Die wundersame Schuldvermehrung

"...dass unsere Gerechtigkeit und Weisheit vernichtet und ausgerottet werde aus unserem Herzen." (Martin Luther)

„…dass unsere Gerechtigkeit und Weisheit vernichtet und ausgerottet werde aus unserem Herzen.“ (Martin Luther)

„Teilweise entwerfen die Religionen das Bild eines Erbsenzähler-Gottes, der Strafpunkte in einer kosmischen ‚Flensburg-Datei‘ verbucht. Wir wissen auch, wie es genannt wird, wenn wir einmal nicht bezahlen können: Schuld. Das Wort ist nicht umsonst mit ‚Schulden‘ verwandt. Wenn der verunsicherte Gläubige dann die Frage stellen, wie er die Schuld begleichen kann, läuft es vielfach auf ’spirituelle Austeritätspolitik‘ hinaus: sich einschränken, büßen, fasten, darben. Wer sich die Fülle des Lebens für eine Weile verbietet, der kann auf Schuld(en)erlass hoffen.“ (Auszug aus dem Buch von Roland Rottenfußer und Monika Herz: „Schuld-Entrümpelung. Wie wir uns von einer erdrückenden Last befreien“, Goldmann Verlag“)

Der Blick des Jünglings im Priesterornat bohrte sich mit vorwurfsvoller Eindringlichkeit in meinen. „Christi Blut, für dich vergossen!“, intonierte er in einem Tonfall, der keinen Zweifel zuließ, dass es ihm ernst war. Bitter ernst. Ich war noch recht jung, als ich jenes Abendmahl nahm, frisch konfirmiert. Ich weiß noch, wie ich bei mir dachte: „Für mich? Aber ich wollte doch nicht, dass Jesus für mich stirbt. Hätte er mich gefragt. Ich hätte ihm sein Opfer gern erlassen.“ Meine Hand am Kelch zitterte. Wenn ich von dem Wein nippte, war das nicht indirekt ein Schuldeingeständnis? Der Pfarrer drängte mich mit einer Geste zu trinken.

Zum Glück zeigte sich sehr bald, dass Christi Blut nicht nur für mich, sondern auch für meinen eigentlich ziemlich harmlos aussehenden Nachbarn am Altar vergossen wurde. Für alle hier in der Kirche. Und nicht nur das: für die gesamte Menschheit. Ich wusste das, ich hatte es ja im Unterricht schon gelernt. Das Abendmahl hätte ein Akt der Befreiung und der Reinigung sein sollen. Irgendwie fühle ich mich aber beschmutzt. Dass mir vergeben wurde, ist schön. Weniger schön ist, dass ich erst durch das Vergebungsritual überhaupt darauf aufmerksam gemacht wurde, dass an mir etwas nicht o.k. gewesen war.

Ein Opfer, Millionen Täter – was für eine wundersame Schuldvermehrung! Die Idee, Jesus sei für uns alle gestorben, ist ein besonders drastisches Beispiel für eine häufige Methode der Schuldschöpfung: das unaufgeforderte Geschenk. Es mag banal klingen, aber schon einfache Werbegeschenke können etwas wie ein Schuldgefühl erzeugen. Schuld im Sinne von Dankesschuld. Eine einseitige Vorleistung seitens des Schenkers drängt nach Ausgleich durch den Beschenkten. In Kaufhäusern kann es etwa passieren, dass einem für einen Einkaufsgutschein im kärglichen Wert von 5 Euro die Adresse abgeluchst wird. Wir könnte man dem netten Schenker auch einen derart harmlosen Gefallen verweigern? Die Folge sind wöchentliche lästige „Newsletters“ oder Postwurfsendungen mit Sonderangeboten. Deren Löschung oder Entsorgung kostet so viel Zeit, dass man sich die gewonnen 5 Euro inzwischen leicht hätte anderswo verdienen können.

Das ist ein harmloses Beispiel. Wie steht es aber mit existenziellen Geschenken? Unsere Eltern haben uns – ohne dass wir es verlangt hätten – das Leben geschenkt? Wer sein Leben hasst, dem dürfte nicht zum Danken zumute sein; wer es aber liebt – stünde ihm nicht Dank gut an? Solche Fragen sind heikel, und die meisten werden für sich wohl einen Mittelweg wählen. Es ist schön, den eigenen Eltern grundsätzlichen Respekt und Dankbarkeit zu bezeugen. Man muss sich aber auch nicht tausendmal für jeden Löffel Brei, den man als Baby genossen hat, bedanken. Sie haben damit ja eine Pflicht erfüllt, die sie selbst freiwillig übernommen haben. Wir müssen frei genug bleiben, unser eigenes Leben zu leben – auch frei von „Dankesschuld“.

