Deutschland ist wieder im Feudalismus angekommen

Auch wenn wir alle noch ein bisschen daran glauben, in einer Demokratie zu leben: Deutschland ist längst wieder im Feudalismus angekommen. Die Raubritter tragen heute allerdings Anzug und der Adel sitzt statt auf dem Thron in ledernen Büromöbeln. (Quelle: Sein)

http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2010/deutschland-ist-wieder-im-feudalismus-angekommen.html

7 Kommentare zu „Deutschland ist wieder im Feudalismus angekommen“

  1. eG sagt:

    Mein Vater hat früher immer zu mir gesagt,
    haste was – biste was – wirste was
    haste nichts – biste nichts – wirst du nichts!!!

    Ich habe früher immer zu ihm gesagt,
    nein – so ist das nicht Vater.

    Heute – muss ich sehr bitter zur Kenntnis nehmen – auch in diesem Punkt hat mein kluger Vater aufgrund seines gesunden Menschenverstandes und seiner Lebenserfahrung leider recht behalten.

    Ich denke und meine – lange wird das aber unsere Gesellschaft nicht mehr aushalten. Viel zu lange schon – sehen wir uns diese menschlich produzierte
    Katastrophe mit an.

    – langsam reicht es wirklich -

  2. Martin sagt:

    Die Grafik sieht aus wie die Einkommensverteilung in jedem beliebigen Entwicklungsland. Ich finde das furchtbar!

  3. Sandman sagt:

    Zwei Familien, gleiches Einkommen. Familie 1 spart onatlich 10 Prozent ihres Einkommens, Familie zwei spart nichts. Nach zwei Generationen mit diesem Verhalten ist Familie 1 steinreich, Familie zwei hat immer noch Nichts. So kann man es auch sehen. By the way, macht Reichtum doch glücklich, oder wieso sollte diese Verteilung ein Problem sein? Ja, ja eigentlich wollen doch alle die dicke Kohle und sind neidisch auf die, die genug davon haben. Übrignes, hier spricht einer aus einer einfachen Familie, der es mit viel Fleiß und Kreativität zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht hat. Also nicht meckern, sondern machen.

  4. Maverick sagt:

    Warum im Islam Zinsen verboten sind?
    (Denn durch sparen ist noch niemand reich geworden!)
    http://www.youtube.com/watch?v=pNKTMQMfsTU

    Auch das Christentum war nicht immer für den Zins zu begeistern.
    (Manchmal kann man der Religion doch etwas Sinnvolles abgewinnen.)
    http://userpage.fu-berlin.de/~roehrigw/fragen-der-freiheit/heft167/zinsgeschichte.htm

    Da helfen die bunten Graphiken von Dr. Wozniewski auch nicht viel.
    http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/8.pdf
    http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/10.html

    Aber lassen wir uns lieber weiter Sand in die Augen streuen.
    http://www.youtube.com/watch?v=GVynMlipjUE

  5. Newbie sagt:

    @Maverick
    ja, ja, der Islam und der Zins. Selbstverständlich sind im Islam Zinsen verboten. Da kaum wirschaftliche Leistung entsteht, ist der auch nicht nötig. Die islamischen Länder haben ja auch wirklich toll zum Wohlstand der Völker beigetragen….komisch, wieviele Nobelpreise gingen eigentlich an Forscher in arabischen Ländern? Der Zins ist völlig in Ordnung. Es gibt nur Probleme bei Menschen, die vor lauter Unkenntnis Wucherzinsen bezahlen.

    Von sparen ist noch nie jemand reich geworden? Mein Beispiel war 10 Prozent über 3 Generationen. Also: bei 100,- Euro und 3 Prozent Dynamik, 3 Prozent Zins ergeben das bei 90 Jahren über 22 Millionen! Ja, ja, Finanzmathematik ist halt doch eine feine Sache. Und eigentlich für jeden machbar.

    Ohne Zins gäbe es auch keine Miete, Leihgebühren etc., was sind das denn eigentlich für Vorstellungen von einer modernen Welt?

    Und btw das, was in ihren Links über Geldentstehung, Buchgeld etc. verkündet wird, hat mir der Realität nichts zu tun. Ein Semester Volkswirtschaftslehre würde hier schon Wunder wirken.

    Einmal die Augen reiben, dann müsste man eigentlich sehen, was Sache ist.

  6. Man kann es drehen und wenden wie man will. Tatsache ist einfach: die Reichen in diesem Land wurden noch reicher. Und das alles hat mit Neid nun gar nichts zu tun. Zu gerne wird diese Argumentation als Totschlagsargument ins Feld geführt.
    Deutschland hat sich in den vergangenen 50 Jahren (in den letzten 10 nicht mehr) durch sozialen Ausgleich ausgezeichnet, was auch Frieden bedeutet hat.
    Merkwürdig ist nur, um die aktuelle Debatte zu nehmen, warum wird eigentlich so wenig Ingenieurswissenschaften studiert wird und lieber BWL, um dann den Clown an der Börse zu machen.
    Ich kann nur mal empfehlen, sich auf die angebene Seite zu klicken, um zu sehen wie dieses Land systematisch zu Grunde gerichtet wird.
    Weiter so Deutschland, kann ich da nur sagen.

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