«Björn Höcke ist ein Nazi»

Wer AfD wählt, muss nicht unbedingt ein Nazi sein, aber er erhöht die Gefahr, dass wir einmal von Nazis regiert werden – mit allen möglichen grauenvollen Folgen. Das können und sollten wir in Diskussionen mit AfD- und Pegida-Sympathisanten offensiv klar stellen. Nazis gibt ja nach großzügiger Auslegung eigentlich überhaupt nicht mehr, höchstens besorgtbürgerlichen Zuwanderungsskeptizismus, und war warnt, gilt als vergangenheitsfixierter Gutmensch. Spätestens seit der unglaublichen Äußerung Björn Höckes zum Holocaust-Denkmal in Berlin wissen wir aber: die wollen den totalen Sieg und ein Land, dunkler als wir es uns lange Zeit vorstellen konnten. Als Schande empfinden sie nicht die millionenfache Ermordung von Juden und anderen Opfern, sondern die Erinnerung daran. Aber Deutschland, das sind eben nicht nur Goethe und Schiller, die in Weimar ein schmuckes Denkmal zieren, Deutschland, das ist auch Auschwitz, und niemand belegt besser, dass es keinen „Schlussstrich“ unter die Erinnerung geben darf als diese Wiedergänger des Faschismus, diese Bagatellisierer des unvorstellbaren Grauens. Zeit, ihnen die rote Karte zu zeigen! (Konstantin Wecker)

Liebe Freunde,

Björn Höcke ist ein Nazi. Und in Dresden bejubelten ihn Nazis.
Gut beschützt von einer Pegida-SA.
Nach dieser Rede kann sich kein AfD Wähler mehr hinter der „Nazikeule“ verstecken.
„Ich weise euch einen langen und entbehrungsreichen Weg. […] Aber es ist der einzige Weg, der zu einem vollständigen Sieg führt und dieses Land braucht einen vollständigen Sieg der AfD.“
Noch verzichtet Höcke auf den „totalen“ Sieg.
Noch.

Klar, der 17.Januar ist ein Feiertag für ihn. Das Land, das von alten Nazis aufgebaut wurde, kann und will sich nicht entschließen eine faschistische Partei zu verbieten, „nur weil sie verfassungsfeindlich ist“. Das Bundesverfassungsgericht hielt die NPD für zu schwach, als dass sie verboten werden müsse: „Es fehlt jedoch an konkreten Anhaltspunkten von Gewicht, die es zumindest möglich erscheinen lassen, dass dieses Handeln zum Erfolg führt.“
Mit dieser Argumentation hätte das Gericht auch keinen Anlass gesehen, dem „Führer“ in den Arm zu fallen – jedenfalls nicht vor der Machtergreifung.

Vor ein paar Tagen habe ich hier Erich Kästner zitiert:
„Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist… Die Lawine hält keiner mehr auf.“.
Nun möchte der Schneeball, dass sich seine Gefolgsleute „im Dienst am Vaterland verzehren!“ Denn:“Unser liebes Volk ist […] erstmals in seiner Existenz tatsächlich elementar bedroht.“
Er ist wieder da, schreibt die Hamburger Morgenpost zu Recht. Der Titel zeigt Höcke in einer Gegenüberstellung mit NS-Propagandaminister Joseph Goebbels.
Höcke ist ein Nazi und die AfD eine Partei, in der sich Nazis tummeln können.
Deswegen ist die AfD so gefährlich.

