzen. Und da kann etwas passieren, was einen plötzlichen Bewusstseinssprung bewirkt. Das kann alles durcheinander wirbeln. Das ist auch eine Antwort auf die Frage, was der Einzelne tun kann: Er kann sich in das neue Bewusstsein hinein begeben und es praktizieren.

Vor allem muss er das Wünschenswerte nicht in die Zukunft projizieren und die Rettung nicht von Führungspersonen erwarten.

Wir haben ja im letzten Jahrtausend gelernt, wohin das führt mit den Führern. Es musste in einem so unglaublichen Elend enden wie im Dritten Reich. Aber auch Karl Marx ist nicht der Heilsbringer, obwohl er ein gutes Buch geschrieben hat. Kein Einzelner kann so klug sein. Nur vernetzte Bewusstseine sind in der Lage, das Neue zu schaffen, das wir im Moment noch gar nicht erdenken können. Das, was wir denken können, ist ja nie wirklich neu. Wir können es nur ersehnen, wir können es vielleicht manchmal in Poesie ausdrücken oder in Musik. Und dieses wirklich Neue, was wir da fühlen, das können nur ganz viele gemeinsam zustande bringen.

Interview: Roland Rottenfußer

6 Kommentare zu „«Eine in Bewegung bleibende Empörung»“

  1. Uwe Bugla sagt:

    Guten Tag,

    zum Teil kann ich das, was da so geschrieben steht, tatsächlich begrüssen.
    Es gibt aber auch Passagen, wo es schlicht und ergreifend hinten und vorne an Wissen fehlt.
    Substanzloses Geschwafel mit qualifizierten Worten unhonoriert und unbezahlt aufzuwerten ist nicht nur ermüdend, sondern es nervt auf die Dauer.
    Deshalb, und nur deshalb, erspare ich mir jeden weiteren Kommentar an dieser Stelle.

    Zwei Dinge nur:
    1. Man sieht, wer der Interviewer ist – der Name verrät einfach alles: Keinerlei Rollendistanz und viel zu viel völlig unbegründete kritiklose Bewunderung scheinen durch.
    2. Noch viel wichtiger: Liedermacher sollten sich auf das besinnen, was sie wirklich können (in diesem Fall: poetische texte vertonen und reproduzieren).
    Und sie sollten schleunigst damit aufhören, sich zu Dingen zu äussern, von denen sie absolut keinen blassen Schimmer haben.
    Letzteres gilt auch für Schreiberlinge, die in diesem Fall Interviewer sind.

    Frohes Fest und beim nächsten Mal etwas mehr Hirn bitte!

  2. «Eine in Bewegung bleibende Empörung»…

    Von: Konstantin Wecker | Hinter den Schlagzeilen
    Interview: Roland Rottenfußer
    Konstantin Wecker erklärt im Interview, warum er sich als Anarchist fühlt, warum für ihn der Kapitalismus am Ende ist und wie man eine immer mehr erstarrende Gesellschaft w…

  3. eG sagt:

    Lieber Konstantin!

    Sehr schöne Gedanken und Ansichten sind das von Dir.
    Ich hoffe sehr für 2010, dass der Kapitalismus endlich sein Ende findet.
    Und das der Mensch, einfach Mensch sein darf. Eine ganz neue, gerechte
    und liebevolle Gesellschaft ist so zwingend nötig. Diese Gesellschaft muss
    sich verändern und neu ordnen. Wie Du schon gesagt hast, es kann nicht sein, dass eine Minderheit in unserer Gesellschaft über unendlich viel Geld
    verfügt und damit Macht ausübt. Auch und gerade hier bei uns in der BRD.
    Die Vermögensverteilung hier im Lande, hat ja der grandiose Georg Schramm schon zweimal hier bei Euch so genial wie leider wahr vorgetragen.
    Und das diese Minderheit der Mehrheit befiehlt welche Werte und Maßstäbe gelten – kann doch nicht mehr lange gut gehen.. Diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit und diese verwerfliche Gesellschaftsordnung muss endgültig vorbei sein.
    Ich hoffe und wünsche mir für 2010, die längst überfällige REVOLUTION !!!

