Die smarte Diktatur

smartediktaturHarald Welzer ist der zurzeit wohl engagierteste und kompetenteste Kritiker einer ins Unermessliche wachsenden Gier der Datenkrake, die nicht nur den unschönen Namen NSA, sondern auch so scheinbar wohlklingende wie Google oder Amazon trägt. Was sich gegenwärtig «im Netz» abspielt, ist nichts anderes als ein von hoher Intelligenz getragener Versuch, die individuelle Freiheit, den eigenen Entscheidungsraum und die persönliche Lebensqualität massiv einzuschränken. (Quelle: Spuren)
http://spuren.ch/content/magazin/single-ansicht-nachrichten/datum////die-smarte-diktatur.html

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  • Bettina Beckröge

    Danke für den Buchtipp, klingt interessant.

  • Bettina Beckröge

    Da sich nun leider zum wiederholten mal der Link nicht öffnen lässt,
    anbei für Interessierte ein anderer Link zu einer, wie ich finde, gelungenen Buchrezension von Adam Soboczynski, veröffentlicht in Zeit Online.
    .
    Alles weitere zur Kaufentscheidungsfindung lässt sich sicherlich in einschlägigen Buchhandlungen in Erfahrung bringen.
    http://www.zeit.de/2016/24/die-smarte-diktatur-harald-welzer

  • Manfred

    >>Harald Welzer stellt in dem Buch unmissverständlich klar: Er ist ein entschiedener Gegner der schönen neuen digitalen Welt. Und auf der letzten Seite seines Buches macht er mit einigen wenigen Sätzen deutlich, warum er das ist: «Gegen die smarte Diktatur, die digitale Entlebendigung, muss man das analoge Leben setzen: Poesie, Musik, Sex, Liebe, alles, was das Leben ausmacht, sind analog, und es gibt sie nur offline. Was man für Geld nicht kaufen kann: gibt es nur offline. Was einem niemand wegnehmen kann: gibt es nur offline. Freiheit: gibt es nur offline. Ach so: Und Intelligenz gibt es auch nur offline. Im Netz gibt es bloss künstliche Intelligenz.»
    Dieses Buch sollte jeder gelesen haben, bevor er wieder zu Google geht oder sein Smartphone benutzt! <<

    Stellt euch nur mal vor, in den Städten gibt es keine Läden mehr. Die Versorgung der Menschen mit allem befindet sich nur noch in der Hand von Dutzend Konzernen, welche Macht haben die dann? In den Dörfern ist es ja schon so, dort gibt es keine Geschäfte mehr, wie versorgen sich dann die alten Menschen? Und überhaupt, je mehr Läden es gibt, umso geringer ist die Arbeitslosigkeit. Konzerne entlassen tausende von Menschen, nur damit die Rendite gesteigert wird. Und die Löhne werden mit Leiharbeitern gedrückt. Das ist pure Umverteilung von unten nach oben. Diese Politik schafft eine andere Gesellschaft!

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