Ich kann es nämlich schon lange nicht mehr hören, dieses „ich bin kein Nazi, aber….“
Und jetzt erst recht nicht mehr.
Höckes Verleumdung der Opfer des Holocaust ist dumm, perfide und infam, auch weil er sich immer durch Zweideutigkeit ein Türchen offen lässt.
Hätte Höcke gesagt „Wir Deutschen sind das einzige Volk, das mitten in seiner Hauptstadt seiner Schande ein Mahnmal errichtet hat“ wäre das eindeutig gewesen. (Jakob Augstein)
Mit seinem Satz „Wir Deutschen sind das einzige Volk, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat“ tritt Björn Höcke das Andenken an die sechs Millionen ermordeten Juden mit Füßen und relativiert das schwerste und in diesem Ausmaß einzigartige Menschheitsverbrechen der Geschichte.(Joseph Schuster, Zentralrat der Juden)

Roger Willemsen – den ich sehr vermisse – sagte der TAZ am 2. März 2006:
„Hitler hat einmal in einem merkwürdig klarsichtigen Satz, über den ich mich immer gewundert habe, gesagt: ‚Ich habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht‘.
Von dieser Einsicht aus lohnt es sich, in allen Staaten, ganz egal, wie human sie verfasst sind, auf die Stellen zu schauen, an denen sie sozusagen umkippen können.“
Bei der Reichstagswahl vom 20.Mai 1928 hatte die NSDAP 2,6 Prozent.
Viele haben über Hitler gelacht.
Das Bürgertum fand ihn damals noch peinlich.
Parallelen sollen, müssen uns zu denken geben.

Wie sagte noch Kästner 1958 in Hamburg anlässlich des 25. Jahrestages der Bücherverbrennung:
„Drohende Diktaturen lassen sich nur bekämpfen, ehe sie die Macht übernommen haben“.
Bekämpfen wir sie!
Es ist höchste Zeit, Nein zu sagen!
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Showing 21 comments
  • heike

    Nationalismus und Nationalstolz in dem Sinne, sich wieder verstärkt auf die Wurzeln, Eigenheiten und Gebräuche seiner Region, seines Landes zu besinnen und diese zu pflegen, hat nichts mit einem Nationalsozialismus (wobei der Begriff Sozialismus hier schon verfehlt ist) zu tun, der in sich das „Bewusstsein“, oder besser gesagt, die Anmaßung trägt, über anderen Rassen und Völker zu stehen und diese nach eigenem Gusto drangsalieren zu können. Wer ein gesundes Selbstbewußtsein hat, braucht nicht die Diskriminierung des Fremden. Wer in seinem Land zufrieden lebt, braucht das auch nicht.
    Für mich ist jede Bewegung, die in sich nationalsozialistisches Gedankengut akzeptiert, nicht annehmbar. Vielleicht war die AfD in ihren Grundzügen zu Beginn anders gedacht, anders konzipiert. Aber sie haben sehr schnell einen großen Wohlfühlraum für Nazis eingerichtet – und das war ihr Fehler. Mit Nazis sind keine Menschenrechte umzusetzen.

  • heike

    Das Mahnmal in Berlin leistet übrigens genau das, wofür es stehen soll. Es treffen sich dort Menschen aus aller Welt, picknicken, sitzen zusammen, reden. Es ist ein Ort des Austausches vieler Nationalitäten geworden. Von einem Niederdrängen des Deutschen an sich in eine nie enden sollende Schuldhaltung ist dort überhaupt nichts zu spüren.

