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	<title>Hinter den Schlagzeilen &#187; Konstantin Wecker</title>
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	<description>Konstantin Weckers Webmagazin //  Kultur - Gegeninformation - Philosophie</description>
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		<title>Kurzinterview mit Konstantin bei «Blockupy»</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 07:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein Filmbericht, der sich eher &#8220;neutral&#8221; hält. Konstantin Wecker ist mit dem Refrain von &#8220;Empört Euch&#8221; sowie mit einem Interviewausschnitt zu hören, der es in sich hat. Die Demokratie in Deutschland ist zwar nicht am Ende, erleidet aber in diesen Tagen einen schweren Schlag. Proteste und Versammlungen werden schlicht verboten &#8211; mit der Begründung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein Filmbericht, der sich eher &#8220;neutral&#8221; hält. Konstantin Wecker ist mit dem Refrain von &#8220;Empört Euch&#8221; sowie mit einem Interviewausschnitt zu hören, der es in sich hat. Die Demokratie in Deutschland ist zwar nicht am Ende, erleidet aber in diesen Tagen einen schweren Schlag. Proteste und Versammlungen werden schlicht verboten &#8211; mit der Begründung, die Polizei erwarte mögliche künftige Gewalttaten. Konstantin Wecker erhielt ein Singverbot per Anruf der Frankfurter Kriminalpolizei. Die eingebetteten Medien ignorieren den Angriff auf unsere Grundrechte, bringen Ablenkungsthemen wie den Berliner Flughafen, und die ganz Radikalen meinen vorsichtig, die Frankfurter Polizei habe &#8220;vielleicht übertrieben&#8221;.<br />
<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/05/18/kurzinterview-mit-konstantin-bei-blockupy/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
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		<title>Konstantin Wecker zu Frankfurt: Empört euch!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:38:17 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[Politik (Inland)]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde, der staatliche Versuch, unser Grundrecht auf uneingeschränkte Versammlungs- und Meinungsfreiheit außer Kraft zu setzen, ist ein Skandal! Wie viel Angst müssen die Mächtigen vor unserer Kritik und unserer Empörung über ihre menschenverachtende Krisen- und Kriegspolitik haben? „Denk&#8217; ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“ &#8211; uns geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/05/Konstantin-Wecker1.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/05/Konstantin-Wecker1-206x300.jpg" alt="" title="Konstantin Wecker" width="206" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-8681" /></a>Liebe Freunde,</p>
<p>der staatliche Versuch, unser Grundrecht auf uneingeschränkte Versammlungs- und Meinungsfreiheit außer Kraft zu setzen, ist ein Skandal! Wie viel Angst müssen die Mächtigen vor unserer Kritik und unserer Empörung über ihre menschenverachtende Krisen- und Kriegspolitik haben? „Denk&#8217; ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“ &#8211; uns geht es heute wie Heinrich Heine 1843 in seinen Nachtgedanken: Es ist erschreckend, dass sich kritische KünstlerInnen weltweit wieder dafür stark machen müssen, um vor den Türmen der Mächtigen Protestlieder singen zu können.</p>
<p>Ich werde am Donnerstagmittag – ob am Opern- oder am Paulsplatz – gemeinsam mit vielen anderen KünstlerInnen singen und demonstrieren. Ich freue mich darauf, diesen Protest gemeinsam mit Euch allen auf die Straße zu tragen. Empört Euch!</p>
<p>Aktuelle Infos: www.blockupy-frankfurt.org</p>
