Mehr Fische durch Wald

Oje, wenn Bäume derart sensibel sind, wer traut sich da noch, eine Lindenblüte zu ermorden? Dann doch lieber ein Schwein schlachten!

Oje, wenn Bäume derart sensibel sind, wer traut sich da noch, eine Lindenblüte zu ermorden? Dann doch lieber ein Schwein schlachten!

Ludwig Schumann hat endlich das Bäumebuch von Sachbuch-Megastar Peter Wohlleben gelesen. Und er zieht aus dessen Schilderungen eine originelle Schlussfolgerung: Wenn Pflanzen derart sensibel sind, kann man da überhaupt verantworten, sie zu essen? Haben Veganer und Vegetarier also Unrecht, weil wir dem Töten von Leben ohnehin nicht entrinnen können? Lesen Sie selbst. Falls Sie anderer Meinung sind, lohnt sich dennoch die Lektüre – wegen des launigen Stils unseres Autors und der vielen interessanten Details über das geheime Leben der Pflanzen. (Ludwig Schumann)

 

Ist das nicht eine erlesene Überschrift? Ganz recht. Peter Wohlleben stellt die Überschrift des langsamen Lesers auf der letzten Seite seines Bestsellers „Das geheime Leben der Bäume“ als rhetorische Frage. Wir kommen darauf zurück.
Das ist doch seltsam, dass sich ein Buch derart unverschämt auf dem ersten Platz der Bücher-Hit-Listen festkrallt, also verkauft wird wie der Teufel – ich erhielt zu Weihnachten ein Exemplar der 25. Auflage geschenkt – der Autor in den einschlägigen Wochenillustrierten satt zum Reden kommt, im Fernsehen Auftritte hat, kurz: Jeder kennt den Förster Peter Wohlleben (bei dessen Namen Beruf, Buch und Marketing schon in eins fließen), aber niemand spricht über das Buch. Jeder hat es, aber keiner wollte es gelesen haben oder versichert: Es ist das nächste Buch, das ich lese. Egal. Es gibt keine Diskussion. Jedenfalls höre ich von keiner.

 

Wir haben einen großen Garten, der in eine Reihe Gartenzimmer aufgeteilt ist: Kräutergarten, Küchengarten, Beerengarten, Staudengärtchen, Weinberg, Dichtergarten, ein kleines Wäldchen, eine Obstbaumwiese, eine Rhododendronecke, Benjeshecken und die unberührte Nachtigallenspitze des Gartens, umsäumt von einer Hecke aus Haselnuss, Holunder, Berberitze, Wilden Rosen etc., in der sich Steinberge, Dachziegelhaufen, die Blattberge aus Vorjahren türmen. Ein, zwei abgestorbene Bäume bleiben als Skulptur stehen, solange sie nicht selbst zusammenbrechen und manchem Mitgeschöpf als Wohnung oder Nahrung dienen.

 

Einmal standen Nachbarn ratlos in diesem Garten und versuchten, ihren Eindruck freundlich zu umschreiben: Ja, sagte die Dame, also das sieht irgendwie sehr mediterran aus. Dabei beneiden sie uns um die Vielzahl der Vögel, die trotz Katzen hier ihr Zuhause haben. Nun, wovon sollen sich die Piepmätzer denn auf englischem Rasen, soweit er noch nicht betoniert ist, in einem Garten ohne Komposthaufen, sich nähren? Mit leerem Bauch singt man nicht gern. Ich will nur sagen: Manches von dem, was Wohlleben erzählt, glaube ich beobachtet zu haben. Insofern hat er mich als Leser nicht überrascht. Einigermaßen geschickt jongliert er, wenn es brenzlig wird, wenn der Leser auf den Verdacht kommen könnte, dass da einer doch ein wenig esoterisch daherplaudere, mit den wissenschaftlichen oder populärwissenschaftlichen Erkenntnissen zu seinem jeweiligen Kapitelthema. Beides ist erlaubt, schreibt Wohlleben ja kein wissenschaftliches Lehrbuch zum Thema.