  • Bettina Beckröge

    Denkmale- Mahnmale
    Die Gedenkstätten der Konzentrationslager sind Mahnmale und Orte gegen das Vergessen. Tausende von Juden, Sinti und Roma wurden verfolgt, in Koinzentrationslager deportiert, gequält, gefoltert und zum Schluss kaltblütig umgebracht.
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    I.: Die Charta von Athen- 1964 ( Auszug aus den Vorbemerkungen)
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    Als lebendige Zeugnisse.. vermitteln uns Denkmäler in der Gegenwart eine geistige Botschaft der Vergangenheit…
    Die Menschheit… sieht in den Denkmälern ein gemeinsames Erbe und fühlt sich kommendene Generationen gegenüber für ihre Bewahrung gemeinsam verantwortlich…
    Sie (die Menschheit) hat die Verpflichtung ihnen (zukünftigen Generationen) die Denkmäler im ganzen Reichtum ihrer Authenzität weiter zu geben.
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    II.: Die Kernaussage des 2. Vatikanischen Konzils Nostra Aetate us dem Jahr 1965 vermittelt uns eine geistige Botschaft aus der Vergangenheit für die Gegenwart. Sie bringt die Ablehnung jeglicher Formen an Rassismus mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck:
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    „Die Kirche verwirft jede Diskriminierung eines Menschen
    und jeden Gewaltakt gegen ihn
    um seiner Rasse oder Farbe, seines Standes oder Religion willen,
    weil dies dem Geiste Christi widerspricht“.
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    III.: Wer gegen Gedenkstätten verstößt, und sei es auch „nur“ mittels verbaler Entgleisungen, der verstößt nicht nur gegen jegliche Form an Moral und Ethik, der zeigt nicht nur seine menschenverachtende Einstellung, der negiert nicht nur unsere Geschichte, der verstößt gleichzeitig gegen grundlegende Vereinbarungen und Konventionen.
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    IV.: Nie wieder Holocaust- Nie wieder nationalistisches menschenverachtendes Gedankengut! Nie wieder braun! Nie wieder Rassismus! Nie wieder Pegida! Nie wieder Frauke Petry und Björn Höcke! Nie wieder Beschmutzungen von Orten gegen das Vergessen!
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    Emanuel Ax performs Chopin
    https://youtu.be/9FnwnIzdiRw

  • ert_ertrus

    Mit Nazis sind keine Menschenrechte umzusetzen?

    Herrenmenschenrechte schon.

  • Bettina Beckröge

    „Hitler hat einmal in einem merkwürdig klarsichtigen Satz, über den ich mich immer gewundert habe, gesagt: ‚Ich habe die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zur Strecke gebracht‘. Von dieser Einsicht aus lohnt es sich, in allen Staaten, ganz egal, wie human sie verfasst sind, auf die Stellen zu schauen, an denen sie sozusagen umkippen können.“
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    Ich habe die Worte von Roger Willemsen über Nacht in mir sacken lassen. Ich denke, er hat damit etwas entscheidendes zum Ausdruck gebracht: Es lohnt sich, allen Staaten genau auf die Stellen zu schauen, an denen sie umzukippen drohen. Positiv ausgedrückt bedeutet das: Es lohnt sich, alles Menschen mögliche zu tun, um das Gebilde Demokratie zu erhalten. Der zunehmende Rechtsruck und gewaltbereite Radikalismus ist die Stelle, auf die wir heute sehr genau schauen sollten, denn das ist die Demokratie gefährdende Stellschraube im Gesamtsystem Deutschlands. Wir müssen die Demokratieunterwanderer von heute rechtzeitig erkennen, entlarven und an den Pranger stellen. Das sind wir unserer Vergangenheit, unserer Geschichte, unserem Leben heute und dem Morgen,der Zukunft unserer Kinder schuldig.
    Die Unterwanderung von Demokratie und jeglicher Form von Humanität hat Hitler mit seiner demagogischen Sprache geschafft. Die Parallelen in Demokratie unterwandernder Sprache durch neue Terminologiefindungen und Verzerrungen geschichtlicher Zusammenhänge liegen bei der AFD auf der Hand, man muss nur einmal deren Parteiprogramm mit Sorgfalt lesen. Die verbalen Entgleisungen von Björn Höcke in seiner Rede waren sicherlich kein Zufall. Ich hoffe sehr, dass der vom Bundestagsabgeordneten Dr. Dieter Dehm eingereichten Strafanzeige stattgegegben wird.
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    http://www.diether-dehm.de/index.php/home/pressemitteilungen/1140-diether-dehm-stellt-strafanzeige-wegen-hoecke-rede
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    Wir sollten uns immer vergegenwärtigen, von welcher Art Gefährdung wir in letzter Konsequenz reden, wenn unsere Demokratie von rechts unterwandert wird. Das dunkle Kapitel Deutschlands liegt, gemessen an der Gesamtgeschichte Deutschlands erst eine Sekunde zurück:
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    Der Pianist Trailer Deutsch/German – Erhältlich auf DVD und ab 17.09. auf Blu-ray!
    https://youtu.be/HpgGyjOs8bM
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    The pianist soundtrack 01 – Nocturne in C Sharp Minor
    https://youtu.be/_NWgfDD-M1E

  • heike

    Ja, ert_ertrus, aber diese Art „Menschenrechte“ wollen wir beide nicht umgesetzt haben.

