Kleeberg und Genossen: Das alles nennt sich Leben

KleebergGenossenDas Wort „Genossen“ lässt ja bei vielen gleich Heimatgefühle aufkommen. Alexander Kinsky stellt eine interessante Band und ihre neue CD vor.

Benjamin Haupt kommt aus Würzburg, singt und spielt Gitarre und hat unter anderem schon an einem Würzburger Songwriterseminar mit Konstantin Wecker teilgenommen. Er isr der kreative Kopf von „Kleeberg und Genossen“, die im März 2014 ihre erste CD „Das alles nennt sich Leben“ veröffentlicht haben. Wir empfehlen diese CD gerne auf HdS. Deutschsprachige Songs in erdigem Hardrockgewand sind da zu hören, mit auffallendem Einsatz der Orgel. Sympathisch handgemachte Songs, eine herzhafte Band! Die Themen sind nicht konkret am Zeitgeschehen, eher allgemein persönlich gehalten – recht einfühlsame Selbstfindungs- und Zurechtfindungstexte. Männerstimmen prägen den durchaus energischen Duktus.

Ganz stark finde ich die beiden Liebeslieder „Musik der Sterne“ (Titel 3) und „Weg zu dir“ (Titel 7), das eine ein reizvoll kraftvoller Bluesrock, das andere ein Lied für eine offenbar nur begehrte Frau, wobei der Zugang zu ihr durch zwei ehrfurchtgebietende Löwen gehemmt wird, ein sehr schönes Bild. Hier besticht auch eine musikalisch starke Steigerung inmitten des Liedes. Zwei weitere speziell erwähnenswerte Lieder: „Kleines Solo“ ist der Versuch, einen Erich Kästner Text in diese musikalische Sprache zu versetzen, und das letzte Lied „Schlafes Bruder“ ist ein Hardrock zum Thema Tod.

Link zur Band mit allen Infos, Terminen, Hörproben, CD Bestellmöglichkeit etc.:

http://www.kleeberg-genossen.de/Kleeberg_%26_Genossen/Start.html

„Fantasie“ bei HdS:

http://hinter-den-schlagzeilen.de/2014/03/31/kleeberg-und-genossen-fantasie/

Hinterlasse einen Kommentar