 

Arme Vegetarier und Veganer. Aus der Ecke hätte ich Jubel erwartet. Aber das geht ja nach Lektüre gar nicht. Wenn Pflanzen Schmerz empfinden, wovon nach Wohlleben, und nicht nur nach ihm, auszugehen ist, entfällt die ideologische Begründung des Vegetarier- oder Veganertums, das bessere Gewissen gegenüber den Fleischfressern zu haben, weil sie die Todesschreie der Pflanzen nicht zu hören vermochten. Nun wissen sie, dass es sie gibt. Abgesehen vom Palmölverbrauch in den veganen Lebensmitteln, das wäre aber ein anderes Thema. Was heißt: Die einzige Begründung, Vegetarier oder Veganer zu sein, ist: „Es schmeckt mir.“ Mir würde das ausreichen. Aber das ist auch die Begründung des Fleischfressers. Wer Nahrung zu sich nimmt, tötet. Ende der Debatte. Anders formuliert: Der Mensch befindet sich im Kreislauf der Natur und kommt da auch nicht heraus. Es gibt kein Leben ohne Schuld, aber eines in Verantwortung.

 

Wohlleben ist Förster der Gemeinde Hümmel in der Eifel. Eine Gemeinde mit einem klugen, voraus denkenden Gemeinderat, scheint es. Denn eigentlich wollte er seinen Beruf schon an den Nagel hängen. Er hatte den Eindruck, dass er diesen in Deutschland gar nicht mehr nachkommen könne, weil es in den Holzplantagen, die hier Wald genannt werden, eher Holzmetzger als Förster brauche. Über viele Jahre und Erfahrungen, viele Gespräche mit Interessierten, über Gespräche mit Wissenschaftlern, die in seinem Revier forschten, über mancherlei eigene Beobachtungen entwickelte sich für ihn eine andere Art des Umgangs mit Wald. Wer weiß, dass Bäume Freundschaften schließen, in Familien leben, kann nicht mehr mit schwerem Gerät in den Wald fahren und Holz in Kubikmetern rechnen. Noch dazu, wo über die Schwere der Maschinen die Waldressourcen, der Boden als Wasserreservoir und das Wurzel-Pilzgeflecht, nach Wohlleben das „Wood-Wide-Web“, auf Jahre hinaus geschädigt werden. Seine Vorstellungen der Waldbewirtschaftung – auch Wohlleben denkt ökonomisch – gefielen dem Gemeinderat, der ihn anstellte. Er verdient das Geld mit dem Wald, nicht gegen ihn. Und er zeigt, dass das geht.

 