  • daniela

    Bettina: Ist dieser Dehm nicht der Linkspolitiker, der Flüchtlinge in die BRD geschmuggelt hat?

  • Anna

    Jawohl, rettet die Demokratie!

    Ich habe die Rettungsmannschaft, lauter Love-Speecher, gestern mal wieder aufgesucht:

    Deren Forderungen lauten :

    die Umsiedlung aller reaktionären Christ_innen und Rassist_innen aus Kreuzberg an einen abgelegenen und gut gesicherten Ort, an dem sie keine Geflüchteten gefährden können ( also eine Art erweitertes KZ, oder Fort Knox, denn es trifft ja die Richtigen)

    die konsequente Zerschlagung aller rassistischen Netzwerke, ob auf Facebook, am Stammtisch, im Stadtteil, Betrieb oder in der Politik

    die Abschaffung aller Grenzen und freie Entscheidung über den Aufenthaltsort inklusive einer schönen und geräumigen Wohnung nach eigener Wahl für alle Menschen, ob Geflüchtete oder Nicht-Geflüchtete

    https://linksunten.indymedia.org/de/node/201795

    Willkommen im demokratischen Paradies! Das Beste: In diesem Paradies wird es nicht langweilig, denn der IS sorgt für Abwechslung. Ich bekomme Gänsehaut vor Wonne!Und keine störende Ordnungsmacht weit und breit. Hat sich komplett krank gemeldet.

  • Bettina Beckröge

    Dieter Dehm ist ein deutscher Musikproduzent, Liedermacher und Politiker sowie Gründer des Vereins „Künstler in Aktion“. Nach langjähriger Zugehörigkeit zur SPD ist er seit 1998 aktives Mitglied in der PDS, 2004 bis 2010 in der Amtsbekleidung als Landesvorsitzender der PDS in Niedersachsen. Als Hochschullehrer an der Hochschule Fulda (Kulturmanagement und Kreativschreiben)übernahm er 2005 bis 2015 gleichzeitig das Amt als Europapolitischer Sprecher der Fraktion und wirkt heute in verschiedenen Posten bei den Linken im Bundestag. Kurzum, er hat so viel in seinem Leben bereits gemacht, dass einem ganz schwindelig werden kann.
    Ansonsten trägrt er mit Vorliebe einen roten Schal, der ihm zu seiner schwarzen Wuschelmähne unverschämt gut steht :). Davon konnte ich mich erst letzte Woche am Rande einer Veranstaltung der niedersächsischen Linken im DGB- Haus in Hannover überzeugen.
    Ob er nun auch noch Flüchtlinge in die BRD „geschmuggelt“ hat…, das, liebe Daniela entzieht sich vollkommen meiner Kenntnis, da ich ihn persönlich überhaupt nicht kennne. Dazu müsstest du ihn am besten selbst befragen, per Email z.B.
    .
    🙂

  • Bettina Beckröge

    @Anna,
    du hast nix kapiert
    Fünf, setzen.

  • Bettina Beckröge

    „Willkommen im demokratischen Paradies! Das Beste: In diesem Paradies wird es nicht langweilig, denn der IS sorgt für Abwechslung. Ich bekomme Gänsehaut vor Wonne! Und keine störende Ordnungsmacht weit und breit. Hat sich komplett krank gemeldet.“
    .
    Wer sich derart zynisch, wie Anna zu Friedens- und Integrationsbemühungen äußert, der trägt den Hass in sich. Ist die Grenze zuM Gedankengut Björn Höckes und Co. noch weit? Das frage ich mich.
    .

