Gauck: Pazifismus als Erkrankungszustand

"Süß und ehrenhaft ist's, für's Vaterland zu sterben!" Gauck? Nein, Horaz.

„Süß und ehrenhaft ist’s, für’s Vaterland zu sterben!“ Gauck? Nein, Horaz.

Ein Gespenst geht um in Deutschland: Man kann es „Dekadenz“ nennen oder ungebührliche Verweichlichung, die beklagenswerte Unlust, dem Töten und Sterben als notwendigen Begleiterscheinungen deutscher Verantwortung in der Welt zuzustimmen. Das Bollwerk gegen derartige neudeutsche „Glückssucht“ ist kein Geringerer als unser aller Bundesprediger Joachim Gauck. Man sollte wirklich das „Streben nach Unglück“ in die deutsche Verfassung aufnehmen. Holdger Plattas Kommentar zur Gauck-Rede an der Hamburger Bundeswehrakademie (Juni 2012) ist zwei Jahre alt, aber heute aktueller denn je. Kenntnisreich und mit grimmiger Ironie stellt der Autor Gaucks bellizistische Ergüsse in eine Traditionslinie mit den schwärzesten nekrophilen Äußerungen deutscher Geschichte.

„Ich kenne die Weise, ich kenne den Text,
Ich kenn auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser.“
(Heinrich Heine „Deutschland ein Wintermärchen“)

Ist Herr Gauck noch recht bei Trost? Oder ist das alles kalkuliert?

Herr Gauck hat in Hamburg an der Bundeswehrakademie den Satz von sich gegeben: „Dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glückssüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen.“ Und in Verbindung damit warf er uns Glückssuchtverseuchten gleich auch dieses noch vor: „Hedonismus“, also das „Verlangen nach Sinneslust“ (so die DUDEN-Definition).

In der Tat: human gebliebene Menschen ertragen das Unglück anderer Mitmenschen schwer, und staatlich verordneten Tod (dem die Tötung anderer Menschen womöglich vorausging) noch weniger. Diese Ablehnung von Unglück und Tod stellt die Reaktion empathiefähiger Mitmenschen dar, die Reaktion beziehungsfähiger Menschen, die Reaktion von Menschen, denen das Weiterleben anderer Menschen noch etwas bedeutet, denen Frieden etwas bedeutet und Mitmenschlichkeit. Aber man fasst es nicht: diese Menschen finden sich bei Gauck als „glückssüchtige“ Menschen etikettiert. Noch einmal gefragt: ist dieser Herr noch bei Sinnen? Oder verfolgt er bereits sehr genau berechnete Zwecke? Doch der Reihe nach:

Erstens: Wer die Glückssuche und das Glücksbedürfnis von Menschen – oder einer ganzen Gesellschaft – als „Sucht“ qualifiziert, pathologisiert diese Suche und dieses Bedürfnis. Der Begriff der „Sucht“ stellt dieses Verlangen des Menschen nach Glück auf eine Stufe mit Abhängigkeiten von Alkohol und Heroin, er macht aus diesen Bedürfnissen einen Krankheitsfall für die Psychiatrie.

Zweitens: Wer diese Glückssuche und dieses Glücksbedürfnis dabei ausgerechnet solchen Menschen als Krankheitssymptome zuschreibt, die den Tod anderer Menschen nicht wollen, pathologisiert damit auch gleich die Friedenssehnsucht der Menschen! Kurz: auch Pazifismus ist, dem Bundespräsidenten zufolge, ein Erkrankungszustand, auch Pazifismus ist so etwas ähnliches wie Alkohol- oder Heroinsucht.