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		<title>Konstantin Wecker: Niemand kann die Liebe binden</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[Musikvideo/Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer lockeren Reihe mit Klassikern von Konstantin Wecker gibt es diesmal ein Lied aus der CD &#8220;ganz schön wecker&#8221; (1988), live aufgenommen bei der Tournee 1990. Konstantin war wieder mit den Jazzern um Wolfgang Dauner unterwegs. es ist eine typische Liveversion, mit vertiefter Klavierimprovisation zu Beginn und wunderbar weit ausschwingendem Ausklang mit Charlie Mariano. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer lockeren Reihe mit Klassikern von Konstantin Wecker gibt es diesmal ein Lied aus der CD &#8220;ganz schön wecker&#8221; (1988), live aufgenommen bei der Tournee 1990. Konstantin war wieder mit den Jazzern um Wolfgang Dauner unterwegs. es ist eine typische Liveversion, mit vertiefter Klavierimprovisation zu Beginn und wunderbar weit ausschwingendem Ausklang mit Charlie Mariano. (Alexander Kinsky, HdS Redaktion)<br />
<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/05/16/konstantin-wecker-niemand-kann-die-liebe-binden/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
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		<title>Konstantin Wecker zu Hollande, Griechenland, Neoliberalismus</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:21:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das gegenwärtige neoliberale Modell kann auf empirisch belastbare Grundlagen nicht verweisen. Es war immer schon eine Glaubenssache, ein Mythos, und später eine knallharte Ideologie eben, die uns als gottgegeben verkauft wurde.&#8221; &#8220;Mit der Austeritätspolitik&#8221;, so schreibt der Politikwissenschaftler Elmar Altvater, &#8220;gibt es keinen Weg aus der Krise.&#8221; Das hab ich nicht nur von Elmar Altvater [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/05/Konstantin-Wecker.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/05/Konstantin-Wecker-150x150.jpg" alt="" title="Konstantin Wecker" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8666" /></a>&#8220;Das gegenwärtige neoliberale Modell kann auf empirisch belastbare Grundlagen nicht verweisen. Es war immer schon eine Glaubenssache, ein Mythos, und später eine knallharte Ideologie eben, die uns als gottgegeben verkauft wurde.&#8221;<span id="more-8665"></span></p>
<p>&#8220;Mit der Austeritätspolitik&#8221;, so schreibt der Politikwissenschaftler Elmar Altvater, &#8220;gibt es keinen Weg aus der Krise.&#8221;</p>
<p>Das hab ich nicht nur von Elmar Altvater gehört, das ist ausserhalb Deutschlands Konsens vieler kluger Wissenschaftler und Politiker.<br />
Einzig zu Frau Merkel und ihren Getreuen ist das noch nicht ganz durchgedrungen.</p>
<p>So schreibt die SZ:<br />
&#8220;Was den Franzosen ihre Égalité, ist den Deutschen die Soziale Marktwirtschaft. Die Bundesrepublik hat bereits unter Gerhard Schröder begonnen, diese zu reformieren, um sie zu bewahren. Frankreich steht das noch bevor. Das Land wird sich von der 35-Stunden-Woche und der Rente mit 62 oder gar 60 verabschieden müssen. Es wird den Kündigungsschutz für die Alten lockern müssen, damit die Jungen eine Chance bekommen.&#8221;</p>
<p>Nun, darüber, ob Gerhard Schröder die soziale Marktwirtschaft bewahrt hat lässt sich wohl trefflich streiten. Und auch über die Verballhornung des Begriffes &#8220;Reform&#8221;.</p>
<p>Und der Autor dieses Beitrags &#8211; und da ist er nun bei Gott nicht alleine &#8211; vermittelt uns seine Meinung, als hätte er seine Thesen gerade auf dem Berg Sinai als Tontafeln erhalten.</p>
<p>Aber auf welchem Glauben beruhen eigentlich diese so apodiktisch vorgetragenen &#8220;Beweise&#8221; für die Notwendigkeit gesellschaftliche soziale Strukturen rücksichtslos zu zerstören?</p>
