Archiv für die Kategorie „Musikvideo/Podcast“

Robin Gibb: Saved by the bell

Dienstag, 22. Mai 2012

Robin Gibb war die prägnante Stimme der frühen Bee Gees-Songs wie “Massachusetts”, während die Hits der Disco-Ära meist von Barrys Falsettstimme dominiert wurden. Für viele waren die Bee Gees – geliebt oder ungeliebt – ein Teil ihrer Jugend. Nach dem Tod von Maurice 2003 und Robin vorgestern lebt jetzt nur noch Barry. Zweifellos haben die Brüder die heutige Radiomusik, Disco und Soulpop, geprägt wie nur wenige andere. Dabei zeichneten sich ihre Songs, im Gegensatz zu ihren “Nachfolgern”, durch Einfallsreichtum und trotz teilweise steriler Machart einen Rest an Herz aus. Der Song “Saved by the bell” lässt Robins Stimme besonders gut zur Geltung kommen und stammt aus dessen erstem Soloversuch 1969. Nicht untypisch für die damaligen Songs, war er melancholisch, bombastisch arrangiert, bedienten sich sehr kurzer, rätselhafter Textzeilen und strahlte doch ein einzigartiges “Feeling” aus.
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Dietrich Fischer-Dieskau: Einsamkeit (Schubert, Winterreise)

Montag, 21. Mai 2012

Zu Ehren des großen Lieder- und Opernsängers, der am 18 Mai in hohem Alter verstarb. Das romantische Kunstlied, besonders Schuberts Winterreise, und “DFD” gehörten schon seit meiner Kindheit untrennbar zusammen, als ich die Aufnahme in der Plattensammlung meines Vaters vorfand. Die vorliegende Aufnahmen zeigt viele Facetten von Fischer-Dieskaus und auch Schuberts Kunst, die schnell zwischen wuchtiger Dramatik und äußerter Zartheit wechseln kann. (Roland Rottenfußer)
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Ton, Steine, Scherben: Der Kampf geht weiter

Freitag, 18. Mai 2012

“Wer das Geld hat, hat die Macht, und wer die Macht hat, hat das Recht” – ich weiß wirklich, nicht, wie der Mann darauf kommt. Es ist doch alles in Ordnung bei uns im Land, oder? Ich sehe mit Traurigkeit und Wut, dass viele Vorwürfe der Deutschrock-Urgesteine, die mir in den 70ern vielleicht übertriebenen erschienen wäre, heute mehr denn je zutreffen. (Roland Rottenfußer)
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Konstantin Wecker: Niemand kann die Liebe binden

Mittwoch, 16. Mai 2012

In unserer lockeren Reihe mit Klassikern von Konstantin Wecker gibt es diesmal ein Lied aus der CD “ganz schön wecker” (1988), live aufgenommen bei der Tournee 1990. Konstantin war wieder mit den Jazzern um Wolfgang Dauner unterwegs. es ist eine typische Liveversion, mit vertiefter Klavierimprovisation zu Beginn und wunderbar weit ausschwingendem Ausklang mit Charlie Mariano. (Alexander Kinsky, HdS Redaktion)
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Xavier Naidoo: Raus aus dem Reichstag

Dienstag, 15. Mai 2012

Naidoo, der was die Mainstreampräsenz betrifft, geradezu ein neuer Maffay oder Grönemeyer ist, überrascht immer wieder mit kühnen “Nischenprodukten”, in denen das politische Establishment in geradezu beleidigender Weise kritisiert wird. Dieser Song aus der jüngsten 3-CD-Box “Alles kann anders werden” zeigt, dass neben Weltbeglückungssongs à la “Bitte hör nicht auf zu träumen” auch noch Biss vorhanden ist.
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Gerhard Gundermann: Und musst du weinen

Montag, 14. Mai 2012

Gundermann (gest. 1998) arbeitete neben der Liedermachertätigkeit bis in seine späten Jahre als Baggerfaher im Braunkohlebergbau. Viele seiner Texte sind von den Erfahrungen des harten Arbeitsalltags geprägt. Das Verhältnis des Weimarers zum DDR-Regime war schillernd. 1984 wurde er wegen “prinzipieller Eigenwilligkeit” aus der SED ausgeschlossen. Nach der Wende wurde allerdings seine Stasi-Tätigkeit offenbar, worüber Gundermann nachträglich Scham zum Ausdruck brachte.
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Kleingeldprinzessin: Funktionalisierer

Freitag, 11. Mai 2012

“Prinzessin” Dota Kehr bringt hier die Philosophie von Michael Endes “Momo” als Lied. Nachdenkenswert und originell schon durch die Erzählperspektive aus Sicht der “Bösen”.
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Krishna Das: Om Namah Shivaya

Mittwoch, 9. Mai 2012

Krishna Das heißt eigentlich Jeffrey Kagel und ist US-Amerikaner. Er gilt einer der bekanntesten Sänger spiritueller Musik mit hinduistischem Hintergrund – stilistisches etwas “modernisiert” durch Elemente westlicher Popmusik. Markenzeichen ist seine besonders tiefe, voll tönende Stimme. Wer jemals Berühung mit Sannyas-, Spiri und Späthippie-Kreisen hatte, dürfte ihn kennen.
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BAP: Du kanns zaubre

Montag, 7. Mai 2012

Das schönste Liebeslied der “klassischen” Schaffensperiode von BAP, als sie mit “Kristallnaach” und “Verdammt lang her” durchstarteten. Viele, die damals jung und auf Freiersfüßen waren, haben es geliebt.
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Tom Waits: Time

Freitag, 4. Mai 2012

Unwiderstehlich deprimierend wie ein Katerfrühstück, wenn man Liebeskummer hat. Ein Klassiker des sentimentalen Rock-Rauhbeins.
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