Eine Friedenskarawane aus internationalen MenschenrechtsbeobachterInnnen, AktivistInnen aus sozialen Organisationen und der indigenen Bewegung, die sich auf dem Weg in die autonome Gemeinde San Juan Copala im Bundesstaat Oaxaca befand, wurde am frühen Nachmittag des 27. April am Orts- eingang zur Gemeinde von Paramilitärs der Gruppe Vereinigung für das Gemeinwohl der Region Triqui UBISORT (Unión de Bienestar Social de la Región Triqui) beschossen. Dabei sind mindestens zwei Personen getötet und mehrere Menschen verletzt worden. (Quelle: Womblog)
Archiv für April 2010
Friedenskarawane in Oaxaca von Paramilitärs beschossen
Freitag, 30. April 2010Die Bandbreite: Angst vor Lissabon
Freitag, 30. April 2010Die Bandbeite und Sänger Wojna demonstrieren hier auf grandiose Weise, wie kulturelle Gegenwehr gegen die von “oben” verordnete Aushöhlung unserer Grundrechte aussehen kann. Nah am Puls der Zeit, transportieren sie eine Fülle von Information und produzieren doch gut anhörbare Musik. Kompliment! Leider haben sich die Hoffnungen des Sängers, Lissabon könnte aufgehalten werden, mittlerweile schon wieder zerschlagen.
Erst Griechenland, jetzt Portugal – EU wird zum Spielball der Spekulanten
Freitag, 30. April 2010Den Auftakt für die stärker werdenden Turbulenzen bilden stets die Ratings der namhaften Agenturen am internationalen Kapitalmarkt. “Standard and Poors” hat heute gleich doppelt zugeschlagen. Erst wurden griechische Staatsanleihen auf Junk-Bond-Niveau (BB+) herabgestuft und dann die portugiesischen gleich um zwei Stufen von A+ auf A-. Das hatte zur Folge, dass die Kapitalmärkte heute verrückt spielen. (Quelle: Humane Wirtschaft)
Mani Matter: Hemmige
Donnerstag, 29. April 2010“Was unterscheidet den Menschen vom Schimpansen? – Dass er Hemmungen hat.” Mani Matter gilt als DER klassische Schweizer Liedermacher. Viele seiner Lieder sind Volksgut – vergleichbar einigen frühen Liedern Reinhard Meys in Deutschland. Mani Matter starb schon 1972. Stilistisch orientiert er sich erkennbar an dem großen Franzosen Georges Brassens.
Gemeinsam gegen Krise, Krieg und Kapitalismus kämpfen!
Donnerstag, 29. April 2010Die Krise sei vorbei, das „Schlimmste” vorüber. Jetzt dürfe der „Aufschwung” nicht gestört werden. So verkündet es die Regierung, so mahnen „Wirtschafts”weise”, die nie vergessen zu betonen, dass jetzt auch „gespart” werden soll. Bei wem? Bei uns, den Beschäftigen, Erwerbslosen, SchülerInnen, Studierenden, RentnerInnen, MigrantInnen, Frauen. Die Krise geht weiter. Aufruf von Arbeitermacht und REVOLUTION zum Ersten Mai. (Quelle: Linke Zeitung)
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=8453&Itemid=1
Ein Dutschke ohne Botschaft
Donnerstag, 29. April 2010Das ZDF will sich in einem Dokudrama der Person Rudi Dutschke nähern. Der Film erzählt aber nicht, wofür der Studentenführer wirklich stand. (Quelle: Freitag)
http://www.freitag.de/kultur/1016-ein-dutschke-ohne-botschaft
Alternativer Klimagipfel: Zuerst die Schmetterlinge
Donnerstag, 29. April 2010
Die grosse Konferenz im bolivianischen Cochabamba endete mit einem erstaunlich radikalen Abkommen. Der kommende Uno-Klimagipfel in Mexiko verspricht, spannend zu werden. (Quelle: WOZ, Schweiz)
http://www.woz.ch/artikel/2010/nr17/international/19254.html
Arbeit Fair Teilen
Mittwoch, 28. April 2010
Jeder sollte arbeiten (können) – dafür aber weniger Stunden. Zwischen dem „Recht auf Faulheit“ und der Überforderung durch Arbeitszwang sucht das globalisierungskritische Netzwerk attac einen gesunden Mittelweg. Roland Rottenfußer besuchte eine Diskussionsveranstaltung zum Thema. (weiterlesen…)
Der Boden den Menschen, die ihn bebauen!
Mittwoch, 28. April 2010Brasiliens Landlosenbewegung fordert mit Gebäude- und Farmbesetzungen eine Bodenreform. “Die Exekutive favorisiert ganz klar das Kapital, damit es weiter expandieren und neue Ländereien erschließen kann, ohne die Rechte indigener Völker und anderer traditioneller Gemeinden zu respektieren.”(Quelle: Junge Welt)
Eric Clapton: Change the World
Mittwoch, 28. April 2010Einer der größten Gitarristen der Rockgeschichte, ein geradliniger Songwriter und angenehm uneitler Performer war und ist Eric Clapton. Die Zahl der Aufnahmen (auch befreundeter Künstler), die er durch sein Gitarrenspiel veredelt hat, ist eindrucksvoll. Hier ein Ausschnitt aus dem insgesamt sehr sehenswerten Konzert im Madison Square Garden, New York, 1999.