<p>Erst mal muss man wohl fragen: cui bono &#8211; wem nützt es?<br />
So wie es aussieht gibt es in der Tat Nutznießer dieser &#8220;Reformen&#8221; und das sind genau diejenigen, die uns in die Krise gestürzt haben. Banken, Ratingagenturen, und alle Institute und Privatleute die Geld zur Ware gemacht haben und damit ausschließlich sich selbst bereichern.</p>
<p>Das gegenwärtige neoliberale Modell kann auf empirisch belastbare Grundlagen nicht verweisen. Es war immer schon eine Glaubenssache, ein Mythos, und später eine knallharte Ideologie eben, die uns als gottgegeben verkauft wurde.</p>
<p>&#8220;Die öffentliche, anonymisierende Rede von den Finanzmärkten, die gottgleich das Schicksal der Menschen bestimmen und gegen deren Urteil es keine Berfung geben könne, ist Teil eines Mythos von politikfernen Wirtschaftskreisläufen, mit dessen Hilfe Verantwortlichkeiten verwischt und politische Handlungsmöglichkeiten verschleiert werden.&#8221; (Joseph Steinbeiß in der &#8220;Graswurzelrevolution&#8221;)</p>
<p>Zurecht verweist man auf die unzähligen Opfer der mörderischen Ideologien des letzten Jahrhunderts.</p>
<p>Wer bitte wagt es, die Opfer der neoliberalen Ideologien, dieser Diktatur der anonymen Herren, die den &#8220;Markt&#8221; vorschieben, um als Person nicht ins Fadenkreuz der Gegner zu geraten, wer also wagt es hierzulande, diese unzähligen Opfer aufzulisten?</p>
<p>Ich bin sehr froh, dass Hollande gewählt wurde und hoffe, dass er nicht dieselben Fehler macht wie die SPD seit Schröder. Und wenn er wie so viele andere vor Markt und Merkel einknicken wird und seine Versprechungen nicht einhält &#8211; was zu befürchten ist &#8211; dann freu ich mich wenigstens, dass heute morgen, auf Grund der Wahl in Frankreich, der DAX mit einem Minus von zwei Prozent startet. Das spricht schon mal eindeutig für Hollande!</p>
<p>Und Griechenland? Obwohl Wolfgang Schäuble damit gedroht hatte &#8220;die Griechen hätten mit Konsequezen zu rechnen&#8221; falls sie nicht abstimmten, wie die internationale Linie es vorgebe, wagten sie es eigene Entscheidungen zu treffen und der vereinigten Linken zu einem fulminanten Wahlsieg zu verhelfen.</p>
<p>Alexis Tsipras, der Syriza-Chef ist der große Sieger dieser Wahl. Er hat die Pasok vom zweiten Platz verdrängt und liegt damit mit seinem Linken-Bündnis zwischen den beiden großen Parteien. Und auch wenn es uns bestimmte Kreise immer wieder einzuhämmern versuchen &#8211; auch in den Berichten über meinen Auftritt in Athen am 1. Mai musste ich es immer wieder mit Erstaunen lesen &#8211; die vereinigte Linke ist keine &#8220;Splitterpartei&#8221; und ihre Wähler sind keine &#8220;Linksradikalen&#8221;. Sie sind die zweitstärkste Partei mittlerweile und ich frage mich , weshalb keiner die um die 4 Prozent dümpelnde FDP jemals als &#8220;Splitterpartei&#8221; bezeichnet hat.</p>
<p>Aus den meisten Berichten lese ich leider wieder heraus, dass man die griechischen WählerInnen einfach nicht ernst nimmt, so wie man halt dieses Land schon lange behandelt: hochmütig, arrogant, besserwisserisch.</p>
<p>Wes Brot ich ess, des Lied ich sing?<br />
Nein &#8211; solche Lieder braucht die Welt ganz bestimmt nicht.<br />
Sie singen, weil sie ein Lied haben!</p>
