In Musikvideo/Podcast

Merkwürdigerweise hat man bei dem Lied (Erscheinungszeitraum 1978-81 in der DDR) das Gefühl, dass es auch im Gesamtdeutschland der Gegenwart geschrieben sein könnte. Abgesehen davon, dass wir heute nicht mehr „in den Westen abhauen“ können (wohin? zu Sarkozy?).
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=6KWss5hoku0[/youtube]

Showing 5 comments
  • eG
    bin heute den ganzen Tag unterwegs gewesen
    und gerade dabei die Arikel zu lesen

    ein weiteres wunderbares Lied habt ihr hier von Bettina Wegner
    gebracht!
    ich kannte sie (vor HDS) ja leider nicht – danke, aber nun kenne ich sie!
    und ich muss sagen, ich finde sie richtig gut!
    ein Lied über die Traurigkeit – gefällt mir sehr.
    auch das was sie vor dem Lied alles sagt – ganz prima.
    ich bin auch für mehr traurige Lieder – verstehe Bettina Wegner gut..

    …traurig bin ich sowieso (ich auch)
    mensch solange wir noch lachen
    und wir fühlen uns nicht allein
    und wir können noch was machen
    darf ich ruhig mal traurig sein.

    diese Liedzeilen sind trotz der grandiosen Einfachheit der Worte
    ganz ganz tiefsinnig.

    eine wie ich finde – ganz großartige Liedermacherin aus Berlin!

  • Maverick
    Im sogenannten „Westen“ war auch damals schon nicht alles so eitel Sonnenschein wie vom „Osten“ erhofft.
  • rebel68
    Woher weisst Du d@ Maverick denn, was sich „DER Osten“ damals erhofft hat? Was ich mir erhofft habe? Eher gar nichts, oder ?
    Zustände wie „im Westen“ wollte ich z.B. gar nicht. Und Materielles hat mich nicht interessiert.
  • Maverick
    Mir ging es bei meinem Posting eher um die Mehrheit der Bürger in der ehemaligen DDR und nicht so sehr um irgendwelche Internet-Pseudo-Rebellen.
    Die gesamte Verwandtschaft mütterlicherseits lebte „im Osten“. Außerdem schickte meine Mutter seinerzeit etliche „Geschenksendung–Keine-Handelsware-Pakete“ an Menschen übern Zaun, welche sie persönlich gar nicht kannte, trotz unserer damals sehr angespannten Haushaltslage. Ich weiß das, weil ich diese Pakete damals als kleiner Bub zur Post brachte. Die Wünsche dieser Menschen waren mir also damals schon bekannt und durch meine letzte berufl. Tätigkeit war ich dann ab 1990 auch sehr viel „im Osten“ unterwegs.
    Da ich schon immer in sehr starkem Kontakt mit diesem Thema stand, erlaube ich mir also, mir ein Bild von den damaligen und auch heutigen Wünschen der Menschen machen zu können und brauche diesbezüglich auch niemanden um Erlaubnis zu fragen.
    Die Wahrheit liegt ja bekanntlich sowieso immer im Auge des Betrachters.
  • Amy_B
    ich bin fasziniert von den leider wenigen Aussagen zu dem Lied, oder doch zu dem Gefühl? Ich bin sehr oft sehr traurig und kann es gar nicht richtig in Worte fassen. Ich wünschte, ich hätte die Gabe einer Bettina, denn es liegt in jeder Traurigkeit auch ein bisschen Hoffnung auf Veränderung. Ich lebe und ich liebe, nicht nur die Menschen in meinem direkten Umfeld, sondern auch, weil ich das Gefühl nicht loswerde, das ich nicht allein bin mit meinen Gefühlen…….und zu Bettina, ich danke Dir, das es Dich gibt und Du die Worte gefunden hast, die mich an so vielen Tagen wieder aufstehen lassen, an denen ich einen Weg finde, woanders glücklicher zu sein……

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