In Konstantin Wecker, Medien, Politik (Inland)
Rassistische Nazi-Karikatur aus dem "Stürmer"

Rassistische Nazi-Karikatur aus dem „Stürmer“

Nach der Silvesternacht entfaltete sich eine mittlerweile schon vorhersehbare Dynamik. Es wird ein Medienhype betrieben, bei dem sich die Sensationssucht der Presse mit dem Bedürfnis staatlicher Stellen nach immer weiter gehender „Verschärfung“ vereint, was gewollt oder ungewollt auch den Rechten Vorschub leistet. Nach dem Ereignis ist angeblich nichts mehr wie es war, nur drastische Maßnahmen können helfen, mehr Polizei und Überwachungskameras auf öffentlichen Plätzen… Und wer zur Mäßigung mahnt und auf andere, medial weit weniger hochgepushte Formen von Gewalt gegen Frauen hinweist, wird als Silvesternacht-Relativierer diffamiert. Schlimm und schockierend ist aber, wie sich der Fokus an rassistische Ängste seiner dumpfsten Leser anschmiegt und dabei um der Auflage willen selbst seit der Nazi-Zeit wohlbegründete Tabus über den Haufen rennt. Konstantin Wecker ruft zum Boykott auf.

Liebe Freunde,

eigentlich hatte ich vor, mich bis Anfang Februar zurückzuziehen, um mein neues Buch fertig zu stellen. Nun zwingen mich die Nachwehen der Kölner Silvesternacht doch noch zu einer kurzen Stellungnahme.

Die Politillustrierte „Focus“ hat ein Titelbild veröffentlicht, das einem den Atem raubt. Man denkt sofort an eine Werbebroschüre des Ku-Klux-Klan und kann es nicht fassen, dass so etwas im aufgeklärten Deutschland möglich ist. Die abfärbenden Hände eines Schwarzen betatschen eine blonde, weißhäutige, unbekleidete Frau – die Botschaft für alle offiziellen und latenten Rassisten soll wohl heißen: Notgeiler Neger vergreift sich an schöner, blonder, reinrassiger Deutscher Frau. Dieter Hildebrandt fand schon 2007 in einem Gespräch mit „Cicero“ den „Journalismus von Focus unerträglich“. Dieser großartige Mensch und Mahner fehlt mir dieser Tage mehr als je zuvor. Denn jetzt ist „unerträglich“ nicht mehr der passende Ausdruck. Das Blatt muss boykottiert werden.

Zu Recht hat die Grünen-Vorsitzende Simone Peter beim Deutschen Presserat eine Beschwerde eingereicht. „Kann man nicht über sexualisierte Gewalt an Frauen berichten, ohne dabei auf frauenverachtende Weise altbekannte Vorurteile zu bedienen und durch rassistische Bilder Rechtspopulismus und rechte Hetze zu verstärken?“, schreibt sie auf Facebook.

Und genau das ist der springende Punkt derzeit. Als Münchner bekommt man Jahr für Jahr zum Oktoberfest sexuelle Übergriffe, versuchte Vergewaltigungen, tatsächliche Vergewaltigungen in kurzen Zeitungsnotizen serviert. Zwei Vergewaltigungen, jede Menge sexueller Übergriffe und das trotz über 2000 Polizeieinsätzen – gerade mal dreieinhalb Monate ist das her. Keine große Aufregung in den Medien, keine Rufe nach Gesetzesänderung von unseren Spitzenpolitikern. Man könnte sich ja das Millionengeschäft mit dem Bier verderben.

Ob zu Hause, Oktoberfest, Schützenfeste, Partys – die Frauenhäuser jedenfalls sind voll von gedemütigten, verprügelten und misshandelten Frauen. Wohlgemerkt von einheimischen Tätern. War das jemals ein Thema? Geradezu unerträglich ist es, sich anhören zu müssen, wie Rassisten plötzlich zu Frauenrechtlern mutieren. Wie der „Feminist“ George W. Bush damals bei seinem Kriegseintritt in Afghanistan.

Die BILD-Berichterstatterin Alice Schwarzer nennt die Vorfälle „das Produkt einer falschen Toleranz“. Warum geht sie, als bekannte Feministin, nicht auf die wirklichen Ursachen sexistischer Übergriffe ein? Ich halte diese Aussage, gerade Toleranz sei das Schädliche, für höchst gefährlich. Sie steht in der Tradition eines beispiellosen Feldzugs gegen die Grundwerte: Willkommenskultur, Mitgefühl, Verständnis, gar die Güte oder das Gute selbst werden kaum mehr anders als herabsetzend und ironisierend gebraucht. Auch Toleranz gehört in diese Reihe. Das Wort soll durch fortdauernden Propagandabeschuss zum Unwort umgedeutet werden.

Sexuelle Gewalt ist keine Frage der Religion, der Hautfarbe, der Gene – sie ist fester Bestandteil des Patriachats. Aber dies zu kritisieren kommt in unserem System einer Gotteslästerung gleich.

Lasst mich eine junge Kollegin zitieren zum Schluss, die Liedermacherin Sarah Lesch. Sie schreibt am Ende eines sehr persönlichen und berührenden Beitrags auf Facebook:

„Was machen wir nun mit den ganzen Sexisten in unserem Land und mit den frauenfeindlichen Gewalttätern und Täterinnen? Was mit den männerfeindlichen?
Lehrer, Pfarrer, Vorstände, Väter, Mütter, Pädagogen und Pädagoginnen?
Politiker und Politikerinnen? Diskothekenbetreiber und Motorradclubs?
Kann man die auch ‚abschieben‘ bitte?
Was machen wir mit frauenverachtenden Studentenverbindungen und sexistischen Professoren, Glaubensgemeinschaften, Arbeitgebern oder Stammtischgesellschaften? (…) Was mache ich mit einem Mann, der mich sexuell belästigt und dem ich einen Job gegeben habe? Was mit einem, der mir einen Job gegeben hat?
Was machen wir mit den ganzen deutschen und ‚ausländischen‘ Männern und Frauen, die sich ‚lustige‘ Videoclips auf ihren Smartphones zuschicken, in denen sexuelle Gewalt verherrlicht wird? (…)
Ihr wollt anfangen, ‚unser Land‘ aufzuräumen?
Na dann los! ES GIBT VIEL ZU TUN!
Fangt mal bei euch selbst an!“

P.S:
Immer wieder sollten wir die großartige, mutige und bewundernswerte Hannah Arendt lesen:
„Der Verlust der Menschenrechte findet nicht dann statt, wenn dieses oder jenes Recht, das gewöhnlich unter die Menschenrechte gezählt wird, verlorengeht, sondern nur wenn der Mensch den Standort in der Welt verliert, durch den allein er überhaupt Rechte haben kann und der die Bedingung dafür ist, dass seine Meinungen Gewicht haben und seine Handlungen von Belang sind.“
(Hannah Arendt: „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“, S. 612 f.)