Mit Friedwald, Führungen, ja, auch dem Fällen von Bäumen. Einzelstücken, die, da gut gewachsen, mehr Geld einbringen als Massenholz, die an bestimmten Stellen des Waldes die Krone auflichten, um nachwachsenden Bäumen, die lange genug unter dem Blätterdach vom Sonnenlicht nur kleine Portionen für ein langsames Wachstum erhielten, den Weg frei zu machen. Die Bäume werden, wie früher, von Pferden aus dem Wald geholt. Dass da einer unökonomisch arbeite, kann man ihm nicht vorwerfen. Er betrachtet den Wald freilich nicht als Holzreproduktionsstätte, sondern als eine für die großen Menschheitsfragen, Klimaveränderung, Ozonloch, Wasserbevorratung, wichtige Ressource, die es zu erhalten gilt. Notwendig dazu ist die Erkenntnis und Einsicht, dass man es mit Lebewesen zu tun hat, die Persönlichkeiten ausbilden. Das beträfe die Landwirtschaft in gleicher Weise. Zwar wird immer behauptet, dass es keine Alternative zur agrarindustriellen Landwirtschaft gäbe, jedoch mehren sich die Zweifel, inwieweit diese Form der Landwirtschaft tatsächlich einen nachhaltig effektiven Beitrag zur Welternährung leisten kann. SWISSAID und das „Centre for Development and Environment“ der Berner Universität entwickeln Ideen für ein nachhaltiges, Produktionssystem. Die industrielle Agrarproduktion gilt schon länger als viel zu ressourcenintensiv in der Produktion. Ich will es aber gar nicht wissenschaftlich beschreiben. Fahren Sie doch im Frühjahr mal heraus und betrachten sich die freudlosen Felderlandschaften. Wir haben Äcker, auf den seit zehn Jahren autistische Maispflanzen auf totgegülltem Boden stehen. Die Freude, die auf alten Bildern sich noch sichtbar in der Landschaft über die Pflanzenfamilien breitet, ist längst der Eintönigkeit gewichen, in der stumpf vereinzelte Massenpflanzen auf die Hinrichtung warten. Ähnlichkeiten mit der „Tierproduktion“ sind nicht von der Hand zu weisen. Wohlleben zeigt es wiederum an den Bäumen, den sogenannten „Straßenkindern“, die sinnlos in Form geschnitten und dadurch pilzanfällig gemacht werden. Sofern es überhaupt noch baumbestandene Feldwege gibt, werden die Jahr für Jahr um einige Zentimeter enger, mithin werden den Bäumen die Wurzeln solange abgepflügt, bis die Bäume aufgeben. Irgendwann wird auch der Feldweg umgepflügt. Wer braucht ihn in der agrarindustriellen Wüstenlandschaft?
Die Bäume kommunizieren, behüten einander, warnen sich. Das sind nur chemische Prozesse? Offensichtlich haben Bäume, mithin auch Pflanzen, ein Gedächtnis. Wohlleben breitet das „geheime Leben“ genüsslich vor uns aus. Tausende und aber Tausende lesen es. Aber es beginnt keine Diskussion. Hat er mit seinem Buch die Schrecksekunde erreicht, die Stille produziert, bevor aus dem Nachdenken der Sturm sich entwickelt? Es müsste sich ja viel ändern, wenn sich etwas ändern sollte: Der Verbraucher, der Produzent, das Produkt. Plötzlich und unvermutet käme man in der Schöpfung an, wie sie anfangs gedacht gewesen ist – über den Umweg Wissenschaft, nur anders als gedacht.
Die farbenfrohe Landwirtschaft der Jahre 1990 bis etwa 1992 hatte, zumindest auf den Feldern, schon einen Touch davon. Aber das war schnell vergessen.
Auf die Fische wollten wir noch zu sprechen kommen. Der japanische Meereschemiker Katsuhiko Matsunaga, der an der Universität von Hokkaido forscht, schreibt Wohlleben, habe entdeckt, „dass aus dem herabgefallenen Laub Säuren über die Bäche und Flüsse ins Meer gespült werden. Dort regen sie das Wachstum von Plankton an, welches der erste und wichtigste Baustein der Nahrungskette ist. Mehr Fische durch Wald?“
2017. Ich wünsche uns gute Überraschungen.