Ein noch heiklerer Punkt ist Dankesschuld gegen Gott. Nach der Überzeugung von Gläubigen war „er“ es, der das Leben geschenkt hat, den Himmel, die Erde, die uns ernährt, die Pflanzen und Tiere. „Er“ war es, der unsere Seele erschuf, unser Augenlicht und die Fähigkeit zur Freude. „Er“ ist es, der unser Schicksal zum Guten lenkt, einschließlich der Wahl des richtigen Partners oder Berufs. Ist eine solche Dankesschuld nicht geradezu erdrückend? Und wie, wenn wir Gott nicht nur unser Dasein „schulden“, sondern unser Gewissen zusätzlich noch durch Sünde und Ungehorsam belasten?

Wir müssen an dieser Stelle etwas weiter ausholen und die Frage stellen. Ist es überhaupt sinnvoll, Religion als ein „Geschäft“ aufzufassen. Vielfach werden schon Beziehungen zwischen Menschen wie Handelsbeziehungen verstanden. „Wenn man brav ist, bekommt man ein Eis, wenn man nicht brav ist, bekommt man kein Eis“, lautet die Belehrung eines Vaters für seinen Sohn in Gerhard Polts Film „Man spricht deutsh“. Ein solcher Dialog setzt ein Machtgefälle voraus. Das Kind ist schwächer und muss sich deshalb unterwerfen. Etwas Ähnliches findet sich in den Religionen, wenn es um das Verhältnis zwischen einer Gottheit und einem einfachen Gläubigen geht. Es findet eine Art Tauschhandel zwischen den kosmischen Mächten und irdischen Untertanen statt. Das Grundprinzip lautet „Da ut des“ (Gib, damit dir gegeben wird). Du gibst gute Taten, Gehorsam, die Befolgung von Regeln, und du bekommst dafür das Paradies, Vorschonung vor Höllenqualen oder die Erleuchtung. Kommt diese Auffassung von Religion wirklich von Gott, oder ist sie nicht eher ein Spiegel unserer irdischen, am herrschenden Wirtschaftssystem geschulten Realität?

Teilweise entwerfen die Religionen das Bild eines Erbsenzähler-Gottes, der Strafpunkte in einer kosmischen „Flensburg-Datei“ verbucht. Wir wissen auch, wie es genannt wird, wenn wir einmal nicht bezahlen können: Schuld. Das Wort ist nicht umsonst mit „Schulden“ verwandt. Wenn der verunsicherte Gläubige dann die Frage stellen, wie er die Schuld begleichen kann, läuft es vielfach auf „spirituelle Austeritätspolitik“ hinaus: sich einschränken, büßen, fasten, darben. Wer sich die Fülle des Lebens für eine Weile verbietet, der kann auf Schuld(en)erlass hoffen. Der Priester wird zu einer Art spirituellem Schuldnerberater und rät zu einer Phase des Wohlverhaltens, vergleichbar einem Privatinsolvenzverfahren.
Eine Privatinsolvenz kennt aber wenigstens eine Begrenzung der Schuld. Als Steigerungsform hat die Kirche die Idee einer untilgbaren Schuld ersonnen. Die „Culpa“ (Schuld) in der Liturgie schwillt dann zur „Maxima Culpa“ an, zur übergroßen Schuld. „Maxima“ meint wirklich das Größtmögliche, nicht mehr zu Übertreffende. Ohne Prüfung des konkreten Falls wird den Gläubigen beim Gottesdienst nahegelegt, dieses „Schlimmstmögliche“ zu bekennen. Die nicht mehr rückzahlbare, grenzenlose Schuld, mündet dann in der Horrorvision einer grenzenlosen Buße, von der nicht einmal der Tod erlösen kann.

