Entwicklungshilfe ist tödlich.

Saatgut gehört den Konzernen. Ein wunder, dass vor Gründung der Firmen überhaupt gesät, geerntet und gegessen werden konnte.

Saatgut gehört den Konzernen. Ein wunder, dass vor Gründung der Firmen überhaupt gesät, geerntet und gegessen werden konnte.

Wir wissen, z.B. von Jean Ziegler, dass von den armen Ländern weit mehr Geld in die reichen fließt als umgekehrt – trotz so genannter Entwicklungshilfe. Es liegt vor allem an der hohen Verschuldung der Länder des globalene Südens – verbunden mit absurd hohen Zinszahlungen. Bisher gehen die meisten Menschen davon aus, dass Entwicklungshilfe auch wirklich hilft, wenigstens als Tropfen auf den hießen Stein. Nicht einmal dies ist in einer Welt, die von perverser Profitlogik beherrscht wird, jedoch sicher. Maschinen- und Saatguthersteller aus dem Norden wollen gewiss helfen, allerdings vor allem ihrem eigenen Geldbeutel. So werden auf Steuerzahlerkosten ungeeignete Geräte nach Afrika transportiert, und unfruchtbare Saaten werden den armen Ländern angedreht, die ein langfristiges Abhängigkeitsverhältnis zum Hersteller begründen. Ellen Diederich stellt sogar die Frage, ob der Süden nicht ohne „Entwicklungshilfe“ besser dran wäre – so wie Griechenland ohne „Griechenlandrettung“. Und sie fügt das bewegende Gedicht einer afrikanischen Frau an. (Ellen Diederich)

Das Geld für landwirtschaftliche Förderprojekte in Afrika soll erhöht werden.

„Wir bekommen in den nächsten vier Jahren zwei Milliarden Euro mehr, das ist schon ganz ordentlich. Ich setze mich ganz klar für noch mehr ein“, jubelte der neue Entwicklungshilfeminister Gerd Müller(CSU) in einem Interview, auch wenn er sogleich eine effizientere Verwendung der Hilfe in Aussicht stellte.“ (Südwest-Presse Neu-Ulm, Internet ohne Datumangabe)

Bislang gibt es keine wirklich verändernden Strukturen durch diese Förderprojekte. Ein Projekt nach dem anderen startete, oft ohne die Bodenbedingungen, die gewachsenen Strukturen und Traditionen zu kennen. Geht die Förderung zu Ende, brechen viele Projekte zusammen, niemand fühlt sich mehr zuständig. In vielen Fällen wurden völlig ungeeignete Maschinen dort hingeschafft. Eine gute Verdienstmöglichkeit für die deutsche Maschinenindustrie. Aus Deutschland sind ebenfalls die beiden Chemiegiganten Bayer und BASF an dieser Form der Entwicklungspolitik beteiligt. Sie wollen ihre durch Chemie bestimmten Produkte verkaufen. Das bedeutet, dass sie wie ihr großer Bruder Monsanto Selbstmordsamen liefern, d.h. Samen, der unfruchtbar ist. Von der Ernte kann nicht, wie das seit Jahrtausenden Praxis war, für die nächste Aussaat Saatgut aufgehoben werden, sondern muss in jedem Jahr neu gekauft werden. Die entsprechenden Pestizide müssen gleich mitgekauft werden.

Es hat sich eine Entwicklunghilfe-Industrie herausgebildet.

„Wenn Dambisa Moyo das Wort Entwicklungshilfe hört, kann die Finanzexpertin und Buchautorin richtig wütend werden. “Entwicklungshilfe ist tödlich“, sagt die in Sambia geborene und in den USA ausgebildete Frau, die den Bestseller „Dead aid“ (tödliche Hilfe) schrieb. „In den letzten 50 Jahren sind mehr als zwei Billionen Dollar Hilfe von den reichen an die armen Länder geflossen – und dennoch steht Afrika insgesamt schlechter als damals da“, sagt sie. Hätte sie zu entscheiden, würde Moyo die Entwicklungshilfe binnen weniger Jahre abschaffen.“ (Südwest-Presse Neu-Ulm Internet ohne Datumangabe)

Die Lage der BäuerInnen hat sich, bis auf wenige regionale Beispiele nicht verbessert. Der weitaus größte Teil der Landwirtschaft in Afrika wird von Frauen gemacht.

