Archiv für 10. März 2010

Konsensprinzip: Entscheidungsfindung ohne Herrschaft

Mittwoch, 10. März 2010

Wichtiger Vordenker des Anarchismus: Pjotr Kropotkin

Der Anarchismus vereinigt Menschen, die sich das Denken nicht nehmen lassen und auch nicht unbedingt der Meinung sind, dass eine politische Idee von der Zukunft nur dann legitim ist, wenn sie sich an den Problemen der Gegenwart orientiert. So ist er nicht nur eine anregende Sammelstätte kritischer Auseinandersetzungen mit dem gesellschaftlich Gegebenen und politisch Vorgekauten, sondern zugleich ein sich stets weiter entwickelnder Pool alternativer Ideen von einer zukünftigen Idealgesellschaft, die dem Grundsatz “an-archia” ( “ohne Herrschaft”) entspricht. (Quelle: Graswurzelrevolution)

http://www.graswurzel.net/347/a.shtml

Mexiko im Sog der Gewalt

Mittwoch, 10. März 2010

Mexicos Regierungschef Felipe Calderón

Mexiko versinkt in der Gewalt. Während das Land südlich der USA vor einigen Jahren noch als beliebtes Urlaubsziel für Rucksackreisende aus den USA und Europa galt, häuften sich zuletzt die Negativschlagzeilen. Drogenbanden und soziale Auseinandersetzungen kosten immer mehr Menschenleben. Die Staatsführung unter dem konservativen Präsidenten Felipe Calderón setzt in beiden Fällen vor allem auf eine weitere Militarisierung des Landes. Menschenrechtsgruppen warnen jedoch vor den Folgen. Angesichts der Entsendung zehntausender Militärs und Polizisten sehen sie die Gefahr einer Zunahme staatlicher Gewalt. (Quelle: Telepolis)

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32207/1.html

Das Verbot des Nazivergleichs schützt die neuen Faschisten

Mittwoch, 10. März 2010

Die Übernahme des Bildes vom Konzentrationslager durch den Fastenprediger Barnabas beim Starkbieranstrich 2010 auf dem Münchner Nockherberg zur Kennzeichnung der Reden und Absichten von Westerwelle hat die übliche Reaktion ausgelöst: So etwas tut man nicht. Man darf weder die heutige Agitation mit Goebbels noch den Umgang unserer so genannten Eliten mit der Unterschicht mit den Verbrechen der Faschisten und Nazis vergleichen. De facto schützt dieses Verbot genau diese schrecklichen Methoden und führt nebenbei zur Zensur der Kritik. Ich plädiere dafür, dieses Verbot künftig zu missachten. (Albrecht Müller)

http://www.nachdenkseiten.de/?p=4706

Die dunkle Seite der “alten Bundesrepublik”

Mittwoch, 10. März 2010

Benno Ohnesorg, 1967 von einem Polizisten erschossen

Ein historischer Abriss, der belegt, dass auch die viel geliebte “Bonner Republik” teilweise ein Unrechtsstaat war, ein Tanz auf dünnem Eis, unter dem stellenweise der Schlamm des Faschismus und Autoritarismus hervor quoll. Die CDU-Regierung unter Konrad Adenauer hatte in den Jahren nach dem Ende der Nazi-Barbarei offenbar keine großen Probleme damit, zahlreiche alte Blut- und Mordrichter schnell wieder in Amt und Würden zu verhelfen. Oft mit der Hilfe und Unterstützung wiedereingesetzter Nazi-Polizeiführer – gerade in Berlin – fand eine gnadenlose und hysterische politische Strafjustiz gegen Kommunisten bis in die späten 1960er Jahre statt. (Quelle: Neue Rheinische Zeitung)

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14896

Klaus Hoffmann: Für det bisschen Zärtlichkeit

Mittwoch, 10. März 2010

Klaus Hoffmann ist einer der beständigsten Liedermacher der letzten Jahrzehnte und gilt als der beste persönliche Freund von Reinhard Mey. Von seinem großen Vorbild Jacques Brel, dessen Lieder er ins Deutsche übertragen hat, gibt es ein Frühwerk mit dem Namen “Pour un peu de tendresse”. Es mag für dieses schöne Liebeslied Hoffmanns als Anregung gedient haben, hat aber nicht die gleich Melodie.

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