Für die Zukunft kämpfen

Autor Bernd Riexinger

Autor Bernd Riexinger

Ohne Alternativen zum Finanzmarktkapitalismus werden linke Regierungsbeteiligungen nicht helfen, die Rechtsentwicklung zu stoppen. (Quelle: Junge Welt)
http://www.jungewelt.de/2017/01-12/055.php

Showing 19 comments
  • Angela Ebert

    Leider hauen die sich die Torten in`s Gesicht, gelebte Solidarität vermutlich?!
    Ich bin schon ein wenig sauer über soviel gravierende Unterschiede und linkes Chaotentum, schade und traurig.

  • heike

    Tja liebe Angela, die Linken hauen sich die Torten ins Gesicht, die Politik von Angela Merkel ist sowieso völlig verfehlt – wer soll Dich jetzt bloß retten? Zum Glück gibt es noch ein paar Mitmenschen, die sich ernsthaft eine Meinung bilden wollen und denen man dafür mal immer eins „reinhauen“ kann. Hach – fühlt man sich doch gleich viel besser….. aber Du weißt ja, das Universum vergisst nichts ( im übrigen muss dein Karma wirklich beschissen sein… wer weiß, was Du so angestellt hast in Deinen vergangenen Leben…).

    Jetzt zu dem, was ich hier eigentlich loswerden wollte:

    Meine Meinungen und Fragen zu den Zielen der Linken:
    – niemals ein Ja zu Kriegseinsätzen, zu Privatisierungen oder zu Sozialkürzungen (finde ich sehr gut)
    – Erhöhung des Mindestlohnes, ein höheres Rentenniveau und Einführung einer Mindestrente von 1.050 Euro (finde ich sehr gut)
    – Abschaffung von Beschäftigungsbefristungen ( wird sich in kleineren und mittleren Betrieben mit wechselnder Auftragslage schwer machen lassen), Leiharbeit ( richtig), Ueberführung von Minijobs in sozial abgesicherte existenzsichernde Teilzeit ( wie soll das aussehen?) und Maßnahmen gegen Tarifflucht durch Werksverträge und Outsourcing (sehr richtig)
    -Wiederherstellung eine Existenz und Würde sichernden Arbeitslosenversicherung und die Einführung einer Mindessicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV (wie soll das konkret aussehen und was wären die Unterschiede zum bestehenden System? Damit kenne ich mich überhaupt nicht aus.)
    – Mietenstopps und ein Wohnungsbauprogramm für bezahlbare Quartiere in kommunaler und genossenschaftlicher Hand ( finde ich gut)

    Fortsetzung folgt

  • heike

    – an Stelle des herrschenden Zweiklassen-Gesundheitssystems muss ein solidarisches und am Bedarf der Menschen orientiertes Versicherungssystem treten ( wie konkret?)
    – Umverteilung des Reichtums durch höhere Besteuerung der Superreichen, großen Erbschaften, Spitzeneinkommen und Unternehmensprofiten als grundlage dafür, dass drängende gesellschactliche Probleme (z.B. Armut, was noch?) sozial gerecht und ökologisch zukunftsfähig ( worum handelt es sich da konkret?) angegangen werden können.
    – die Bekämpfung von Fluchtursachen statt von Flüchtlingen – durch ein Verbot von Waffenexporten und eine konsequente Friedenspolitik (sehr richtig). Statt Freihandelsabkommen wie TTIP braucht es Schritte zu einer gerechten Weltwirtschaftsordnung ( wie können diese Schritte aussehen?)
    Der Türkei-Deal und die Verschärfung des Asylrechts müssen zurückgenommen werden (können wir wirklich alle Flüchtlinge aufnehmen?)

    So – das wären zunächst erst mal meine Meinungen und Fragen. Ich hoffe, sie werden mir nicht übelgenommen und ich würde mich über eine Antwort tatsächlich freuen.

