Harry Belafonte über Rassismus, Patriotismus und Krieg

Als Ergänzung zum gestrigen Lied von Harry Belafonte und zum 90. Geburtstag des großen Sängers hier noch ein Interviewausschnitt in englischer Sprache. Belafonte, dem auch Konstantin Wecker einmal begegnet ist, spricht hier u.a. warmherzig über seinen Sohn, den er vor inhumanen „Konzepten“ bewahren will und davor, im Krieg verheizt zu werden.
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  • Bettina Beckröge

    Die Aussage von Harry Belafonte klingt sehr überzeugend. Demnach hat sich der amerikanische Sänger, Schauspieler und Entertainer aus Kraft der inneren Überzeugung heraus zu einem Friedensaktivisten entwickelt, der sich gleichzeitig gegen Rassismus strakt macht. So bin ich nicht überrascht im Internet zu lesen, dass Harry Belafonte seinerzeit freundschaftlich mit Martin Luther King verbunden war.
    Nun weiß ich nicht allzu viel von den Ursprüngen der pazifistischen Haltung von Harry Belafontes, doch eine Aussage aus diesem Interview überzeugt mich absolut:
    Er möchte seinen Kindern etwas für ihre Zukunft mitgeben, er möchte seinen Kindern Pazifismus vorleben. Er möchte der kriegerischen Verwicklungen der USA (Vietnamkrieg, 2. Weltkrieg) etwas entgegensetzen, für seine Kinder und für die nachfolgende Generation.
    Dieser Gedanke des Vorlebens ist ein wichtiger Ausgangspunkt und eine gute Basis. Sie ist Ausdruck für eine tief verwurzelte pazifistische Grundhaltung.

  • Bettina Beckröge

    Die Rede von Harry Belafontes führt uns zurück zu einem großartigen Gedanken von Martin Luther King, dem Friedensnobelpreisträger von 1964, dem Gedanken, den er in seiner seiner legendären Rede, 1963 in Washington DC im Rahmen einer Großdemonstration vor zehntausenden von Menschen vortrug, und damit eine Kontra Bewegung zur damals vorherrschenden Rassentrennung zwischen schwarz und weiß in den USA auslöste:
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    „I have a Dream“
    https://usa.usembassy.de/etexts/soc/traum.htm
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    Diese Rede von martin Luther King ist nach wie vor aktuell, angesichts der katastrophalen Lage von über 65 Millionen von Flüchtlingen, die in Hunger, Verzweiflung und Elend leben müssen, und die von den Staaten der Europas, Asiens und der USA allein in ihrem Elend gelassen werden. Die Rede ist aktuell auch angesichts der weltweit wirtschaftlich sich verschärfenden Diskrepanzen zwischen Arm und Reich, ausgelöst durch den grassierenden Neokapitalismus.
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    Es ist wichtig, dass der Gedanke dieser Rede heute wieder Fuß fasst und sich in den Köpfe der Menschen manifestiert. Basis für einen dauerhaften Frieden ist das Losungswort der französischen Revolution von 1789:
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    Liberté, Égalité, Fraternité.
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    Bakermat – One Day (Vandaag)
    https://youtu.be/skKVRWlr7fQ

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