    Frohe Weihnachten lieber Konstantin

  4. Rudy el Jote Platzer sagt:

    Hallo lieber Konstantin Wecker. Habe über die derzeitigen Scheinheiligentage Weihnachten nichts “besseres” zu tun, als Hintergründiges zu suchen…Ramsteiner Appell zu unterzeichnen…
    Konstantin Wecker zu hören und zu lesen; z.b in Hintergrund und eben auch hier auf dieser Site. Fast hätte ich die http://www.luftpost-kkl.de vergessen…Vielen Menschen muss verdeutlicht werden, dass sie sich informieren sollen, ja müssen. Übrigens: Ich empfehle allen einmal das Buch von Heinrich Böll (wenn es das noch gibt!) zu lesen, das da den Titel trägt:
    <>
    Denke: Ohne Utopien keinen Paradigmenwechsel – auch keine erfolgreiche Graswurzelrevolution ( Das Übel von der Wurzel her neu gestalten/reformieren ) Es ist wichtig standhaft zu bleiben!
    Auch behaupte ich, dass n i c h t wählen zu gehen, pure Resignation ist. Richtig zu wählen, das ist es doch…und zumindest für die nächste Zeit kann man(n) und Frau nur eine Partei wählen: Die LINKE. die haben übrigens auch die intellegenteren und schöneren Frauen!
    Über Emphatie wird momentan viel geredet. Zerredet? Lasst Worten Taten folgen – steht schon in der Bibel…Un die Wahrheit stirbt nicht erst zu Beginn eines Krieges. Sie stirbt viel Jahre zuvor; durch Manipulation der Geheimdienste, der Politiker- u. -innen, den Militärs, den Banken und Wirtschadtsbossen. Die Menschen sollen gewöhnt werden. Rambo – Filme sind eine spannende filmische Kriegsgewöhnung, also Kriegsvorbereitung, die unter die Bevölkerung getragen wird. Je größer die Lügen und das Heldentum der so genannten Gutmenschen dargestellt werden und in Wort und Schrift und Bild verbreitet/gestreut werden, umso mehr wird den Lügner geglaubt. Die Sucher nachh der wirklichen Wirklichkeit, der Wahrheit, die hinter so vielen Ereignissen steckt, werden lächerlich gemacht, verunglimpft, diskreditiert und politisch ermordet. Frau Käsmann (evengelische Oberhirtin), so der Deutschlanfunk, soll gesagt haben (am 24. Dezember 2009, dem Heiligen Abend): <> Ja, segnet nicht die Kirche und die Paffen totbringende Waffen? Und die potentiellen Mörder?
    Warum heulen Frauen, wenn ihre Männer verletzt, verstümmelt oder gar tot aus einem irrsinnigen Krieg zur Resourcensicherung kommen?
    Sollten sie nicht schon vorher gegen Kriege sein? Keine Uniformen anhimmeln! Aber das war in Deutschland schon bei Adolf’s Zeiten, im Nazi – Regim, bereits der Fall. Die Faszination des Bösen. Frauen die besseren Machos? Bestimmt nicht alle. aber die dümmsten Kälber….
    Interessant ist auch, dass ein Wahlkämpfer in den USA, noch nicht gewählt zum Präsidenten, bereits auf die Friedens -Nobelpreis – Vorschlagsliste gehieft wird. Und den -ohne jegliche politisch-praktische
    Vorleistung- auch tatsächlich erhält! Erfand Nobel nicht das Dynamit?
    Das passt doch. Hoffnungsträger Barak Obama schickt 30.000 Soldaten nach Afghanistan um dort im sinne der USA “aufzuräumen”.
    Der Schwarze US – Amerikanische Präsident begnadigt gleichzeitg einen Trudhahn, weil seine Tochter gerne vegetarisch isst. Doch seinen Bruder Mumia Abnu Jamal, der nun seit ca. 28 Jahre in der Todeszelle sitzt, wird nicht begnadigt und frei gelassen! Ein Wiederaufnahmeverfahren wird ihm verweigert. Beweise seiner Unschuld werden an höchsten Stellen unterschlagen, selbst die Eidestattliche Erklärung eines weisen Polizisten., dass er -und nicht Mumia Abi Jamal! – seinen weisen Polizistenkollegen erschossen hat, wird nicht zugelassen, wird einfach weggewischt und ignoriert…Und die Linken und die Friedensbewegten? Einige große Fragezeichen zum NACHDENKEN!
    Prosit Neujahr!
    Wir brauchen mutige Menschen wie Dich, lieber Konstantin Wecker.
    “Helden” habe wir genug.

    PS. Ich muss gerne daran zurückdenken, wie oft ich die in meinen Radiosendungen auf Radio Dreyeckland Freiburg (Regionalfunk Emmendingen) gespielt habe…

  5. Hippo sagt:

    Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!!
    Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!!
    Nur gegeb die Strömumg geht es zur Quelle!!
    3 Thesen, die mich seit Ende der 60er jahre geführt und geleitet haben, heute aktueller denn je.
    Denn wie sagt Konstantin :”Und wenn dir was wehtut, dann musst du schreien:”

    Das macht mir Mut.So muß es sein.

  6. Esther B. sagt:

    Werter Herr Bugla,
    mit Ihrem letzten Satz ” … und das naechste Mal etwas mehr Hirn bitte” wollten Sie sich sicher selbst Mut machen. Bis der gefasst ist, schreiben Sie doch bitte jeden Tag 100x Ihren unsaeglichen Satz vom substanzlosen Geschwafel ab. Moeglicherweise schafft es dann auch eine nicht vorhandene Rollendistanz, irgendwie durchzuscheinen.

    Herrn Rottenfusser und Herrn Wecker die besten Wuensche fuer ein gutes Jahr und ein Dankeschoen aus Tschechien.

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