    Viele Grüße,
    Heike

  • heike

    Ich habe mich weiter informiert und noch folgende Ergänzungen bezüglich des Programmentwurfs zur Bundestagswahl gefunden:
    -Verkürzung der regulären Wochenarbeitszeit auf sechs Stunden pro Tag bei vollem Lohnausgleich ( damit hat man auf jeden Fall schon mal alle Unternehmer von Klein- bis Großbetrieben als Nichtwähler sicher; ist so etwas wirtschaftlich überhaupt real, würde dieses Vorhaben nicht gerade kleinere und mittlere Unternehmen in den Ruin treiben?)
    – Anspruch auf zwei Sabbatjahre im Berufsleben, ein gesetzlich verbrieftes „Recht auf Nichterreichbarkeit“ außerhalb der Arbeitszeit sowie auf ein „individuelles Vetorecht gegen Ueberlastung am Arbeitsplatz“
    – Anheben des gesetzlichen Mindestlohns von 8, 84 Euro auf 12 Euro pro Stunde
    – Anheben des Kindergeldes von derzeit maximal 223 Euro auf 328 Euro und Ergänzung in teuren Gegenden im Bedarfsfall durch Wohngeld

    Das klingt gut. Und wie soll es finanziert werden?

    Durch deutliche Steuererhöhungen für Besserverdienende (Einzelheiten erspare ich mir jetzt).
    In der Finanzpolitik will die Linke Großbanken entmachten und in öffentliches Eigentum überführen, Hedgefonds auflösen und Investmentbanking als Geschäftsfeld abwickeln ( das sind wirklich ambitionierte Ziele, wie man heute so schòn sagt)
    Die EZB will die LINKE der Kontrolle des Europaparlaments unterstellen.

    Mir stellt sich nur eine Frage: Wie will man diese ganzen Sozialleistungen weiterfinanzieren, wenn das ganze Geld des Großkapitals abgeschöpft ist? Je mehr ich mich damit beschäftige, desto deutlicher wird mir, vor welchen großen herausforderungen die Politik heute wirklich steht.
    Meine Sympathie ist den LINKEN sicher. Meiner Meinung nach gehen viele soziale Errungenschaften, die unter anderen Regierungsparteien zur Ausführung kamen, auf das Engagement der LINKEN zurück. Und sie sind diejenigen, die die Armen und die Aermsten nicht vergessen und sich für sie einsetzen. Ich hoffe, dass das auch viele begreifen.

  • die deja vu Tante

    tja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär ~
    dann wär mein Vater Millonär ~)
    .
    tja liebe Heike ~ wen fragst Du ?
    wenn Du auf Deine „in meinen Augen beleidigende“ Einleitung verzichtet hättest
    tja dann wer weiß ??
    .
    ich wünsche mir sehr die Zeit bis (vor) 1988 zurück ~ da war die Welt noch in Ordnung
    .
    Grüße von der der deja vu Tante ~) ~)) ~)))

  • Des "Setonix brachyurus" DEKADENTE Hand

    heike aus dem REICH DER DEKADENZ GIBT IHR magendaGELBes, NEOLIBERAL SCHWARZes BESTES, UM IHREN WOHLSTAND gegenüber der „WARE MENSCH“ ZU VERTEIDIGEN, in NEOLIBERALER ALTERNATIVLOSIGKEIT IHRER EIGENEN INKOGNITO! Sie möchte doch nur ihren FLÜGEL auf MARMORBODEN, ihre
    ZWÖLFZIMMER WOHNHAFT IHR EIGEN nennen. ZWÖLF ZIMMER für jeden, doch nicht in ihrem GELBEN HERZEN SINNE OBDACHTLOSEN…NICHT WÜRDIGEN, entgegen ihrer öffentlich wohlwollenden, jedem Opfer der „PARASITÄREN DEKADENZ“ Worte.
    .
    😮 …“Für die „WARE MENSCH“, die Wähler 2017, ein kleiner TIPP über die SCHEINbar BÜRGERnahe NEOLIBERALE…
    .
    Gro(ße)Ko(tze),
    .
    und ihre SCHEINchristlich/SCHEINsozial ARROGANT VERACHTENDE EINSTELLUNG zu BÜRGERn, die ihr EMPFINDEN und ihre ERFAHRUNG über diese, die POLITIK der AUSBEUTUNG der VÖLKER…, !IHRER ERDE!…,
    .
    Gro(ßen)Ko(tze)
    .
    ein Wort geben.
    .
    😉 …
    Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Die Menschen wollen … – YouTube
    (T)TIP(P): https://www.youtube.com/watch?v=j9d4xOKfgME
    .
    !NICHT NUR!, ABER besondere BEACHTUNG möchte ich auf „SAHRA WAGENKNECHTs“ WORTE und die REAKTION der reGIERenden PARTEIEN AB min.18:14 wissen lassen.
    .
    Doch auch „NICHT ZU VERGESSEN“ ist die „AGENDA“ der…
    .
    LoMiOl-Bündnis 90-Die fünfte OLIVgrüne Kolonne der UStAsi (Lo= Lobby (zB. Joschka Fischer oder TTIP, Ceta zB. das MERKEL-ANHÄNGSEL Winfried Kretschmann, ) / Mi= Militär (zB. Cem Özdemir oder Göring-Eckardt) / Ol= Oligarchen (zB. Marieluise Beck))…
    .
    so zum Gedanken…, so vor der „WAHL, an die „WARE MENSCH“.
    .
    😉
    😉
    Eine schöne GUTEN NACHT allen NICHT BÖSEN GALLIER / INNEN UND BESONDERS 😉 DIR LIEBE ANGELA MEINE FALBALA 😉 …halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!

