Archiv für Juli 2010

Der mörderische Krieg des Friedensnobelpreisträgers

Freitag, 30. Juli 2010

„Obama sollte den Friedensnobelpreis zurückgeben“. Das habe ich auf den NachDenkSeiten schon gefordert, als der amerikanische Präsident wenige Tage vor der Verleihung des Friedensnobelpreises – Anfang Dezember letzten Jahres – in der Militärakademie West Point ankündigte, dass er 30.000 zusätzliche Soldaten in den Kampf nach Afghanistan schicken wolle. Gestern hat nun der US-Kongress weitere 33 Milliarden Dollar für diese Truppenaufstockung bewilligt – über die 160 Milliarden Dollar hinaus, die der Krieg allein im laufenden Jahr verschlingt. Spätestens seit gestern ist der Afghanistan Krieg Obamas Krieg. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=6335#more-6335

Für ein Paradigma des Lebens

Freitag, 30. Juli 2010

Wege aus der Krise: Nach 30 Jahren schloss die innovative Lernumgebung »Pesta« in Ecuador ihre Pforten – und gebar ein Gemeinschaftsprojekt für Leben, Lernen und Wirtschaften im Dienst des Lebens. (Quelle: oya)
http://www.oya-online.de/article/read/111.html

Die Reichen, nicht die Griechen

Freitag, 30. Juli 2010

Ohne Abbau des überschüssigen privaten Großreichtums kein Rückgang von Schulden und Finanzkrise. (Lesenswerte pdf-Datei aus “Humane Wirtschaft)
http://www.humane-wirtschaft.de/04-2010/Moewes-Die_Reichen_nicht_die_Griechen.pdf

Der Staat killt – aber nicht nur

Freitag, 30. Juli 2010

Verteidigungsminister im Fernsehinterview: Spezialkräfte sind »nicht allein« für gezielte Tötungen da, sie sollen »auch mal« Festnahmen durchführen. Artikel lesen. (Quelle: Junge Welt)

http://www.jungewelt.de/2010/07-30/047.php

The Doors: The End

Freitag, 30. Juli 2010

Düsterer und verrätselter Klassiker, der für die spätere Prog-Rock-Welle wegweisend war. Auf dem Video lässt sich die Bühnepräsenz von Jim Morrison gut beobachten. Teilweise hatten The Doors Auftrittsverbot wegen dieses Liedes. “Father, I want to kill you, Mother, I want to fuck you” – diese legendären Zeilen riefen nicht nur die psychoanalytische Textinterpreten auf den Plan, sondern auch Moralhüter.
YouTube Preview Image

Denunziation wie im Dritten Reich

Donnerstag, 29. Juli 2010

Ein anonymer Anrufer meldet sich im April beim Göttinger Sozialamt mit der Verdächtigung, eine ALG-II-Bezieherin halte sich gar nicht in ihrer Wohnung auf, sondern bei ihrem Freund. Folge: neun Tage später schwärmen Mitarbeiter der Stadt und des Landkreises Göttingen aus, um bei der Nachbarschaft der Frau weitere Informationen zu beschaffen. Ergebnis dieser Befragungsaktion: kein Arbeitslosengeld mehr für die Erwerbslose. (Quelle: Neue Rheinische Zeitung)
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15439

Techno: Soundtrack für ein neoliberales Kulturverständnis

Donnerstag, 29. Juli 2010

Da war die Welt noch in Ordnung: Loveparade, Berlin

Die Katastrophe von Duisburg ist das endgültige Aus für die Massenveranstaltung Loveparade. Es ist das Ende einer Ära. Aber nicht das Ende der Techno-Musik. (Quelle. Freitag)
http://www.freitag.de/kultur/1029-hoechste-zeit

Nigeria – die vergessene Ölkatastrophe

Donnerstag, 29. Juli 2010

In Nigeria läuft schon seit Jahren das hauptsächlich von Shell geförderte Öl in das Niger-Delta – stolze 6800 Ölunfälle gab es dort bisher, bei denen fast 500 Millionen Liter austraten. Fischer, die im Ölschlamm waten und schwarze Strände sind dort ganz alltägliche Bilder – die es allerdings kaum bis ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit schaffen. (Quelle: Sein)
http://www.sein.de/news/2010/juli/die-welt-im-oil-spill-fieber–jetzt-auch-in-china.html

Afghanistan: Mord erwünscht

Donnerstag, 29. Juli 2010

Bundesregierung setzt angebliche Terroristen auf NATO-Listen – und billigt deren “gezielte Tötung”. SPD will über Afghanistan-Mandat nachdenken. (Quelle: Junge Welt)
http://www.jungewelt.de/2010/07-29/060.php

Funny van Dannen: Räumliche Distanz

Donnerstag, 29. Juli 2010

Geniale Songidee! Dieser Liedermacher holländischer Herkunft war auch für mich neu.
YouTube Preview Image