Showing 105 comments
  • Daniel
    @Bettina

    Es ist wirklich erstaunlich wie hier im Forum und im Lande die Rassisten und die sexistischen Feminist_innen gegenseitig ihre ideologisch motivierten Verunglimpfungen vorwerfen ohne selbst auch nur zu einem Mindestmaß an Selbstkritik fähig zu sein.
    Rassisten sagen : „Alle männlichen Flüchtlinge sind potentielle Vergewaltiger !“ und die sexistischen Feministinnen wettern dagegen und legen aber gleichzeitig noch einen darauf und erklären gleich alle Männer – also inklusive der männliche Flüchtlinge – als potentielle Vergewaltiger. Es ist hoffnungslos derart ideologisieren Menschen zu versuchen diese Absurdität vor Augen zu führen.
    Bemerkenswert ist auch wie weit das linken Lager – wo die Feminist_innen meist verortet sind – geht um sein eigens Weltbild zu retten. So wird z.B. seit Monaten moralischer Druck auf die Presse ausgeübt, ja nicht die Herkunft von Tätern bei Straftaten zu veröffentlichen, was letztlich auch zu dem Mediengau von Köln geführt hat. Und mit genau den gleichen Methoden wird der Opfermythos „Frau“ aufrecht erhalten. Z.B.bei den Zahlen zu häuslicher Gewalt gehen hunderte internationale Studien seit Jahren davon aus, dass die Gewalt in Partnerschaften nach zu gleichwertig von beiden Geschlechtern ausgeübt werden und zwar in Bezug auf Häufigkeit und Schwere ! In der deutsche Presse ist zu diesem Thema jedoch ausschließlich von Männer als Täter zu lesen – das „Opferabo“ wird kultiviert. Ahnliche Ergebnisse gibt es übrigens zu Untersuchung von häuslicher Gewalt in lesbischen Beziehungen. Dort ist Gewalt sogar häufig wie in heterosexuellen. Die Ex-Partnerin von Alice Schwarzer kann ja auch ein Lied davon singen.
    Die Friedfertigkeit der Frau ist ein Märchen.
    Bei den Vergewaltigungsdtrafverfahren wurde die vergangegen Tage von Feministinnen wieder einmal behauptet, dass die hohe Zahl der Nichtverurteilungen ein klares Zeichen für lasche Gesetze wäre, die dringend verschärft werden müssten.
    Was verschwiegen wird, dass kriminalistischen Studien zu folge, es bei diesem Delikt eine extrem hohe Anzahl an vorsätzlichen Falschbeschuldigungen gibt. Hier werden auf niederen Motiven Männer gesellschaftlich und beruflich zerstört – siehe Kachelmann – und Feministinnen haben dafür höchstes ein „Mimimi“ übrig.

  • eulenfeder
    Du hast ja auch schon einigen Mist geschrieben – Volker – aber Deiner war noch harmlos und erträglich…. bisher jedenfalls.
    ansunstn rutschma an bugl runta…
  • "NUDGING"..., der kleine ISIS-SCHUBS
    😉 …
    NIEMAND hat das RECHT den KÖRPER,
    NIEMAND hat das RECHT den GEIST,
    NIEMAND hat das RECHT das HERZ,
    wie auch die SEELE eines anderen
    als sein EIGEN ZU NEHMEN.
    😮
    Es gibt Möglichkeiten solche Straftäter abzuschieben! Und ich habe nicht das geringste Problem damit.
    Doch wenn man bei den SCHEINchristlichen Jahr um Jahr zurück schaut, dann kommen mir irgendwie an ihre BEWEGGRÜNDE ZWEIFEL!
    Nur!!!! ein PAAR WENIGE kleine TIPPs…
    😉 …
    (T)TIP(P): http://www.theeuropean.de/heinrich-schmitz/9249-das-falsche-verstaendnis-von-der-toleranz
    .
    (TIP(P): http://www.kas.de/wf/doc/kas_28243-544-1-30.pdf?110826092945
    .
    (TIP(P): Beckstein Ausländer
    .
    (TIP(P): Beckstein setzt auf „Null Toleranz“
    😮 …
    Oder der „Björn Höcke“ der…
    .
    C(Christliches) S(Säuglings) U(Unternehmen)…
    .
    „Andreas Scheuer“
    😉 …
    (TIP(P): Andreas Scheuer Ausländer
    .
    (TIP(P): Andreas Scheuer Wirtschaftsflüchtlinge
    .
    WOHLGEMERKT…, nur ein paar WENIGE BEISPIELE!
    😉
    😉
    Gruß an
    alle GALLIER / INNEN und an 😉 Angela MEINE FALBALA 😉 …halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!
  • Bettina Beckröge
    @Daniel
    Wer sagt denn, dass Frauen grundsätzlich „friedfertig“ sind? Frauen können und müssen sich in der Männer-Domaine durchsetzen, und bei aller positiven Einstellung zu jeglicher Form friedfertiger Auseinandersetzung hört da der gewünschte Lamm-Frieden schnell auf. Ohne mich jetzt in die Emanzen-Schublade stecken lassen zu wollen -Gott im Himmel, davon bin ich weit entfernt- ist es doch so, dass im Beruf die Frau erstmal ihren Mann stehen muss, um von der Männer- Domaine überhaupt akzeptiert zu werden. Verstehst du was ich meine?
    Ich möchte es am einfachen Beispiel meines Metiers erklären: als Architektin bin ich häufig auf Baustellen tätig. Diese Baustellen sind fast ausschließlich Männer-Domaine, angefangen bei den Handwerkern und Installateuren, bis hin zu den obersten Bauleitern der einzelnen Gewerke. Das erste, was ich als Frau auf der Baustelle zu tun habe, ist ertmal klar zu machen, dass ich, obwohl Frau und blond,trotzdem nicht blöd bin und fachlich Ahnung habe. Wenn diese grundsätzliche Botschaft durchgesickert ist, dann erst kann die Teamarbeit und Bauleitung vor Ort beginnen. Ich habe es mal für mich so formuliert: wenn man sich auf Augenhöhe begegnet,ohne Ressentiments, dann ist ein gegenseitiger befruchtender Austausch möglich. Ich nehme mir auf der Baustelle vom Handwerker genausoviel an, wie umgekehrt.
    Was möchte ich generell damit zum Ausdruck bringen? Frauen können nicht immer lamm- fromm sein, sie müssen zeitweise in die Offensive gehen, um ihre Stellung als Frau erstmal zu behaupten. Hier zeigt sich ein Stück klassischen Patriachats, im Alltagsgeschehen.
  • Daniel
    @Bettina
    Tja, Frauen sind halt doch die besseren Menschen. Wenn sie gewalttätig werden, dann nur weil sie sich wehren, stimmst ?
    Nur Männer mache es aus innerer Bosheit ?
    So sehen sie es doch , oder ?
  • Der Glaube...die HERRENrasse
    …und ihre FRAUEN!
    😉 …
    Wie sagte Volker Pispers einmal in seiner Sendung?
    .
    Ich finde es auch schöner, wenn wir RELIGIONSFREI währen, aber wir haben Religionsfreiheit.
    🙂
    Jeder kann jeden Quatsch glauben, den er für richtig hält, solange er nicht gegen geltende Gesetze verstößt.
    Weiter…
    Religion ist immer ein bißchen komisch.
    😮
    Menschen, die an eine Jungfrauliche Empfängnis Mariens glauben machen sich lustig über andere, die auf 75 Jungfrauen im Paradies hoffen.
    .
    Die RELIGIONEN und die FRAUEN…
    .
    Gut das ihre HEILIGEN REPRÄSENTANTEN des HEILIGEN SEXISMUS „Kinder“ zur Verfügung haben.
    .
    😉
    😉
    Gruß an
    alle GALLIER / INNEN und an 😉 Angela MEINE FALBALA 😉 …halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!
  • Bettina Beckröge
    @Daniel
    Habe ich jemals das Wort „innere Bosheit“ in Bezug auf Männer in den Mund genommen?Ich glaube nicht! Ich würde es auch nie im Leben so ausdrücken. Es ist die Macht der Gewohnheit und die Erziehung, die viele Männer dazu verleiten, Frauen grundsätzlich erstmal weniger in der klassischen Männerdomaine zuzutrauen. Umgekehrt übrigens auch: Erzieher z.B. haben einen schweren Stand in der typischen Frauendomaine,beispielsweise dem Kindergarten. Erstmal, später sind sie wie ein Hahn im Korb. Wenn sich ein Mann dauerhaft einsam fühlt, dann rate ich ihm, Erzieher zu werden :)))).Frauen sind nicht besser und nicht schlechter als Männer, sie sind nur anders, sie ticken anders, sie fühlen anders und sie handeln anders. Ein Unternehmen, von einer „weiblichen“ Frau geführt, strahlt etwas anderes aus.
  • Bettina Beckröge
    Hallo Eulenfeder
    Habe heute abend extra ein paar Gläschen Wein getrunken, in der Hoffnung, dein Wortkrautsalat durch auf der Zunge zergehen lassen, entschlüsseln zu können. Vergeblich. Habe die Übersetzung auch in keinem Lexikon gefunden. Da lobe ich mir doch mein lupenreines hannoversches Hochdeutsch. Klingt zwar steifer, ist aber wenigstens verständlich:).
  • eulenfeder
    nun – Liebe Bettina – ein glas wein allein öffnet da kaum ein türchen zu einem verständnis, erst bei zumindest einer flasche wird die zunge weicher und der nötige intellekt für diese sprache geweckt.
    oberpfälzisch ( bitte nicht ‚pfälzisch‘ damit verbinden, andere sitten ) lebt vor allem von ‚ oi – au – ei – ou – äi und ia, sowei meist ein i hintendran, zudem werden manche umnlaute ganz einfach nicht gesprochen, wie zum beispiel: wllsd statt willst, das i fehlt komplett. die enorme intelligenz in dieser sprache ist ist schon deshalb gegeben weil man sie nicht wirklich schriftlich darstellen kann – smile.
    aber auch die beispiellos weiche und rücksichtsvolle ausdrucksweise ist bezeichnend fürs oberpfälzische, zum beispiel:
    ‚ mamma da bou wll niad fressn !‘ – ‚haunan oine ind lädschn nacha frisst a scho ‚
    also: mamma der bub will nicht essen – dann hau ihm eine in die fresse, dann isst er schon…
    eine übersetzung zum zuletzt gelieferten kann ich ja bringen:
    ‚wennsd affi wllsd deafsd dou niad eigäih wal dou gäihds oi‘
    ‚wenn du hinauf willst darfst du da nicht hineingehen weil da geht es hinab ‚
    gibt es im Hannover’schen eigentlich einen dialekt ? – ist doch Niedersachsen ?
    Herzlicher Gruss
  • Bettina Beckröge
    Liebe Eulenfeder, welch ein amusater Name, übrigens ganz hochdeutsch und gut verständlich- ich habe gleich ein Bild vor Augen: eine Eule, die man nach Athen trägt, sie sieht gut und kann ihren Kopf um 180° Grad drehen, aber, sie lässt sich eben gerne tragen, wie eine Feder im Wind… Das alles fällt mir spontan zum Namen „Eulenfeder“ ein. In Oberpfälzisch übersetzt würde das demnach heißen: „Lenfederli“. Auch nicht schlecht. Ich werde mir heute abend ein Gläschen mehr gönnen, als gestern (mehr ist nicht drin, muss ja morgen bei der Arbeit wieder eine klaren Kopf haben) und versuchen, das oberpfälzische Wortsalat endlich zu entschlüsseln. Da muss ein wenig Intellekt mal herhalten. Einem Ingeniör ist nichts zu schwör 🙂
    Und nein, Hannover ist eine der wenigen Städte, wo man noch heute das klassische Hochdeutsch in reiner Form spricht, ganz vornehm. Ich bemühe mich momentan allerdings um die kölsche Sprache. Habe mich kürzlich aus dem vornhemen Preußen fortbewegt, war einfach zu vornehm :).
  • Volker
    @Eulenfeder,
    zieh mal die Notbremse.
    „… ansunstn rutschma an bugl runta…“ kommt der Aufforderung gleich, Dich am Arsch zu lecken (?), weshalb auch immer. Sollte das witzig gemeint sein, fehlt mir dazu allerdings der nötige Humor. Sollte ich weiterhin „Mist“ schreiben, ertrage es bitte mit Fassung, was Dir, als Philosoph sicherlich nicht schwerfallen dürfte.
  • eulenfeder
    Hallo Bettina –