Eine von ihnen, Debbie Taylor aus Zimbabwe, hat in ihrem großartigen Gedicht, geschrieben anlässlich der Weltfrauenkonferenz der UN in Nairobi, die Lage so ausgedrückt, dass es tief unter die Haut geht.

„Afrika, mein Afrika, was haben sie mit dir gemacht?“

Afrika, mein Afrika, was haben sie mit dir gemacht?
Afrika, mein Afrika, wenn ich genug Atem hätte,
würde ich schreien;
Einmal für den Tag, an dem du mich geboren hast;
Zweitens dafür, dass ich als Frau geboren wurde.
Ich würde auf die Sonne spucken, weil sie mich aussaugt
Und meine Haut ausdörrt, so dass sie aussieht, wie die Borke der Bäume.

Afrika, mein Afrika, was haben sie mit dir gemacht?
Wenn ich Kraft genug hätte, würde ich meine Kinder tragen
Weit weg über Land und Meere zu den wahren Hauptstädten dieser Welt;
Und ich würde mich vor die Häuser stellen und ihnen die Augen meiner Kinder zeigen,
Wie trübe die aussehen, wie langsam sie ihre Köpfe drehen,
Wie dünn ihre Arme sind.
Und ich würde ihnen zeigen die Schwielen meiner Hände
Und die Risse in meinen Füßen und die Haut meiner Knie,
Vernarbt durch Steine und Splitter
Und meine Brüste und meinen Bauch, gezeichnet von fünfzehn Jahren Schwangerschaft.
Und ich würde jenen Männern eine Geschichte erzählen, damit sie endlich verstehen,
Warum mein Afrika stirbt.

Afrika stirbt meinetwegen, würde ich ihnen sagen.
Ich habe diesen Kontinent über Jahrhunderte getragen,
Aber ich kann das Gewicht nicht mehr halten;
Und so, wie ich unter dem Gewicht auf die Knie gesunken bin,
Sinkt Afrika mit mir.

Seht mich an, würde ich sagen,
Ich arbeite knietief in den Sümpfen von Senegal, wo ich allein unseren Reis anbaue.
Oder wie ich versuche, in dem staubigen Land von Tansania etwas anzubauen
Oder am Rande des Dschungels von Zaire,
Wo vier Fünftel unseres Essens von mir angebaut wird.

Ja, ich weiß, ich bin nicht alleine. Frauen arbeiten überall.
Machen zwei Drittel aller Arbeit dieser Welt,
Bekommen dafür ein Zehntel aller Löhne, besitzen ein Hundertstel allen Landes.
Ich weiß die Fakten.
Aber ich weiß, dass ich am schwersten von allen schufte.
Ja, es ist hart für meine Schwestern in Indien, in Indonesien,
in Indochina, in Barbados, in Bolivien und Brasilien.
Arme und Rücken gestreckt bis zu den Zehen bei der Arbeit
Machen sie die Hälfte aller Feldarbeit.
Aber meine Arbeit, Afrika, hat mich einsinken lassen bis auf die Knie.
Sie machen die Hälfte aller Feldarbeit ohne die Hilfe von Tieren;
Pflügen, säen, hacken.
Dann nach Hause rennen, Kleider waschen, Wasser holen, Essen kochen.
Ja, es ist hart und sie tun mir leid.
Aber am schwersten ist es für uns in Afrika.

Eines Tages werde ich den Männern mit den Anzügen und Statistiken sagen:
Meine Söhne und Töchter Afrikas haben Hunger,
Weil unsere Ähren nur halb gefüllt sind.
Und wenn der gesegnete Regen endlich kommt,
Kann es sein, dass meine Arme zu müde geworden sind,
Das Korn für unser Essen zu schneiden.

