Todesfalle Mittelmeer

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Grafik: Holdger Platta

Sendung von „Radio Flora“ bietet Details und Hintergründe zum Thema „Flüchtlingstode auf dem Mittelmeer“: Sie zeigt das erschütternde Geschehen auf dem Meer, wie es die Helfer erleben, und sie zeigt den politischen Weg Europas, das unmenschliche Gesicht einer EU, die auf Kosten der Menschen nur die Abschottung ihrer Außengrenzen im Blick hat, auf der anderen Seite aber auch politisch mitverantwortlich ist für die Fluchtursachen, die durch eine verfehlte Weltwirtschaftspolitik immer gravierender werden.

Seit Jahren schon ist das Mittelmeer für Flüchtlinge aus Afrika, aber auch aus Afghanistan und Syrien, der vielleicht gefährlichste Abschnitt ihres Fluchtweges. Denn Schlepper setzen die Menschen in billige Schlauchboote oder alte, nicht mehr seetüchtige Schiffe und sie lassen die Passagiere im Stich, sobald die Boote die Küstengewässer verlassen haben. Für die weitere Überfahrt reicht dann oft nicht einmal mehr das Benzin. Trotz der Rettungsschiffe einiger NGOs und privater Organisationen im Mittelmeer ertrinken so Jahr für Jahr Tausende hilfloser Menschen, doch abgesehen von einigen spektakulären Fällen findet dieses Sterben an der Außengrenze der EU in den täglichen Nachrichten wenig Beachtung. Die Regierungen der europäischen Länder nutzen das Mittelmeer als willkommene Grenzbarriere und nehmen das grausame tägliche Sterben aus politischen Gründen sehenden Auges in Kauf, obwohl das leicht zu verhindern wäre.

Die Sendung bietet Details und Hintergründe zu diesem Thema: Sie zeigt das erschütternde Geschehen auf dem Meer, wie es die Helfer erleben, und sie zeigt den politischen Weg Europas, das unmenschliche Gesicht einer EU, die auf Kosten der Menschen nur die Abschottung ihrer Außengrenzen im Blick hat, auf der anderen Seite aber auch politisch mitverantwortlich ist für die Fluchtursachen, die durch eine verfehlte Weltwirtschaftspolitik immer gravierender werden.

Der Autor der Sendung, Axel Kleinecke, ist Redakteur des „Magazin International“ bei dem Hannoverschen Freien Radio „radio flora“, im Internet unter www.radioflora.de.

Hier der Link zum Podcast:
http://www.radioflora.de/contao/index.php/Beitrag/items/todesfalle-mittelmeer.html

Showing 5 comments
  • Angela Ebert

    Die Mitternachtsspitzen von gestern waren sehr erhellend!
    Am Ende mit dem Lied „Schnee-Flöckchen“, mit neuem Text:
    http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/mitternachtsspitzen/video-mitternachtsspitzen-im-dezember-100.html
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    SATIRE – alles Heuchelei?!
    Oder die pure Ver-Zweiflung?!

