Georg Ringsgwandl: Dorf

Der Arzt und Skurril-Chansonnier tritt mittlerweile schon visuell weitaus bescheidener auf als früher, als er noch mit ausgefeilter Schminktechnik bestach. Keinesfalls hat er aber seinen satirischen Biss verloren. So legt er seinen Finger in eine Wunde, die Bewohnern ländlicher Regionen nur allzu bekannt sein dürfte: Hässlichkeit jenseits aller „Landlust“-Idylle, hervorgerufen vor allem durch Industrieanlagen, Schutthalden und Wellblechbaracken. „Unser Dort muaß schiacher werd’n“.
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Showing 4 comments
  • eulenfeder

    schiacha wern hoasst ned so fad schee sa halt… hobts me ?

  • ert_ertrus

    Hässlicher werden heißt halt nicht so langweilig schön … hab ich´s?

  • heike

    Mensch Bert Erdrutsch.. immer noch nicht kapiert?! Schönheit liegt im Auge des Betrachters! Please remember: Spinnweben, Eintagsfliegen….Schönheit in Perfektion!!!!!!!!!!!!!

  • ert_ertrus

    Hmm, hab nur eulenfeder vom Bajuwarischen/ Südostdeutschen ins Preußische übersetzen woll´n – vous comprenez? P.S.: Auf Wabi-Sabi-Ästhetik versteh ich mich durchaus 😀

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