Das ist meine Wahl: Arbeiten oder essen.
Und wenn ich arbeite, habe ich keine Zeit zum Kochen
Und wenn ich koche, habe ich keine Zeit zum Arbeiten
In Ghana und Botswana, in Zambia und überall ist es dieselbe Geschichte.
Essen oder Arbeit. Arbeit oder Essen.

Schaut auf Eure Statistiken, sie werden euch sagen,
Das auf den Großen Feldern von Zambia, von denen ich komme,
Die Ernte nicht so hoch ist, wie sie sein könnte,
Nur soviel, wie ich mit meinen Händen und meinem Rücken tragen kann.
Und das ist der Grund, warum Afrika stirbt.

Und während ich das erzähle, würde ich sie sehen hinter ihren Zäunen,
Wie sie auf mich und meine Kinder heruntersehen,
Ihre Augenbrauen hochziehen und fragen:
Und dein Mann, wo ist denn dein Mann?
Warum hilft er dir nicht? Ist es vielleicht darum, dass Afrika stirbt?

Afrika, oh Afrika, was haben sie mit meinem Mann gemacht?

Einst konnte ich ihn bewundern als Beschützer unseres Landes,
Der den Dschungel rodete, um Platz für Korn zu machen,
Der die Eindringlinge verjagte, die Tiere hütete,
Sorgfältig darauf sah, dass sie grasen konnten und Wasser fanden,
Der jagte und Fleisch brachte.

Wo ist er?
Der Mann, der einst mein Partner war, mit dem ich stolz sagen konnte – wir!
Sieh in dir heute an: Geschlagen, in die Städte gebracht.
Er kehrt seinen Rücken denen zu, die ihn aufgezogen haben.
Oder stumpf im Schatten der Palme liegend, oder schwankend und nach Bier stinkend,
Seine Frau schlagend, zornig und mit roten Augen; Oder wie Vieh eingesperrt, als Herde
Ihren Zucker zu schneiden, ihre Baumwolle zu pflücken, ihre Lasten zu tragen.

Sie haben ihn mir weggenommen, sie haben ihn genommen und geschlagen,
Seinen Geist eingekerkert, nahmen ihn und schossen auf ihn,
Haben seine Gutheit ausgenutzt, seine Kraft gestohlen
Und ihn dann rausgeworfen und nach hause geschickt.

Erinnert euch, ihr weißen Männer, ich bitte euch,
Mit euren Sekretärinnen und Berichten,
erinnert euch, wie Afrika war, als ihr mit euren Schiffen an unsere Küsten kamt.

Ihr fandet Felder, die fruchtbar waren,
Arbeit ohne Profit, Werkstätten ohne Eigentümer.

Natürlich, unser Leben war auch damals schwer. Es war nie leicht.
Die Sonne immer zu heiß, der Regen immer zu spät,
Die Geburt der Kinder immer unter Schmerzen. Kinder starben auch damals.
Aber mein Mann half mir und wir waren zusammen.
Und ich hatte Zeit zum Singen und für Zärtlichkeiten mit meinen Kindern,
Und ich hatte das Recht auf das Land, das ich jedes Jahr bestellte.
Und wenn ich sprach, wurde meine Stimme gehört.
Sicher, mein Mann schimpfte mit mir, wenn ich mich zu sehr herausputzte,
Aber ich kannte ihn und er mich und wir waren zusammen.

Und dann kamst du mit Gewehren und Peitschen und zerstörtest den ganzen Kontinent.
Deine Kugeln trafen unsere schwarze Haut, deine Pistolen trafen meinen Bauch.
Du nahmst unser bestes Land und du nanntest es dein eigen;
Und du nahmst ihn und machtest meinen Mann zu deinem Sklaven.
Und du hast uns gezwungen, Kaffee und Tee und Kokos anzubauen,
Wo wir Korn hatten.
Und du hast ihn weggeschickt in die Minen, um das Gold herauszuholen;
Und du hast uns zu Tausenden in die
Bäuche deiner Schiffe gezwungen, um uns zu verschlagen
Und du hast auf uns gespuckt und uns gezählt und gebrannt und verkauft wie Vieh.
Und darum stirbt Afrika.

