In Musikvideo/Podcast

Naja, das ist zugegebenermaßen nicht tyisch für unsere Musikrubrik. Aber wir kamen nicht umhin, einigen Sponsoren unserer Seite ein paar Zugeständnisse inhaltlicher Art zu machen. Sorry, ich weiß, wir hatten versprochen, als Redaktion nicht käuflich zu sein. Aber das Angebot einer in Bayern ansässigen Partei war einfach zu verlockend, und wir müssen auch leben. (Daher haben wir auch kurzfristig einen neuen Autor für den Aphorismus der Woche engagiert.) „Wir ernten, was wir säen“ und „Wir vertrauen auf uns, weil man alles schaffen kann“ – weht da nicht endlich ein viel dynamischerer Wind durch unser sonst eher resignatives und nörgliges Magazin? Eigenverantwortung ist angesagt, Leute, nicht immer nur mit dem Finger auf den bösen Staat und die böse Wirtschaft zeigen! In diesem Sinne gestalten wir unser HdS jetzt zu einem zeitgemäßen „New HdS“ um.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=qZ3l7GlK2LE[/youtube]

Showing 12 comments
  • eulenfeder
    Vollstes Verständnis !
    Wie lange hatte die ‚Linke‘ vor allem Zeit HdS auch finanziell etwas zu unterstützen !?
  • Bettina
    Na ja, bis auf den Abspann erträglich…
  • Doris Mossler
    Ja hod der Seehofer nach Thüringen a no HdS erpresst?
  • heike
    Die Bilder waren ja schön.
    Es kommt halt immer darauf an, in welchem Sinne man sie interpretiert und wie groß man seinen Ausschnitt der Wirklichkeit wählt.
    Auf gute Arbeit kann und soll man auch stolz sein. Wenn es Menschen wirklich gut geht, geben sie auch gern etwas ab. Man sollte den anderen auch nicht ständig angreifen – keiner lässt sich gern zum Geben erpressen, außerdem verfehlt das erpresste Geben seinen Sinn und sorgt über kurz oder lang für nicht mehr unterdrückten Unmut. Wenn man die Erfahrung gemacht hat, dass zu Geben tatsächlich bereichert, einen selbst und den andren zufriedener und ganzer macht – dann wird man das gern wieder tun.
    Die Realität, wie ich sie erlebe, ist, dass man sich die Menschen, denen man gibt, doch etwas genauer anschauen sollte, da nicht jeder Beschenkte und Aufgenommene, das auch zu schätzen weiß.
    Ganz konkret auf die Flüchtlingsfrage bezogen ist mein Standpunkt heute: Die Lösung muss in einer gerechteren Weltpolitik, fairem Handel, Abschaffung von Kriegen und humanitären Hilfen vor Ort erfolgen. Das sollten so viele Menschen wie möglich von unserer Regierung einfordern. Innenpolitisch: die Ausgegrenzten und Armen in unserer eigenen Gesellschaft wieder auffangen, für körperliches (gesundheitliches) und seelisches Wohlergehen der Bevölkerung sorgen, das Augenmerk auch auf Krisengebiete und diese Missstände verursachenden Ursachen richten und den Menschen die Angst vor der Zukunft nehmen.
    Deswegen wähle ich auch weiterhin die Linken, weil vieles davon in ihrem Wahlprogramm steht.
  • Boni
    April, April
  • Bettina
    Ich werde wählen und ich werde sehen, welche Partei für mich die übezeugensten Argumente liefert. Gerade sehe ich mich in der Freiheit meines Blickes eingeschränkt. Zur Haustür rausgeblickt, grinst mich seit gestern ein plakatierter CDU- Politiker an, eine Prominenz scheinbar. Er grinst für die anstehende Landtagswahl in NRW. Nicht mit mir!!! Eine konspirative Umgestaltung des Grinsemanns muss her, „alea iacta est!“.
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    Ich wähle die Partei, die Freiheit, Gleichheit und Bründerlichkeit am besten für mich verkörpert. Ich bin ein freier Mensch, und als solches setze ich mein Kreuz, da hin, wo ich es für richtig halte.
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    Santiano – Lieder der Freiheit (Offizielles Video)
    https://youtu.be/x94QA43osmQ
  • eulenfeder
    Mensch Boni – bin ich froh dass Du einen uralten Humor eben als solchen erkannt hast.
    Auf ‚meinen‘ ersten 1. Aprilscherz hier bin ich vor ca. 5 Jahren ja reingefallen, hatte der Redaktion angesichts der furchtbaren Weltlage nicht ‚zugetraut‘ dass sie sich so etwas erlaubt – smile.
  • Satierische Menagerie
  • Bettina
    Es war ein Aprilscherz, na klar!!! Ich hatte mir schon so meine ernsthaften Gedanken über die befindlichkeiten der Chefredaktion gemacht, und wollte rettend mit MILJÖ – Wolkeplatz eine kleine Hilfestellung liefern, aber so… na, da bin ich wohl deftig auf einen Aprilscherz reingefallen. 1:0 für die Redaktion.
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    Tatsächlich gibt es aber ein patriotisisches München – (nicht Bayern) Lied, das für eine waschechte Kölnerin gerade noch so am Rande des Erträglich ist… 🙂
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    Münchner Lied • Konstantin Wecker & Prinz Chaos II.
    https://youtu.be/54VKwM_b4pA
  • Bettina
    Tatsächlich habe ich München über eine köstliche Parodie kennengelernt. Da bestätigen sich die Worte von Konstantin Wecker „uns bringt nichts so leicht aus der Fassung“. Was tut ein Münchener nicht alles für sein Original Münchener Gebräu! Das Erstaunliche daran ist, dass wir es diesem Umstand zu verdanken haben, dass dem bayerischen Landtag bis heute seine „göttliche“ Eingebung fehlt. Hören und staunen Sie selbst 🙂
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    Ein MünchNer im Himmel
    https://youtu.be/FW6P_crgp8M
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    Mit einer kleinen Zugabe,
    meine Schmunzelgrüße
    an die Redaktion.
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    Max Raabe – Mein kleiner gruener Kaktus
    https://youtu.be/TjMw0kEw6B0
  • rr

    Ich entschuldige mich bei allen KölnerInnen, dass wir ihren Kulturkreis im Vergleich zum bayerischen oder österreichischen manchmal zu wenig würdigen. Das wollen wir sogleich ändern mit dem größten Sohn der Stadt:

    https://www.youtube.com/watch?v=7IId2MmQ_4g

  • Bettina
    Die Entschuldigung mit einem Schlager anzunehmen, ist schon ein harter Tobak, aber OK, immerhin ein kabarettistisches Stück von Milowitsch. So lassen sich imaginäre Weißwurstäquatorgrenzen überschreiten. 🙂

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