Showing 16 comments
  • Bettina Beckröge

    Nun hoffe ich, dass sich der Hauch an Empörung über die unverschämt sich auf dem ersten Platz der Bücher-Hit-Listen avancierende und festkrallenden Tatsache der Bestsellerkategorie bei „Mehr Frische durch den Wald“ bei Herrn Schumann inzwischen wieder gelegt hat.
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    In der Tat muss ich das Buch von Herrn Wohlleben nicht unbedingt lesen, ist mir doch die Durchführung des frischen Gangs in die Natur immer lieber, als darüber theoretisch zu lesen. Gerne würde ich mir beizeiten die Gartenzimmer von Herrn Schumann anschauen, vielleicht das eine oder andere Einod von Hand auf ein Blatt Papier skizzieren. Wie gestaltet sich eigentlich ein Dichtergarten? Das klingt sehr romantisch…
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    Ich erinnere mich an meinen ehemaligen Professor, in dessen Institut ich während meines Architekturstudiums gearbeitet habe, Herrn Prof. Wilhelm Landzettel. Er war gewissermaßen ein Exot in der sonst so geschniegelten Architektenszene.
    Prof. Landzettel folgte einem Gesetz: dem Gesetz der Natur. Meist recht burschikos gekleidet, setzte er sich am Wochenende gerne aufs Fahrrad und fuhr über die Dörfer Niedersachsens. Bei der Bewegung mit einem Fahrrad, so meinte er einst zu mir, spürt man die Topografie in den Beinen. Damit hat er Recht. Mit seinem Radel besuchte er nun unzählige beschauliche Dörfer Niedersachsens, fertigte Skizzen und Fotografien an, um anschließend im stillen Kämmerlein seine Eindrücke in Worten zu Papier zu bringen. All das stellte er im Anshluss zu verschiedenen Büchern zusammen. Seine Bücher zählen nicht zur Kategorie „Bestseller“, und doch behaupte ich, dass sie der Bewusstseinswerdung und Sensibilisierung für den Einklang von gewachsener Bebauung und Natur sehr dienlich sind.
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    https://pictures.abebooks.com/KIERSTEIN/15627524746.jpg

  • Angela Ebert

    Ich habe es gelesen, mehrfach und sehr aufmerksam!
    Bäume bilden Gemeinschaft/en, Bäume schließen auch aus und schädigen den Nachbarn. Die Gründe sind nicht immer offensichtlich und haben nicht immer etwas mit „Un-verträglichkeiten“ zu tun. Das ist überraschend gewesen und hat nicht nur bei mir selbst zu einem neuen Nachdenken geführt und sogar zu neuen Erkenntnissen.
    Verständlich das das unseren Vegetariern nicht gefällt, ist aber so! Auch Pflanzen sind lebendige Organismen/Wesen und sie treffen wahrlich eigenständige Entscheidungen zum Wohle des Nachbarn, oder auch nicht, selbst-bestimmt.
    Es hat mich in meiner Wahrnehmung bestätigt, es geht um Konsum-Verzicht und um Achtung und Respekt, gegenseitig! Sonst gibt es Streit und Auseinandersetzung, zu Lasten der Schwächeren, natürlich.
    Vor einiger Zeit schrieb ich mal von meinem kleinen alten Apfelbäumchen, das in der direkten Nähe zum großen Walnuss-Solitär steht. Vor fast 30 Jahren glaubte ich das das Bäumchen sich bald verabschiedet, aus dieser Welt. Der Solitär hat sich anders entschieden und dem Bäumchen durch Wurzel-Verbindungen „geholfen“, sodas es heute wieder in voller Blüte steht, und Früchte trägt. Ich vermute dem Solitär gefällt die Atmosphäre hier und, es wurde nie Gift verspüht, sodas sich alles natürlich, ohne den menschlichen Gestaltungs-Willen, FREI entfalten konnte.
    Hilfe in den Notfällen des Lebens, ganz wunderbar!
    Im Einklang mit der Natur ist die beste Lebensweise, nicht mehr entnehmen als nötig, in Balance halten, genießen.
    Ein kleines Wunder zum Thema Solidarität, finde ich.
    Verplanzen sollte man ganz junge Bäume, alte Bäume besser nicht mehr.
    Eine Parallele zum Menschen, vielleicht?!

  • rr

    Beschämt muss ich nach dem Artikel von Ludwig Schumann und dem Kommentar von Angela Ebert einräumen, dass ich die ganze Zeit falsch gelegen habe mit dem Veganismus. Ich leiste Abbitte und gönne mir zur Feier meiner Wiedereingliederung in die Gruppe der Fleischesser eine Blutwurst im Schinkenmantel.

