Fukushima: «Geh doch, wenn du Angst hast»

Sechs Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima werden die Folgen des Atomunglücks vertuscht, sagt die japanische Journalistin Mako Oshidori. »Wer Angst hat, wird eingeschüchtert«. Papst Franziskus half ihr, einer Haft zu entgehen. (Quelle: Publik Forum)
https://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/fukushima-geh-doch-wenn-du-angst-hast

Showing 2 comments
  • Eine Umweltaktivistin

    Guter Artikel. Meine gedanklichen Ergänzungen.
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    Manchmal bin ich wie eine tickende Zeitbombe
    und die kleinsten Zwischenfälle bringen mich zum
    EXPLODIEREN.
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    Am Samstag, den 11. März war 6. Jahrestag der Nuklearkatastrophe in Fukushima, ein Gedenktag, der in Japan mit einer Schweigeminute begleitet wurde. 3500 Menschen verloren bislang ihr leben, durch die Nuklearkatastrophe Fukushima. Noch heute setzt Japan auf Atomkraftwerke.
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    Neue Umwelttechnologien braucht das Land
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    Die globale Klimaerwärmung:
    Ich erinnere mich an die fesselnden Vorträge von Al Gore, seinerzeit Präsidentschaftskandidat der USA. Al Gore hat in seinen zahlreichen Vorträgen, die man unter the Unconvenial Truths auf YouTube anschauen kann, die umweltpolitische Situation klar veranschaulicht und ungeschönt auf den Punkt gebracht: die Klimaerwärmung infolge der CO2 Abgase und Treibhausgase mit ihren daraus folgernden sintflutartigen Regenfällen, Stürmen und gigantischen Überschwemmungen, bis hin zum folgernden Abschmelzen der Polkappen, dem Anstieg des Meeresspiegels und dem Versinken ganzer Landstriche. Sollte Al Gore mit seinen Reden recht tatsächlich behalten?
    Die Auswirkungen der globalen Erwärmung können wir derzeit in Feuerland, im Süden Chiles, erschreckend gut ablesen. In großen Blöcken stürzen täglich die restlichen Gletscherbrocken ins Meer. Das Abschmelzen der Polkappen würde den Meeresspiegel derart ansteigen lassen, dass in Europa ganze Landstriche von Nordfrankreich bis Holland, von den Ost- und Westfriesischen Inseln, über Norddeutschland bis einschließlich Hamburg, Bremen und Hannover im Meer versinken würden. Möglicherweise wird man einst in der schönen Stadt Köln den Meeresblick genießen können. Die globale Klimaerwärmung wird unweigerlich Auswirkungen auf den Golfstrom haben. Schmelzen die Polkappen weiter ab, wird der Golfstrom einst seine Route beenden, er wird zum Erliegen kommen. Was wäre die Folge? Das Klima in Nordeuropa, bislang geprägt durch den warmen Golfstrom, würde sich auf sibirische Kälte abkühlen. Sie können heute schon mal anfangen, eine Garnison an Pullovern, Handschuhen und Mützen zu stricken.
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    Umweltorientiertes Umdenken:
    Wir müssen umdenken, das sind wir uns und unserer Mutter Erde schuldig. Der Weg kann nur die Neuorientierung zur Grünen Energie sein. Neue Technologien müssen auf den Markt, die auf den Ressourcen Sonne, Wind und Wasser bauen. Öl ist endlich, Gas ist endlich, Uran (Baustein für Atomkraft) sowieso. Es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als radikal zu denken. Hier sind die führenden Industriezweige gefordert, sich der technologischen Neuerungen, die längst in den Schubladen der naturwissenschaftlichen Forschungsinstitute der Universitäten schlummern, anzunehmen, und diese umzusetzen. Was nutzt uns die ganze Autoproduktion, wenn wir diese eines Tages sowieso nicht mehr fahren können, weil Öl und Gas nicht mehr verfügbar ist?
    Deutschland spielt in Fragen der Energieeinsparung und der Energieeffizienz eine Vorreiterrolle in Europa. Durch umweltpolitische Zielgebung werden viele Klein- und Mittelbetriebe, mit ihm der Mittelstand unterstützt. Das alles ist positiv zu vermerken und ein kluger Ansatz. Ob allerdings die seinerzeit politisch beschlossene Zielsetzung der großflächigen Energieeinsparung und flächendeckenden Umrüstung auf energieeffiziente Energiesysteme Wind und Sonne bis 2020 umgesetzt sein wird, wage ich zu bezweifeln. Stromtrassen von der Nordsee bis nach München zu ziehen, sind im Ansatz eine zweifelhafte und kostenintensive Maßnahme. Eine kluge Energiepolitik baut auf dezentrale Systeme, nach Schweizer Vorbild.
    Die afrikanischen Wüstenbereiche sind groß, ausreichend sonnenbeschienen und warm. Großflächige Solaranlagen könnten nicht nur die enormen energetischen Ressourcen der Sonnenenergie, einfangen, sie könnten zudem zu einer Verbesserung der Versorgung vor Ort und der wirtschaftlichen Strukturen beitragen, vielleicht sogar zu einer Verminderung der Abwanderung nach Europa. Voraussetzung dafür ist ein konsequenter Ausbau der Infrastruktur.
    Ein wichtiger, vielleicht der wichtigste Punkt überhaupt, ist die Umsetzung von Speichermedien für Strom in transportablen Größen. Jegliche Form von Energie lässt sich umwandeln in Strom. Die Vorhaltung und der Transport von Strom ist über Stromspeicher gut möglich. Die Entwicklung von Speichermedien schlummern gleichermaßen in den Schubladen von naturwissenschaftlichen Instituten, nur die Industrie scheut sich bis heute, diese Technologien finanzierbar und serienreif umzusetzen. Wir erleben derzeit einen öko-technologischen Innovationsstau der großen Industrieunternehmen. Man kann sich ernsthaft fragen, woran das wohl liegen mag.
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    Umwelt ist keine Frage von Macht und Geld,
    Umwelt ist eine Frage des Überlebens der menschlichen Spezi.
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    Die Grenzen des Wachstums
    https://youtu.be/G0gjY3hD9Ts

  • Eine Umweltaktivistin

    Über die Die Folgen der Kernenergie
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    http://www.antiatom-fuku.de/auswirkungen-von-tschernobyl-und-fukushima.html
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    Wir brauchen den Ausstieg aus der Kernenergie
    Wir brauchen Alternativen zur Energiegewinnung durch Öl, Gas, Kohlekraftwerke und Atomkraftwerken. Die Ressourcen sind endlich, unsere Natur und Umwelt ist nur begrenzt belastbar.
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    „Wie wird die Zukunft für uns und die Generation unserer Kinder aussehen, welche Trends wird unser Leben bestimmen? Das sind Fragen, denen wir uns heute stellen müssen. Wir stehen vor einer Zeitenwende. Rohstoffe wie Öl und Gas werden knapp und das Klima der Erde ist bedroht. Wir müssen gegensteuern und unsere gesamte Energiegewinnung auf eine neue Grundlage stellen.“
    (Auszug aus Zukunft 2050)
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    https://youtu.be/xs9fErmekxs
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    Wie können wir es schaffen, Menschen und Natur langfristig zu erhalten?
    Wir müssen bereit sein, unsere Zukunft mitzuerfinden,
    wir müssen bereit sein, umzudenken,
    wir müssen bereit sein, zum Handeln.

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