
In loser Folge wollen wir in nächster Zeit Konstantin Weckers Lieder neu vorstellen: für langjährige Fans zur Erinnerung, für neu Hinzugekommene zum Kennenlernen und möglicherweise ja für Lust auf mehr. Das heute vorgestellte Lied wurde erstmals auf der LP „Ich lebe immer am Strand“ (1974) veröffentlicht und ist ein typisches Beispiel dafür, dass Konstantin seine Lieder in den Konzerten in jedem Augenblick neu erfindet. Seit Anfang der 80er mutiert „Zwischenräume“ meist zu einer Pianosession, oft als Streifzug voller Überraschungen durch die Musikgeschichte, stilistisch und thematisch, ob die Partner nun Raymund Huber, Wolfgang Dauner oder Jo Barnikel heißen. Hier eine Liveversion aus dem Jahr 1987 mit Konstantin und Wolfgang Dauner. (Auswahl und Einführungen für die Konstantin Wecker-Serie: Alexander Kinsky)
Archiv für die Kategorie „Musikvideo/Podcast“
Konstantin Wecker: Zwischenräume
Mittwoch, 18. Januar 2012Erste Allgemeine Verunsicherung: Dummheit an die Macht
Dienstag, 17. Januar 2012“Banküberfall”, “Märchenprinz”, “Samurai” – die Erste Allgemeine Verunsicherung galt in den 80ern nicht unbedingt als Lieblingsband der Feingeister. Eher handelte es sich um oktoberfesttaugliche Blödelhits, jedoch mit einige kabarettistischen und kritischen Untertönen. Der schwindende kommerzielle Erfolg hat der Band jedoch nicht unbedingt geschadet. Sie hat sich auf ihre Wurzeln besonnen und das zeitkritische Element in ihrem Werk verstärkt. Hier geht es gegen den Obrigkeitsstaat und gegen Nazis.

Alp Bora: Beyaz Giyme
Montag, 16. Januar 2012Denis Fischer: Mond
Freitag, 13. Januar 2012Priscilla Ahn: Dream
Donnerstag, 12. Januar 2012Eine junge US-amerikanische Songwriterin mit lieblicher, zugleich starker, beweglicher Stimme. Wieder eine Entdeckung, die ich dem interessanten Liedermacher-Magazin “Folker” entnahm. www.folker.de “I have a dream” entspinnt hier keine Vision à la Martin Luther King. Eher handelt es sich um eine poetische und private Geschichte, die am Ende sogar den Tod ins Blickfeld rückt.

Dalla, Battiato u.a.: Come è profondo il mare
Mittwoch, 11. Januar 2012“Doch wie tief ist das Meer”, sang Konstantin Wecker auf dem Album “Uferlos” (1993). Vorbild war wahrscheinlich die Phrase “Come è profondo il mare” des damals schon etablierten Cantautore Lucio Dalla. Wenig später sangen beide im bayerisch-italienischen Duett: “Stirb ma ned weg”. Hier singt Dalla seinen Klassiker für eine Benefiz-CD mit Unterstützung von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen. Die vollständige Liste der Sänger/innen findet Ihr am Ende des Videos. Franco Battiato dürfte der bekannteste sein. Das Video ist sehr originell gestaltet. Deutscher Liedtext hier:
http://www.songtexte.com/uebersetzung/lucio-dalla/come-profondo-il-mare-deutsch-1bd6819c.html

Hannes Wader singt für Degenhardt
Dienstag, 10. Januar 2012Wecker liest Hofmannsthal
Montag, 9. Januar 2012Konstantin Wecker liest und begleitet Hugo von Hofmannsthals Gedicht “Manche Freilich”, eines seiner bekanntesten lyrischen Werke, da in keiner Anthologie fehlt. Man kann einen Kommentar zum gespannten Verhältnis zwischen sprituellen “Überfliegern” und der arbeitenden Bevölkerung sehen. Auch einen Hinweis auf die Verbundenheit aller Aspekte des Lebens, der materiellen wie der geistig-reflektierenden. Wie bei den meisten bedeutenden Gedichten ist die Aussage vieldeutig, und gerade das ist das Schöne daran.

Kate Bush: Snowed in at Wheeler Street
Donnerstag, 5. Januar 2012Wenn Kate Bush ein neues Album aufnimmt, ist das ein Grund aufzuhorchen. “50 Words for Snow” ist diesmal besonders sperrig und bis zur Schwerverständlichkeit anspruchsvoll geraten. Hier ein Lovesong, gesungen im Duett mit Elton John, dessen Stimme sich erstaunlich gut einfügt. Dazu eine Videomontage (nicht von Kate selbst), in der Liebesszenen aus Filmen aneinandergereiht werden.




