In Gesundheit/Psyche, Wirtschaft

Die jährliche Arbeitszeit ist zwar gesunken, aber die Stressoren rekrutieren sich aus anderen Faktoren. Die Flexibilisierung und das faktische Zusammenlegen von Arbeits- und Freizeit, die Omnipräsenz, die Arbeitgeber von ihrer Belegschaft erwarten, setzen massiv unter Druck. Hinzu kommt der Stellenabbau, der zweierlei Stressansätze liefert: Man bangt um den eigenen Arbeitsplatz, behält man ihn dann aber doch, muss man den Verlust eines Kollegen mit Mehrarbeit und immer schnelleren Prozessen abfedern. Dass der Burn-out keine neue Empfindlichkeit der Arbeitnehmer ist, kann jeder spüren, der da draußen einem Job nachgeht. (Quelle: Neulandrebellen)
http://www.neulandrebellen.de/2017/04/ausgebrannt/

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