Archiv für die Kategorie „Medien“

Guttenberg wird BILD-Chef

Freitag, 1. April 2011

Interne Dokumente, die den NachDenkSeiten vorliegen, bestätigen, was die Spatzen bereits seit längerem von den Dächern pfiffen: Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird in den Vorstand der Axel Springer AG wechseln. Er wird dort Nachfolger von Andreas Wiele, der seinerseits in den Vorstand der RTL-Group wechselt. Zum Verantwortungsbereich Guttenbergs wird dabei neben der BILD-Gruppe auch das neugeschaffene Ressort Social-Media-Relations gehören. Der Axel Springer Verlag sieht hier vor allem auf Facebook ein großes PR-Potential, das bislang noch weitestgehend brachliegt. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=8920

Chronisten des Aufruhrs

Montag, 31. Januar 2011

Es gibt sie durchaus, die Kämpfe: Das Portal labournet.tv sammelt Filme über die kleinen Streiks und den großen Mut von Beschäftigten – und will andere zum Handeln inspirieren. (Quelle: Freitag)
http://www.freitag.de/politik/1104-bewegte-erfahrung

Neoliberale Medien – wie in der DDR?

Montag, 31. Januar 2011

20 Jahre »elektronische Einheit«: Wie das Tal der Ahnungslosen medial kolonisiert wurde. (Quelle: Junge Welt)
http://www.jungewelt.de/2011/01-31/004.php

Rainer Langhans: Antikapitalismus als Quotenbringer

Mittwoch, 19. Januar 2011

Im Dschungelcamp macht der einst in der legendären Kommune 1 beheimatete und mittlerweile 70-Jährige eine »verschärfte Kommunen-Erfahrungsmöglichkeit« aus. So kann man es sich natürlich auch schönreden, wenn man in einer vor sexistischen und homophoben Witzen nur so triefenden privaten Fernseh-Show auftritt. (Quelle: Junge Welt)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/188803.antikapitalismus-als-quotenbringer.html

Wikileaks kompensiert das Versagen des Journalismus

Montag, 20. Dezember 2010

Mit unseren derzeitigen Aktionen bestimmen wir das Schicksal der internationalen Medien in den kommenden Jahren.« Man mag Julian Assange Größenwahn vorwerfen, doch mit dieser Einschätzung hat er gar nicht so unrecht. Wikileaks fordert den Journalismus im 21. Jahrhundert heraus. Das Problem ist nur, dass viele diese Herausforderung falsch verstehen – nämlich als Gefahr für die traditionellen Medien. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/186827.werkzeuge-der-kritik.html

Mediale Meinungsmache und ihre Langzeitwirkung

Donnerstag, 18. November 2010

Für alle, die sich noch eigene Gedanken machen, ist die Beobachtung der langfristigen Verankerung gezielter Manipulationen aufregend und bedrückend zugleich. Bedrückend deshalb, weil auf den verankerten Ergebnissen der Meinungsmache wieder neue Manipulationsversuche aufbauen können und weil diese Wirkung oft bei Freunden festzustellen ist, denen man Resistenz zugetraut hätte. Aufregend, weil man sich und andere schützen kann, wenn man die Langfristwirkungen in die Betrachtungen einbezieht. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=7380

Journalismus und PR sind vielfältig durchmischt

Freitag, 12. November 2010

Am 9.11. brachte der Deutschlandfunk ein informatives und eindrucksvolles Feature über „Public Relation als fünfte Gewalt“. Hier wie schon in den Hinweisen die Links auf Deutschlandfunk (Einleitungstext) und Deutschlandfunk (Audio-Podcast , mp3, ca. 20 MB, ca. 44 Minuten). Das war eine erstaunlich aufklärerische Sendung. Aufklärerisch auch deshalb, weil einige mit ihren Aussagen eingespielten oder interviewten Journalisten die Vermischung mit PR nicht wahrhaben wollen. Einige Ergänzungen sind deshalb angebracht. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=7327#more-7327

Das Versagen des Wirtschaftsjournalismus

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Sie haben die Finanzkrise nicht vorhergesehen, standen voll hinter der Ausplünderung der Steuerzahler zugunsten “notleidender Banken” und käuen bis heute unvermindert neoliberale Propaganda wider: Deutsche Mainstream-Wirtschaftsjournalisten versagen als Kontrollinstanzen gegenüber einer ungerechten Politik komplett. Über das vergangene Wochenende fand in Berlin der von vielen Initiatoren getragene Kongress „Öffentlichkeit und Demokratie“ statt. Hier das Referat von Wolfgang Lieb (Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=6938

BILD hetzt wieder – Kontinuität der Volksverdummung

Freitag, 6. August 2010

Was die Bild-Zeitung mit ihrer Kampagne gegen eine Anpassung der Hartz-IV-Regelsätze an das Urteil des Bundesverfassungsgerichts betreibt, hat kein anderes Ziel als Bevölkerungsgruppen gegen Bedürftige aufzuhetzen und mit dieser Hetze öffentlichen Druck auf die Senkung solcher Fürsorgeleistungen aufzubauen, auf die gerade diejenigen angewiesen sind, die aufgehetzt wurden. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=6408

Kampagnenjournalismus bei Spiegel online

Dienstag, 3. August 2010

Gestern erschien um 18:02 Uhr ein Beitrag von Frau El Sharif mit dem Titel „Warum Deutschland sofort mehr Zuwanderer braucht“. Vorher, um 10:41 Uhr ein anderer Artikel mit dem Dauerbrenner „Konjunkturexperten -Deutschland lässt ganz Europa boomen“. Das ist nur eine kleine Auswahl der täglich verbreiteten Kampagnenartikel. Bei beiden kann man davon ausgehen, dass sie der Ausfluss von Public Relations-Aktionen sind. Beide sind inhaltlich so dürftig, dass es die meisten Leser eigentlich als Zumutung erkennen müssten. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=6371#more-6371