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		<title>Konstantin Wecker: Meine rebellischen Freunde</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu meinem 65. im Juni wird ein Lesebuch erscheinen, das ich „Meine rebellischen Freunde“ genannt habe. Dort werde ich mit Auszügen aus ihren Texten über 50 DichterInnen und WissenschaftlerInnen vorstellen, die mir in meinem Leben Mut gemacht haben, mich angeregt haben weiter zu machen, wenn ich kurz davor war aufzugeben. Ob Oskar Maria Graf oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/04/Konstantin-Wecker.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/04/Konstantin-Wecker-206x300.jpg" alt="" title="Konstantin-Wecker" width="206" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-8585" /></a>Zu meinem 65. im Juni wird ein Lesebuch erscheinen, das ich „Meine rebellischen Freunde“ genannt habe. Dort werde ich mit Auszügen aus ihren Texten über 50 DichterInnen und WissenschaftlerInnen vorstellen, die mir in meinem Leben Mut gemacht haben, mich angeregt haben weiter zu machen, wenn ich kurz davor war aufzugeben. Ob Oskar Maria Graf oder Arno Gruen, Rosa Luxemburg oder Bertha von Suttner, Hannes Wader, Bernie Glassmann ,Arundhati Roy, Dostojewski und eben viele, viele mehr &#8211; Menschen, denen ich viel zu verdanken habe, weil sie mich inspirieren konnten, viele persönlich, manche nur durch ihr Werk. Vielleicht entdeckt ihr einige auch als eure Freunde wieder, vielleicht findet ihr dadurch neue Freunde! Hier ein kleiner Auszug meines Vorwortes:<span id="more-8584"></span></p>
<p><strong>Die Poesie des Widerstands</strong></p>
<p>Als Jugendlicher hatte ich oft das Gefühl, allein gegen die ganze Welt zu stehen. Niemand in meinem Umfeld teilte meine Ideen und Utopien. Meine Eltern standen mir zwar nahe, doch in der Pubertät will man ja nicht unbedingt von seinen Eltern verstanden werden, man will Gleichgesinnte außerhalb des Elternhauses finden, neue geistige Welten erobern und Menschen begegnen, die einem den Weg zu neuen Ufern weisen. In dieser Zeit wurden die Dichter meine Freunde. Sie waren es, die mich aus der Einsamkeit rissen, mir Mut machten, mich davon überzeugten, dass es noch andere Welten, Weiten, Universen gibt, die mir weit vertrauter erschienen als die kleine Welt dieses konservativen und noch von vielen Altnazis beherrschten bayerischen Gymnasiums, an dem ich meine Jugend verbrachte. Mit meiner Liebe zur Poesie entdeckte ich die geistige und rebellische Kraft der Worte. Ich lebte mit den Versen von Georg Trakl, Rainer Maria Rilke, Georg Heym, Gottfried Benn und litt mit den vielen Dichtern des Expressionismus, die in den Schützengräben des1. Weltkriegs bluteten. Ich war berührt, betört und berauscht von ihrer Dichtung. Diese Dichter wurden mir zu Freunden. Sie waren es, die gegen die Windmühlen einer verständnislosen Welt anrannten.</p>
<p>Diese Verzauberung durch Worte, diese Begeisterung, mich von der Poesie in eine eigene Welt entführen zu lassen und Metaphern für wahrhaftiger zu halten als die Realität, ist mir bis zum heutigen Tage erhalten geblieben. Und noch heute finde ich Zuspruch und Trost bei den Dichtern, in oft bereits zerschlissenen Büchern, die ich immer wieder zur Hand nehme. Von deren Visionen lasse ich mich entführen in eine Welt, die mir manchmal wirklicher erscheint als die so genannte Wirklichkeit. Es sind die Dichter, die aus der Fülle dessen schöpfen, was uns unverstanden umgibt. Sie bringen das Unsagbare zum Klingen. Niemals dürfen wir die Poesie der Politik opfern. Vielmehr müssen wir dafür sorgen, dass die Politik von der Poesie lernt. Und wenn sie das nicht kann oder will, dann müssen wir ihr auf die Sprünge helfen – mit Kreativität und Anarchie, mit Musik, Tanz und Gedicht!</p>
<p>www.amazon.de/Meine-rebellischen-Freunde-pers%C3%B6nliches-Lesebuch/dp/3784432964/ref=sr_1_1</p>