    seit einiger zeit suche ich nach einer lösung im holzbau ( nur in meiner vorstellung vorerst, also im kopf).
    bei einer 8-eckigen pagode ( als gartenhäuschen gedacht ) würde ich die auf den jeweiligen eckpfeilern aufliegenden 8 dachsparren oben in der mitte ( dachneigung ca. 45 grad ) so zusammenfügen dass sie das dach tragen, also ohne einen mittleren stützpfeiler aufrichten zu müssen. theoretisch müsste das auch gelingen. aber wie füge ich diese 8 sparren zusammen ? ich meine holztechnisch-verbindend ohne eine art eisernen ’schuh‘ zu benützen in welchem sie zusammenlaufen und dann verschraubt werden müssten. es käme mir auf ‚rein‘ holztechnische verbindung an.
    gegen ein seitliches verschieben würden ja schon die 7 verbindenden querpfetten reichen, ( also zwischen den 8 sparren waagerecht verbunden ) und die kopfbänder an den aufgerichteten 8 stützpfeilern vom boden aus.
    aber oben wo die sparren in der mitte ja zusammenlaufen wird es holztechnisch kompliziert.
    für japanische oder fernöstliche zimmerleute kaum ein problem, nehme ich an, aber hier wird nicht zimmermannsmäßig so gebaut.
    hast Du einen rat ?
    Herzlicher Gruss
    eulenfeder

  • Bettina Beckröge
    Hallo Eulenfeder, mein erster spontaner Rat wäre: Exkursion zu einem Oktogon japanischen Teehaus machen und Anschlusspunkte ausgiebig mit Fotos dokumentieren. Man muss das Rad nicht neu erfinden. Alles weitere zu Detailanschlusspunkten grundsätzlicher Natur später, habe heute abend noch haufenweise Büroarbeit.
  • Bettina Beckröge
    Eulenfeder? Mir ist nach einer arbeitsreichen Nacht noch etwas eingefallen, was dir in deinem Projekt „Pagoden Gartenhaus“ weiterhelfen könnte:Geh mal ein einen barocken Schlossgarten, das Wetter ist ja gerade ganz schön zum Spazieren gehen, und schaue dir bei der Gelegenheit mal die kleinen “ Lust- Lauben“ an, dass sind die Oktogon Gartenlaube, meist inmitten eines Rosengartens stehend, wo sich früher die höfische Gesellschaft zu einem kleinen tête à tête verabredet hat. Diese kleinen hübschen Lauben erinnern mich ganz an dein Projekt
  • eulenfeder
    Danke sehr für Deine tipps – Bettina.
    ja – ein hölzernes lust-schlösschen mit 8 ecken – smile, thats really somethin‘.
    ich denke ich würde schon auf eine lösung kommen, baun und schaun – aber die statik macht mir etwas sorgen. eigentlich müsste es sich selbst tragen, wie auch immer an der spitze zusammengefügt.( oder fast immer )
    schwindlich könnte einem werden wenn man die unmöglichen winkel denkt die dann oben auftreten, an 3 seiten pro balken….
    alle achtung vor den zimmerleuten – das wird unterschätzt was die draufhaben. denke ich an eine unregelmäßige wendeltreppe oder an einen zwiebelturm… da muss man schon fast ein geometrie-professor sein.
    und das haben die vor 300 jahren aus dem ärmel gemacht, ohne jegliche moderne hilfsmittel.
    noch unfassbarer werden die leistungen im holzbau der japaner.
  • Bettina Beckröge
    @Eulenfeder. So wirklich fachlich versiert wahren meine bisherigen Tipps ja nicht. Ich wollte dir damit eigentlich nur demonstrieren, wie ich vorgehe, wenn ich vor einem scheinbar unlösbaren Problem stehe. Ich schaue erstmal, was ich von anderen oder aus der Geschichte lernen kann. Als Architekt ist man weder allwissend noch irgendeiner Zauberkraft behaftet, und doch müssen wir supervisermäßig von der Hundehütte bis zum Konzertsaal alles aus dem Hut zaubern können. Was macht man dann am besten? Nach rechts und links schauen, Beispiele aus dem Netz oder vor Ort anschauen und aus diesen Erfahrungen seine eigenen Vorstellungen und Ideen weiterentwickeln.
    Wenn du also dein „hölzernes Lust-Schlösschen“ in Realität umsetzen möchtest, dann wirst du, nachdem du dir Pagoden verschiedener Couleur angeschaut hast, vielleicht selbst auf die Idee kommen, dass acht Sparren auf einen Punkt laufend weder gestalterisch, noch konstruktiv eine überzeugende Lösung ist. Was haben die Byzantiner bei der Hagia Sofia aus der Problematik der „alles läuft auf eine Kuppelspitze zu“ im Mittelalter gemacht? Sie haben sich einen Trick erlaubt: den Bau einer Laterne. Keine Laterne im üblichen Sinne, wie man sie an jeder Straßenecke findet, sondern die Laterne des oktogonalen Kirchenbaus. Damit haben sie die Spitze entschärft.
    Was möchte ich dir damit sagen? Wenn du den Gedanken verlässt, dass alles auf einen Punkt zulaufen soll, dann kommst du besser zu einem positiven, für dich zufriedenstellenden Ergebnis.
    Das ist übrigens eine kleine Weisheit, die für viele Lebensbereiche zutrifft:).
  • eulenfeder
    Ja – Danke
    nun um reisen zu können, pagoden suchen, fotografieren u.s.w. – also anschauungsunterricht – braucht man geld, das habe ich nicht, auch keine kamera, kein handy u.s.w.