  • Die Gemeinschaft

    …und ihre Kultur der „PARASITÄREN DEKADENZ“…, ihre Willkommenskultur der WERTEGEMEINSCHAFT und der SCHWARZe TOD gehen HAND IN HAND im SCHWARZen MEER der…
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    „NEOLIBERALE EUROPÄISCHE KONZERN UNION“
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    Ein SCHWARZes MEER für das RANKING…
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    NEOLIBERALer MÄRKTE einer SCHEINchrist-, SCHEINsozialen SCHWARZen WERTEGEMEINSCHAFT mit ihre MARKTKONFORME DEMOKRATIE.
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    😉 …Das LEBEN und der TOD am ZÜGEL der „PARASITÄREN DEKADENZ“ UND IHRE KONZERNE“, und die von ihnen gekauften VOLKSverTRETER in der NÄHE IHRES GELDES für…
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    „DEN SCHEIN DES SEINS“.
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    Ein SCHWARZes MEER, dass TIEFE GRAB einer UNHEILVOLLEN ZUKUNFT.
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    Da ist der Mensch, so allen voran ihre…
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    E (EGOISMUS IN REINSTER FORM)
    L (LÜGE ABSOLUT)
    I (INTERNATIONALER RAUBBAU)
    T (TOTALITÄRE GIER)
    E (ELEND FÜR DIE WELT)
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    entgegen dem Rest aller Lebensformen des Wissens, dass die Erde eine Kugel ist und begreift nicht warum, so dieser sein ganzes Leben doch immer in eine Richtung schreitet, er nicht das Ende seiner Welt erreicht.
    Und so läuft und läuft und läuft dieser immer in diese, immer endlos die GLEICHE RICHTUNG, sein handeln…, hinter sich immer eine Hinterlassenschaft der Verwüstung und macht immer die gleiche Erkenntnis, doch immer leerer seine Welt er sieht, so er hier, an diesem erreichten scheinbar neuen Ort, diesen Ort noch nicht gewesen ist.
    Und so des Tages eines er, an dem doch nur noch nichts als reine Leere seine Sicht, er wieder kehrt seines Weges hin zum Anfang er.
    Und so läuft und läuft und läuft dieser immer in diese Richtung er zurück, tagein tagaus suchend nach dem Leben, dieses er doch einst verlassen hat.
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    Und so er nicht gestorben ist, so läuft und läuft und läuft und sucht er heute noch und kann es doch nicht finden.
    Und nun erst bekommt die Intelligenz ein Gesicht…
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    🙁 …“SIE HAT SICH VERLAUFEN.“
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    😮 …“Für die „WARE MENSCH“, die Wähler 2017, ein kleiner TIPP über die SCHEINbar BÜRGERnahe NEOLIBERALE…
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    Gro(ße)Ko(tze),
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    und ihre SCHEINchristlich/SCHEINsozial ARROGANT VERACHTENDE EINSTELLUNG zu BÜRGERn, die ihr EMPFINDEN und ihre ERFAHRUNG über diese, die POLITIK der AUSBEUTUNG der VÖLKER…, !IHRER ERDE!…,
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    Gro(ßen)Ko(tze)
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    ein Wort geben.
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    😉 …
    Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Die Menschen wollen … – YouTube
    (T)TIP(P): https://www.youtube.com/watch?v=j9d4xOKfgME
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    !NICHT NUR!, ABER besondere BEACHTUNG möchte ich auf „SAHRA WAGENKNECHTs“ WORTE und die REAKTION der reGIERenden PARTEIEN AB min.18:14 wissen lassen.
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    Doch auch „NICHT ZU VERGESSEN“ ist die „AGENDA“ der…
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    LoMiOl-Bündnis 90-Die fünfte OLIVgrüne Kolonne der UStAsi (Lo= Lobby (zB. Joschka Fischer oder TTIP, Ceta zB. das MERKEL-ANHÄNGSEL Winfried Kretschmann, ) / Mi= Militär (zB. Cem Özdemir oder Göring-Eckardt) / Ol= Oligarchen (zB. Marieluise Beck))…
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    so zum Gedanken…, so vor der „WAHL, an die „WARE MENSCH“.
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    😉
    😉
    Eine gute Nacht und Schlaf…
    allen GALLIER / INNEN und EINEN BESONDERS GUTEN SCHLAF “ 😉 DIR LIEBE Angela MEINE FALBALA 😉 „…halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!

  • Holdger Platta

    Ich habe – ja: heute erst – die Zeit gefunden, diese Sendung von Axel Kleinecke, dem Redakteur bei „Radio Flora“ in Hannover, zu hören: ein erschütternde Sendung, die ungeheuer wichtige Informationen zum Thema „Flüchtlinge auf dem Mittelmeer“ mitzuteilen weiß, Informationen, die es in unseren freiheitlich-demokratischen Massenmedien in unserer freiheitlich-demokratischen Republik nicht mehr gibt (von ganz, ganz wenigen Ausnahmen abgesehen).
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    Ich möchte – jawohl: gerade zum Jahresbeginn 2017! – allen unseren Leserinnen und Lesern diese Sendung ganz, ganz inständig ans Herz legen. Um so mehr, als wir uns zu Weihnachten aus dem Munde von Herrn Gauck (Profession von Hause aus: christlicher Pfarrer) und heute Abend aus dem Munde von Frau Merkel (Pfarrerstochter)lediglich wieder einmal nur das übliche Gesülze zu diesem Thema angehört haben bzw. werden anhören müssen.
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    Für jeden Flüchtling, der auf dem Mittelmeer stirbt, trifft der Satz zu: an seinem Sterben hat auch dieses freiheitlich-demokratische Europa Schuld. Wer dieses verschweigt, lügt. Wer dieses beschönigt, lügt. Wer dieses rechtfertigt, lügt. Er verschweigt, beschönigt, rechtfertig mit Todesfolge.