Drittens: Gleichzeitig argumentiert Herr Gauck mit diesen „Diagnosen“ beides – Glücksverlangen und Friedenssehnsucht – auch noch in die moralische Verwerflichkeit hinein, denn eigentlich handelt es sich bei diesen Bedürfnissen ja um ein „Verlangen nach Sinneslust“, um aus der Gauck-Sicht sittenlosen „Hedonismus“. Friedenssehnsucht und Glücksverlangen signalisieren demzufolge ein ethisches Defizit. Heißt: Menschen, die Glück erstreben – für andere und für sich -, Menschen, die für Frieden und friedliche Lösungen kämpfen, sind dieser ‚Logik’ zufolge nicht nur krank, sondern auch noch schlecht, nicht nur ein Fall für die Medizin, sondern auch noch ein Fall für den Pastor oder gleich Kandidat für die Hölle. Das bedeutet umgekehrt:

Viertens: ein Anwärter fürs Paradies oder schlicht ein guter Mensch, normal und gesund, das ist lediglich jener Mitbürger, der den Auffassungen dieses Bundespräsidenten entspricht. Doch was für eine Psychologie, was für eine Ideologie ist das eigentlich, die da der vormalige Seelenhirte aus Rostock vertritt? Ich werde deutlich, es tut mir leid:

Gaucks Traum von einer nekrophilen Gesellschaft

Gauck träumt von einer Gesellschaft, die von Nekrophilie befallen ist, befallen ist von der Liebe zum Tod und allem Toten. Und: offenbar einzig diese Nekrophilie hält dieser Herr Gauck für sittlich und gesund, eine Nekrophilie, der Erich Fromm, der weltberühmte Psychologe und Humanist, vor Jahrzehnten ein ganzes Buch gewidmet hat (1973) und als Hauptsymptom der menschlichen Destruktivität analysierte (siehe deutsche Buchausgabe mit dem Titel „Anatomie der menschlichen Destruktivität“ 1974!).

Man fasst es nicht und möchte es für Irrtum halten, man zögert, weil es allzusehr nach ‚Retourkutsche’ klingt, aber es ist so: pathologisch, von allergrößter moralischer Fragwürdigkeit ist nicht die Gesellschaft, die keine Kriegstoten in Afghanistan und anderswo will, nein, pathologisch und von allergrößter moralischer Fragwürdigkeit ist die Kriegstodbejahungsideologie des Herrn Gauck. Was dieser Herr da von sich gibt, ist – in der Sprache der Psychoanalyse ausgedrückt – ein Fall von Projektion: es ist die Fragwürdigkeit der eigenen Ideologie, die da in andere Menschen hineingedacht wird. Alles, was Gauck über die vermeintlich „glückssüchtige“ – über die angeblich krankhafte und moralisch verwerfliche – Gesellschaft sagt, ist nichts anderes als der Spiegel, der den Charakter seine eigenen ideologischen Verranntheit zeigt. Und (es darf an dieser Stelle nicht verschwiegen werden): in diese Fragwürdigkeit seelischer wie moralischer Art will Gauck offenbar ein ganzes Volk hineinargumentieren.

Doch woher kommt diese verzerrende und verheerende Psychologie? In welcher Tradition steht dieses Denken?

Ich kann – der Kürze wegen – nur zwei Traditionslinien nennen, denen sich diese ideologische Verranntheit des Herrn Gauck verdankt.

Reaktionärstes Luthertum

Zum einen deckt sich diese Art des Deutens und Bewertens einschränkungslos mit der obrigkeitsfrommen Theologie des frommen Vorfahren von Herrn Gauck, nämlich mit der „Zwei-Reiche-Theologie“ des Herrn Martin Luther von Wittenberg (genaueres kann man nachlesen dazu in Ernst Bloch „Naturrecht und menschliche Würde“, in der Taschenbuchausgabe des Suhrkamp-Verlages aus dem Jahre 1985 auf den Seiten 42ff.): Diesem Luther zufolge waren Glück und Frieden allein dem Menschen im Jenseits vorbehalten, für die Menschen im Diesseits galt hingegen einschränkungslos „Leiden, Leiden, Kreuz, Kreuz ist der Christen Recht und kein anderes.“ Gerichtet hatte der protestantische Kirchenführer diese Zeilen im Jahre 1525 an die Bauern und Leibeigenen, die aufbegehrten gegen die Adelsherrschaft, um Schluss machen zu können mit ihrem eigenen Unglück. Die Ideologie des Herrn Gauck steht also in der Tradition reaktionärsten Luthertums – eines Luthertums, das die heutige lutherische Kirche längst schon überwunden hat.