Der Theologie der „Erbsünde“ gebührt das fragwürdige Verdienst, diesen Wahnsinn auf die Spitze getrieben zu haben. Sie deutet das Menschsein als prinzipiell schuldhaft – unabhängig von konkreten Taten. Dahinter steht das einseitig verstandene mythologische Konzept vom Sündenfall Adams. Paulus schrieb darüber im Römerbrief: „Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben.“ Dieser Ansatz betrachtet den Menschen als komplett fremdbestimmt. Ein Mensch, Adam, hat allen auf ihn folgenden Menschen die Sünde aufgeladen; ebenso ist es ein einziger, Jesus, der die Hoffnung auf Erlösung verkörpert. Obwohl jedes Tier, jede Blume, jeder Grashalm stirbt, wird selbst der Tod des Menschen noch als Folge einer Sünde gedeutet. Obwohl die Philosophie des Paulus vieldeutig ist und nicht direkt auf Jesus zurückgeführt werden kann, schuf der Kirchenvater Augustinus auf dieser schmalen Basis Anfang des 5. Jahrhunderts das theologische Dogma der Erbsünde.

Nun hätten die Menschen nicht jede fragwürdige Idee auch noch glauben müssen. Verhängnisvoll wirkt es sich jedoch aus, wenn sich eine Vermittlergruppe zwischen Gott und den Menschen schiebt und wenn es diese Gruppe schafft, eine Kultur über Jahrhunderte zu dominieren. Meist ist dies eine „Priesterkaste“, wie es sie im indischen Brahmanismus oder auch in den christlichen Kirchen gab. Diese Vermittler beanspruchen, über den Umfang und die Art der Schuld zu entscheiden. Ebenso über die Bedingungen, unter denen Schulderlass gewährt werden kann. Dies bringt den Schuldschöpfern nicht nur geldwerte Vorteile, es verleiht ihnen auch die vielleicht umfassendste und gefährlichste Form von Einfluss: Macht über die Seelen.

Wir haben über den Ablasshandel der katholischen Kirche schon gesprochen. Wie Erich Fromm in seinem grandiosen Buch „Die Furcht vor der Freiheit“ aufzeigt, darf der Protestantismus diesbezüglich aber seine Hände nicht in Unschuld waschen. Luther und vor allem Calvin haben ein negatives Menschenbild geprägt, wonach nur äußerste Selbsterniedrigung des Menschen Gottes Gnade bewirken könne. So schrieb Martin Luther, es gehe im Römerbrief des Paulus darum, „dass unsere Gerechtigkeit und Weisheit vernichtet und ausgerottet werde aus unserem Herzen und dem inwendigen Gefallen an uns selbst vor unseren eigenen Augen.“ Nur wenn der Mensch einsehe, dass er unfähig sei, aus sich heraus das Gute zu wählen, könne die göttliche Gnade wirksam werden. Johannes Calvin, der Schweizer Reformator, schrieb, nie habe es „ein Werk eines frommen Menschen gegeben, das, wenn es nach Gottes strengem Urteil geprüft wurde, nicht verdammenswert gewesen wäre.“ Nach Calvin hat Gott die Menschen schon vor ihrer Geburt zu Paradies oder ewiger Verdammnis bestimmt. Durch keine noch so gute Tat könne der Mensch der „Prädestination“ (Vorherbestimmung) entrinnen.

Die Idee einer ererbten, zum Wesen des Menschen gehörenden Schuld ist jedoch kein Alleinstellungsmerkmal des Christentums. In der vedischen Schrift „Satapatha Brahmana“ (Alter: mindestens 2500 Jahre) heißt es: „Durch die Geburt wird jedes Wesen als eine Schuld gegenüber den Göttern, den Heiligen, den Vätern und den Menschen geboren. Wenn man ein Opfer bringt, dann weil man den Göttern von Geburt an etwas schuldet.“ In den vedischen Hymnen wird auch die Vorstellung vertreten, der Mensch schulde Yama, dem Gott des Todes, sein Leben. Durch die Geburt rutsche der Mensch automatisch ins „Soll“, und erst der Tod führe zum Ausgleich des Kontos. Der Sachbuchautor David Graeber („Schuld – die ersten 5000 Jahre“) fasst diese Philosophie so zusammen: „Die menschliche Existenz an sich ist eine Form von Schuld.“

Die psychologische Wirkung einer derartigen Weltanschauung ist verheerend. Eine eingeschüchterte Menschheit dichtet den Göttern Krämerseelen an, als würden sie jede Wohltat nur unter dem Vorbehalt genau bemessener Gegenleistungen gewähren. Schlimmer noch: Solche Götter erwarten von den Menschen einen „Zins“ in Form eines Opfers an Lebensenergie. Es scheint, als würden die Himmlischen menschliche Selbsterniedrigung wie einen giftig gewordenen schwarzen Rauch als Nahrung genießen können. Selbstverständlich kennen die meisten Religionen auch Gnade und Vergebung, aber sie machen vielfach deutlich, dass die Vergebung stets „trotzdem“, also unverdientermaßen gewährt wird. Solche „Gnade“ vergibt Taten, von denen ohne diese Vergebung niemand geahnt hätte, dass sie schlimm sein könnten.

