Archiv für die Kategorie „Konstantin Wecker“

Konstantin Wecker: Es gibt kein Leben ohne Tod

Montag, 27. Februar 2012

Gegen ein Hospiz in der Nachbarschaft regt sich Widerstand von Bürgern. Fürchtet man schlechte Vibrations oder eher ein Absinken der Grundstückspreise? Jedenfalls möchte man nicht gern an den Tod erinnert werden – er lässt sich so furchtbar schwer kontrollieren. Der Liedermacher berichtet über sein Engagement für die Hospizbewegung – und über das vielleicht letzte Tabu unserer Zeit. (weiterlesen …)

Konstantin Wecker: Vaterland

Donnerstag, 23. Februar 2012

Konstantin Wecker schreibt auf der Innenseite des Klappcovers der Doppel LP „Live“ (Polydor 1979): „Nach einem Besuch in der Berliner Faschistenkneipe ‘Vaterland’ hat sich meine Wut und Verzweiflung spontan in einem Lied geäußert. Das Lokal wurde geschlossen. Die Wiking-Jugend marschiert immer noch. Wir hielten es für wichtig, diese Studioaufnahme noch nachträglich in diese LP miteinzubringen um damit allen wirklichen Antifaschisten in der BRD etwas Mut zu machen.“ Die Wiking-Jugend war die größte neonazistische Jugendorganisation nach dem 2. Weltkrieg. Sie wurde 1952 gegründet und 1994 verboten. Aber „der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch“ (Bertolt Brecht). Auch dieses Lied ist (leider!) zutiefst erschreckend aktuell geblieben. (Alexander Kinsky, Wecker Archiv)
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Wecker: Fantasie und Bereitschaft zur Veränderung

Donnerstag, 9. Februar 2012

Der Liedermacher und Herausgeber dieser Seite reibt sich in seinem Blogeintrag an der Griechenland-Politik der EU. Die Politik agiert hilflos in der Geiselhaft der Finanzindustrie. Nicht nur die ausgebluteten Völker, auch die Sprache wird missbraucht. (weiterlesen …)

Weckers Rede an die Nichtgutmenschen

Donnerstag, 12. Januar 2012

Für Leser/innen dieses Magazins besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, in eine derzeit sehr unbeliebte Kategorie zu fallen: die des Gutmenschen. Was aber sollten wir statt dessen sein? Schlechte Menschen? Konstantin Wecker wendet sich in einem lyrischen Pamphlet an jene Menschengruppe, die derzeit den Diskurs dominiert: die Nichtgutmenschen.
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Wecker liest Hofmannsthal

Montag, 9. Januar 2012

Konstantin Wecker liest und begleitet Hugo von Hofmannsthals Gedicht “Manche Freilich”, eines seiner bekanntesten lyrischen Werke, da in keiner Anthologie fehlt. Man kann einen Kommentar zum gespannten Verhältnis zwischen sprituellen “Überfliegern” und der arbeitenden Bevölkerung sehen. Auch einen Hinweis auf die Verbundenheit aller Aspekte des Lebens, der materiellen wie der geistig-reflektierenden. Wie bei den meisten bedeutenden Gedichten ist die Aussage vieldeutig, und gerade das ist das Schöne daran.
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Konstantin Wecker: Zeit für Stille

Freitag, 30. Dezember 2011

Konstantins Text ist keine gewöhnliche “Neujahrsansprache”. Er plädiert dafür, sich wieder mehr Zeit zu nehmen für wunderbare klassische Musik und für die Stille, die auch in seinem turbulenten Leben oft zu kurz kam. (weiterlesen …)

Konstantin Wecker über Georg Kreisler

Donnerstag, 24. November 2011

Georg Kreisler

Für Konstantin Wecker war es ein großer Schock, dass innerhalb weniger Tage sowohl Franz-Josef Degenhardt als auch Georg Kreisler starben. Der erste war ein Grund dafür, dass Konstantin überhaupt begonnen hat, Lieder zu schreiben, der zweite lenkte seine Aufmerksamkeit auf die Ausdrucksmöglichkeiten des Klaviers. Die Einflüsse reichen aber noch weiter und betreffen Fragen des Inhalts, des lyrischen Stils und des (makaberen) Humors. 2004 hielt Konstantin eine Laudation für Georg Kreisler, an die er hier nochmals anknüpft. (weiterlesen …)

Konstantin Wecker und Prinz Chaos II. über Degenhardt

Mittwoch, 16. November 2011

Franz-Josef Degenhardt

“Ohne Franz Josef Degenhardt hätte ich wahrscheinlich nie angefangen, selbst Lieder zu schreiben.” Dieser Satz trifft auf beide Autoren zu – unwahrscheinlicherweise, denn sie liegen altersmäßig doch eine Ecke auseinander. Und trotzdem sind es jeweils die Lieder des Altmeisters gewesen, die ihnen eine Vorstellung davon vermittelt haben, was das heißt: Liedermacher.
http://www.freitag.de/kultur/1145-er-war-immer-schon-da

Konstantin Wecker: Empört euch!

Freitag, 21. Oktober 2011

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Obwohl dies eigentlich nicht der “Kanal” ist, auf dem Konstantin Weckers Werke promoted werden, bringen wir’s hier vor allem wegen der wichtigen Botschaft. Das Lied zu Stéphane Hessels fulminantem Buch und zu den aktuellen Protesten, in denen “Empört euch”, “Indignados” und ähnliche Formulierungen eine wichtige Rolle spielen. Musik, Refrain und erste Strophe von Konstantin Wecker, zweite Strophe von Roland Rottenfußer, italienischer Text und Gesang von Pippo Pollina. Ich hoffe, dass es viele Leser nicht nur anhören, sondern auch umsetzen werden.
Kostenloser Download möglich: www.amazon.de/gp/product/B005J21DM8/ref=dm_dp_trk10
Text hier: (weiterlesen …)

Mit Wut und Zärtlichkeit in den Sommer

Freitag, 12. August 2011

Konstantin Wecker meldet sich in den wohlverdienten Urlaub ab und sinniert über sein Künstlerdasein. Einige seiner wichtigsten Erkenntnisse: Es gibt keine Weisheit, die hunderprozentig vor Schmerz schützt. Und: Es ist unheimlich wichtig, neugierig zu bleiben, “uncool”, verwundbar.

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