Archiv für die Kategorie „Konstantin Wecker“

Weckers Rede an die Nichtgutmenschen

Donnerstag, 12. Januar 2012

Für Leser/innen dieses Magazins besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, in eine derzeit sehr unbeliebte Kategorie zu fallen: die des Gutmenschen. Was aber sollten wir statt dessen sein? Schlechte Menschen? Konstantin Wecker wendet sich in einem lyrischen Pamphlet an jene Menschengruppe, die derzeit den Diskurs dominiert: die Nichtgutmenschen.
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Wecker liest Hofmannsthal

Montag, 9. Januar 2012

Konstantin Wecker liest und begleitet Hugo von Hofmannsthals Gedicht “Manche Freilich”, eines seiner bekanntesten lyrischen Werke, da in keiner Anthologie fehlt. Man kann einen Kommentar zum gespannten Verhältnis zwischen sprituellen “Überfliegern” und der arbeitenden Bevölkerung sehen. Auch einen Hinweis auf die Verbundenheit aller Aspekte des Lebens, der materiellen wie der geistig-reflektierenden. Wie bei den meisten bedeutenden Gedichten ist die Aussage vieldeutig, und gerade das ist das Schöne daran.
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Konstantin Wecker: Zeit für Stille

Freitag, 30. Dezember 2011

Konstantins Text ist keine gewöhnliche “Neujahrsansprache”. Er plädiert dafür, sich wieder mehr Zeit zu nehmen für wunderbare klassische Musik und für die Stille, die auch in seinem turbulenten Leben oft zu kurz kam. (weiterlesen…)

Konstantin Wecker über Georg Kreisler

Donnerstag, 24. November 2011

Georg Kreisler

Für Konstantin Wecker war es ein großer Schock, dass innerhalb weniger Tage sowohl Franz-Josef Degenhardt als auch Georg Kreisler starben. Der erste war ein Grund dafür, dass Konstantin überhaupt begonnen hat, Lieder zu schreiben, der zweite lenkte seine Aufmerksamkeit auf die Ausdrucksmöglichkeiten des Klaviers. Die Einflüsse reichen aber noch weiter und betreffen Fragen des Inhalts, des lyrischen Stils und des (makaberen) Humors. 2004 hielt Konstantin eine Laudation für Georg Kreisler, an die er hier nochmals anknüpft. (weiterlesen…)

Konstantin Wecker und Prinz Chaos II. über Degenhardt

Mittwoch, 16. November 2011

Franz-Josef Degenhardt

“Ohne Franz Josef Degenhardt hätte ich wahrscheinlich nie angefangen, selbst Lieder zu schreiben.” Dieser Satz trifft auf beide Autoren zu – unwahrscheinlicherweise, denn sie liegen altersmäßig doch eine Ecke auseinander. Und trotzdem sind es jeweils die Lieder des Altmeisters gewesen, die ihnen eine Vorstellung davon vermittelt haben, was das heißt: Liedermacher.
http://www.freitag.de/kultur/1145-er-war-immer-schon-da

Konstantin Wecker: Empört euch!

Freitag, 21. Oktober 2011

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Obwohl dies eigentlich nicht der “Kanal” ist, auf dem Konstantin Weckers Werke promoted werden, bringen wir’s hier vor allem wegen der wichtigen Botschaft. Das Lied zu Stéphane Hessels fulminantem Buch und zu den aktuellen Protesten, in denen “Empört euch”, “Indignados” und ähnliche Formulierungen eine wichtige Rolle spielen. Musik, Refrain und erste Strophe von Konstantin Wecker, zweite Strophe von Roland Rottenfußer, italienischer Text und Gesang von Pippo Pollina. Ich hoffe, dass es viele Leser nicht nur anhören, sondern auch umsetzen werden.
Kostenloser Download möglich: www.amazon.de/gp/product/B005J21DM8/ref=dm_dp_trk10
Text hier: (weiterlesen…)

Mit Wut und Zärtlichkeit in den Sommer

Freitag, 12. August 2011

Konstantin Wecker meldet sich in den wohlverdienten Urlaub ab und sinniert über sein Künstlerdasein. Einige seiner wichtigsten Erkenntnisse: Es gibt keine Weisheit, die hunderprozentig vor Schmerz schützt. Und: Es ist unheimlich wichtig, neugierig zu bleiben, “uncool”, verwundbar.

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Konstantin Wecker: Gewisse Damen

Freitag, 29. Juli 2011

Niemand soll behaupten, die Zeit der großen Skandale sei für Konstantin Wecker vorbei. Gerade sorgt wieder ein dramatischer Vorfall für Entrüstung: Der Liedermacher verfasste ein “Hasslied” über die feinen Damen der Düsseldorfer Prachtstraße “Kö”. Für uns hat dieser Aufruhr den Vorteil, dass wir schon vorzeitig einen neuen Wecker-Text aus dem bald erscheinenden Album “Wut und Zärtlichkeit” lesen können. (weiterlesen…)

Konstantin Wecker: Ich gestatte mir Revolte – auch weiterhin

Dienstag, 26. Juli 2011

Ist nach der Geißler-Schlichtung und dem “Stresstest” alles aus für die Stuttgart 21-Gegner? Sollten die “Wutbürger” endlich ihren Mund halten und aufhören, “schlechte Verlierer” zu sein? So würde es den Geschäftemachern jedenfall in den Kram passen. “Es gibt Menschen, denen ist die Vermehrung von Geld heilig und dazu leben sie auch noch ganz gern. Es gibt andere, denen ist das Leben heilig und sie haben nichts dagegen, Geld zu verdienen.” Konstantin Weckers Rede in Stuttgart vom 25. Juli.
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Konstantin Wecker: Ich will es wissen

Dienstag, 5. Juli 2011

Wegschauen, wenn mit unseren Steuergeldern Waffen und Soldaten bezahlt werden, wenn für unsere billigen Einkäufe Hersteller ausgebeutet werden, wenn Banken betrügen und Politiker morden lassen? Oder hinschauen und vielleicht die eigene Mitschuld oder zumindest hinnehmende Duldung erkennen? Konstantin Wecker wählt letzter Lösung, weil wir nur so selbstverantwortlich handeln können. Dazu müssen wir aber lernen, uns vom Leid Anderer wieder berühren zu lassen.
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