Merkwürdigerweise hat man bei dem Lied (Erscheinungszeitraum 1978-81 in der DDR) das Gefühl, dass es auch im Gesamtdeutschland der Gegenwart geschrieben sein könnte. Abgesehen davon, dass wir heute nicht mehr “in den Westen abhauen” können (wohin? zu Sarkozy?).

Dieser Beitrag wurde vor am Dienstag, 17. August 2010 um 09:11 Uhr veröffentlicht und unter Musikvideo/Podcast gespeichert. Sie können Kommentare zu diesem Eintrag über den RSS-2.0-Feed verfolgen.
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bin heute den ganzen Tag unterwegs gewesen
und gerade dabei die Arikel zu lesen
ein weiteres wunderbares Lied habt ihr hier von Bettina Wegner
gebracht!
ich kannte sie (vor HDS) ja leider nicht – danke, aber nun kenne ich sie!
und ich muss sagen, ich finde sie richtig gut!
ein Lied über die Traurigkeit – gefällt mir sehr.
auch das was sie vor dem Lied alles sagt – ganz prima.
ich bin auch für mehr traurige Lieder – verstehe Bettina Wegner gut..
…traurig bin ich sowieso (ich auch)
mensch solange wir noch lachen
und wir fühlen uns nicht allein
und wir können noch was machen
darf ich ruhig mal traurig sein.
diese Liedzeilen sind trotz der grandiosen Einfachheit der Worte
ganz ganz tiefsinnig.
eine wie ich finde – ganz großartige Liedermacherin aus Berlin!
Im sogenannten „Westen“ war auch damals schon nicht alles so eitel Sonnenschein wie vom „Osten“ erhofft.
Woher weisst Du d@ Maverick denn, was sich “DER Osten” damals erhofft hat? Was ich mir erhofft habe? Eher gar nichts, oder ?
Zustände wie “im Westen” wollte ich z.B. gar nicht. Und Materielles hat mich nicht interessiert.
Mir ging es bei meinem Posting eher um die Mehrheit der Bürger in der ehemaligen DDR und nicht so sehr um irgendwelche Internet-Pseudo-Rebellen.
Die gesamte Verwandtschaft mütterlicherseits lebte „im Osten“. Außerdem schickte meine Mutter seinerzeit etliche „Geschenksendung–Keine-Handelsware-Pakete“ an Menschen übern Zaun, welche sie persönlich gar nicht kannte, trotz unserer damals sehr angespannten Haushaltslage. Ich weiß das, weil ich diese Pakete damals als kleiner Bub zur Post brachte. Die Wünsche dieser Menschen waren mir also damals schon bekannt und durch meine letzte berufl. Tätigkeit war ich dann ab 1990 auch sehr viel „im Osten“ unterwegs.
Da ich schon immer in sehr starkem Kontakt mit diesem Thema stand, erlaube ich mir also, mir ein Bild von den damaligen und auch heutigen Wünschen der Menschen machen zu können und brauche diesbezüglich auch niemanden um Erlaubnis zu fragen.
Die Wahrheit liegt ja bekanntlich sowieso immer im Auge des Betrachters.