Nur die wenigsten Menschen glauben heute noch an die Erbsünde. Man muss aber die unbewussten Spätfolgen einer derartigen Prägung im Auge behalten. Das grundsätzlich negative Menschenbild einiger Religionen besagt, dass Menschen beständig um Vergebung für ihre Schuld, niemals um Würdigung ihrer Verdienste zu bitten hätten. Wenn Ihre Gedanken sehr oft um die Frage kreisen, was Sie falsch gemacht haben, überlegen Sie, ob in Ihrer Jugend nicht auch eine kirchliche Prägung eine Rolle gespielt hat und wie Sie sich gefühlt haben, wenn Sie den bohrenden Blicken Ihres Pfarrers oder Religionslehrers ausgesetzt waren.

Bearbeiteter Auszug aus dem Buch von Roland Rottenfußer und Monika Herz: „Schuld-Entrümpelung. Wie wir uns von einer erdrückenden Last befreien“, Goldmann Verlag, 254 Seite, € 9,99

Showing 11 comments
  • Angela Ebert

    😉
    Die prägenden Geschichten der Un-Antastbaren begannen früh,
    und wird bis heute weiter geführt.
    .
    Liebe Grüße
    Die Un-Antastbaren
    .
    Liebe – ist inflationäre WARE
    😉

  • DIE NÜTZLICHE MIMOSE

    😉 …Wer mir mit „KLEINER MANN“ begegnet, dem begegne ich mit für diesen zu verstehenden Worten , ein solcher NICHT zu sein und den HINWEIß auf meine REALE(KÖRPER)-GRÖßE.
    🙂 …SCHULDgefühle machen klein. Da ist es nur von VORTEIL, dem meist UNschuldig mit SCHULD BELASTETEN, nun diese, seine SCHULD immer und immer wieder in ERINNERUNG zu rufen. So hilft es auch, wenn ein JEDEM EINZELNEN der GEMEINSCHAFT EINER GESELLSCHAFT, dem „GEMEINSAMEN NENNER“ die

