Wahrhaftiger Frieden ist ohne Vergebung nicht möglich.

Desmond Tutu

Wir müssen uns dies bewusst machen, wenn wir uns Frieden wünschen. Aus dem Buch von Desmond Tutu und Mpho Tutu: „Das Buch des Vergebens – Vier Schritte zu mehr Menschlichkeit.“ (Quelle: Spirit online)
http://spirit-online.de/frieden-und-vergebung.html

Showing 3 comments
  • Christiane

    Im Streit versiegt mitunter die Sprache zu einem See des Schweigens, dem Tod der Seele. Die Einsamkeit ist wie ein Regen. Doch da ist eins, was dieses Fallen unendlich weich in seinen Händen hält: die Seele der Natur. Sie ist einfach da, in der Fülle ihrer Pracht. Was wäre dieses Fallen ohne den Genesenen an die Hoffnung?
    .
    FRIEDRICH HÖLDERLIN – Mnemosyne (2. Fassung)
    https://youtu.be/JhvjRDLcp1I 

  • Ehrlicherweise

    Ganz ehrlich: Der gute Mann hat noch nie wirklich „Stress“ mit seinen Mitmenschen gehabt und wahrscheinlich noch nie auf die F***** gekriegt.

    Als Bischof(?) oder Kardinal(?) hat er ein doch recht schönes Leben und bleibt von gewissen Abgründen des menschlichen Daseins durchaus verschont – will heißen, er sieht und hört von diesen Abgründen, aber er lebt dort nicht.

    Ehrlicherweise gebe ich zu: Wenn ein Opfer seinem Täter „vergibt“, dann ist das auch befreiend für das Opfer, weil die Sache dann irgendwie abgeschlossen ist. Ob das die Art von „Vergeben“ aus Menschlichkeit ist, die Tutu meint, bezweifle ich.

    Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass es historisch gesehen das Vergeben immer eben auch ermöglicht hat, dass die Täter davonkommen. Vergib‘ dem Aristokraten, der seine Bauern auspeitschen lässt. Vergib‘ dem Warlord, der Menschen quält, vergewaltigt und tötet. Vergib‘ den Steuerhinterziehern, obwohl dadurch ein immenser Schaden für die Allgemeinheit entsteht.

    ???

  • Christiane

    Ist Vergebung nicht immer der erste Schritt zur Versöhnung?

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