    Ich distanziere mich deutlich von den Worten Annas, die nichts mit mir gemein haben, und ich setze dagegen eine Bewegung, die sich derzeit ausweitet, gegen das Gebrüll der unliebsamen Neider, Miesmacher und Besserwisser, eine Bewegung, die Tatsachen schafft. Einfach mal googlen unter dem Stichwort „Frauen für den Frieden, Frauennnetzwerk für den Frieden, FriedensFrauen Weltweit…
    .
    Möglicherweise startet schon dieses Jahr eine Aktion „Frauen für Frieden“, geboren aus den Kommentarspalten hier im Onlineforum „Hinter den Schlagzeilen“. Ich bin derzeit optimistisch, das etwas entstehen wird. Der Kern der Organisatorinnen besteht aus acht Frauen. Der Kontaktdatenaustausch ist erfolgt. Jetzt kann die Arbeit beginnen, die gemeinsame Ideenentwicklung und die ersten Schritte zur Umsetzung: Aktionen gegen das Gebrüll der Neider, des Hasses, der Pegida und Rassisten, SIGNALSETZUNG FÜR DEN FRIEDEN.
    .
    Yael Deckelbaum / Prayer of the Mothers – Official video
    https://youtu.be/YyFM-pWdqrY

  • Bettina Beckröge

    Was wir dem irrwitzigen Netz an Hass und Verblendung entgegensetzen können ist unser Vertrauen auf einen wachsenden Kreis an Vernunfts- und Empathie gesteuerten Menschen. jeder von uns kann aufstehen und Nein sagen, dem Rassismus die kalte Schulter zeigen. Wir können uns Schritt für Schritt vernetzen in einer Gruppe all jener, die anders denken, anders fühlen und ins Handeln kommen wollen.
    .
    Wir, du und ich, stehen nicht allein, wir verlieren unsere Ohnmacht der Starre und Angst, wenn wir an eine Veränderung zum Besseren glauben, wenn wir an eine Revolution des Bewusstseins, geboren aus der Stille des eigenen Seins vertrauen, wenn wir ehrlich zu unserem Bewusstsein stehen und es lernen, uns und unseren nächsten anzunehmen, so wie wir sind, mit all unseren Unzulänglichkeiten und Fehlern, wenn wir die Liebe, die uns tagtäglich geschenkt wird, weiterstreuen wie ein blühendes Blumenmeer, wenn wir an die Kraft der Liebe glauben. Die Revolution der Liebe ermöglicht uns, gemeinsam neue Wege zu beschreiten.
    .
    Jens Böttcher – „IV:REVOLUTION“
    https://youtu.be/mD9v2Xu7QHc

  • heike

    Bettina, danke für deine Kommentare. Ich wünsche mir sehr, dass dieses Feuer des Friedens sich immer mehr ausbreitet und viele Menschen davon angesteckt werden. Es genügt, ein Mensch zu sein, wir können viel Gutes fùreinander tun. Vieles scheitert an jahrelang eingeübten und praktizierten Umgangsformen und Kommunikationsproblemen – davon bin ich überzeugt. Hass, Misstrauen und Feindseligkeiten können wir ausräumen, wenn wir uns kennenlernen.
    Ich glaube, dass Anna über bestimmte Entwicklungen genauso entsetzt ist wie Du. Ich kann nur ihren angestrebten Weg zur Lösung der Probleme nicht erkennen. Den Weg, den Du und mit Dir viele andere und hoffentlich immer mehr gehen, finde ich sehr, sehr gut.

  • Piranha

    Ich glaube nicht, dass es hilfreich ist über Liebe zu predigen, um anschließend eine Kommentatorin dunkelpädagogisch mit „Setzen, fünf“ anzugehen, weil sie beißend-satirische Sätze geschrieben hat.
    Im Zweifelsfall könnte man sie selbst fragen, wie sie es gemeint hat.
    @Anna,
    haben Sie Lust, etwas dazu zu sagen?

