Wie kommt der Andere in mein Gehirn?

Durch Meditation die Weltwirtschaft verändern – das ist das Ziel von Tania Singer. Was in vielen Ohren wie esoterische Spinnerei klingt, basiert auf naturwissenschaftlichen Erkenntnissen. Selbst in höchsten Managerkreisen werden die Forschungsergebnisse der 47-Jährigen inzwischen wahrgenommen: Schliesslich ist sie nicht irgendwer, sondern Direktorin am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig. (Quelle: Zeitpunkt)
http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/wie-kommt-der-andere-in-mein-gehirn.html

Showing 2 comments
  • Angela Ebert

    In Wien sind die Wissenschaftler Kognitions- und Neurowissenschaften auch schon viel weiter als in der BRD.
    .
    Die Banalität des Bösen, die Kriegs-Lust, steht DEM zielführend entgegen 😉
    .
    Auf einer Reise in den Himalaya kam Tania Singer in Kontakt mit buddhistischen Mönchen.
    .
    Auf einer Reise durch die Sozial-Behörden und Gerichte kommt der Unter-Mensch in Kontakt mit den Institutionen.
    .
    Die Lebens-erfahrungen sind unterschiedlich, aber immer Lehr-reich.
    Empathie-Stress ist Überforderung, ja, Überforderung führt zu Aggression und Abwehr….ach was?! Ganz neue Erkenntnisse für Manager 😉
    auch für die Verwaltungs-Bereiche des ÖD 😉
    zuviel Empathie – für WEN?
    .
    Wer eine Reise tut – wird was erleben.
    Da braucht es nicht mal einen ORTS-WECHSEL 😉
    .
    Die Walnuss-Ernte beginnt und ich konzentriere mich mal auf das medidative Sammeln der Früchte des Baumes 😉
    Es wird mich beruhigen, hoffentlich.
    😉
    Alles Liebe und Gute für die Humanität in der Neuro-Wissenschaft
    Angela
    MdUMS

  • Bettina Beckröge

    Den homo oeconomicus durch einen homo cooperativus langfristig zu ersetzen klingt erstmal gut und ehrenwert. Wenn die Studienergebnisse eine Veränderung des menschlichen Wesens allein durch regelmäßige Meditation nachweisen, dann sollten Krankenkassen in Zukunft doch bitte als gesundheitliche Präventivmaßnahme Meditation verordnen.
    Es gibt ein weiteres probates Mittel, dass unsere Kognition wohltuend mit unseren sinnlichen Erfahrungen (dem Erspüren des Nicht- Kognitiven) verknüpft und uns von dem Perpédué Mobilé des Alltagswahnsinns für einen Augenblick befreit.
    .
    Die bewusste Konzentration auf den Augenblick in der Natur. Was uns die Natur mitgibt ist Balsam für die Seele:
    .
    die singenden Vogelklänge, die längst vergessene Melodien wieder wachrufen,
    .
    der weiche Windrausch im Bäumen- Blätterkranz, der die Seele in Schwingung bringt,
    .
    der quirlige Bachlauf, dessen kühles Nass beim Durchschreiten unsere nackten Füße glucksend umspielt und angenehm erfrischt,
    .
    der Hauch eines erfrischenden Luftzugs und die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut, die unserer Körper, uns selbst erspüren lassen,
    .
    der betörende Duft und die üppige Leuchtkraft einer einsamen Blume am Wegesrand.
    .
    All das macht uns den Einklang mit der Natur bewusst und befreit unsere Seele.

Hinterlasse einen Kommentar