    also muss ich im kopf alles lösen und da komme ich als gelernter tischler mit phantasie schon auf lösbare ideen. wären da nicht die typisch deutschen forschriftenwälder vor allem was statik betrifft – ich könnte einiges zaubern, wäre aber nach deren prüfsinn und beschränkter einschätzung nicht ‚abnehmbar‘.
    nun – eine lösung wäre ca. 1 meter unterhalb der geplanten spitze ( spitz soll das dach trotz allem zulaufen )die sparren in ein ’starkes‘ achteck einzuzapfen, derart dass die sparren nach oben nicht auskönnen und nach unten sowieso dann sich selbst tragen weil sie nach unten auch nicht fallen können, dann eine ‚ersatzspitze‘ draufsetzen. das eigengewicht der sparren und der draufgesetzten spitze, sowie die verschalung aussen samt schindeln würde durch den druck das ganze stabilisieren – so denke ich jedenfalls. da bedarf es aber wirklich stabil stehender aussenpfosten weil sonst die den druck nicht aushalten. aber kein problem wenn man die richtig verbindet. jedoch allzuviel ‚gebälk‘ innen würde den wunderbaren blick in die spitze ‚trüben‘. aber auch da muss es eine lösung geben…
    sowieso wäre erst mal ein massstabsgetreues modell zu machen, mit allen einzelheiten.
    …was Deine freundlich vermittelte lebensweisheit betrifft, naja – bin einer der es gerne ‚auf die sptize treibt‘ – smile…

  • Bettina Beckröge
    Eulenfeder, Eulenfeder, da komme ich jetzt nicht mehr mit, sprachlich gesehen. Du gehörst wohl zu denen, die fernmündlich die Form einer Doppelhelix erklären können, so dass es auch der letzte versteht, oder? Leider muss ich gerade etwas dichten, kann dir also erst später antworten.
    Dichten? In diesem Fall eine äußerts trockene Materie, so trocken, dass es künftig hoffentlich nicht durchregnen wird- ich dichte gerade verbal ein Haufen an Flachdächer :).
  • eulenfeder
    ja klar – Bettina – Du bist Fachfrau im bereich architektur und ingeniörwesen und ich anarcher leie der auch im holzbau eigene wege geht, da kämen wir nicht ‚zusammen‘.
    aber der hinweis auf die ‚laterne‘ war schon gut und auch für mich verständlich, könnte das dachkonstrukt auch als stumpfe pyramide sehen ( achteckig zwar ) und eine spitze dann draufsetzen.
    Herzlicher Gruss
    eulenfeder
  • Bettina Beckröge
    Eulenfeder, du hast gut mitgedacht,nachgedacht und kombiniert. 1:0 für dich!
    Das ist übrigens das Geheimnis einer typisch weiblichen Beratung, womit wir wieder beim Ausgangsthema wären:
    man gibt dem zu Beratenden nur einen Wink des Anstoßes und lässt ihn selber auf die richtige Richtung kommen. So kann der zu Beratende im Anschluss stolz und zufrieden auf sein eigenes Werk zurückblicken und die Beraterin zufrieden sein, da sie keine Meinung vorgefertigt hat.
  • eulenfeder
    jaja – in diesem falle freier hilfe ist das o.k.
    aber wenn Du für derart bequemlichkeit von kunden geld nimmst – dann ist das unmoralisch..
    smile, frins
  • Bettina Beckröge
    Unmoralisch,aber klug!
    Nein, nein, diese Art der Beratung fällt selbstverständlich unter den Begriff „Akquise“, andere nennen es “ Klinke putzen“.
    Also ein Geschenk.
    Viel Vergnügen bei der Umsetzung deines Gartenschlösschens, ich sehe schon die ersten Ansätze von Verzweiflungstaten vor meinem bildlichen Auge. Holzbau, v.a.ohne den rettenden Stahl als Zugverbindung hat es in sich.
    Hier würde jetzt der 2. Teil an Beratung beginnen, aber spezielle Kunden sollten ihre Erfahrungen ruhig einmal selber machen…
  • eulenfeder
    stahl als statische hilfsmittel im holzbau zu verwenden ist für einen radikalen holzwurm unehrenhaft – zudem erst durch die rationalisierung und industrialisierung in mode gekommen. die alten holzbauer haben alles holztechnisch gelöst. nur verlernt hat man es eben durch die verwendung fremder materialien.
    holznägel statt metallnägel sind zulässig und halten bis heute dachstühle zusammen die mehrere hunder jahre alt sind – vorausgesetzt man hat stets das wichtigste berücksichtigt: die luftzirkulation ! aber genau das hat man vernachlässigt im rationelleren holzbau.
    auch zum unsäglich übertriebenen thema brandschutz hatte die Alten die richtige antwort und vorgehensweise: man hat holz für dachstuhl und tragende teile in den sogenannten ‚rauhnächten‘ geschlagen – ein natürlicher brandschutz ohne jegliche chemische zusätze, denn dieses holz in dieser zeit geschlagen brennt nicht !
    ich weiss bescheid ! – ganz unüberheblich bemerkt und würde es genau so machen.
    soviel vorerst kostenlos – smile – als ratschlag und anregung von einem oldfashioned woodpecker – dem die philosophie des richtigen holzbaus am herzen liegt.
    Herzlich
    eulenfeder
  • Bettina Beckröge
    Liebe Eulenfeder,
    anbei eine kleine kostenlose kulturelle Fortbildung,speziell für dich.
    Du solltest mal sehenden Auges gotische Kirche besuchen und an und wann einen vorsichtigen Blick nach oben riskieren, in die Gewölbedachlandschaft. Bei einigen Kirchen wird dein holzwurmumwobener Blick etwas erkennen, was er gar nicht mag: Stahl!!!
    Schon die alten Baumeister des Mittelalters haben die Vorzüge von Stahl erkannt. Wie kam es dazu?
    Als die Kirchen zur Demonstration von Macht immer höher gebaut wurden, stürzten sie irgendwann reihenweise ein. Das Kräfteverhältnis passte nicht mehr: die Kirchenschiffe waren zu hoch, die Wände zu entmaterialisiert (gläsern). So sind kluge alte Baumeister auf zwei Gedanken gekommen, die man heute an gotischen Kirchen bestaunen kann, das Ablenken der Kräfte durch:
    A: äußere Strebepfeiler
    B: Rundrohr- Stahlverbindungen der Kirchengewölbefußpunkte.