    .
    „METAPHER…“DER KLEINE MANN“
    .
    aufzuSCHULDen, ganz gleich, ob diese/r die „LEBENSGRÖßE“ von 2 Metern oder die „LEBENSGRÖßE“ von 1,5 Meter hat.
    😮 …
    Ein Volk muss klein gehalten werden, will man es BEHERRSCHEN, damit der BEHERRSCHENDE GROß ERSCHEINT, obwohl er doch in der GESELLSCHAFT, dem“GEMEINSAMEN NENNER“ NUR der „KLEINSTE NENNER“, nur auf „NIEDRIGEN ASOZIALEN NIVEAU“ HERRSCHT.
    Dieses, auf „NIEDRIGEN ASOZIALEN NIVEAU“ HERRSCHEN nennen diese HERRSCHENDEN…
    .
    😉 …“ERFOLG“..
    .
    🙂 Sie sind die GROßen, 🙂
    🙂 :-)……die GROeßten, 🙂 🙂
    🙂 🙂 :-)…………….die ELITE 🙂 🙂 🙂
    .
    in…
    .
    😉 TARNEN,
    .
    😉 TÄUSCHEN und
    .
    😉 VERPISSEN
    .
    😮 Und diese auf „NIEDRIGEN ASOZIALEN NIVEAU“ HERRSCHENDEN werden von noch „NIEDEREN“, von noch ASOZIALEREN GELENKT“ ohne es zu begreifen. Für diese mit dem „NIEDRIGSTEN ASOZIALEN NIVEAU“ ermöglichen sie mit ihrem „NIEDRIGEN ASOZIALEN NIVEAU“ dessen HERRSCHEN ÜBER ALLES, für den NIEDRIGSTEN STATUS des „ALLERKLEINSTEN NENNER“ des LEBENS…
    .
    :-)……Sie sind die GROßen, 🙂
    🙂 :-)………..die GROeßten, 🙂 🙂
    🙂 🙂 🙂 die aller GROeßten, 🙂 🙂 🙂
    .
    die…
    .
    E (EGOISMUS IN REINSTER FORM)
    L (LÜGE ABSOLUT)
    I (INTERNATIONALER RAUBBAU)
    T (TOTALITÄRE GIER)
    E (ELEND FÜR DIE WELT)
    .
    😉 WAS DIESE ELITE NICHT BEGREIFT…
    .
    😮 …!SIE IST NICHT MEHR, ALS EIN HOHLRAUM AUF EINEM FLASCHENHALS, DESSEN LEBENSFADEN LICHTLOS IST, WEIL DURCHGEBRANNT!“
    .
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    ____________________________________________________________________________________________
    .
    😮 …“Für die „WARE MENSCH“, die Wähler 2017, ein kleiner TIPP über die SCHEINbar BÜRGERnahe NEOLIBERALE…
    .
    Gro(ße)Ko(tze),
    .
    und ihre SCHEINchristlich/SCHEINsozial ARROGANT VERACHTENDE EINSTELLUNG zu BÜRGERn, die ihr EMPFINDEN und ihre ERFAHRUNG über diese, die POLITIK der AUSBEUTUNG der VÖLKER…, !IHRER ERDE!…,
    .
    Gro(ßen)Ko(tze)
    .
    ein Wort geben.
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    😉 …
    Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Die Menschen wollen … – YouTube
    (T)TIP(P): https://www.youtube.com/watch?v=j9d4xOKfgME
    .
    !NICHT NUR!, ABER besondere BEACHTUNG möchte ich auf „SAHRA WAGENKNECHTs“ WORTE und die REAKTION der reGIERenden PARTEIEN AB min.18:14 wissen lassen.
    .
    Doch auch „NICHT ZU VERGESSEN“ ist die „AGENDA“ der…
    .
    LoMiOl-Bündnis 90-Die fünfte OLIVgrüne Kolonne der UStAsi (Lo= Lobby (zB. Joschka Fischer oder TTIP, Ceta zB. das MERKEL-ANHÄNGSEL Winfried Kretschmann, ) / Mi= Militär (zB. Cem Özdemir oder Göring-Eckardt) / Ol= Oligarchen (zB. Marieluise Beck))…
    .
    so zum Gedanken…, so vor der „WAHL, an die „WARE MENSCH“.
    .
    😉
    😉
    Gruß an
    alle GALLIER / INNEN und an “ 😉 DIR LIEBE Angela MEINE FALBALA 😉 „…halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!

  • heike

    In Indien gibt es die Unberührbaren. Für Leute, die sich mit dem indischen Kastensystem nicht auskennen, klingt das vielleicht nach der hö hsten, weil unerreichbarsten Kaste. Es sind aber die Alleruntersten, die schon gar keine Kaste mehr sind und deren Berührung allein schon Unglück bringen sollte.
    Zwischen Himmel und Hölle liegt die Erde. Das rechte Maß ist dort zu finden. ( with a little help from my friends…. 🙂 )

  • heike

    Liebe kann niemals inflationär sein. Wenn das möglich wäre, hätten wir keine Probleme mehr. Ich kann diesen Gedankengang nicht nachvollziehen.

