Kommt zur internationalen Friedenskonferenz in München

In der kommenden Woche beginnt die Internationalen Münchner Friedenskonferenz. Die VeranstalterInnen plädieren zum 15. Male für Sicherheit durch Verhandlungen, durch Frieden und Abrüstung. Sie will die Möglichkeiten einer zivilen Politik und die Erfolge gewaltfreien Handelns aufzeigen. Kommen Sie zur Münchner Friedenskonferenz und zu den Protesten gegen die „Sicherheitskonferenz“, setzen Sie mit uns ein Zeichen gegen Krieg und militärische Machtpolitik, für Frieden durch Abrüstung und Gerechtigkeit! (Quelle: DFG-VK)
Zur Webseite: http://www.friedenskonferenz.info/index.php?ID=50
Zum Friedensmanifest: http://www.friedenskonferenz.info/index.php?ID=1

Showing 6 comments
  • Bettina Beckröge

    Danke für den guten Hinweis. Jetzt, wo ich endlich weiß, wo „der Stachus“ ist, wird meiner Teilnahme an der Demo wohl nicht mehr allzuviel im Wege stehen. Freundlicherweise liegt der zeitpunkt der Friedensdemo außerhalb der Karnevalszeit.
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    🙂

  • Krysztof

    An dieser Stelle ein ganz herzlicher Dank an den Hausherrn dieses Blogs, Konstantin Wecker, für seinen Auftritt bei den Aktionen gegen die sogenannte „Sicherheitskonferenz“ letztes Jahr (2016). Dieses prominente Engagement hat vermutlich mit dazu beigetragen, dass letztes Jahr die Proteste überhaupt erstmals medial wahrgenommen wurden. Es ist wichtig zu zeigen, dass die Gleichsetzung von „Sicherheit“ mit militärischer Gewaltanwendung nicht nur ein Marketingtrick der Rüstungsindustrie ist, sondern ein gefährlicher, viel Leid produzierender Irrweg. Man kann dieses Leid zwar erfolgreich medial ausblenden, aber daudruch wird es nicht geringer.

  • Bettina Beckröge

    Asche über mein Haupt, bei meiner Entschlussfassung zur Teilnahme an der Friedensdemonstration in München hatte ich leider nicht zuvor in meinen Terminkalender geschaut. Einen von langer Hand geplanten Besuch bei meiner Freundin möchte ich so kurzfristig nicht absagen. Sorry, beim nächsten Mal bin ich aber dabei, ganz sicher.
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    Ich möchte mich, auch wenn es in meiner bescheidenen Position etwas merkwürdig klingen mag, dem Dank und den Worten von Herrn Krystof anschließen. Das Engagement von Prominenz lässt den Protest in den Fokus rücken, genauso ist es.
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    Letztes Jahr habe ich an einigen Demonstrationen gegen die Rissereaktoren Tihange und Doel teilgenommen und, was soll ich sagen, es mangelte an Prominenz dieser Größenordnung. Ein, gemessen an der Wichtigkeit des Themas, bescheidener Haufen an engagierten DemonstrantInnen gegen eine Majorität an höchst skeptischen Bewohnern aus Lüttich und Antwerpen, so zeichneten sich im Endeffekt die Demonstrationen ab. Doch das hält uns nicht davon ab, dieses Jahr weiterzumachen. Dieses Jahr gehen die Demonstrationen in eine neue Runde, deutschlandweit, von langer Hand durch Umweltinitiativen geplant.
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    Mit der alleinigen Präsenz von Prominenz, von der Herr Krystof spricht, ist es jedoch nicht getan, auf die Inhalte dessen, was sie vermitteln, kommt es an. So fällt mir eine Rede von Konstantin Wecker ein, die er letztes Jahr nach der Solidaritätskundgebung bei US-AFRICOM (Stuttgard)in der Martinskirche in St. Möhringen gehalten hat. Er las aus seinem neuen Buch vor, „Dann denkt mit dem Herzen“. Diese Worte bewirken bei den Hörern und HörerInnen mehr, als nur Motivation zu weiteren Taten. Die Worte bewirken Nachhaltigkeit. Genau das ist es, was später rückerinnern lässt und Durchhaltekraft gibt für weitere Friedensaktionen und Kundgebungen dieser Art.
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    2016.05.08_Solidaritätsveranstaltung mit Konstantin Wecker_4/9_MVI 0998
    https://youtu.be/R3pzi11nqj4

  • Bettina Beckröge

    Ich habe die Demonstrationen gegen die Sicherheitskonferenz über Medien im Netz mitverfolgt. leider konnte ich selbst nicht dabei sein. Ich fand eine gute Rede von Eugen Drewermann, die er vor Ort gehalten hat:
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    Eugen Drewermann am 18.2.2017 anlässlich der ‚Sicherheitskonferenz‘ in München
    https://youtu.be/esSPb0FeITM
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    Die Süddeutsche Zeitung schreibt folgendes zu dem Tag:
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    http://www.sueddeutsche.de/muenchen/sicherheitskonferenz-fast-menschen-demonstrieren-gegen-sicherheitskonferenz-1.3385185
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    Einen Auszug aus den Worten der Friedensaktivistin und Filmemacherin Katrin Gebhardt, die vor Ort war, möchte ich hervorheben, weil sie damit den Nagel auf den Kopf trifft:
    „Das mit den Kriegen, das steht doch schon in den Medien, aber keiner nimmt es ernst. Die Leute geben sich heutzutage eher dem Daumenballett hin (gemeint ist damit das Tippen auf den Smartphones). Aber niemand handelt. Deshalb ist es gut, auf die Straße zu gehen.“
    (Friedensaktivistin Katrin Gebhardt)
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    Informationen zu weiteren Friedensaktivitäten finden Sie u.a. unter folgender Internet- Hotline:
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    http://friedensbewegung.info/
    http://friedensbewegung.info/

  • Lesermeinung

    @Bettina, hättest Deine Freundin doch einfach mitnehmen können. Terminkalender sind in Kriegszeiten nicht wichtig. Warum auf das nächste Jahr warten, wenn heute Widerstand gerade noch genehmigt wird?

  • Bettina Beckröge

    @Lesermeinung, ganz einfach: meine Freundin hat einen kleinen Hund, den sie zu solchen Veranstaltungen beim besten Willen nicht mitnehmen kann, der sich überdem gerade in Trauer befindet,(er frisst kaum noch) weil erst vor wenigen Tagen sein Partnerhund gestorben ist.
    Nun wirst du dich fragen, warum ich nicht bei meiner Freundin abgesagt habe. Da kann ich dir gleich vorweg sagen, persönliche Verabredungen mit Freunden, von langer Hand getroffen, gehen mir vor.

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