  • heike

    Die Einleitung war keine Beleidigung, sondern in diesen Kreisen durchaus übliche und akzeptierte Ironie. Der Mensch ist ja fähig, sich seinem Umfeld anzupassen.

  • heike

    Ich wünsche mir gar keine Zeit zurück – ich mache mir Gedanken um die Zukunft.

  • heike

    Ich gehe jetzt aus diesem Forum. Das unterirdische Niveau bestimmter Kommentatoren tue ich mir nicht länger an.
    Ich suche mir Gesprächspartner auf meiner Augenhöhe ( oder darüber).

  • Bettina Beckröge

    Rot-Rot-Grün als künftige Neuorientierung- nur wie?
    .
    Der Wunsch nach einer rot-rot-grün Neuorientierung liegt nahe. Doch was besagt das im Klartext?
    .
    Dieser Artikel von Bernd Riexinger ist derart gespickt mit einem Bollwerk an Terminologien, dass mir fast schwindelig wird. Unter dem Kapitel „positive Ziele“ finde ich endlich Angelpunkte, an denen ich mich Punkt für Punkt entlang hangeln kann. Ich möchte den Artikel nicht zerreißen, weiß ich doch, dass sich so ein Artikel nicht aus dem Hut zaubert.
    .
    Doch möchten die Autoren, die für die Linken schreiben und sich für eine rot-rot-grüne Politik stark machen, ermahnen, eine Sprache zu finden, die auch das mittlere Lager der Bürger verstehen und für sich annehmen kann. Das mittlere Lager gilt es aufzufangen, zur Bewahrung eines noch größeren Rechtsrucks.
    .
    Wenn von einem Wunsch nach künftiger rot-rot-grüner Politik die Rede ist, dann geht das nur mit einem Bekenntnis zum „Grün“ , zum ökologischen Umbau. Erst im letzten Satz des gesammten Artikels fällt einmal der Begriff Ökologie. das ist zu mager. Das Bekenntnis zur Ökologie, zur systematischen Energiewende, weg von Atomkraftwerken, weg von Kohlekraftwerken, hin zu den regenerativen Energien ist ein Grundbaustein der Grünen und vieler ökologischen Verbände.
    Die Ökologie spelt eine wichtige Rolle im künftigen Weltgeschehen. Die wahren Hintergründe vieler heutigen Kriegsschauplätze liegen in der Verteilung der letzten Energiereserven, Öl und Gas. Die Mietpreise werden künftig weniger von den Mietgrundkosten bestimmt sein, als von den Energiekosten (Heizung, WW und Strom). Die Energiekosten führen im gesamten sozialen und öffentlichen Bereich, sowie in der Produktion (Krankenhäuser, Schulen, Behörden, Verwaltung und Industrie) zu einer enormen Kostenerhöhung, an dessen Anfang wir jetzt erst stehen.
    Die Ökologie in den Mittelpunkt des Fokus zu setzen ist eine Politik des Friedens, vorausschauend und nachhaltig gedacht. Sich diesen Themen zu öffnen wird für die Linken eine wichtige Rolle spielen in ihrem Wunsch nach einer Neuorientierung in einer Rot-Rot-Grünen Koalition.