Mit Menschenrechtsdenken und Aufklärung, mit Rechtsstaat, Menschlichkeit und Demokratie hat dieses Denken nichts, aber auch gar nichts zu tun. In den USA wäre Herr Gauck mit seiner Verteufelung einer „glückssüchtigen Gesellschaft“ sogar expressis verbis ein Verfassungsfeind, steht doch in deren Unabhängigkeitserklärung zu den Menschenrechten aus dem Jahre 1776, ganz am Anfang sogar: „the pursuit of happiness“, das „Streben nach Glück“, sei unaufhebbares Menschenrecht. Ob Gauck für seine erste USA-Reise also ein Visum erhalten wird? Oder wird man ihn, sollte er in New York mit dem Flugzeug gelandet sein, gleich wieder zurückschicken, und unser Bundespräsident hat von den USA nur den John F. Kennedy Airport gesehen? Egal: der Vertreter eines erzreaktionären Luthertums, der Theologe Gauck, dürfte drüben wohl nur wenig willkommen sein.

Und der Politiker Gauck? Nun, die zweite, die ‚irdische’ Traditionslinie, in die sich diese Kriegstodbejahung des Herrn Gauck gestellt hat, geht ganz unmittelbar auf politische – auf reaktionäre und autoritäre – Vorgeschichte zurück.

Autoritäre Politiktraditionen

Das fängt im wahrlich vordemokratischen Rom der Antike an, mit dem Horaz-Zitat, das unter Kaiser Wilhelm Zwo an allen „humanistischen“ Gymnasien gebimmst werden mußte: „Dulce et decorum est pro patria mori.“ – „Süß und ehrenvoll ist es, für das Vaterland zu sterben.“, ein Zitat, dessentwegen Bertolt Brecht im kriegsbraven Augsburg fast vom Realgymnasium flog, darum nämlich, weil er in einem Aufsatz gegen diese These aufbegehrte.

Das setzt sich fort mit dem menschenverachtenden Anfeuerungsruf des absoluten Herrschers Friedrich des Zweiten bei der Schlacht von Kolin (am 18. Juni 1757), adressiert an seine flüchtenden Soldaten: „Ihr verfluchten Racker, wollt Ihr denn ewig leben?“ (populär geworden als „Hunde, wollt ihr ewig leben?“, mit dem Titel des gleichnamigen Films aus dem Jahre 1959).

Und das hört noch lange nicht auf bei dem präfaschistischen Film der UFA aus den Jahren 1932/33 „Morgenrot“, in dem der Heldentod und die deutsche Begeisterung für ihn mit dem Satz des U-Boot-Kommandanten Helmut Lier gefeiert wird: „Zu leben verstehen wir Deutschen vielleicht schlecht, aber sterben können wir fabelhaft.“ Ein Satz, der von Hitler und Goebbels, die bei der Uraufführung dieses Films am 2. Februar 1933 zugegen waren, enthusiastisch bejubelt wurde.

Und eben dieses Dritte Reich verknüpfte dann auch beides aufs plausibelste miteinander, „deutschen Patriotismus“ und Nichtigkeitserklärung des einzelnen bzw. den Appell zu dessen Opferbereitschaft bis in den Tod hinein: „Du bist nichts. Dein Volk ist alles.“ Ein Doppelsatz, der an jedem HJ-Heim zu lesen war und natürlich das genaue Gegenteil ausdrückt von dem, was eine pazifistisch-gesonnene, was eine „glückssüchtige“ Gesellschaft vertritt. Nein, es ist keine gute Tradition, in die sich dieser Herr Gauck mit seiner Pathologisierungsrede an der Hamburger Bundeswehrakademie gestellt hat.

Ob Gauck selber bereit wäre, der eigenen Maxime Folge zu leisten? Und welchen Zwecken sollte diese Rede dienen?

