In Umwelt/Natur, Wirtschaft

Autor Christoph Pfluger

Der Wunsch nach immer mehr sitzt tief in uns drin; er ist gewissermassen naturgegeben. In einer Welt des Mangels ist das Überleben sicherer, wenn man etwas mehr hat, nicht mehr als die anderen, aber mehr als unbedingt nötig. Wie kann es sein, dass dieser natürliche Impuls, der uns sicher durch die Evolution geführt hat, uns ausgerechnet heute an den Abgrund stösst, in die totale Ausbeutung aller natürlichen und menschlichen Ressourcen? Ist die Evolution tatsächlich auf Selbstzerstörung programmiert? Ist der Mensch doch nicht so altruistisch, wie die moderne Neurobiologie gezeigt hat? Oder gibt es einen fundamentalen qualitativen Unterschied zwischen dem natürlichen Drang zu immer mehr und dem Wachstumszwang, der heute Politik und Wirtschaft beherrscht? (Quelle: Zeitpunkt)
http://www.zeitpunkt.ch/news/artikel-einzelansicht/artikel/immer-mehr-und-ploetzlich-nichts.html

Leave a Comment

Start typing and press Enter to search