  • Bettina Beckröge

    Ein Kampf für die Zukunft,
    ohne Alternativen,
    eindringlich, verständlich,
    ganz ohne Wortbollwerk
    .
    Michael Jackson Planet Earth
    https://youtu.be/yfHN9loqAJk

  • Bettina Beckröge

    Ein Kampf für die Zukunft- Teil II
    .
    Damit begann einst der Fluch der Atompolitik
    Fall Oppenheimer, August 1945
    Atombombenabwürfe über Nagasaki und Hisoshima
    .
    https://de.wikipedia.org/wiki/Atombombenabw%C3%BCrfe_auf_Hiroshima_und_Nagasaki#/media/File:Atomic_cloud_over_Hiroshima.jpg
    .
    Wenn wir heute über Zukunft reden,
    ist die Atompolitik nicht rauszulassen!
    .
    WISHFUL THINKING HIROSHIMA
    https://youtu.be/UMWnxPElv2Q

  • Bettina Beckröge

    Ein Kampf für die Zukunft- Teil III
    .
    Abwehr der Gefahren der Atompolitik.
    Atomare Wolken kennen keine Grenzen.
    Wie stehen wir zur geschlossenen EU- Front pro AKW?
    Eine Rot-Rot-Grün Koalition wird sich dieser Frage nicht entziehen können.
    .
    Wolf Maahn Tschernobyl 1
    https://youtu.be/-tSSGKOrHTU
    .
    RADIOACTIVITY – KRAFTWERK – HD Live
    https://youtu.be/0EBTn_3DBYo

  • heike

    Das mittlere Lager kann selber denken.

  • Bettina Beckröge

    Ich streite niemandem das Denken ab. Doch die Entwicklung zeigt, dass genau aus der Mittelschicht viele abdriften in das rechtspopulistische Lager. Ich habe die Entwicklungen verfolgt, in den Medien und im Internet, anhand von Statistiken zu Wählerwanderungen. man erinnere sich an das verheerende Wahlergebnis in Mecklenburg- Vorpommern. Es liegt noch gar nicht lange zurück.
    Wenn es einer rot-rot-grünen Liaison gelingen würde, diese Gruppe an unzufriedenen Mitbürger und MitbürgerInnen von ihrer Politik zu überzeugen, dann wäre ein Schachzug in doppelter Hinsicht gelungen.
    Die Politik sollte über Sprache und Terminologie den Zugang zu den Menschen finden. Das gelingt am besten, wenn man Schweigen bricht, mit den Menschen vor Ort redet, sich ihre Sorgen und Gründe ihrer Unzufriedenheiten anhört, auf Augenhöhe, und entsprechend reagiert.
    Schweigen ist Silber- Reden ist Gold- Zuhören ist Platin

  • heike

    Ja Bettina,
    ich habe in diesem Forum schon mindestens zehn Fragen gestellt, aber auf keine einzige davon eine Antwort erhalten. Warum eigentlich?
    Ganz ehrlich , glaube ich nicht mehr daran, dass die LINKE ernsthaft an einer Regierungsbeteiligung interessiert ist. Dafür müsste man umsetzungsfähige Konzepte haben, die mir hier niemand nicht einmal ansatzweise erläutert.

  • heike

    Ich habe mir das Finanzierungkonzept gerade selbst durchgelesen – aber ich verstehe nichts davon. Vielleicht kann man das ja tatsächlich umsetzen.

  • heike

    Ich habe soeben meine geistige Freiheit verloren, mich weiterhin mit Politik innerhalb dieses Forums beschäftigen zu können. Richter und Henker haben gesiegt. Ich warte nur noch auf den Tag der Urteilsvollstreckung.

  • Bettina Beckröge

    Liebe Heike
    .
    Ist etwas passiert? Kann ich dir irgendwie weiterhelfen?
    Hier im Online Forum gibt es weder Richter noch Henker, dessen sei gewiss. Wenn du privat an Grenzen stößt,wo du alleine gerade nicht weiterkommst, empfehle ich dir, hole dir Unterstützung, rede mit Menschen deines Vertrauens. Wenn ich dir Unterstützung geben kann, du kannst mich gerne per Email anschreiben.
    .
    Zu deinen konkreten Fragen schlage ich folgendes vor:
    Liste deine Fragen hier auf, und jeder, der dir eine Antwort geben kann, möge sein Bestes geben, mich eingeschlossen.
    Was hältst du von dem Vorschlag? Was halten die anderen LeserInnen von dem Vorschlag?
    .
    Es gibt keine dummen Fragen. Jede Frage, die gestellt wird, regt mich zum Nachdenken an, und hilft mir zur Überprüfung meines eigenen Verständnisses. Wenn wir uns politisch positionieren wollen, dann ist es wichtig, dass wir die Standpunkte der Parteien verstehen. Ich merke,dass du sehr daran arbeitest (ich übrigens auch), und das ist doch erstmal ein lobenswertes Vorhaben.
    .
    Herzlichen Gruß,
    Bettina

Hinterlasse einen Kommentar