  • heike

    Hallo Holdger, vielen Dank für deinen Hinweis auf diese Radiosendung. Das war viel und das war gut. Ich denke, dass wichtigste Mittel, das wir haben ist wirklich die Aufklärung. Wieviele Menschen wissen davon, dass z. B. Flüchtinge aus Libyen lieber ins Meer springen, um zu ertrinken, als sich von „ihrer“ Küstenpatrouille zurück in dieses Land bringen zu lassen. Was erwartet sie dort – Sklaverei, Menschenhandel……was ist damit gemeint. Ich weiß es im Moment auch nicht, aber ich werde mich damit beschäftigen. Ebenso mit den Flüchtlingen aus Afrika vor Hunger und Armut, ausgelöst und verursacht durch Profitgier multinationaler (?) Konzerne.
    Die Meinung in der Bevölkerung ist: die Bimbos (schlimm, nicht?) aus Afrika sind nur zu faul zum Arbeiten und sollen dort bleiben und ihre eigenen Länder wieder aufbauen, die Leute aus Syrien sind verkappte Terrroristen. Unserer Regierung machen wir mal richtig Druck, und wenn die uns die Ausländer nicht vom Hals hält, gehen wir auf die Barrikaden.
    Ich finde, wir sollten alle Menschen, die nach einer menschlichen Lösung des Problems suchen, unterstützen und nicht ihre zwangslagen ausnutzen. Dazu gehört, die Zwangslagen, die menschliche Lösungen verhindern, zu erkennen, entlarven und aufzulösen. Wer sind die Konzerne, die auf Kosten der Armen in Afrika ihr Geld verdienen? Wir brauchen internationale Gremien und Gesetze, die solcherlei Ausbeutung verhindern kann. Ich finde ein vereinigtes und stabiles Europa auf dem Weg dahin wichtig. Ein Europa der Menschen, nicht ein Europa der Konzerne. Wir müssen erkennen, welche Menschen diesen Weg gehen wollen und sie unterstützen.

  • Bettina Beckröge

    Ich habe mir den Radiobetrag von Radio Flora Hannover angehört. Er stellt einen Teil der traurigen Wahrheit, des Umgangs mit den Flüchtlingen inmitten unserer Gesellschaft dar, den allzu viele Menschen negieren:
    Flüchtlinge, Männer, Frauen u.v. a. Kinder, traumatisiert von Kriegswirren, Verfolgungen, Hunger und Mord , auf der Suche nach einer Zufluchtsstätte, wurden und werden noch heute in einigen Ländern nicht aufgenommen, sondern stattdessen zurück aufs Meer, bewusst in den sicheren Tod geschickt. Ich erinnere mich zurück an die furchtbaren Pressebilder von Lampedusa und der Insel Lesbos.
    Viele der Boote, die Schuld lastet insbesondes auf den Schultern windiger und skrupelloser Schleuserbanden, waren derart überfüllt und für Stürme im Meer in keinster Weise passend ausgestattet, sodass viele Flüchtlinge jammervoll in den Fluten des Meeres ertrinken mussten. Das ist eine der grausamsten Kapitel unserer Menschheit.
    Ich habe die in Radio Flora angesprochene Fotoausstellung der Fotografen und Journalisten leider nicht anschauen können. Ich hoffe, dass sie eines Tages als Wanderausstellung in andere Städte auf Reisen geschickt wird.
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    Ich erinnere mich zurück an einen ausgezeichneten Vortrag von Margot Käßmann und Konstantin Wecker, in Hannovers Marktkirche im April 2015. Es wurde das Buch “ Entrüstet Euch“ vom Gütersloher Verlagshaus ( Randome Verlag) vorgestellt, ein hervorragendes Buch, das ich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Es stellt Friedensgedichte und Beiträge zum Frieden von überzeugten Pazifisten vergangener und heutiger Zeit zusammen, von Konfuzius über Kästner, Borchert, Else Lasker-Schüler, Bertha von Suttner, Friedrich Schorlemmer, Jörg Zink, Antje Vollmer, Ellen Diedrich (eine Mitautorin vom HDS), Henning Zierock bis zu Arno Gruen und Eugen Drewermann. Es enthält auch eigene Stellungnahmen von Margot Käßmann und Konstantin Wecker zum Thema: „Warum Pazifismus für uns das Gebot der Stunde bleibt“.
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    http://www.stadtbilder-hannover.de/Galerien/2015/2015-04-16%20Marktkirche%20Entruestet%20Euch%20Kaessmann%20-%20Wecker/
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    Warum spreche ich den Vortrag und das Buch in diesem Zusammenhang an? Es hat einen guten Grund: Kurz vor der Buchpräsentation waren vor Lampedusa etliche Flüchtinge ertrunken. Es wurde im Rahmen dieser Veranstaltung auf den erschreckenden Zustand in Trauer und aller Deutlichkeit und hingewiesen. .
    Pazifismus ist ein Gebot der Stunde, damals, so wie heute.
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    Konstantin Wecker – Cynthia Nikschas
    Ich habe einen Traum
    offizielles Video
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    https://youtu.be/CfJawNZm-rQ

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