Gratismut

Nun, lassen wir die Motivsuche beiseite und stellen nur fest: es fällt auf, daß Reden wie diese wieder gehalten werden können, ohne groß Widerspruch zu erregen „in der Mitte unserer Gesellschaft“; und zweitens fällt auf, daß Reden wie diese aufs beste passen zum expansionistischen Globalisierungsgeschehen, das die Dritte und Vierte Welt mehr und mehr in Tod und Hunger treibt. Worüber ein Bundespräsident Köhler noch gestolpert ist – Kriege könnten gegebenenfalls wieder geführt werden, nicht zuletzt wegen deutscher Wirtschaftsinteressen -, diesen Stein des Anstoßes hat Gauck lediglich in reaktionäres Pastoraldeutsch verpackt. Wobei festzuhalten ist:

Ein Held seines eigenen Geredes wird dieser Gauck selbstverständlich nicht sein. Heißt: auf dem afghanischen Schlachtfeld werden wir diesen Herrn im feinen Zwirn nicht finden, da schickt man doch lieber die Jüngeren hin. Auch dieser Pfarrer gehört zu den „Herren Verfasser“ (Heinrich Heine), den „Pfaffen“ (Heinrich Heine), die zuhause ihren Wein verkosten, nachdem sie den anderen Wasser gepredigt haben. Aber das genau ist denn auch der besonders widerwärtige Aspekt dieser Rede: Gaucks wohlfeiler Gratismut! Wieder einmal entwickeln sich die Dinge so, dass junge Menschen ihr Leben lassen müssen, weil die älteren Menschen sich nicht aufs Friedenmachen verstehen.

Und dazu fiel mir nach der Gauck-Rede ein Gedicht aus dem Jahre 1966 wieder ein und geht mir seit dieser Todespropaganda nicht mehr aus dem Kopf: ein Gedicht von Erich Fried, abgedruckt in dem Lyrikband „und VIETNAM und“ (Wagenbach-Verlag), ein Gedicht, das den damaligen Kriegsbefürwortern bereits die gebührende – die pazifistische und „glückssüchtige“! – Antwort gab, den Befürwortern nämlich des US-amerikanischen Vietnamkrieges. Es hat den Titel „Beim Nachdenken über Vorbilder“, über eher ältere Leute mithin, und lautet so:

„Die uns / vorleben wollen // wie leicht / das Sterben ist // Wenn sie uns / vorsterben wollten // wie leicht / wäre das Leben“.

Showing 22 comments
  • Jörg Schmidtchen

    Ich denke es wohl einfacher.
    Unser Bundesprediger hat Leichen im Keller und seine Akten liegen bei den Leuten deren Interessen er vertreten soll.
    Die Frage Cui bono oder folge der Spur des Geldes.

  • eulenfeder

    Deinen worten – lieber Holdger – schliesse ich mich an, voll und ganz – und hätte grosse lust trotz schon von Dir gegebener deutlichkeit noch etwas schärfer zu werden…

    gar nicht mehr erstaunt bin ich dass in diesem land immer die unfähigsten köpfe nach oben kommen –
    nix neues ist auch die religiös-ideologische verblendung und wie gefährlich diese ist wenn mit eigenem machtstreben verbunden –
    aber unfassbar bleibt die verlogenheit und kaltblütigkeit mit der ein staatsoberhaupt nach grösse und macht sich profiliert – und auch unfassbar dass so etwas überhaupt möglich ist – bei uns !

  • peter

    Man nennt das Negativ-Auslese

  • Marcel

    Diese berechtigte vernichtende Kritik an dem „rübergemachten Europäisten“ Gauck wird von AfDlern, Bonner Republikanern und preussischen Nationalkonservativen geteilt. Das ist mal klar.

    Freilich kann man nicht Gauck schlagen, ohne Merkel zu meinen.

    Patriotisch wie friedliche Grüße!

  • doci

    nicht nur in diesem Land sind die unfähigsten und skrupellosesten, die am besten lügen und die, die über Leichen gehen, die nur die eigene Karriere im Kopf haben und den eigenen Geldbeutel im Sinn haben ganz oben.

    Kurz gesagt ist es weltweit in Politik und Top-Management so, dass ganz oben nur der Abschaum schwimmt!

  • stefan kienzler

    Gauck sondert in letzter Zeit, immer mehr solche Obskuren Worthülsen ab, das ist eines Bundespräsidenten unwürdig.