    Aber im Ernst. Der Artikel ist wie immer bei Herrn Schumann glänzend geschrieben, stimmt aber natürlich nicht ganz 😉 Wer sich über die Sensibilität von Pflanzen Sorgen macht, möge Pflanzen essen. Warum? Weil die Fleischindustrie derart viele Pflanzen (und Anbauchflächen) verbraucht, dass der Veganismus selbst unter dem Aspekt des „Pflanzenmords“ das geringere Übel ist. Für ein Kilo Fleisch werden 7 Kilo pflanzlicher „Biomasse“ verbraucht.

    Außerdem gibt es natürlich sehr wohl einen Unterschied zwischen den Lebewesen, schon hinsichtlich ihrer Schmerzempfindlichkeit, Intelligenz und Bewusstheit, was jeder nachvollziehen kann, der schon mal vor der Wahl stand, eine Karotte zu schneiden oder einen Schimpansen zu erdolchen. Schließlich habe ich bisher noch jeden, der derartig argumentiert („Leben heißt, leben zu vernichten“) dabei erwischt, dass er skrupellos Fleisch UND Pflanzen aß, also z.B. Würste mit Sauerkraut.

    Im übrigen empfehle ich auch Peter Wohllebens „Seelenleben der Tiere“. Da bekommt man Respekt vor den Fähigkeiten und der Sensibiliät von Tieren.

  • Bettina Beckröge

    Bäume- eine literarische Herangehensweise
    .
    Für Angela, ihr blühendes Apfelbäumchen,
    das sich durch Wurzelverbindungen am Leben erhalten hat,
    und zu ihrer Frage zur Parallelität zum Menschen
    .
    „Bäume sind wie große, vereinsamte Menschen….“
    (Hermann Hesse)
    .
    https://youtu.be/JwciWXEXYBs

  • Bettina Beckröge

    „Ich leiste Abbitte und gönne mir zur Feier meiner Wiedereingliederung in die Gruppe der Fleischesser eine Blutwurst im Schinkenmantel“
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    Oh Graus, bitte nicht!!! Das klingt und riecht nach Stippgrütze!!!
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    http://aulbach-rezepte.de/assets/images/IMG_6301-dunkle_Kruste_beim_Braten.jpg
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    🙂

  • Angela Ebert

    Meine Solitär-Walnuss wollte nicht allein sein, ja, auch eine Möglichkeit die ich für wahr-scheinlich halte.
    Danke für den Hinweis!

    Meine Pony`s hatten eine viel größere Sensibilität/Wahrnehmung als die allermeisten Menschen aus meinem Umfeld, fast 30 Jahre Leben miteinander prägten sehr.
    Schon wie Einer daher kam, ging, hat die Entscheidung und Bewertung ausgemacht. So gute Intuition haben nicht viele Menschen. Da habe ich viel gelernt, kam aber nie heran an diese ganz besondere, tierische Intuition.
    Ein Leben in der Natur lehrt, wenn die Natur von Menschen gemacht wird ist das weg, auf immer.
    Es geht um den bewußten Verzicht auf ein Übermaß an Konsum, darauf wollte ich hinaus.
    Danke für`s lesen meiner völlig unmaßgeblichen Meinung.

  • Bettina Beckröge

    Ich betrachte die Natur, wie ein Gleichnis.
    Die Natur spricht zu uns – und wir geben Antworten.
    .
    HERMANN HESSE – Blume, Baum, Vogel
    https://youtu.be/9IFbLe1nbrg
    .
    HERMANN HESSE – Jede Erscheinung
    https://youtu.be/5cSETvEehrw

  • die deja vu Tante

    müssen wir denn alles durch diskutieren ?
    warum
    wieso
    weshalb
    .
    mit dem Satz ist doch alles gesagt:
    .
    ***********
    Wer Nahrung zu sich nimmt, tötet. Ende der Debatte.
    Anders formuliert: Der Mensch befindet sich im Kreislauf der Natur und kommt da auch nicht heraus.
    ***********

    .
    und wenn dann noch der Gedanke verinnerlicht wird:
    .
    wir sind nur Gast auf Erden ~
    .
    dann öffnet sich mein Herz ~) ~)) ~)))
    .

