In Konstantin Wecker, Videos

Zweiter Teil des Tiefeninterviews, das Jens Böttcher mit Konstantin geführt hat. Diesmal mit besonders schönem Einleitungslied: „Auf der Suche nach dem Wunderbaren“. Erster Teil des Interviews hier. Schon die Anmoderationen sind hier Poesie, statt Coolness dominiert viel Herz.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=LCK2dOjDPpY[/youtube]

Comments
  • Bettina Beckröge
    Auf der Suche nach dem Wunderbaren
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    was ist es, was uns antreibt zur Suche nach dem Wunderbaren? Was ist das Wunderbare? Ist es das große unerreichbare Glück, sind es die Sphären jenseits eines vorstellbaren Horizontes? Wohl kaum, denn dann wüssten wir bereits im Vorfeld, das ist nicht erreichbar, das große, das unbekannte, Unerreichbare. Wonach suchen wir folglich, wenn wir uns auf unseren verschlungenen Wegen inmitten des schier undurchdringlich wirkenden Dschungels bewegen?
    Eigentlich gibt das Lied bereits die Antwort, doch ich höre mir gerne noch das gesamte Interview an.
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    Tiefsehtauchen No 2,
    willkommen in der Wohnstube Konstantin Weckers mit Jens Böttcher und seinem Team.
    Da scheinen sich zwei wunderbare Menschen mit Herz und Seele begegnet zu sein, die eine gemeinsame Sprache sprechen.
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    Eigentlich hätte es bei der Vorstellung gleich zu Beginn zum guten Ton gehört, auch den süßen kleinen Hund an Konstantin Weckers Seite namentlich kurz vorzustellen. Bevor dieses possierliche treue Wesen nun im HDS namenlos rumlaufen muss, taufe ich ihn vorübergehend auf den Namen „Idefix“. Irgendwie passt das :).
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    Stichwort Achtsamkeit und Liebe
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    Der reine Verstand, losgelöst vom Mensch Sein kann nicht zum Verstehen führen. Ich habe darüber wahre Worte gefunden gefunden in einem Buch von Arno Gruen:
    „Dem Leben entfremdet- warum wir wieder lernen müssen zu empfinden“.
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    Ich habe mir kürzlich eine CD von Jens Böttcher und dem orchester des himmlischen Friedens gekauft: „V: Unsterblich“. Schon die ersten Lieder, die ich gehört habe sind mitreißend und von einer Tiefe beseelt. ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen und einen Zitatausschnitt aus der CD von Jens Böttcher wiedergeben, die er auf dem Cover verewigt hat:
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    „Die Revolution geht weiter.
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    Die Sehnsucht ist geblieben. Wir alle haben auf dieser Reise etwas im Gepäck, das stärker ist, als jeder gallische oder selbstgebrannte Zaubertrank, dabei auf sanfte Weise berauschender als unsere liebesten Drogen Macht, Kontrolle und Selbstgerechtigkeit, mächtiger als die vielen Tode, die unseren Seelen täglich drohen, schöner als jedes noch so große Versprechen. Liebe. 3 x Liebe…
    Wir wissen sie, wir suchen sie, wir kennen sie, wenigstens ahnen wir sie. Liebe. Gottes Sprache. Sie bleibt. Selbst dann, wenn alles andere längst gegangen ist. Sie lässt uns lächeln, wenn sie unser Herz mit ihrer begnadigenden Wärme flutet, sie lässt uns weinen über all die Schrecken und Gräuel, die wir uns täglich gegenseitig antun. Sie lässt uns atmen, sie lässt uns triumphieren. Sie lässt uns trauern. Sie lässt uns hoffen. Sie lässt uns glauben. Wenn sie uns sich selbst begegnet, spüren wir eine Heilung, die kein Außen braucht…“.
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    Diese Worte sagen so viel und drücken für mich alles aus, was einer Liebe unter Menschen, einer Liebe von Mensch zu Mensch bedarf. Ob Liebe etwas göttliches ist, vernmag ich nicht zu sagen. Für mic istes etwas universelles, etwas kosmisches.
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    Im Grunde genommen ist den Worten von Jens Böttcher nichts mehr hinzuzufügen. Vielleicht ist genau das, was Konstantin Wecker unter dem Begriff „Liebesakt“ zum Publikum während des Konzertes versteht. Ich habe diese Art „Liebeakt“ zu spüren bekommen in seinen Konzerten. Irgendwann schrieb ich mal einen Kommentar auf die Gästeliste von Konstantin Wecker zu seinem Konzert auf den Bonner KUNSTrasen. Ich sprach von der „Revolution des Herzens“. Genau den Begriff des „Liebesaktes“ der sich im Konzert von der Bühne zum Publikum vollzieht, wollte ich damit zum Ausdruck bringen. Die Konstantin Wecker Konzerte sind durch und durch bewegend. Jeder einzelne für sich, und das Publikum als Ganzes kann nach einem seiner Konzerte bereichert, beseelt und voll innerer Wärme nach Hause gehen. Mehr ist, glaube ich, von einem Konzert nicht zu erwarten. Eine wirkliche Revolution vollzieht sich nur in der Liebe.
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    „Es ist die Liebe, die die Welt im Innnersten zusammenhält“ (Zitat Goethe)
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    Ich habe ein Ton- Bild -Gedicht zum Thema Liebe gefunden,von Khalil Gibran, einem libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter. Es drückt so ziemlich alles aus, was für mich Liebe beinhaltet.
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    KHALIL GIBRAN – Von der Liebe
    https://youtu.be/Wr2J6TjQdMk?list=PL3XFIsqQkKuvLEUZjuc0J2MLkgNYHGsZu

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