Jene Männer mit den pinkfarbenen Lippen, die ihr euren Kaffe schlürft,
Werdet ihr bis zum Ende meiner Geschichte zuhören?

Öffnet eure Geschichtsbücher, versucht, eure Fußstapfen nachzuvollziehen,
Und ihr werdet sehen,
Dass Afrika mehr Nahrung für seine Menschen hatte, als jeder andere Kontinent.

Wisst, dass Afrikas Frauen ihr Landrecht verloren haben,
Das sie mehr als jede Frau auf jedem Kontinent hatten.
Wisst, dass an dem Platz, an dem die Hälfte des Goldes
Der Welt aus den Minen geholt wird, wir vielerorts nicht mal das Wahlrecht haben.
Aber das Schlimmste, was du Afrika angetan hast, war, uns zu spalten.
Brüder von Schwestern und Frauen von Männern.
Du kamst aus Ländern, wo ein Mann für Geld arbeitet
Und wo seine Bedeutung davon abhängt, wie hoch sein Lohn am Ende der Woche ist,
Wo von einer Frau erwartet wird, den Haushalt zu machen.
Wo Männer die Gesetze machen und Land besitzen
Und damit die Macht haben.

Du hast die afrikanischen Traditionen nicht respektiert,
Die Tradition des Teilens in der Arbeit, im Land, bei der Heirat,
In dem, was wuchs und was wir erarbeiteten.
Du wolltest uns nach deinem Bild ändern, aber alles,
Was du erreicht hast, ist Trennung und Zerstörung.

Du lehrtest meinen Mann, entweder für Lohn zu arbeiten oder zu verhungern;
Aber es sind nur wenige, die Lohn erhalten auf unserem Kontinent
Und meistens sind wir trotz Arbeit ohne Geld und das wenige geht für Alkohol drauf.
Aber wie kann ich meinen Mann anklagen, den du erniedrigt hast?

Hörst du noch?
Du weißgesichtiger Mann in deinen Chrom und schwarzledernen Sesseln.
Ich erkläre, warum Afrika stirbt;
In Botswanas Feldern wollen wir Bezahlung für unsere Arbeit
Und in Uganda, das er mühselig herstellte, während ich versuchte, Nahrung zu schaffen.

Afrika, mein Mann ist einer mehr geworden, den ich auf meinen Schultern tragen muss.
Konntest du nicht sehen, was du getan hast mit deiner Planung und Plünderung?

Du hast zwei Hälften geschaffen,
Wo vorher ein Mann war, eine der Hälften zurück gelassen
In unseren Dörfern, ohne Kraft, den nanntest du: Bauer.
Und du schicktest Lehrer, die ihn lehren sollten,
Das Land zu bebauen, während ich schon das Korn wachsen ließ.
Und du liehst ihm Geld für Pflüge und Traktoren,
Während ich draußen das Korn wachsen ließ.
Und du sagtest ihm gleich voraus, wenn er nur Baumwolle
Anpflanzen würde, kauftest du billig unser Land, um es deinen Ranchen einzugliedern,
während ich draußen das Korn wachsen ließ.

Und den anderen nanntest du Arbeiter, und er ist unserem Dorf verloren.
Er hat den Platz vergessen, wo acht Zehntel von Afrika lebt;
Er schläft in einer Baracke, einen Steinwurf von den Minen entfernt,
Hinter Stacheldraht,
Eine Busfahrt von der Fabrik entfernt, oder für wenige eine Autofahrt vom Büro.
Er kommt einmal im Jahr auf Besuch, Schickt monatlich Geld,
Träumt Träume der Kindheit,
Aber hat bald seine Schuld seinem Dorf gegenüber vergessen.