  • Beethoven

    Die Erde ist als ein Ganzes zu betrachten,
    von der Blume, über Bäume, Tiere und Menschen,
    als ein Denkmal, das erhaltungswürdig ist.
    .
    Aus wirtschaftlichen Interessen heraus wird sytematisch Raubbau
    an unserer Natur, an den Tieren und Völkern der Erde betrieben.
    Dabei hießt es in einem wunderbaren Kanon:
    .
    „Nach dieser Erde wäre da keine,
    die eines Menschen Wohnung wär,
    darum Menschen achtet, und trachtet,
    dass sie es bleibt.
    Wem da wäre sie eine Denkmal,
    wenn sie stil die Sonn‘ umkreist.“
    .
    Die Erde als Denkmal:
    .
    EARTH FROM SPACE: Like You’ve Never Seen Before
    https://youtu.be/n4IhCSMkADc

  • Angela Ebert

    Chemische Verbindungen waren der Ursprung des Lebens auf dieser Erde,
    Verbindungen die win-win-Möglichkeiten beinhalten
    VERBINDUNGEN eingehen ist Überleben,
    ob als Baum, als Tier und Mensch.
    Bäume und Insekten sind mit Pilzen in guter Symbiose – win-win 😉
    die Balance der VERBINDUNGEN ist wohl die Kunst,
    besonders auf engem Raum.
    Geben und nehmen, natürlich.

  • Claude Debussy

    Die Erde in ihrer Entstehung,
    vor 100 Millionen Jahren bis heute.
    Ein großes, erhaltungswürdiges Denkmal!
    .
    Earth 100 Million Years From Now
    https://youtu.be/uGcDed4xVD4

  • Yann Tiersen

    Und so sieht es aus,
    wenn sich die Natur
    ihrer selbst erfreut.
    .
    Déjà Loin
    https://youtu.be/UUxl7LYzQ9c

  • Bettina Beckröge

    Ich möchte all den ehrenwerten Komponisten noch einen Hinweis hinzufügen.
    Es gibt derzeit eine Ausstellung im Gasometer von Essen- Oberhausen.
    Der ehemalige Gasometer ist ein einzigartiges Gebilde,
    ein Denkmal der Industriegeschichte.
    In einer Ausstellung kann man derzeit eintauchen,
    in die „Wunder der Natur“.
    .
    WUNDER DER NATUR im Gasometer Oberhausen – bis 30. November 2017
    https://youtu.be/txHDXxkxSB8

  • Ludivicio Einaudi

    Aufgrund der mutwilligen Eingriffe in die Natur
    habe ich mich unter dem Zeichen von Greenpeace
    mit meinen Flügel auf die Arktis begeben
    und folgendes Stück in die Weltöffentlichkeit gebracht:
    .
    Pianist Ludovico Einaudi spielt in der Arktis
    https://youtu.be/NbTQ0713PSM

  • Bettina Beckröge

    In eindrucksvoller Weise hat Konstantin Wecker seine Verbindung zur Natur
    in der Vertonung des Gedichtes „Tropferl im Meer“ aus seinem Gedichtband „Jeder Augenblick ist ewig“, zum Ausdruck gebracht (nachzulesen auf Seite 249)
    .
    Konstantin Wecker
    Tropferl im Meer
    .
    https://youtu.be/bgwGAn-vG94

  • Angela Ebert

    Ja, es sind die Verbindungen, und die verbindenden Elemente, wunderbar natürlich!
    .
    Die Kraft des Wassers ist enorm, auf Dauer 😉
    und bringt Vielfältigkeit des Lebens zustande.
    Wären da nicht die Schlepp-Netze der Troller,
    die Holz-Industrie, die GIER nach WERTEN….
    .
    Damit auch ich es aushalten kann, ein wenig Beethoven in Perfektion:
    https://www.youtube.com/watch?v=Nr_w3JTjCv0

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