  • Fred Stein

    „Denn sie säen Wind und werden Sturm ernten.“ (Hosea 8,7)

  • Linnhoff

    Es ist schon moralisch verwerflich und zeigt seinen geistigen Zustand, dass dieser H. Gauck als ausgebildeter Pastor mit seiner Konkubine in dieser Position unser Land vertritt. Seine, hoffen wir für ihn, verwirrten Aeusserungen überraschen nicht. Anfangs hatte wohl die Mehrheit der Bundesbürger von ihm frischen Wind in einem überflüssigen Amt erhofft, aufgrund einiger seiner früheren Aeusserungen. Die Realität ist aber eher enttäuschend. Sicherlich ist auch ihm wie den anderen Darstellern in Berlin ein politisches Handeln und Babbeln von anderen sog. Eliten vorgeschrieben worden. Der hier veroeffentl. Artikel ist hervorragend in seiner Analyse

  • N_K

    1. Der Patient heißt garantiert nicht Pazifismus. Vielmehr befällt das „Narrenvirus“ immer Eliten-Clowns.

    2. Auch Amtsvorgänger haben schon manchen präsidial-danebenliegenden Bockmist erzählt – je näher zur Gegenwart, desto schlimmer.

    3. Bei solchen „Predigten“ braucht sich niemand mehr über massenhafte Kirchenaustritte wundern. 5. Gebot: Du sollst nicht töten – aber Waffen segnen?

  • Romanuss

    Wenn ich Gauck mal sehen muss, tut er immer selbstverliebt und größenwahnsinnig. Ja, er weiß auch, wenn er dem internationalen Finanzkapital und der Rüstungsindustrie dient, und das tut er mehr als unterwürfig, sitzt er fest im Sattel. Da bleiben seine Akten, die über IM „Larve“ oder seiner freundlichen Gegnerin IM „Erika“ eindeutige Stasimitarbeit beschreiben, schön in der Schublade. Aber, falls er den Mut haben sollte, wie Horst Köhler bzw. Christian Wulff, die Banken berechtigt wegen derer kriminellen menschenverachtenden Politik zu kritisieren, dann ist weg. Krank, verunfallt oder weggemobbt. Und das wissen Gauck und Merkel. Und das Volk weiß es auch, und alle schauen zu – noch friedlich.
    Sehr guter Artikel, sehr gute Kommentare bisher. Respekt!

  • Marion. N.

    Ich kann mich meinen Vorkommentatoren nur anschließen und es macht mir Angst, was dieser Psychopath von sich gibt. Ich kann nur hoffen, dass die Menschen endlich aufwachen, bevor es zu spät ist.

  • Uschi Peter

    Nur ein überzeugter Gegner der DDR konnte mit Hilfe seiner Förderer aus den „friedliebenden“ Parteien SPD und Grünen so hoch steigen. Also sind die Äußerungen des „verfolgten“ Pastors nur die Meinung seiner Steigbügelhalter. Kassandra

  • adam lauks

    Problem legt darin dass Gauck im Westen kaum jemand kannte und im Osten war er als Pastor unbedeutend, Dort wo er am 3.10.1990 installiert wurde kommt er im Einvernehmen der Deutschen Geheimdienste. DASS die Hauptaufgabe der Gauck Behörde : Zuarbeit zur juristischen Aufarbeitung des DDR Unrechts war wusste und weiß heute kaum jemand. Der hat diese Aufgabe ausgehebelt und in den Schutz der STASI-Täter umgewandelt. Die Recherche Abteilung AR3 da von Gauck praktisch übernommen behielt die Kontrolle über nicht gesichteten Restbestände. Und das ist bis heute so geblieben. Manipulation der Akt zu Gunsten der STASI und falsche MITTEILUNGEN DER BEHÖRDE verhinderten Gerechtigkeit in vielen Fällen. WIE das funktioniert(e) liegt dem Leser vor, aber auch dem Staatsanwalt von Berlin: http://adamlauks.com/2014/06/04/urkundenunterdruckung-durch-stasis-in-der-jahn-behorde-die-zweite-auf-das-ersuchen-von-lageso-unanfechtbare-falsche-mitteilung-der-behorde-strafanzeige-282-js-192214-staatsanwaltschaft-ermi/

