Krysztof Daletski: Mein Michel, was willst du noch mehr?

Deutsche Geschichte in einem Drei-Minuten-Lied – das muss man erst mal fertig bringen. Eine sarkastische Abrechnung mit einer „großen“ Kriegs-Nation. Krysztof hat den Ursprung dieses Lieds selbst erklärt: „Die von mir verwendete Melodie stammt von Georg Stiegele (1819-1868), der sie für das Heine-Gedicht ‚Du hast Diamanten und Perlen‘ verfasst hat. Dieses Gedicht endet in jeder Strophe mit dem Vers ‚Mein Liebchen, was willst du noch mehr?‘. Dazu ist aus dem ersten Weltkrieg die anonyme Parodie ‚Du hast Battaillone Schwadronen … Mein Michel, was willst du noch mehr?‘ überliefert. Den anonymen Weltkriegstext haben in den 1980er Jahren unabhängig voneinander die Folkbands ‚Fiedel Michel‘ und ‚Zupfgeigenhansel‘ mit anderen Melodien versehen. Insbesondere mit der Melodie des ‚Zupfgeigenhansel‘ ist das Lied dann bekannt geworden. Mein Lied verwendet die ursprüngliche Melodie aus dem 19. Jahhundert, aber der Text ist neu gedichtet und greift die Ereignissen seit 1945 auf.“
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