Archiv für die Kategorie „Konstantin Wecker“

Konstantin Wecker: Ich gestatte mir Revolte – auch weiterhin

Dienstag, 26. Juli 2011

Ist nach der Geißler-Schlichtung und dem “Stresstest” alles aus für die Stuttgart 21-Gegner? Sollten die “Wutbürger” endlich ihren Mund halten und aufhören, “schlechte Verlierer” zu sein? So würde es den Geschäftemachern jedenfall in den Kram passen. “Es gibt Menschen, denen ist die Vermehrung von Geld heilig und dazu leben sie auch noch ganz gern. Es gibt andere, denen ist das Leben heilig und sie haben nichts dagegen, Geld zu verdienen.” Konstantin Weckers Rede in Stuttgart vom 25. Juli.
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Konstantin Wecker: Ich will es wissen

Dienstag, 5. Juli 2011

Wegschauen, wenn mit unseren Steuergeldern Waffen und Soldaten bezahlt werden, wenn für unsere billigen Einkäufe Hersteller ausgebeutet werden, wenn Banken betrügen und Politiker morden lassen? Oder hinschauen und vielleicht die eigene Mitschuld oder zumindest hinnehmende Duldung erkennen? Konstantin Wecker wählt letzter Lösung, weil wir nur so selbstverantwortlich handeln können. Dazu müssen wir aber lernen, uns vom Leid Anderer wieder berühren zu lassen.
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Konstantin und Commader: Top Secret

Mittwoch, 29. Juni 2011

Die Karriere des Kabarettisten-Duos nimmt Fahrt auf. Special-Effects wie in “The Matrix” und Orff-Filmmusik wie in “Excalibur” untermalen eine kryptische Szene mit ernstem Hintergrund. Muss man künftig pauschal mit der Überwachung von Handy-Telefonaten durch Papa Staat rechnen (vor allem wenn man etwas “Schlimmes” getan hat, etwa gegen Neonazis demonstrieren)? Und wenn ja, wären dann codierte Telefonate die einzige Chance, um die Intimsphäre zu schützen? Hier ein Zeitungsausschnitt, der verrät, worum es geht:
http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Handyueberwachung-durch-Polizei-Journalisten-sehen-Pressefreiheit-in-Gefahr-id15612181.html
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Konstantin Wecker: Katholische Sehnsüchte

Mittwoch, 15. Juni 2011

“Nun hat also die FAZ am Sonntag einem bekennenden Papstfan und Bewunderer von ” traditionell männlichen Strukturen und der feudalen Pyramide der (katholischen) Kirche” eine ganze Seite zur Verfügung gestellt, um Werbung für sein Buch zu machen. Ein Buch, das – wenn man das Interview gelesen hat – ähnlich wichtig zu sein verspricht, wie politische Essays von Dirk Niebel etwa.” (weiterlesen …)

«Wohlstandsgesindel würde ich das nennen»

Freitag, 27. Mai 2011

Über die Invasion der Guttenberg-Klone und das schwindende Flair Münchens. Donna San Floriante führte ein Gespräch mit Konstantin Wecker. (weiterlesen …)

Konstantin Weckers radikaler Altersstarrsinn

Mittwoch, 25. Mai 2011

Bildquelle: parteitagsportal.de

Rebellion wird gern als skurrile Jugendsünde diffamiert, als vorübergehende Phase wie Pickel. “Normale” Lebensläufe wie der von Joschka Fischer zeigen: Das geht vorbei und der Gereifte kommt mit den Jahren “in der Realität an”. Konstantin Wecker hat diesen Reifungsprozess einmal so beschrieben: “Für die, die du bekämpft hast, machst du jetzt den Buckel krumm”. Aber nicht jeder so genannte 68er ist ein Schröder oder Fischer. Konstantin bescheinigt sich selbst hartnäckige Lust am Widerstand. Lustvoll auch deshalb, weil man endlich das rauslassen kann, woran man sonst zu ersticken droht. Die Spanier machen’s gerade vor. (weiterlesen …)

Gentrifizierung: Normalverdiener raus aus der Stadt?

Freitag, 20. Mai 2011

Vom Aussterben bedroht: Kneipen vom Schlag der “Schwabinger Sieben” gibt es in München kaum noch. Elf Künstler treten am Dienstag bei einer Protestaktion zur Rettung des Kultlokals auf, unter ihnen Konstantin Wecker. (Anmerkung: Das Konzert mit vielen Szenekünstlern wie Willy Michl hat inzwischen tatsächlich stattgefunden. Wir versuchen, demnächst ein Musikvideo zu präsentieren. (Quelle: Süddeutsche)
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen/konstantin-wecker-interview-sollen-die-normalverdiener-rausziehen-1.1098447

Konstantin Wecker: Der Jubel der Jäger

Montag, 9. Mai 2011

“Wo alles lobt, da habt Bedenken”. Obama freut sich, die Bundeskanzlerin freut sich, Millionen Amerikaner tanzen auf den Straßen. Angesichts der Tötung Bin Ladens ist ein Ruck emotionaler Verrohung durch die westliche Welt gegangen. Konstantin Wecker macht da nicht mit. Er stellt die holzschnittartige Weltsicht von “Gut und Böse” in Frage und merkt hintersinnig an:”Worin unterscheidet sich eine Bundeskanzlerin, die öffentlich Mord bejubelt von jenen, die klammheimliche Freude über die Ermordung Bubacks zeigten?” (weiterlesen …)

Konstantin Wecker: Die Logik des Pazifismus

Montag, 18. April 2011

Für den Liedermacher ist der Libyen-Krieg kein Grund, von seiner pazifistischen Haltung abzurücken. Im Gegenteil. Der Fall Libyen zeigt bestens die Strukturen und Zusammenhänge, die immer wieder zu vermeintlich “notwendigen” Kriegshandlungen führen. Und die Heuchelei der Akteure, die stets nur eine selektive Entrüstung über bestimmte Diktatoren an den Tag legen. (weiterlesen …)

Konstantin Wecker: L’ homme revolté

Montag, 4. April 2011

Der Herausgeber dieser Seite sieht sich in der Tradition größer Empörer von Albert Camus bis Stéphane Hessel. Er spricht die Fähigkeit, zu rebellieren, auch uns Deutschen zu. Triebfeder seines politischen Handelns war immer die spontane Sehnsucht nach Freiheit. Daher hat er sich in der Vergangenheit für bestimmte Politiker und Parteien eingesetzt, möchte aber keiner “ewige Treue” schwören. (weiterlesen …)