Weniger ein politisches als ein poetisch-stimmungsvolles Lied über einen Aufbruch und eine Reise.
http://www.youtube.com/watch?v=flBe2lwm1iQ
Archiv für die Kategorie „Kultur“
Kai Degenhardt: Desertieren
Montag, 30. April 2012Konstantin Wecker: Oma
Freitag, 27. April 2012Hier ist eine weitere Fortsetzung unserer Wecker-Rückschau zur Erinnerung oder zum Kennenlernen für die, die erst später dazu kamen. Nach der Auflösung des Team Musikon wollte sich Konstantin Wecker musikalisch weiter entwickeln, nahm mit den besten verfügbaren Jazzern rund um den Bandleader und Keyboarder Wolfgang Dauner 1986 die CD „Wieder dahoam“ auf und ging mit den Jazzern 1987 auf große Tournee. „Oma“ ist einer der Klassiker aus dieser Zeit. Mit dabei waren unter anderem Colin Hodgkinson am Bass und der 2009 verstorbene unvergessene Saxophonist Charlie Mariano, dessen Eigenkomposition „Randi“ im Duo mit Wolfgang Dauner das Lied in diesem Livemitschnitt aus Koblenz abrundet. (Alexander Kinsky, Redaktion HdS)

«Guernica»: Ikone gegen den Faschismus
Donnerstag, 26. April 2012http://www.woz.ch/1217/75-jahre-gernika-und-guernica/das-bild-das-ans-faschistische-verbrechen-erinnert
»Eine Zensur ist in China gar nicht mehr nötig«
Mittwoch, 25. April 2012
Deren Aufgaben erledigt mittlerweile die »Kommerzmaschine«. Ein neuer Film zeigt, wie das funktioniert. Ein Gespräch mit dem Regisseur Xiaolu Guo.
http://www.jungewelt.de/2012/04-25/020.php
Barry McGuire: Eve of Destruction
Mittwoch, 25. April 2012Hans Söllner: He wos is!
Dienstag, 24. April 2012Söllner, der mehrfach wegen Besitzes von Rauschmitteln, Beleidigung von Polikern und Widerstand gegen die Staatsgewalt verurteilt wurde, pflegt einen robusten Umgangston. Sein Publikum liebt ihn gerade dafür. Hier kriegen Deutschnationale ihr Fett. Wegen der Bedeutung des Textes bitte ein Wörterbuch Bayerisch-Deutsch konsultieren.

Ofra Haza: Ehyeh Asher Ehyeh
Montag, 23. April 2012Ofra Haza wurde 1988 mit “Im Nin’alu” auch hierzulande ein Star. Während die damalige Ethno-Disco-Pop-Welle jedoch heute nur noch “historisch” interessant ist, scheinen Lieder wie dieses zeitlos schön. Ofra Haza startete ihre Karriere mit “Yemenite Songs”. Sie ist jemenitische Jüdin und hatte wegen ihrer “arabischen” Herkunft in Israel mit manchen Schwierigkeiten zu kämpfen, bevor sie zum Superstar ihres Landes aufstiegt. Der Titel wird von einigen Kommentatoren mit “I am that I am” übersetzt – die Selbstbeschreibung Gottes gegenüber Mose: “Ich bin, der ich bin”.

Walter Spira: Mein Lieblingsscheißgefühl
Freitag, 20. April 2012Zugegeben, in diesem Webmagazin ist eine gewisse Dominanz der bayerischen und österreichischen Mundart zu beklagen. Daher hier ein Beitrag, mit dem sich unsere Brüder und Schwestern in Schwaben wohl fühlen werden. Walter Spira, Liedermacher, Kabarettist und Clown, ist das ideale Identifikationsobjekt für den “normalen” deutschen Mann mit seinen Alltagswehwehchen. Dies soll aber nicht überdecken, dass der Künstler ein ungewöhlich sensibler Beobachter ist und hier ein Feuerwerk von melancholisch-selbstironischem Wortwitz verbrennt. Ein kabarettistisches Songwriterepos mit Überlänge!

Konstantin Wecker: Die Weiße Rose
Mittwoch, 18. April 20121981/82 komponierte Konstantin Wecker die Filmmusik zu Michael Verhoevens Filmdrama “Die Weiße Rose” mit Lena Stolze in der Rolle der Sophie Scholl und Martin Benrath als Professor Kurt Huber. Das parallel dazu entstandene gleichnamige Lied enthält einen der zentralen künstlerischen und politischen Leitsätze Konstantins: “Es geht ums Tun und nicht ums Siegen.” Es erschien erstmals 1983 auf der LP “Filmmusiken”, wurde 1988 für die Produktion “ganz schön wecker” mit dem Modern String Quartet in einer eigens von Konstantin für Klavierquintett arrangierten Fassung neu eingespielt und auch bei “Classics” 1991 berücksichtigt. Die aktuellste Aufnahme, live aufgenommen mit dem Spring String Quartet 2009, gibt es auf der CD “Stürmische Zeiten, mein Schatz”. Hier eine Liveaufnahme mit Konstantin solo aus dem Jahr 2005. (Alexander Kinsky, Wecker Archiv)

Gerhard Polt: Die Identifikation mit dem Feind
Dienstag, 17. April 2012
Man darf doch den Gerhard Polt nicht mit seinen Figuren verwechseln. Nun wird er 70 Jahre alt und lässt sich in Büchern des Kain&Aber-Verlags und Ausstellungen feiern. (Quelle: Freitag)
http://www.freitag.de/kultur/1215-wenn-das-ego-lter-wird

