Die neuen Mächtigen

Während Regierungen und Leitmedien seit der Finanzkrise das Theater aufführen, eine umfassende Bankenkontrolle und -regulierung stünde unmittelbar bevor, bauen die Eliten ihre Macht aus und modernisieren sie. Die „neuen Mächtigen“ werden nicht reguliert, ihr Handeln organisiert sich über keine Bank. Dennoch bedrohen sie Demokratie, Sozialstaat, Arbeitsverhältnisse und Lebenssicherheit. Doch um wen handelt es sich? Und wie steht es um den von Georg Schramm konstatierten Krieg „Geld gegen Staaten“? Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit dem Autor und Publizisten Werner Rügemer, der mit seinem neuen Buch eine Art „Geschichtsschreibung von unten“ vorgelegt hat, die die Unterdrückungsverhältnisse hinter dem Nebel der alltäglichen Propaganda wieder sichtbar macht. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=36414

Showing 6 comments
  • heike

    Danke für diesen aufschlussreichen artikel. Leider verstehe ich immer noch nicht, wie finanzmärkte regierungen erpressen können. Ist es möglich, dass sich jemand die mühe macht und es einer ahnungslosen erklärt?

  • heike

    Es wäre wichtig zu wissen, welche Firmen im Besitz und Miteigentum dieser „BlackRock“- und „BlackStone“ – Finanz- und kapitalorganisatoren sind, um gezielt andere, davon unabhängige Unternehmen in ihrer Selbstständigkeit zu unterstützen. Dazu bedarf es Aufklärung.
    Gibt es eine Liste?

  • heike

    Wisst ihr es nicht oder wollt ihr nicht?

  • tr ulla

    das fragst Du Dich ?
    dafür gibt es Seminare und facebook & Co !

  • heike

    Warum ist es dann so schwer, auf eine so einfache frage zu antworten, verehrte trulla?
    Wie erpresst das finanzkapital eine regierung?

  • heike

    Wenn Demokratie, Sozialstaat, Arbeitsverhältnisse und Lebenssicherheit von diesen „Finanzakteuren“ bedroht werden, ist es wichtig zu verstehen, wie diese Bedrohung funktionieren kann und nicht nur Phrasen zu dreschen, die eine Aufklärung verhindern. Ich hätte in meinem Kopf gern Klarheit über die Sache bevor ich mich wieder künstlerischen freien Assoziationen und anderen Geistesgenüssen und -bildungen hingebe.

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