    Schon die weisen Baumeister des Mittelalters haben die Vorzüge von Stahl im Holzbau erkannt: sie haben die hölzernen Gewölbekappen, dessen Kräfte nach außen scheren mit Zugseilen (Stahlrohren) verbunden, und schon waren sie all ihre Sorgen los. Leider ist, wie ich sehe, diese Weisheit bei heutigen Holzwürmern noch nicht vorgedrungen. Ich rate dir also zu einer kleinen Exkursion, bevor du dein oktogonales Pavillon- Gartenschlösschen in Angriff nimmst:
    eine Exkursion zu einer gotischen Kirche, mit Blick nach oben (aber erst, wenn du sitzt, sonst gibt es wohlmöglich Beulen am Kopf :)))).)
    Ja, ein Projekt der Größenordnung will gut vorbereitet sein…

  • Bettina Beckröge
    P.S Eulenfeder? Kennst du „Passage of time“ von „Chocolat“? Das höre ich gerade und amusiere mich köstlich:).
  • Piranha
    Vielleicht möchtet ihr beiden lieben eure Mailadressen tauschen? Ich glaube, ein kleiner Wink und Erlaubnis an die Redaktion genügt. 😉
    .
    Auch wenn ich eurer netten Unterhaltung wirklich amüsiert gefolgt bin – hier geht/ging es um:
    „Sexuelle Gewalt ist fester Bestandteil des Patriarchats“

    Beste Grüße,
    P.