  • adam lauks

    Darf ich den ganzen Artikel bei mir rebloggen… Als Geschenk zum reinsehen und reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=ObnQgYwSsFE

  • Wolf Seldoff

    Wenn ich den Herrn Gauk so sehe, tut er mir eigentlich leid. Er gehört leider zu den Menschen, die intellektuell nicht in der Lage sind, ihre Vefehlung und Vermessenheit eigenständig geistig zu erfassen. Die Tatsache, daß man ihn zum Bundespräsidenten machte, bewirkte bei diesem Intellekt, daß der sich geistig und intellektuell derart überhöht fühlt und zwar mit aller überzeugter Inbrunst, daß er ganz sicher resistent gegen jegliche noch so konstruktive Kritik ist. Seine Körperhaltung, sein Ausdruck, ja der ganze ihm eigene Habitus drückt aus, wie sehr dieser dumme Mensch von sich selbst überzeugt ist. Mir fällt dazu die Fabel vom Fuchs und der Krähe ein. Sag ihm, wie schön er singt und er lässt den Käse fallen.

    Mit voller Absicht hat man gerade diesen einen zum Bundespräsidenten gemacht.

    Nun ja, Eitelkeit selbst ist kein Verbrechen. Das allerschlimmste aber, was er tut, ist die tätige Personifizierung eines Eidbruchs im Namen des deutschen Volkes. „Nie wieder Krieg!“ so schworen wir einst. „Nie wieder Krieg!“ Diesen Eid nicht einzuhalten ist ein Verbrechen. Eidbruch im Namen des deutschen Volkes.

    Der Eid unseres Volkes wird schon gebrochen, mannigfach. Allein schon durch den lukrativen Export von Waffen, der kleinsten Patrone selbst.

    Jetzt aber sollen wir sogar selbst zur Waffe greifen oder gar unsere Kinder zur Waffe greifen lassen.

    Ich wünsche mir eine Revolution. Fegt sie hinweg. Löscht alle diese Eidbrecher aus. Tilgt sie aus. Sie sind wie Eiter in einer offenen Wunde.

    Nehmt dafür keine Waffen in die Hand sondern wendet Euch einfach ab und verurteilt sie zu immerwährender Bedeutungslosigkeit und zwar immer dort, wo ihr ihnen gerade begegnet. Sei es auf der Strasse, in Euren Betrieben, in den Schulen, in der Politik, überall.

    Verweigert. Ihr seid stark!

    Nieder mit Gundel Gaukeley!!!

  • PNL

    BP Gauck darf laut Gerichtsbeschluss als Stasibegünstigter genannt werden. Gauck war überdies nie Pfarrer, er war auch nicht Christ, wie leider so viele. Liebe, Friede, Freiheit sind Werte die Christus gelehrt und gelebt hat.
    Finden wir in Gaucks Leben Liebe, Friede, Freiheit…
    Unmöglich, daß ein Mensch seine Interessen (Atlantik-Brücke, Trilaterale Kommission) nach außen mit den hohen Lehren Christus verquickt und damit eigentlich den Christen, die es wirklich ernst meinen, den Todesstoß versetzt.
    Herr Gauck kann seinem Schicksal nicht entgehen. Es gibt keine Wirkung ohne Ursache. Es gibt auch keine Ursache ohne Wirkung. Und genau das werden auch die so materialistisch Denkenden und Handelnden wir Herr Gauck kennenlernen. Wenn nicht im Jetzt, dann im Jenseits, im Nach-jetzt.
    Aber wir Friedliebenden, Liebe-Wollenden, Freiheitlebenwollenden: laßt uns nicht aus ideologischen Gründen heraus bekämpfen…Laßt uns zusammenschließen und aus der Liebe heraus gegen diese Menschen und deren System vorgehen. Christian Morgenstern sagte einmal: Liebt das Böse gut! Ein sehr weises und tiefes Wort.

