Die Ökonomisierung des Todes

„Statt im Krankenhaus soll der Todgeweihte palliativmedizinisch zu Hause behandelt werden, wovon man sich Einsparungen für das Gesundheitssystem erhofft. Das ist der Ausstieg aus dem Solidarsystem. Der Hintergrund: Ein Viertel des jährlichen Budgets der amerikanischen Krankenversicherung Medicare, rund 150 Milliarden Dollar, fließt in die Behandlung von Patienten in ihrem letzten Lebensjahr. Das Kalkül ist nun, dass man sich teure Untersuchungen sparen kann, wenn man zu wissen glaubt, dass es um den Patienten ohnehin bald geschehen sei.“ (Quelle: Aktuelle Sozialpolitik)
http://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2017/01/6.html

Showing 2 comments
  • Angela Ebert

    Gute Info!
    Die Informationen von Stefan Sell sind sehr erhellend, macht die Untätigkeit der ReGIERung nochmals deutlicher!
    Das hat schon etwas von Dauerhafter-Schädigung, wie bei Schröder`s Betrugs-AGENDA auch, auf DAUER!
    WIR kriegen gerade wieder einmal die Taschen so voll gemistet, da kommen mir die Tränen und es kommt der ZORN.
    Gewählte ohne jede Verantwortung und Haftung, auf ALLEN Ebenen!
    Ja Zustimmung, das ist der Ausstieg aus dem Solidar-System!
    Und keiner merkt es?!
    Unsere hoch-ehrenwerten, seriösen Kümmerer und Sorger im hohen Hause BT, die Füller-Fraktion der WERTE-Gemeinschaft, wollen nur unser Bestes….ALLES und SOFORT.
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    Und dazu dann Mozart….Ja geht 😉
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    Eure Beiträge sind soooo gut, ich kann nicht anders als weiterhin zu kommentieren.
    Auch wenn`s mir manchmal bis Oberkante – Unterlippe steht.

  • rr

    Vielen Dank, liebe Angela. Ich bringe Mozart-Videos, Bilder von Blumen und Tieren und dergleichen manchmal vor allem für mich selbst, weil ich die von mir ausgewählten Beiträge sonst gar nicht ertragen könnte. Man braucht manchmal eine Pause vom Grau(en) politischer Agitation, Nahrung für die Seele, einen Lichtblick, der einem zeigt, dass es noch Schönes und Liebenswertes gibt.

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