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		<title>Konstantin Wecker: Die Weiße Rose</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 09:42:44 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[Musikvideo/Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[1981/82 komponierte Konstantin Wecker die Filmmusik zu Michael Verhoevens Filmdrama &#8220;Die Weiße Rose&#8221; mit Lena Stolze in der Rolle der Sophie Scholl und Martin Benrath als Professor Kurt Huber. Das parallel dazu entstandene gleichnamige Lied enthält einen der zentralen künstlerischen und politischen Leitsätze Konstantins: &#8220;Es geht ums Tun und nicht ums Siegen.&#8221; Es erschien erstmals [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>1981/82 komponierte Konstantin Wecker die Filmmusik zu Michael Verhoevens Filmdrama &#8220;Die Weiße Rose&#8221; mit Lena Stolze in der Rolle der Sophie Scholl und Martin Benrath als Professor Kurt Huber. Das parallel dazu entstandene gleichnamige Lied enthält einen der zentralen künstlerischen und politischen Leitsätze Konstantins: &#8220;Es geht ums Tun und nicht ums Siegen.&#8221; Es erschien erstmals 1983 auf der LP &#8220;Filmmusiken&#8221;, wurde 1988 für die Produktion &#8220;ganz schön wecker&#8221; mit dem Modern String Quartet in einer eigens von Konstantin für Klavierquintett arrangierten Fassung neu eingespielt und auch bei &#8220;Classics&#8221; 1991 berücksichtigt. Die aktuellste Aufnahme, live aufgenommen mit dem Spring String Quartet 2009, gibt es auf der CD &#8220;Stürmische Zeiten, mein Schatz&#8221;. Hier eine Liveaufnahme mit Konstantin solo aus dem Jahr 2005. (Alexander Kinsky, Wecker Archiv)<br />
<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/18/konstantin-wecker-die-weise-rose/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
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		<title>Konstantin Wecker: Chor der Kriegerwaisen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 07:22:02 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Musikvideo/Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer lockeren Reihe mit Wecker Liedern von einst bis jetzt ist heute die LP „Wecker“ von 1982 dran, vielen unvergesslich allein schon wegen des Coverbildes &#8211; Konstantin am Klavier in seinem Haus in der Toskana. Auf dieser LP findet sich eine der wenigen Fremdtextvertonungen, die Konstantin (bis 1998, „Brecht“) selbst gesungen hat, der „Chor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer lockeren Reihe mit Wecker Liedern von einst bis jetzt ist heute die LP „Wecker“ von 1982 dran, vielen unvergesslich allein schon wegen des Coverbildes &#8211; Konstantin am Klavier in seinem Haus in der Toskana. Auf dieser LP findet sich eine der wenigen Fremdtextvertonungen, die Konstantin (bis 1998, „Brecht“) selbst gesungen hat, der „Chor der Kriegerwaisen (geschrieben zwischen zwei Kriegen)“ von Mascha Kaléko, einer der großen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts, die so wie viele andere das Emigrantenschicksal durchleben musste. Hier noch einige Hinweise auf Konstantins Zusammenarbeit mit anderen Textautoren (Auswahl): Maurus Pacher (Lieder für Margot Werner und die Schwabinger Gisela), Bettina Wegner, André Heller, Sigi Maron (für deren LPs zur Zeit der Friedensbewegung 1982 bis 1985), Jutta Richter („Es lebte ein Kind auf den Bäumen“, 1999). Für die Fernsehserie „Kir Royal“ (1986) hat Konstantin übrigens auch „Die blauen Husaren“ von Heinrich Heine vertont. Und in seinem aktuellen Konzertprogramm singt er seine Erich Kästner Vertonung „Ansprache an die Millionäre“.<br />
(Alexander Kinsky, Wecker Archiv)<br />
<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/05/konstantin-wecker-chor-der-kriegerwaisen/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
