Karl Böhm dirigiert Mozart, Symphonie No. 25, g-moll

Bei Mozart ist alles groß, sogar die „kleine g-moll-Symphonie“, wie das vorliegende Werk im Konstrast zu berühmteren und längeren 40. Symphonie manchmal genannt wird. Eigentlich wurde diese Symphonie von einem Buben komponiert. 17 Jahre zählte Mozart 1773. Game-Boy-Alter würde man heute sagen. Und er schuf etwas, was es zuvor nur sehr selten gegeben hatte, nicht einmal von Haydn, der den Höhepunkt seines symphonischen Könnens etwas später erreichte. Tragik, „Dämonie“, ja selbst Beethovenssche Heftigkeit sind hier im Ansatz vorhanden, vorausweisend auf die großen „Moll-Werke“ wie Mozarts c-moll-Klavierkonzert. Böhm dirigiert es ausgewogen, transparent und ohne Scheu vor Gefühlen. Es spielen die Wiener Philharmoniker.
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