  • Gabriele Nowotny

    In diesem Ausschnitt des Buches werden schlimme Fehlentwicklungen gut analysiert und aufgezeigt. Es wurde leider so viel Falsches aus der Urgeschichte von Jesus gemacht. Für mich ist es schon eine Tatsache, dass jeder Mensch von Geburt an seine Licht und Schattenseiten in sich trägt. (das wurde vielleicht Erbsünde genannt). Diese ‚Dualität ist aber die Basis auf der erst so etwas wie Freiheit möglich wird. Wenn es keine Pole gibt, dann kann ich mich nicht entscheiden – bin also nicht frei. Es braucht also beides in dieser Welt. Wir können aber diese Dualität sehr wohl als Menschen überwachsen zur Einheit hin. Dies ist nicht immer so ganz einfach und verständlich für viele und es geht nicht so ganz von alleine – ohne mein Zutun. Ganz zentral ist, dass ich lerne mein Ego loszulassen (das wird, meines Wissens nach, in allen spirituellen Richtungen angestrebt). Man könnte Luthers heftigen Ausspruch (.“…dass unsere Gerechtigkeit und Weisheit vernichtet und ausgerottet werde aus unserem Herzen.“) vielleicht auch aus dieser Perspektive heraus verstehen – nämlich, dass er dabei von unserem Ego spricht. Aber dies müsste erst auch so erklärt werden, da natürlich der Satz sonst zu groben Irrtümern führt!
    Ich habe gelernt, dass es schon sehr sinnvoll ist mein Herz sozusagen von dem Hl. Geist durchdringen zu lassen, da es so wirklich in die Liebe führt, um die es letztlich ja geht. (Es gibt nämlich schon auch sehr verbitterte und harte Herzen).
    Das mit der Schuld, ist ein heikles und schwieriges Thema. Mir gefällt es besser zu sagen, dass wir Menschen auch sehr fehlerhaft sein können. Oft sind uns Fehler gar nicht bewusst und klar (das hat wieder mit dieser „Urschuld“ zu tun, die, wie oben bereits erwähnt, eben in Form von Licht und Schattenseiten in uns steckt). Die Geschichte von Adam und Eva ist für mich ein Symbol um etwas auf einfache Weise zu beschreiben. Ich glaube schon, dass wir Menschen in Demut anerkennen sollten, dass es Größeres als uns selbst gibt und wir uns sozusagen diesen geistigen Gesetzen (die immer nur Regeln für die Verwirklichung der Liebe sind) unterordnen sollten, damit das Leben hier auf Erden für alle gut wird. Es geht für mich absolut nicht darum, dass wir mit Schuld durch das Leben laufen sollen. Jesus wollte gerade davon befreien!!! Er wusste wie schädlich Schuldgefühle für uns sind, und er bietet uns immer wieder die Möglichkeit zur Vergebung an. Ich kann, wenn ich erkenne, dass ich einen Fehler gemacht habe, und er mir leid tut, von diesem wieder vollkommen frei werden und ohne diese blöden Schuldgefühle weiterleben. (Was ist das für ein Angebot – überhaupt wenn es sich um wirklich große Fehler handelt, die ich nicht mehr ändern kann! Aber auch sozusagen Kleinigkeiten können immens belastend sein). Ich brauche auch keinen zwischengeschalteten Priester dazu. Ich kann und darf den „Direktdraht“ wählen. Es ging Jesus um Befreiung! Das ist genau das Gegenteil von dem, was im Laufe der Geschichte daraus gemacht wurde. Wie schade!. Da steckt so viel Weisheit in diesem Leben von der Inkarnation des „großen Ganzen“ (Gott genannt). Das Buch dazu kann leider so falsch ausgelegt und gelesen werden! Deswegen ist es gut, sich selbst dabei hinein zu meditieren und von jenen Menschen zu lernen, die es vorsichtig und so interpretieren dass sie sich der Quelle dabei nur anzunähern versuchen.
    Es liegt ein Schatz in diesem alten verstaubten Buch der Weisheit verborgen. Er ist nur nicht ganz so leicht zu bergen.
    Nur noch eine kurze Anmerkung: Im Publik Forum gibt es einen Artikel über die Neufassung der Bibel und hier wird angeführt: „Der Zusammenhang von Sündenvergebung und Versöhnung wird jetzt (in der Neufassung) sichtbar. So ist dann auch Jesus Christus in Röm 8,3 nicht mehr „zur Sühne für die Sünde“ gesandt, weil das nicht im Text steht, sondern „wegen der Sünde“, was im Kontext der Versöhnung mehr Sinn hat. Im vierten Lied vom Gottesknecht, das an Karfreitag gelesen wird, ist der Gottesknecht nicht mehr „Sühnopfer“ sondern wie es dem hebräischen Text gemäßer ist, „Schuldopfer“ (Jes 53,10).“ Der Verfasser schreibt auch, dass es sich hier um Theologische Kernaussagen handelt.Das heißt die Verantwortung liegt bei uns Menschen. Durch unsere „Urschuld“ haben sie ihn ans Kreuz geschlagen. Der Mensch kann sich aber kaum selbst von seiner Fehlerhaftigkeit (außer einige wenige vielleicht, die erleuchtet sind) zur Einheit hin befreien. Diese Möglichkeit der Befreiung ist aber durch das Mysterium des Sterbens und Auferstehens von Jesus geschehen. Deswegen heißt es vielleicht auch, dass er die „Schuld“ von Adam sozusagen aufgelöst hat. Er ist also das „Erlösungsangebot“ für alle.