  • eulenfeder
    Liebe Bettina –
    thema verfehlt ! – das mag für stein, beton, ziegelbauten so sein und gewesen sein – und ja, wer hoch hinaus will und protzig baut wie die kirchenfürsten die hatten wohl dieses problem.
    nicht so im Holzbau allegmein und traditionell. auch und gerade dort wo der holzbau tausend und mehr jahre längere tradition hat wie zum beispiel in japan. nicht von ungefähr kommt deshalb die tatsache dass japanische holztechnik überragend und überlegen ist.
    reden wir mal vom aspekt der vergänglichkeit, dann hat holz schon immer beton und stahl überdauert, erst recht wenn holztechnisch richtig gemacht.
    setzen wir mal einen stahlbetonbau und einen tradotionellen reinen holzbau ungeschützt und ‚ungepflegt‘ der witterung aus, dann werden wir festtellen dass stahl nicht nur rostet sondern auch sich ausdehnt dabei und den beton aufsprengt. der holzbau würde um jahrhunderte überleben. schon nach 2 jahren ohne jegliche wartung und schutz zerfallen beton- und erst recht stahlbetonbauten. aktuell kann man das in Motorcity ( Detroit ) sehen, wo die autoindustrie ‚gestorben ‚ ist und riesige komplexe aus stahlbeton in sich zusammenfallen, nach dieser kurzen zeit schon. wasser, frost und hitze abwechselnd, die jahreszeiten also, ruinieren stahlbeton in kürzerster zeit.
    nicht so bei holzbauten, wenn traditionell richtig gebaut, vor allem die luftzirkulation gegeben, stehen auch als dachstuhl nach 500 jahren ‚astrein‘ da.
    die äusserliche verwitterung des holzes ist zudem ein natürlicher schutz, man darf das holz keinesfalls aber absperren durch lacke oder ähnliches. je natürlicher belassen desto dauerhafter sogar.
    leider werden diese ununmstösslichen weisheiten und kenntnisse die in jahrhunderten gewachsen sind – nicht mehr vermittelt oder gelehrt.
    klar – die industrie, der markt hat kein wirkliches interesse an einer dauerhaftigkeit.
    auch grosse und hohe holzbauten wie in fernöstlichen gegenden sind ohne einsatz von stahl ausgekommen, und stehen heute noch.
    dass der turm zu babel nicht mehr steht – hat andere unrsachen.
    wer heutzutage architektur studiert bekommt die guten traditionellen bauweisen nicht wirklich mehr vermittelt – wer heute tischler lernt, lernt nicht mehr wirklich mit den händen zu arbeiten, alles ist der moderne unterworfen, dem markt u.s.w….
    während wasser vor allem beton und stahlbeton akut gefährdet – fügt wasser oder feuchtigkeit, die jahreszeiten – dem holz kaum einen schaden zu, das natürliche hygroskopische verhalten des holzes ist sogar ein erhaltender aspekt, allerdings nur wenn man beachtet dass luft immer zirkulieren kann – und das haben die Alten berücksichtigt, es wurde möglichst langlebig gebaut.
    ‚passage of time ‚ ? kenne ich nicht – schokolade aber schon, smile
  • Vielleicht...
    …will mancher hier auch nur die ÖFFENTLICHE MEINUNG „MARKTKONFORM BERUHIGEN“. Die „ÖFFENTLICHE MEINUNG MARKTKONFORM“ lenken.
    .
    Ich kann „Piranha“ NUR ZUSTIMMEN!
    .
    Tipp für „Eulenfeder“ und „Bettina Beckröge“ um das Thema zu verstehen…
    .
    (T)TIP(P): Sexobjekt Kind: Kampf gegen organisierten Missbrauch
    .
    Ist leider zu Ende, kann man aber im Internet nachholen.
    .
    Das SCHLUßWORT eines betroffenen ist besonders SCHOCKIEREND, WEIL WAHR!
    .
    Betroffene Kinder wie auch Frauen, alle betroffenen sind für den REST ihres „LEBENS SEELISCH SCHWER GESCHÄDIGT“!
    .
    😉
    😉
    Gruß an
    alle GALLIER / INNEN und 😉 Angela MEINE FALBALA 😉 …halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!
  • Bettina Beckröge
    Liebe Eulenfeder,
    jetzt habe ich mir also das Wort zum Sonntag abgeholt, und dann auch noch in dieser Ausführlichkeit. Macht nichts, damit kann ich leben.
    Ja, die traditionelle japanische Holzarchitektur ist tasächlich außergewöhnlich und in der Bauart für ein Tischlerherz sicherlich eine wahre Freude. Ich gebe zu, die Häuser mit ihren pagodenförmigen Dächern und den einladenden Veranden haben ihren Charme. Die japanische Holztechnik war ausgeklügelt, alles richtig. Holz ist ein schöner Werkstoff, in jeder Hinsicht. Einzig der Ausschließlichkeit, mit der du das betrachtest, kann ich icht folgen. Schauen wir mal auf die alten Städte in Italien. Die Häuser sind aus Stein und Ziegel gebaut, haben ebenfalls eine Ewigkeit überdauert und stehen in ihrem Charme den japanischen Traditionshäusern in keinster Weise nach.
    Nun der Schwenk zu etwas modernerer Architektur. Ich möchte jetzt nicht gleich mit Le Corbusier oder Mies van der Rohe ankommen, auch nicht mit Zaha Hadid oder Coop Himmelblau, der Schwenk wäre zu heftig. Aber, schauen wir mal auf Carlo Scarpa und seine Kunst, Alt und Neu zusammenzufügen, ohne dass das eine dem anderen Konkurrenz macht. Mit der Kunst der Fuge und der Kunst, Alt und Neu gleichermaßen für sich wirken zu lassen, hat er aus alten Gemäuern etwas Neues geschaffen, dass seines gleichen sucht. Das Castelvecchio von Verona ist ein lebendiges Beispiel dafür.
    Was möchte ich dir damit sagen? So sich wie alt und neu gut verträgt, wenn man beides für sich stehen und wirken lässt, so würde sich auch eine sichtbare Stahlverbindung in deinem Pagoden- Schlösschen gut machen, sofern beides seinen richtigen Platz erhält. Es ist noch kein Engel vom Himmel gepurzelt, nur weil Stahl und Holz einst zusammenkamen.
    Ich bleib bei meiner Meinung, Stahl und Holz verträgt sich gut, und sieht obenderein in Kombination sehr anschaulich aus.
    Anbei noch ein kleiner Reisetipp: Südtirol. Im Vinschgautal findest du einiges an anspruchsvoller moderner Architektur,dem traditionellen Masstab gut nachempfunden und materialmäßig alt und neu wirkungsvoll kombiniert: Holz, Bruchstein und Stahl.
    Schade, dass du „Chocolat“ nicht kennst, ist ein sehr schöner Film mit ausgezeichneter Filmmusik. Schokolade in traditioneller Hinsicht, ohne modernen Schnick-Schnack dran, ist natürlich auch lecker :).
  • Bettina Beckröge
    @Piranha, du hast recht,Eulenfender und ich sind ein wenig vom Thema abgewichen.
    Oh je, die Redaktion… Sie wird sich grämen, wenn sie liest, wohin sich das interessante Ausgangsthema entwickelt hat. Noch hat sie kein Redaktionsschluss verfügt. Wer ist überhaupt „die Redaktion“?
    Beste Grüße,
    Bettina
  • Bettina Beckröge
    Werter Mr.“ Gruß an alle Gallier/innen und Angela meine Fabula…halten wir die dekadenten Römer auf!“,
    Ich habe mir Ihre Stellungnahmen bereits einige Male durchgelesen,aber nichts verstanden,von dem,was Sie eigentlich sagen wollen, und das, obwohl!!! ich der deutschen Sprache sehr wohl mächtig bin. Könnten Sie sich bitte mal etwas klarer ausdrücken? Die Mitteilungen sollten doch für ALLE verständlich sein, und nicht nur für Ihre angebetene “ Angela Fabula‘.
    Einen Grummel Gruß,
    Bettina (BB)
  • eulenfeder
    guten morgen – Bettina
    keine moralpredigt, nein – bin ja kein moralist – nur oldfashioned was das handwerk betrifft und ‚geil aufs holz'( passt also doch zum eigentlichen thema hier, smile ) und die handwerkskunst ( die ja ausstirbt im zuge moderner techniken ). hätte ich eine schmiede, wow, würde gerne auch mit metall arbeiten, aber in alter tradition eben, selbst den schweren hammer schwingen und den blasebalg von hand betätigen.
    traue mir auch zu einen ofen für holzofenbrot zu bauen, den schamott mit den händen verabeiten und ein metallrost nebst auffangwanne für die asche wäre nötig. kreativ sein mit vielen materialien, auch glas ist faszinierend, auch die farben auf der leinwand oder auf altabgelagerter eiche.
    stimmt schon dass metall auch von jeher anwendung fand, denke ich an die nötigen beschläge, zum beispiel für die türen und der kanonenofen samt ofenrohr wären unmöglich aus holz zu machen…
    ich finde es nur unendlich traurig dass das handwerk insgesamt ausstirbt, und dieses ist nun mal aus erfahrungen über jahrtausende gewachsen.
    und wo es noch gepfelgt wird ist es unbezahlbar, jedenfalss für den normalbürger – und das ist auch ein thema: gute architektur heutzutage ist für den dicken geldbeutel, den ämeren wird billigster ungesündester mist hingepflanzt.
    kunst, also auch die baukunst sollte nicht einer elite vorbehalten sein, sondern für jeden machbar, nutzbar und gerade in der traditionellen und guten bauweise wäre das machbar.
    aber das ist ein anderes thema: der kapitalismus und der ihm unterworfene markt.
    insgesamt, so denke ich – sollte man zurück zur verwendung natürlicher materialien und dabei die altgewachsenen erfahrungen wieder mehr einbringen, das geschieht in der archtektur durchaus, aber von ’stararchitekten‘ als kunstform unbezahlbar.
    sehr schade auch dass viel handwerkliches wissen ja verlorengeht – das wissen und können eines schmieds, einer böttchers, eines wagners und eben auch das wissen einer tischlers oder zimmermanns, denn cnc-gesteuerte maschinen erledigen alles auf knopfdruck.
    und by the way – wen es stört dass ich mich mit einer Fachfrau unterhalte, der soll einfach weiterklicken…
  • Piranha
    Aber liebe Eulenfeder – stören? Mitnichten!
    Liebe Bettina, „die Redktion“ besteht aus Roland Rottenfußer und Holdger Platta, und manchmal und vertretungsweise Alexander Kinski.
  • LOGGO oder?
    @Bettina Beckröge
    🙂 …
    Was soll ich viel sagen, viel SCHREIBEN…
    😉 …
    (T)TIP(P): eu propaganda-patrouille
    .
    🙁 …
    @“Angela Fabula“… der Party-Service?
    .
    🙁
    Also BITTE KEINE BELEIDIGUNGEN! BITTE!
    .
    Es reicht, wenn die TTIP-…
    .
    Gro(ße)Ko(tze) mit ihrer TTIP-
    .
    „NEOLIBERALE EUROPÄISCHE KONZERN UNION“
    IHRe VÖLKER „VERARSCHT!“
    .
    🙂 …
    Gruß „Kasper“
    .
    😉
    😉
    Gruß an
    alle GALLIER / INNEN und 😉 Angela MEINE „FALBALA“ 😉 …halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!
  • Angela Ebert
    Sexuelle Gewalt ist fester Bestandteil des Patriarchats
    …ist das Thema dieses Beitrages!
    GEWALT ist fester Bestandteil des Patriarchats – auch meine Meinung!
    GEWALT durch die GEWALTEN der BRD muss eine Rechtsgrundlage haben, im StGB nachzulesen!
    Im Sozial-Recht geht GEWALT auch von weiblichen Amtsträgern aus und braucht KEIN StGB mehr.
    Holzbauweise von Pagoden, auch interessant, nicht das Thema hier in diesem Beitrag.
    Verständigung im Sinne von Verstehen, schwere Kosten, offenkundig für eine akademisch-gebildete Architektin?!
    Der Beitrag von Kasper, dem farbenfrohen Erdlöwen, ist tatsächlich passend! Gerade gestern in der ARD gelaufen, mit anschließendem Talk.
    Sexualisierte Gewalt – ein TABU-Thema – zu anstrengend für die MITTE?!

    Pagoden-Bau in Holzbauweise, evtl. mit Holznägeln?!, schöne Theorie, weil Geld muss auch da sein und das Material kostet. Für meine kleine 2-Seiten-Veranda mit Holznägeln und Ziegeldach waren das vor 20 Jahren, grübel…. ca. 800,- DM, ohne Meister-Lohn.