Und ich bin allein in einem Drittel unserer Häuser.
Meine Tür steht offen für den Mann, der nicht kommt.
Ich bin nur eine Frau, die die Arbeit von beiden macht, von Männern und Frauen.
Frauen machen das, weil sie die Kinder aufziehen.
Ich kann einen Traktor fahren, der einer Frau ohne Land geliehen wurde.
Ich habe keine Zeit zu lernen; ich bin in dieser Zeit draußen, um Feuerholz zu sammeln.
Ich war noch nie im Leben in der Klinik.
Jetzt bin ich wieder schwanger und ich will nicht mehr.
Ich möchte den Grund dafür wissen, warum ich geboren wurde.
Manchmal denk ich, um meinen Kindern ein besseres Leben zu machen.

Wer wird all die Qual, die wir erleiden, wieder gut machen?
Wirst du einen Bericht mehr machen?
Werden wir eine andere Dekade haben?

Hört mir zu, der Frau aus Afrika!

Übersetzung aus dem Englischen
Ellen Diederich

Showing 2 comments
  • eulenfeder

    kolonialpolitik und versklavung modernster prägung !
    die reichen wollen nicht wirklich helfen – würde ja bedeuten dass man die armen aus ihrer ’schuld‘ entlässt – wären nicht mehr erpressbar mit den überlebensnotwen digsten dingen, wären ja nicht mehr auszubeuten dann.
    auch ein recht auf eigenversorgung mit allem, auch medizinischen hilfsmitteln – wird bewusst verweigert um sie nicht aus der abhängigkeit zu entlassen.
    ‚bleiben die arm – bleiben wir reich !‘.
    aber waffen liefert man gerne – sollen ja auch kriesengebiete bleiben, die es dann militärisch-geopolitisch zu beherrschen gilt – kurbelt die wirtschaft der reichen an.
    und solange verhungert und verdurstet wird – kann man diese moderne sklaverei weiterführen…

  • Bettina Beckröge

    Entwicklungshilfe ist nicht stets gleich Entwicklungshilfe. Durchaus ist bekannt, dass Entwicklungshilfe auch so abläuft, dass die Industrienationen mehr davon profitieren, als das Entwicklungsland. Bei jeder Entwicklungshilfe ist der Gedanke ungemein wichtig, wie die Hilfe zur Selbsthilfe werden kann. Ein Brunnen, der in der Wüste Afrika’s gebohrt wird ist nur dann ein sinnvoller Brunnen von Dauer, wenn einfache Materialien zum Bua und zur Instandhaltung gewählt werden und wenn die Menschen vor Ort mit Know-How zum Betrieb des Brunnens eingewiesen werden. Ein Schulhaus oder Kindergarten ist dann richtig plaziert, wenn junge Menschen vor Ort als künftige Lehrer/innen ausgebildet werden. So ist verhält es isch auch mit Sozialstationen und Krankenhäusern. Der Fehler, der vielerorts in Entwicklungshilfe betrieben wird ist, wenn sie zur Abhängigkeit von Firmen aus den Industrienationen und von deren Produkten erzieht.
    Die Fehler des Kolonialismus dürfen nicht wiederholt werden.
    Das Gedicht „Afrika, mein Afrika, was haben sie mit dir gemacht?“ schmerzt unsagbar. Die Vorstellung des Daseins dieser afrikanischen Frauen und ihrer berechtigten Hoffnungslosigkeiten ist einfach schlimm.
    Henning Mankell, eher als Krimiautor bekannt, schieb einige gute Bücher über Afrika. Eins seiner Bücher ist mir in erschütternder Erinnerung geblieben: „Der Chronist der Winde“. Es beschreibt die Hoffnungslosigkeit aus der Perspektive eines Straßenkindes, eines afrikanischen Dorfjungen, der seine Familie im Zuge eines Banditen- Partisanen-Überfalls verliert und fortan auf der Flucht als Straßenkind lebt.

Hinterlasse einen Kommentar