    Alles Liebe Gabriele Nowotny

  • heike

    Aber schön wäre sie – die inflationäre Liebe. Vielleicht bringt ein Sigmund Freund oder seine Freundin ja mal Licht in das Dunkel, was uns vom Lieben abhält. Energiemangel wahrscheinlich. Was raubt uns die Energie, die dann nicht mehr für die Liebe zur Verfügung steht?
    Zunächst einmal der fehlende Wille dazu.. aber darunter leidet derjenige auch nicht bewußt, es ist ihm ja egal, ob er liebt. Vielleicht beginnt er ja zu leiden, wenn er nicht mehr geliebt wird. Wir drückt sich dieses Leiden aus? Als ein Mangelgefühl, als Schmerz..
    Wenn man jedoch lieben will, weil man meint, das wäre das Beste und damit allen geholfen….. was verhindert dieses Vorhaben? Energiemangel. Es ist so – man muss sich zuerst/oder doch zumindest mal irgendwann um sich selbst kümmern, wenn man anderen helfen möchte.

  • Der BOTENSTOFF DER INFLATION

    …und die „WAAGE DER BALEKS“!
    .
    Für die WEISHEIT EINER LOHNENDEN WIRTSCHAFT ist LIEBE nur eine BIOCHEMISCHE REAKTION auf einen BOTENSTOFF, für die anderen, DEREN „WARE MENSCH“ der BOTENSTOFF für eine LEBENDE GEMEINSCHAFT.
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    😮 …“Für die „WARE MENSCH“, die Wähler 2017, ein kleiner TIPP über die SCHEINbar BÜRGERnahe NEOLIBERALE…
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    Gro(ße)Ko(tze),
    .
    und ihre SCHEINchristlich/SCHEINsozial ARROGANT VERACHTENDE EINSTELLUNG zu BÜRGERn, die ihr EMPFINDEN und ihre ERFAHRUNG über diese, die POLITIK der AUSBEUTUNG der VÖLKER…, !IHRER ERDE!…,
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    Gro(ßen)Ko(tze)
    .
    ein Wort geben.
    .
    😉 …
    Sahra Wagenknecht, DIE LINKE: Die Menschen wollen … – YouTube
    (T)TIP(P): https://www.youtube.com/watch?v=j9d4xOKfgME
    .
    !NICHT NUR!, ABER besondere BEACHTUNG möchte ich auf „SAHRA WAGENKNECHTs“ WORTE und die REAKTION der reGIERenden PARTEIEN AB min.18:14 wissen lassen.
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    Doch auch „NICHT ZU VERGESSEN“ ist die „AGENDA“ der…
    .
    LoMiOl-Bündnis 90-Die fünfte OLIVgrüne Kolonne der UStAsi (Lo= Lobby (zB. Joschka Fischer oder TTIP, Ceta zB. das MERKEL-ANHÄNGSEL Winfried Kretschmann, ) / Mi= Militär (zB. Cem Özdemir oder Göring-Eckardt) / Ol= Oligarchen (zB. Marieluise Beck))…
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    so zum Gedanken…, so vor der „WAHL, an die „WARE MENSCH“.
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    😉
    😉
    Gruß an
    alle GALLIER / INNEN und HERZLICHE GRÜßE “ 😉 DIR LIEBE Angela MEINE FALBALA 😉 „…halten wir die „DEKADENTEN RÖMER“ auf!

  • heike

    Du meinst, mit schönen Werbebildern von sich liebenden und glücklichen Menschen werden Produkte verkauft? Die Ursehnsucht ( und wahrscheinlich der Urgrundstoff) des Menschen wird für Profitinteressen benutzt?
    Liebe sollte den anderen Menschen zum Ziel haben, nicht dessen Geldbörse – sonst ist es keine echte und heilende und wohltuende Liebe, sondern Betrug und Berechnung, der/die nicht mal viel an persönlichem Einsatz kostet, außer einem gewissen Ausgangskapital zur Bezahlung von Models, Fotografen und Werbeflächen. Es wird eine positive Grundstimmung erzeugt (die ich persönlich allerdings wieder besser finde, als mit Monstern, Blut und Grausamkeit für seine Produkte zu werben).
    Ich glaube, ich habe folgendes hier auf diesen Seiten gelesen und fand es sehr gut: Der andere Mensch wird in dieser Gesellschaft nicht mehr als der andere Mensch angesehen und erkannt, sondern nur in seiner jeweiligen Rolle als potentieller Kunde, oder eben als einer, von dem nichts zu holen ist usw….

  • heike

    Der Mensch bestimmt, was von Gott in ihm sichtbar wird. Er bestimmt, wie weit sein Vertrauen zu Gott reicht. Der Mensch bestimmt auch, als was er selbst sich sieht und wie groß sein Vertrauen in sich selbst ist. Ich hatte immer großes Vertrauen zu den Menschen – ich hatte eine gute Kindheit. Nicht alle haben das. Aber Vertrauen kann wachsen, genauso, wie es zerstört werden kann. Wir sollten es wachsen lassen, einfach immer wieder und jeden Tag wachsen lassen.

