Eine Favela ist kein Zoo

Die Bewohner des Viertels Babilônia in Rio de Janeiro haben das Gefühl, einen verdammt hohen Preis für das Mega-Event Olympia zu zahlen. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/eine-favela-ist-kein-zoo

Comments
  • Bettina Beckröge

    Der „Armutstourismus“ ist eins der krassesten Vergehen und bitterster Satire des Wohlstandstourismus. Es ist eine Angebot von Reiseagenturen Marke „Abendteuer Wohlstandsunternehmen“ für Wohlstandsbürger auf Kosten der Menschen, die in Armut und Abhängigkeit leben,
    untergejocht durch die seit Jahrzehnte anhaltende Korruption der Politiker in Brasilien (eine Hand wäscht die andere),
    eingekesselt in schießwütige Banden und Drogenkartelle,
    unter dauerndem Druck stehend vor der schießwütigen Polizei in Rio.
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    Einmal im Jahr sind sie in aller Welt gefragt und gern gesehen, die Cariocas, die Ur- Einwohner Rios, die in ihrer solidaren „Gemeinschaft der Armut“ leben und versuchen dem Leben das beste zu entringen, die unter Verzicht auf Konsum und Wohlstand mit einfachsten Mitteln die prächtigen Kostüme entstehen lassen und zur rhythmischen Musik des Samba- Salsas voller Freude tanzen lassen, zum Karneval in Rio. Nun werden sie also zunehmends Opfer der Unternehmen „Wohlstandstourismus“.
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    Menschen sind keine Streicheltiere im Zoo!!!
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    Ich beglückwünsche Menschen wie Andre Constantine, die sich gegen das Wahsninns- Projekt des „Event- Olympia“ zur Wehr setzen, das die mutwilligen Vertreibung der Slumgebiet- Bewohner am Fuße des Christobals in anonyme Vorstadtreviers vorsieht. So werden Gemeinschaften kaputt gemacht!!! Einen alten Baum verpflanzt man nicht.
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    Und so erhebe ich mit einem treffenden Musik- Video meine Stimme des Zorns gegen die unmenschliche Spitze der politisch Verantwortlichen.
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    „They don’t care about us“- Micheal Jackson
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    https://youtu.be/hlnx2NQPJmc

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