    Ich hoffe ich kann weiter helfen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Tempelarchitektur

    Wer sich heute noch klar ausdrückt hat das System der zielführenden Un-Klarheiten wohl nicht verstanden 😉 und die Ablenkung von wichtigen Themen…
    Schönen Tag

  • Piranha
    Hallo Angela,
    ich denke eher nicht, dass es Gründe gibt, gegen eulenfeder und Bettina unfreundlich zu werden.
    Die beiden haben sich lediglich über ein allgemein erfreuliches Thema unterhalten.
    Mein Hinweis war lediglich, dass man das Thema an anderer Stelle ebenso gut, oder vielmehr besser besprechen kann, als unter diesem traurigen Titel: „Gewalt…“
    Mehr war da nicht dran.
    Meine Bitte: friedlich bleiben.
    Grüße,
    P.
    .
    PS: Bettinas Kritik an Kasper richtete sich m. E. nicht gegen die Person Kasper, sondern drückt Unverständlichkeit gegenüber seinem Schreibstil. Wie Roland seinerzeit schon sinngemäß anmerkte: ‚ein Witz ist bei ständiger Wiederholung nicht mehr witzig, eher ermüdend.‘
  • eulenfeder
    hallo Piranha –
    in gleicher weise war meine anmerkung nicht auf Dich gemünzt – sollte klar sein.
    nun – was mache ich jetzt nur, da ich von wirklich schlechtem gewissen geplagt werde – habe unvorsichtigerweise mich themenfremd geäussert, wohlwissend aber und deshalb auch nicht entschuldbar, dass es hier moralische instanzen gibt, die über eine regelkonformität wachen und fürsorglich beobachten dass es keine grenzüberschreitungen gibt. nur vordergründig drängt sich diesbezüglich eine kleinkrämerseeligkeit auf, ein zickigiges gehabe, spießigkeit, nein – die sache ist ernster als es scheint, man stelle sich vor jeder dürfe sich über themen äussern von welchen er keine ahnung hat.
    deshalb ist es wirklich wichtig dass hier ein bigbrother-gespann wie Angela und der chamälionisierende papagallo einschreiten und sich brüskieren.
    aber wie werde ich nun mit meinen schuldgefühlen fertig, ach herrjeh…
  • Bettina Beckröge
    Hallo Eulenfeder, es ehrt mich, dass du mich als „Fachfrau“ bezeichnest und das aus dem Munde eines Pagoden- Schlösschen verliebten traditionsreichen Holzwurmes :))), das passiert mir selten im Leben.
    Ja, ich muss dir recht geben, die traditionelle Baukunst hat angesichts der vielfältigen Baumöglichkeiten im Zuge der Industrialisierung reichlich gelitten. Das traditionelle Handwerk stirbt leider langsam aus. Allerdings stimme ich dir nicht zu, hinsichtlich der Finanzierbarkeit von guter Bauweise. Für optisch ansprechende, feinfühlige, dem Stadtbild angemessene Bauweise in konstruktiv überzeugenden Lösungen zu finanzierbaren Konditionen, dafür steht die Körperschaft der Architektur. Natürlich gibt es eine Handvoll Stararchitekten, die die Kunstform ihrer Architektur unbezahlbar machen, aber das ist nur EINE Kategorie an Architekten. Mich persönlich ärgen in dem Zusammenhang maßlos die öffentlichen Bauwerke, wie der Berliner Flughafen und die hamburgische Elbphilharmonie, die nicht nur den Beutel des Steuerzahlers sinnlos schröpfen, sondern auch den Ruf des Architekten ruinieren.
    Ein wirklich guter Architekt ist nicht der, der mit viel Geld protzige Bauten mit goldenen Wasserhähnen erstellt, sondern der, der aus wenig Geld eine ansprechende und angemessene Architektur zaubert. Geldersparnis fängt beim ersten Federstrich an und hört mit der Schlussabnahme und Übergabe des Bauwerks auf. Alles dazwischen ist: Ideenreichtum, gute und saubere Konstruktionsplanung, kostenbewusstes Denken, Fingerspitzengefühl, aktives Zuhören, Diplomatie und Durchsetzungsvermögen.

    Da wären wir wieder beim Ausgangspunkt des Themas: Wie setzt sich eine Frau in diesem patriachalisch orientierten Dschungel durch? Mit hochhackigen Schuhen und Augenblinkern? Nein, das ist nicht der richtige Weg. Mit Fachkompetenz, Diplomatie und sicherem Auftreten. Frauen können und dürfen sich in dieser Männerdomaine nicht unterkriegen lassen. Ich finde, es wird Zeit, dass Frauen sich ihrer Kompetenz und ihres Durchsetzungsvermögens bewusst werden.
    Ein gutes Beispiel aus der Politik: Sarah Wagenknecht. Die halte ich für äußerts klug, wortgewandt und kompetent. Wie man sieht, sie lässt sich in der trägen unionsgesteuerten Politikgesellschaft nicht die Butter vom Brot nehmen. Mehr Frauen ihres Schlags an der Spitze der Politik, dann wären wir viele Sorgen los.

  • Bettina Beckröge
    An Die Redaktionsvertretung,zu Händen Herrn Kinsky:
    Lieber Herr Kinsky,
    bekomme ich beizeiten eigentlich noch eine Antwort auf meine Email von letzter Woche, an das Büro Wecker Archiv verschickt, sprich an Sie? Ich möchte nur wissen, ob es Sinn macht, am Wochenende eine CD aus der, in meiner Email erklärten Playlist, zu brennen und an das Büro Wecker zu senden, oder nicht.
    So langsam würde ich die Planung für mein wohlverdientes Wochenende gerne in die Hand nehmen, das werden Sie sicher verstehen…
    Lieben Gruß, Bettina
  • PAPAGALLO
    😮
    @“ein Witz ist bei ständiger Wiederholung nicht mehr witzig, eher ermüdend“
    🙁 …
    Da stellt sich mir die Frage:
    😉 …
    „Ist der Witz ermüdend oder der ERNST dahinter?“
    .
    Dieses von einem PSYCHOLOGISCH VERSIERTEN MENSCHEN zu lesen ist für mich schon ENTTÄUSCHEND.
    .
    Wie schwer ist es dann erst für jemanden, der so manche GESUNDHEITLICHE PROBLEME beim lesen, schreiben usw. hat?
    .
    .
    😮 … Interessant…
    .
    @ der „chamälionisierende papagallo“
    und
    😮 …
    @ …warte schon lange darauf dass ganze horden wildgewordener Frauen über mich herfallen…
    😉 …
    Man kann sich nicht EWIG verstecken!
    .
    Ein VERSTECK ist nur so gut wie der „SICH VERSTECKENDE“.
    .
    😉
    😉
    Gruß an
    alle GALLIER / INNEN und 😉 Angela MEINE „FALBALA“ 😉 …halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!
  • Bettina Beckröge
    @Kasper
    Hallo Kasper, in der Tat war mein Schreiben vom 21. Januar nicht anklagend oder gar polemisch gedacht.Ich reagiere manchmal etwas heftig, wenn ich etwas Geschriebenes nicht verstehe, also sorry.
    Aber eine kurze Zwischenfrage hätte ich an Dich: woher weißt Du meine Nachnamen? Mein digitales Verständnis reicht nicht dafür aus, Namen, oder gar, wer steht hinter welchen Namen steht, rauszufinden. Ich habe bislang keinen Namen dieser Plattform eroiert und werde es auch nicht tun, wozu auch. Mir reicht es, wenn man sich auf dieser Plattform vernünftig austauschen kann. Und doch interessiert es mich, wie du es geschafft hast. Meinetwegen kann der Kaiser von China meinen Namen kennen (gibt es überhaupt noch einen Kaiser auf diesem Erdenball?), auch das wäre mir egal. Egal wäre mir allerdings nicht, wenn Mr. Facebook meinen Namen kennt. Er stapelt und hortet bekanntlicherweise ja alle möglichen Daten in seinen dunklen Kellerarchiven. Wenn ich mal alt und schrumplig bin, dann habe ich wahrlich keine Lust darauf, mir von meinen Enkelkindern mit erhobenem Zeigefinger vorhalten zu lassen, was ich irgendwann mal irgendwo im Eifer des Gefechtes geschrieben habe.
  • Angela Ebert
    Mit Verlaub, meine Einlassung war sachlich gemeint und zu verstehen?!!
    Frau Piranha, bitte was war an meiner sachlichen Hinweisung „unfreundlich“??
    Oder wollten auch Sie es als „unfreundlich“ verstehen?
    Eulenfeder, Big Brother – brüskieren – ist schon ein wenig paranoid, mit Verlaub!
    Es ist natürlich, vermutlich, „männlich“ wenn sich Horden von Männern an Frauen vergehen…wann ist der Zeitpunkt wo das aufhören sollte?? Oder wo sachlich darüber gesprochen werden darf??
    Wenn die Pagode erbaut ist?
    Dann wird das vermutlich nie etwas…
  • Piranha
    @Angela,
    sachlich gemeint? Dann ist gut.
    Schönes WE,
    P.
  • Daniel
    Und schon wieder hat das Patriarchat zugeschlagen. Es zwingt finnische Frauen im Alter von 30-40 Jahren dazu, die Soziale Not minderjähriger Flüchtling auszunützen und diese mit 20€ für Sex zu kaufen. Pfui, dieses Patriarchat !
    Aber he, das sind ja junge Männer. Dies machen dass bestimmte gerne, oder ?