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		<title>Konstantin Wecker: Der Tod ist groß</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 10:13:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich des jüngsten schweren Busunglücks in der Schweiz ermutigt Konstantin dazu, sich das Leid andere Menschen nahe gehen zu lassen. Der Schmerz anderer erinnert an unsere eigene Verletzlichkeit. Der Tod ist groß. Wir sind die Seinen lachenden Munds. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten in uns. An dieses Gedicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/03/Konstantin-Wecker.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/03/Konstantin-Wecker-150x150.jpg" alt="" title="Konstantin Wecker" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8135" /></a>Anlässlich des jüngsten schweren Busunglücks in der Schweiz ermutigt Konstantin dazu, sich das Leid andere Menschen nahe gehen zu lassen. Der Schmerz anderer erinnert an unsere eigene Verletzlichkeit.<br />
<span id="more-8134"></span></p>
<p>Der Tod ist groß.<br />
Wir sind die Seinen<br />
lachenden Munds.<br />
Wenn wir uns mitten im Leben meinen,<br />
wagt er zu weinen<br />
mitten in uns.</p>
<p>An dieses Gedicht Rilkes musste ich denken, als ich heute morgen im Radio die Meldung hörte über ein Busunglück, bei dem wohl über zwanzig Schulkinder gestorben sind. Kinder auf der Heimfahrt nach einem Ferienausflug, fröhliche Kinder, Kinder die sich alle darauf freuten, wieder nach Hause zu kommen. Auf Eltern die auf ihre Kinder warteten, um sie endlich wieder in den Arm nehmen zu können. Als ich die Nachricht im Auto hörte, musste ich weinen. Ich konnte nicht mehr weiterfahren.</p>
<p>Man muss nicht Vater oder Mutter eines Kindes sein, um sich vorzustellen, welch ein ungeheurer Schmerz die Eltern überfällt, sie unerwartet anspringt und in die tiefste Dunkelheit stößt. Eine Dunkelheit, der viele nie mehr entfliehen werden können.</p>
<p>Ich weiß, täglich passieren auf der Welt entsetzliche Dinge, auch in unserem engsten Umfeld gibt es immer wieder unerwartetes, plötzliches Leid und wenn man sich dem nicht immer wieder auch entziehen könnte, wären wir gar nicht lebensfähig.</p>
<p>Aber manchmal packt es einen, dieses Leid der Anderen als wärs das eigene. Es gibt Momente wo wir spüren, dass wir mit dem Schmerz anderer Menschen verbunden sind, fast als wären wir eins.<br />
Ein Schmerz in dem Vorurteile, Ideologien, soziale Unterschiede keine Rolle mehr spielen. Ein Schmerz, der uns daran erinnert, wie endlich und verletzlich wir alle sind. Auch wenn wir uns noch so unverwundbar geben.<br />
Ein Schmerz der uns zeigt, wie brüchig unsere Welt ist, die wir uns so mühsam errichtet haben, wie sinnlos unsere Rollenspiele, in die wir kurz darauf wieder eintreten, weil wir ohne sie wohl nicht zurechtkommen miteinander.</p>
<p>In diesem Moment hab ich nur die Sehnsucht alle zu umarmen, die das Schicksal so grausam auserwählt hat.<br />
Ja natürlich, man stellt sich bei solchen Ereignissen auch immer vor, wie es wäre wenn man das alles selbst durchmachen müsste. Und man ist dankbar, dass man verschont wurde.</p>
<p>Aber nicht in diesem einen Augenblick des Schmerzes, in dem man spürt, dass Mitgefühl kein leeres Wort ist.<br />
Es ist eine Chance um inne zu halten. Wenn wir uns mitten im Leben meinen.<br />
Das Leid der Anderen bietet uns die Möglichkeit bewusster im Leben zu stehen.<br />
Wir sollten diese Augenblicke zulassen.</p>
<p>Mascha Kaléko</p>
<p>Memento!</p>
<p>Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,<br />
nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.<br />
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?</p>
<p>Allein im Nebel tast ich todentlang<br />
und lass mich willig in das Dunkel treiben…<br />
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.</p>
<p>Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr<br />
- und die es trugen, mögen mir vergeben.<br />
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,<br />
doch mit dem Tod der andren muss man leben!</p>