  • eulenfeder

    …der bewusste missbrauch dieses amtes – in vielen belangen – in dieser oben schon bezeichneten unterwürfigkeit, den lobbiisten aller art dabei in den arsch kriechend – warme händedrucke mit einem zustimmenden augenzwinkern – ‚wir kriegen das schon gerichtet – herr general‘ – ‚die besondere defintionsmacht als staatsoberhaupt‘ – generalbundesanwaltlich abgesichert ( in diesem anderen falle hatte er zwar recht als er nazis als spinner bezeichnete ) wort-zündelt er in sehr gefährlicher weise, unbedacht der folgen, vorsätzlich blind für die sozialen missstände, volksverhetzung ist nur eine wenn von untertanen begangen, von oben ist es fürsorglichkeit !!
    ein auf kosten der armen reisendes kasperl ja eigentlich nur – aber als callboy der geldmacht mit der legalisierenden unterschrift in der reisetasche eben doch gefährlich.
    einen dreck kümmern ihn die tatsächlich wichtigen belange in diesem scheindemokratischen sumpf, die human-sozialen fragen langweilen eher, der nervenkitzel im süsslichen machtgefühl nur dort zu geniessen wo ‚richtige‘ politik gemacht wird – – und selbst hofiert zu werden bei jedem schritt ein labsal und die lust auf mehr, in militärischen ehren die eigene wichtigkeit geniessen – … der realitätsverlust ist derart riesig dass er ebenso gut auf aldebaran – auf einem roten teppich zwar – mit einem intergalaktischen smart-telefon sein amt ausüben könnte.

    aber trotz allem ist ein solcher völlig überflüssiger und unnützer blender doch nur eine weitere fehlgeburt dieses systems das sich freiheitlich-demokratische grundordnung nennt – und wer anhand dieses neurlichen negativen beispiels nicht erkennt welch trugbild uns da vorgespielt wird – der muss blind und gefühllos sein, – und ich nenne es auch verantwortungslos wenn trotz erkennen wieder zur wahlurne gerannt wird um die nächsten 4 jahre unrecht und ausbeutung damit zu legalisieren.
    das wort ‚fassungslos‘ reicht nicht mehr aus mein entsetzen zu beschreiben wenn ich durchblickende akademisch gebildete leute sagen höre: ‚ wir müssen zum wählen gehen um unsere freiheitlich-demokratische ( soziale ) grundordnung zu sichern !!
    jeder der dieses system immer wieder mit seiner stimme möglich macht – sollte sich zurückhalten mit kritik – hinterher.

  • Piranha

    Nein, ich habe keine Mitleid mit Herrn Gauck.
    Sofern er über Selbstkompetenz, Einsichts- und Steuerungsfähigkeit verfügt, ist er für sein Tun und Lassen verantwortlich.

    Nein, dereinst ist dieser ruhmsüchtige Pfaffe ungewaschen ins Amt.
    Nun ist er gewaschen worden und zwar gründlich auch mithilfe gewisser Medienvertreter wie J. Bittner von der ZEIT (v.Wagner/Uthoff).

    Klaus Kleber hat sich zum Schoßhund von Obama und H. Clinton degradiert und bildet sich seither ein, die Meinungshoheit in der BRD zu besitzen und ist doch nur der Schwanz, mit dem der Hund wedelt wie er will.

    Nein, „der oberste Jeck im Land“ (Pispers) tut mir nicht leid.
    Gern wüsste ich, ob er seine vier Kinder und seine Enkel ebenso pathologisiert als „glückssüchtig“ oder sie zur Teilhabe an kriegerischen Handlungen ermuntert.

    Lieber Holdger,
    da gibt es noch ein passendes Gedicht von Fried:

    „Die Sprecher“

    Wer immer von seiner
    Freigebigkeit spricht
    ist ein Geizhals

    Wer immer von seiner
    Ehrlichkeit spricht
    der betrügt

    Wer immer von seiner
    Gutmütigkeit spricht
    ist grausam

    und wer immer von seiner
    freiheitlich-
    demokratischen Grundordnung spricht…