    http://de.sputniknews.com/zeitungen/20160122/307295772/sex-taeter-sex-objekt-finnland.html

  • Kasper...
    @Bettina Beckröge
    .
    Ich dachte erst daran, ausführlicher zu reagieren. Doch ich halte mich kurz.
    .
    Eines VORWEG…Es sind wohl neben 😉 Angela MEINE „FALBALA“ 😉 mit ihrem !EHRLICHEN KÄMPFERHERZ! für die OPFER, nur wenige, die mich verstehen. Allerdings andere, die mich gerne ABWÜRGEN möchten. Ja, so ist es, wenn man sich von (ausgenommen 😉 Angela MEINE „FALBALA“ 😉 und die anderen wenigen) Anbeginn jemanden VERWEIGERT, der anders ist. Man versteht diesen nicht. Und das sind nunmal LEIDER auch allzu oft vermeindlich TOLERANTE.
    .
    Ich habe Dein Schreiben vom 21 Januar werder anklagend noch polemisch verstanden. Doch mich haben die Worte „Angela meine Fabula“ zugegeben „SEHR GEÄRGERT“.
    .
    Was Deine Befürchtung in Bezug zu Deinen Daten angeht, beruht wohl auf ein Mißverständnis.
    Ich gehe davon aus, dass Du den Wortlaut…
    @:-o … Interessant…
    .
    @ der „chamälionisierende papagallo“
    und
    😮 …
    @ …warte schon lange darauf dass ganze horden wildgewordener Frauen über mich herfallen…
    😉 …
    Man kann sich nicht EWIG verstecken!
    .
    Ein VERSTECK ist nur so gut wie der „SICH VERSTECKENDE“.
    .
    FALSCH VERSTANDEN hast.
    .
    Ich sollte den WORTLAUT…
    .
    „Man kann sich nicht EWIG verstecken!“
    .
    gegen
    .
    „Man kann sich nicht EWIG VOR den anderen verstecken!“
    .
    austauschen.
    .
    Und dieser Satz bezieht sich auf die Worte: „chamälionisierende papagallo“ sowie den MACHO-SPRUCH…
    .
    “ …warte schon lange darauf dass ganze horden wildgewordener Frauen über mich herfallen…“
    .
    von „eulenfeder“.
    .
    Und was den Satz in seiner GANZHEIT angeht, der da lautete:
    .
    „deshalb ist es wirklich wichtig dass hier ein bigbrother-gespann wie Angela und der chamälionisierende papagallo einschreiten und sich brüskieren.“
    .
    Von jemanden, der sich so gut bei „Big Brother“ auskennt, von diesem erwarte ich nicht mehr als…:
    .
    “ …warte schon lange darauf dass ganze horden wildgewordener Frauen über mich herfallen…“
    .
    Erinnert mich an die NEOLIBERALE KARDANWELLE des „GUIDOMOBIL“ der DEKADENZ, die BERTELKSMANN-?Dr.? GUIDO WESTERWELLE im HAUSE…
    .
    „BIG BROTHER“!
    .
    😉
    😉
    Gruß an
    alle GALLIER / INNEN und 😉 Angela MEINE „FALBALA“ 😉 …halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!
  • heidrun mohr
    @bettina

    hi, der gute erdlöwe hat hinsichtlich deines namens nix suchen müssen, da du ja hier mit deinem klarnamen, d.h. wirklichen namen unterwegs bist.

    es hat mich doch etwas irritiert, stutzen lassen, insofern hat mir google artig aufgelistet, wo du denn so unterwegs bist, twitter, hds, usw..

    ich hoffe, der hinweis hilft etwas weiter, eventuell.

    allseits ein schönes friedliches wochenende.

  • Angela Ebert
    ..immer wieder erstaunlich was Tante g o g g l e so alles weis
    😉
    Ich mag „anders-sein“,
    ist mir lieber als ganze Schwärme von Makrelen…
    oder patriarchalisch veranlagter und sich selbst überschätzender Macho`s mit Träumen von Horden wild-gewordener Frauen die über einen einzigen Mann herfallen – welche Spezies ist das eigentlich???
    Gibt es auch wild gewordene Männer, die über eine Frau herfallen, JA, die gibt es, im Unterschied zu den wild gewordenen Frauen…???

    Sorry, ich selbst denke ja auch nicht über jeden Satz ganz genau nach, den ich so von mir gebe.
    Sollte ich wirklich mal tun!
    DANKE für den Hinweis

  • Bettina Beckröge
    @Heidrun Mohr
    Danke für den Hinweis :). Bin selber schuld, wen ich überall meinen Karl-Otto drunter setze. Früher habe ich nur inkognito geschrieben, unter einem Pseudonym, aber irgendwann ist mir daran die Lust vergangen. Ich bin ich, und nicht irgendjemand anders. Und da ich zum Glück keine Berühmtheit bin, um die sich irgendeine Maus schert, kann ich mich öffentlich und frei in der Weltgeschichte bewegen und mich benehmen, wie ich will, ganz zwanglos und frei nach einem Gedicht von Eugen Roth: „Ein Mensch wähnt in einer fremden Stadt, wo er Bekannte gar nicht hat, in einem Viertel weltverloren, dürft ungestraft er in der Nase bohren…“:)))).
  • Manfred
    Kann es sein, dass dieser „männliche Zorn“ daher rührt, dass den Flüchtlingen alles bis auf 350 Euro an der Grenze abgenommen wird (selbst Familienschmuck) und sie sich das daher bei der Bevölkerung zurückholen???
  • Bettina Beckröge
    Psssst, Eulenfeder, bist du noch da?
    Wollte dich als operpfälzischer Spezialist noch was fragen….
    Also, wenn ich dein operpfälzisches Wortktautsalat nur mit einer ganzen Flasche Wein zum Verständnis bringen kann, dann soll es wenigstens ein guter Tropfen sein. Ich habe mal gehört, die pfälzer Reben sollen zu den besten gehören. Könntest du mir, mit deinem umfangreichen Rundumverständnis einen guten pfälzischen Weißwein empfehlen? Nur Weißwein, bitte Rotwein vertrage ich nicht, gerne einen trockenen, nicht sauer, sondern voll und fruchtig, vollmundig und weich im Abgang. Das sind mir die liebsten.

    Einen herzlichen Gruß, dieses Wochenende aus dem landschaftlich wunderschönen, städtebaulich etwas kuriosen (abenteuerliches Einbahnstraßensystem und eine spätgotischen Kirche mit Straßenbahnhaltestelle vor der Eingangspforte, ansonsten mit auffällig viel Beton und Flachdächern geziertem Saarbrücken, wo ich gerade in altbaumeisterlicher Handwerkstradition ( Renovierung einer Wohnung) unterwegs bin.:)))).

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