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		<title>Konstantin Wecker: Endlich wieder unten</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 08:39:28 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[Musikvideo/Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Konstantin Wecker 1981 nach fast zwei Jahren Konzertpause mit der in der Toskana aufgenommenen LP „Liebesflug“ und einer ganzjährigen Tournee nach Deutschland zurückkehrte, wurde ihm vorgeworfen, plötzlich innerlich zu sein und sich an Schubert zu orientieren, so wie ihn zuvor politische Strömungen zu vereinnahmen suchten. Konstantin Wecker lässt sich bis heute nicht festlegen. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Konstantin Wecker 1981 nach fast zwei Jahren Konzertpause mit der in der Toskana aufgenommenen LP „Liebesflug“ und einer ganzjährigen Tournee nach Deutschland zurückkehrte, wurde ihm vorgeworfen, plötzlich innerlich zu sein und sich an Schubert zu orientieren, so wie ihn zuvor politische Strömungen zu vereinnahmen suchten. Konstantin Wecker lässt sich bis heute nicht festlegen. Hier „Endlich wieder unten“, live aufgenommen bei der „Uferlos“ Tournee 1993 innerhalb eines Soloblocks von Konstantin.<br />
<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/03/08/konstantin-wecker-endlich-wieder-unten/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
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		<title>Lucio Dalla ist von uns gegangen</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 09:29:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Konstantin Wecker zum Tod des großen Cantautore. &#160; Ich bin erschüttert! Lucio Dalla ist von uns gegangen. Er starb wohl &#8211; während einer Tournee &#8211; an einem Herzinfarkt. Ich werde nie diesen wunderschönen Tag in Bologna vergessen, wo mir Lucio in seinem Studio die Ehre gab, mit mir im Duett zu singen. &#8220;Stirb mir ned [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_8047" class="wp-caption alignleft" style="width: 154px"><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/03/LucioDalla.jpg"><img class="size-medium wp-image-8047 " title="LucioDalla" src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/03/LucioDalla-240x300.jpg" alt="" width="144" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Lucio Dalla</p></div>
<p>Konstantin Wecker zum Tod des großen Cantautore.<span id="more-8046"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bin erschüttert! Lucio Dalla ist von uns gegangen. Er starb wohl &#8211; während einer Tournee &#8211; an einem Herzinfarkt.<br />
Ich werde nie diesen wunderschönen Tag in Bologna vergessen, wo mir Lucio in seinem Studio die Ehre gab, mit mir im Duett zu singen.<br />
&#8220;Stirb mir ned weg&#8221; hieß das Lied auch noch, und nun ist er mir, uns und Millionen Freunden seiner unvergleichlichen, außergewöhnlichen Stimme weggestorben.<br />
Pavarotti hats gut gemacht &#8211; aber &#8220;Caruso&#8221; sang auch kein Pavarotti so innig, so echt und so erdig wie Dalla.<br />
Ich hätte noch so gerne wieder einmal mit ihm gesungen.<br />
Lucio Dalla gab und gibt es nur einmal auf der Welt.<br />
Er hätte noch nicht gehen müssen. Nun bleiben uns nur noch seine Lieder auf CD.<br />
Tausend Dank für so viele zauberhafte Stunden in Italien mit deinen Liedern.<br />
Mein Italien ist geprägt von Puccini und Dalla.<br />
Ich vermisse dich.<br />
Dein Konstantin</p>
<p>dl.dropbox.com/u/6024241/13%20-%20Stirb%20Ma%20Ned%20Weg.mp3<br />
(Stirb ma ned weg, CD Wenn du fort bist, 1994)</p>
<p>(Bei dieser Aufnahme aus dem Jahre 1994 ging es mir hörbar nicht besonders gut. Umso wichtiger war für mich die Begegnung mit Lucio.)</p>
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