  • Bettina Beckröge

    „Fünf setzen“ war keine Form von „Dunkelpädagogik“, da selbiges ja nicht vor einer Schulklasse ausgetrsgen, sondern lediglich als Anmerkung ausgesprochen. Es war ein Ausdruck von Wut. Wut gehört zum Leben, wie das Atmen, und sorry, ich erlaube mir diesen Ausbruch von Zeit zu Zeit, weil es ein Teil meiner selbst ist. Ich bin, wie ich bin, und Punkt.
    Ich „predige“ auch nicht über Liebe. Ich stehe nicht auf der Kanzel und indokriniere Liebe in irgendwelche Köpfe hinein, ich schreibe lediglich über meine inneren Überzeugungen. Das ist ein himmelweiter Unterschied.
    .
    Ich fände es gut, wenn Anna ihren Kommentar erläutert.

  • die deja vu Tante

    und ich fände es gut wenn Kommentare auch veröffentlicht werden ~
    zur Zeit dürfen anscheinend nur heike und BB beleidigende Anmerkungen machen


    @Daniela
    Ja es ist dieser Dieter Dehm ~ der Linkspolitiker

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-09/diether-dehm-linke-bundestag-immunitaet-verlieren-fluechtling-einreise-deutschland

  • eulenfeder

    …Beckröge fünf minus – mal aussetzen !
    dominantes breitmachen unter multi-synonymen kann die vielfalt enschränken –
    etwas demut ab und zu, etwas zurückhaltung kann förderlich sein…

  • Bettina Beckröge

    Ich schreibe, was ich denke, manchmal als Ausdruck der Spontanität. Wenn bei x- meiner Kommentare einer mal nicht mit Samthandschuhen formuliert ist, ist das künstlerische Freiheit. Davon geht die Welt nicht unter. Mut und Ehrlichkeit im Ausdruck schaffen Transparenz und Klarheit.
    Im Übrigen, Eulenfeder und Déja Vu Tante, ihr überlest vollkommen, was ich insgesamt inhaltlich kommentiert habe. Ihr schreibt auch nichts inhaltliches zum Kommentar von Anna. Stattdessen stürzt ihr euch wie die Geier auf meinen spontanen Gefühlsausdruck und spielt den Moralapostel.
    Moral schaffe ich mir selbst, ich bin erwachsen und alt genug, und benötige diesbezüglich keine Belehrungen.
    Merkt ihr beiden eigentlich noch, wie sehr ihr mit zweierlei Maß messt? Euer einseitiger Blickwinkel, der fällt mir auf. Da spielen Sympathie und Antipathie rein, stimmt? Hand aufs Herz, jetzt konntet und durftet ihr mal so richtig… Und alles unter dem Deckmantel der Moral und „Demut“.
    Ich bin gerührt, soviel Form der „Zuwendung“ bin ich gar nicht gewöhnt.
    .
    Kleinkrämerei und Wadenbeisserei ist nicht meins!

  • Radio ANNAANNA

    Die musikalische Übersetzung, zum Ausdruck der Wut, kontralog zu eingrenzenden Moralpredigten: der Phönix aus der Asche:
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    Stravinsky-Agosti – The Firebird (Audio+Sheet) [Piemontesi]
    https://youtu.be/3BZseuH0-0I

  • Radio A N N A A N N A

    Es sind nicht himmlische Wolle- Wattebäuschchen, die Leben erspüren lassen.
    Es ist das Feuer, die Glut des Lebens, das lebendig macht.
    .
    2CELLOS – Voodoo People [Live at Arena di Verona]
    https://youtu.be/Wr3mrlppJ8I

  • Bettina Beckröge

    Die politische Rote Karte gegen Rechst – in einer anderen bildlichen Version 🙂
    .
    NEIN
    https://youtu.be/-3nxWzSwV6c.

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