  • Hasenfuß Manuela

    Phiranha, das hast du sehr treffend formuliert!sehr passendes Gedicht!
    LG

  • adam lauks

    GENERALBUNDESANWALTLICH ABGESICHERT vom Eulenfelder ist eine Formulierung die treffender nicht sein kann. ich spanne nur ein AUCH davor und liefere den Lesern Beweis dafür. Nebst Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und schließlich SEINE, oder für IHN eingerichtete Behörde der STAZIS die BStU legten sich ins Zeug eine, durch den Bundestagspräsidenten Lammert eingereichte Petition am 2.4.2013 und eine weitere Petition, eingereicht am 12.8.2013 durch den Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, zu unterdrücken, zu verschleiern, zu ignorieren, damit der Gauck vor einer Einberufung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses verschont bleibt… Behördenvorgang hat mir der Gott in die Hände gespielt und ist entlarvend, wie selten einer. Der Petitionsausschuss ist fremd gesteuert. Auch die 5 Ausschusse des Deutschen Bundestages mussten die Angelegenheit der Unterdrückung der beiden Petitionen aus den an ihre Mitglieder und ihre Stellvertreter gerichtete E-Mail – persönlich, wahrgenommen haben. Angefangen von dpa,AFP,NZZ und Deutschem Fernsehen bis zur EU Komission wissen alle, dass es um die Übernahme der Verantwortung durch Gazck für die Vorgänge in SEINER Behörde geht, die er mit 68 Hauptamtlichen des MfS ins Leben gerufen hatte. Übrigens der Generalbundesanwalt sah sich für den Fall nicht als zuständig und lenkte das ganze an die Generalstaatsanwaltschaft Berli. Am besten ist sich von vielen Seiten sich um den Zwischenstand zu erkundigen: http://adamlauks.com/2014/04/06/dies-ist-eine-offene-strafanzeige-und-strafantrag-an-den-generalbundesanwalt-herr-runge-walten-sie-ihres-amtes-oder-fur-immer-schweigen-wer-herrscht-uber-dem-bundestagsprasidenten-lammert/ Generalstaatsanwalt schweigt oder ermittelt !?? Fernsteuerung der Bundesrepublik und IHRER parlamentarischen Demokratie kann besser nicht unter Beweis gestellt werden.

  • adam lauks

    AKTUELL – HEUTE 10.20 Generalstaatsanwaltschaft Berlin: 143 AR 269/14 wurde schon Anfang Mai an die Staatsanwaltschaft Berlin weitergeleitet (!?)
    und dort hieß es durch Frau AQrndt:

    IN BEARBEITUNG unter: 282 Js 2652/14 !??
    was immer auch das zu bedeuten hat !?!

    Heute am 27.6.2014 um 10.20 rief ich bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin an und erfuhr dass die Anzeige gegen Petitionsausschuss des Bundestages, BKM und die BStU unter AZ: 143 AR 269/14 an die Staatsanwaltschaft Berlin abgegeben wurde bereits Anfang Mai. Ich rief in der Staatsanwaltschaft Berlin an, bekam unter Tel. 90145740 Frau Arndt und die erklärte mir dass sich die Sache „in Bearbeitung“ befände unter dem Aktenzeichen 282 Js 2652/14 . Ob „in Bearbeitung“ als Ermittlung zu verstehen ist weiß ich nicht.http://adamlauks.com/2014/04/06/dies-ist-eine-offene-strafanzeige-und-strafantrag-an-den-generalbundesanwalt-herr-runge-walten-sie-ihres-amtes-oder-fur-immer-schweigen-wer-herrscht-uber-dem-bundestagsprasidenten-lammert/

  • adam Lauks OV MERKUR

    http://adamlauks.com/2014/08/22/offener-brief-an-das-abgeordnetenhaus-berlin-berlin-sagt-nein-stopp-die-vergauckelung-und-verhohnung-von-stasi-opfern-und-verarschung-des-deutschen-volkes-die-aufarbeitung-blieb-und-ist-bis-heute/
    Ich schrieb diesen OFFENEN BRIEF an den Präsidenten des Berliner Abgeordnetenhauses in der Hoffnung dass die Blinden auch dort die Aktenmanipulation in der Gauck/Jahn Behörde auf den ersten Blick erkennen. Dieses in zig Tausenden von Fällen passiert. ER hat sich der Rolle des höchsten Richter angemaßt… für IHN gab es keine Folteropfer und keine sonstige opfer… weil die STAZIS das so wollen !?!

Hinterlasse einen Kommentar