  • Bettina Beckröge

    Schuld, Ablass, Kirche, Geld- untrennbar miteinander verbunden?
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    „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt“.
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    http://www.bessarabia.altervista.org/deu/0zumvertiefen/ablass.html
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    Bach BWV 244-63 O Haupt voll Blut und Wunden
    https://youtu.be/k9yp-sVrOjo
    .
    Ich erinnere mich zurück an meine Kindheit, in der ich mit Angst den Gottesdienst besuchte. Je näher der Tag an Karfreitag heranrutschte, desto unruhiger rutschte ich auf dem Stuhl herum. Es drohte der unheilvolle Tag der Beichte und Buße. Sorgfältig begann ich mir zu notieren, was ich dem Unbekannten hinter einem Holzgeflecht flüsternd, so dass man ihn kaum verstand, nun eigentlich beichten könnte.
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    ‚Was passiert, wenn mir nichts gescheites einfällt? Was passiert, wenn mein Sündenregister zu groß ist? Was passiert, wenn ich das Ave-Maria-Gebet, das unweigerlich folgte, ncht zu Ende bete?‘
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    All diese Gedanken trieben mich regelmäßig rum und führten unweigerlich zu unangenehmen Magenverstimmungen. Allein die Vorstellung, des wispernden Kirchengeflüsters (die gucken alle auf mich und mein schweres Sündenregister) eingehüllt in einen düsteren Kirchenraum mit verhängtem Kreuz Jesu (nicht einmal der ist präsent, um Trost und Zuversicht zu finden), machten mir die Tage vor Karfreitag unendlich schwer, und so schleppte ich mich irgendwann mit letzter Kraft zum Beichtstuhl. Wen wundert es, dass ich letztendlich in diesem kleine Kabuff kaum ein Wort herausbrachte?
    .
    Das zu meiner Erinnerung an Schuldenablass und Kirche. Glücklicherweise wird man ja irgendwann älter und befreit sich von Normen und Pflichten, die einem als Kind auferlegt wurden. Der große Durchbruch zur Befreiung kam von einer unerwartenden Seite: den Zeugen-Jehova. Eine meiner besten Schulfreundinnen ist im Glauben der Zeugen-Jehovas groß geworden. Wir haben uns in allen Punkten prima verstanden. Der unerbittliche Streit ging los, wenn es um Glaubensfragen ging. Einmal schleppte sie mich mit in eine der Zeugen-Jehova-Sitzungen. Danach war ich endgültig geläutert. Wenn, so mein Gedanke, die einen behaupten, nur die oberen 10.000 kämen in den Himmel, die aber, nur mit Schulden-Ablass käme ich in den Himmel, dann kann die ganze Geschichte von Himmel und Hölle nur ein großer Schmarren sein. Letztendlich haben mich diese Extreme zur inneren Befreiung von Kirchenobrigkeit und letztendlich von der Obrigkeit im Elternhaus geführt. Mein innerer Widerstand keimte auf gegen all jene, die mich bewusst klein halten wollten. Und das war eine Wohltat. Heute betrachte ich Kirche und Glauben für mich anders, der Glaube ist mit geblieben, aber im Zentrum des Glaubens steht für mich das Gebot der Nächstenliebe.
    .
    Schuld? Meine Schuld muss ich in erster Linie vor mir selbst verantworten, eine Verantwortung, die mitunter viel schwerer wiegt, als sie abzugeben. Doch damit kann ich wesentlich besser leben. Schuld und eigene Verantwortung sind für mich untrennbar miteinander verbunden. Der schärfste Richter ist mein Spiegelbild. Die größte Verantwortung, die ich für mein Leben trage, ist, das Leben an sich, und das gilt es, in vollen Zügen zu genießen.
    .

    The original sirtaki Zorbas – Mikis Theodorakis
    https://youtu.be/QskFT7AaKH0

  • Bettina Beckröge

    Die Freiheit des Seins und Bewusstseins ist der Widerstand gegen jegliche Formen von Fremd- Schuldauferlegung und damit verbundener Unterdrückung:
    .
    https://www.youtube.com/playlist?list=PL3XFIsqQkKusT1RIrgwsKyDN3IDHHr-EG

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