Archiv für 9. Februar 2010

Karlsruhe – Ausputzer für die Politik

Dienstag, 9. Februar 2010

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-IV-­Regelsätzen für Kinder ist ein Paukenschlag. In die Freude über das wegweisende Urteil mischt sich jedoch auch Besorgnis. Das oberste Gericht wird zunehmend zum Ausputzer für Politik, die unfähig und unwillig ist, das Grundgesetz als Maßstab des eigenen Handelns anzuerkennen. (Quelle: Junge Welt)

http://www.jungewelt.de/2010/02-10/030.php

Richard Lorenz: kaddish für tennessee eisenberg

Dienstag, 9. Februar 2010

“Am 30. April 2009 vormittags wurde in Regensburg ein 24-jähriger Student von 12 Geschossen aus Polizeipistolen getötet. Vater, Bruder, Angehörige und Freunde des getöteten Tennessee Eisenberg sind fassungslos, entsetzt, schockiert und betroffen. Sie verstehen nicht, warum ihr Sohn, Bruder und Freund sterben musste. Sie wollen die Wahrheit über den Hergang des Dramas wissen und nicht mit Plattitüden und Informationsbrocken abgespeist werden.” (Auszug aus der Webseite

http://www.tennessee-eisenberg.de/)

Zu diesem Thema ein Gedicht von Richard Lorenz: (weiterlesen …)

The Dubliners: Free the People

Dienstag, 9. Februar 2010

“Gesetze sind für Menschen gemacht, und kein Gesetz darf das Recht des Menschen verachten, frei zu sein.” Das  Lied der irischen Urgesteine handelt von einem Mann, der zu Unrecht verhaftet wurde und endet mit dem Ruf: “We are the people, and we shall overcome.” Ein zeitlos aufrüttelndes Lied über die Freiheit, zumal in unserer domestizierten Epoche selbst der Freiheitsimpuls stets noch nach legalistischer Rechtfertigung sucht.

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Iran: Plötzlich wird es ernst

Dienstag, 9. Februar 2010

Die Dramaturgien gleichen sich. Gegen Iran wird wegen des Atomprogramms eine Dynamik der Eskalation in Gang gesetzt, die an das Vorspiel zum Irak-Krieg 2003 erinnert. (Quelle: Freitag)

http://www.freitag.de/politik/1005-iran-usa-atomprogramm-eskalation

Studenten im Optimierungswahn

Dienstag, 9. Februar 2010

Es gibt immer mehr Studenten, die einem regelrechten Karriere-Wahn erlegen sind – ihr ganzes Leben scheint nicht mehr zu sein, als Karriere-Design. ”Studenten machen sich selbst zum passgenauen Firmenfutter. Ultra-pragmatisch perfektionieren sie ihre Lebensläufe, straff, stur, strategisch.” beschreibt der Spiegel diese Studenten der “Generation-Lebenslauf”.


http://www.sein.de/news/2010/februar/link-studenten-im-optimierungswahn.html

Wolfgang Ambros: Es lebe der Zentralfriedhof

Dienstag, 9. Februar 2010

“Die Szene wirkt makaber” – kann man wohl sagen. Der krude, aber äußerst kurzweilige Austro-Klassiker begleitete mich in jungen Jahren als Kultlied auf einer Wien-Reise. (Roland Rottenfußer)

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