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	<title>Hinter den Schlagzeilen &#187; Über diese Seite</title>
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	<description>Konstantin Weckers Webmagazin //  Kultur - Gegeninformation - Philosophie</description>
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		<title>«Hinter den Schlagzeilen» wegen Urlaubs mit ausgedünntem Programm</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 10:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, wegen Urlaubs werden auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; vom 13. bis 27. September nur ca. 2-3 Artikel und Lieder pro Werktag zu lesen sein, jeweils nicht topaktuell. Das Reinschauen lohnt sich trotzdem. Wir haben ein attraktives Programm von eher zeitlosem Charakter zusammengestellt. Ab 28. September dann wieder Vollprogramm. Eine schöne Zeit bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_6361" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPalmaFelsen+Meer.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPalmaFelsen+Meer-150x150.jpg" alt="" title="LaPalmaFelsen+Meer" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-6361" /></a><p class="wp-caption-text">La Palma</p></div>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>wegen Urlaubs werden auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; vom 13. bis 27. September nur ca. 2-3 Artikel und Lieder pro Werktag zu lesen sein, jeweils nicht topaktuell. Das Reinschauen lohnt sich trotzdem. Wir haben ein attraktives Programm von eher zeitlosem Charakter zusammengestellt. Ab 28. September dann wieder Vollprogramm.</p>
<p>Eine schöne Zeit bis dahin wünscht Roland Rottenfußer</p>
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		<title>Osterferien bei «Hinter den Schlagzeilen»</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 17:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Karfreitag bis zum 8. Mai läuft auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; wegen Urlaubs nur ein &#8220;Notprogramm&#8221;. Gelegentliches Reinschauen lohnt sich trotzdem. Ab 9. Mai wieder Vollprogramm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/04/Schneehase00031.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/04/Schneehase00031-300x200.jpg" alt="" title="Schneehase0003" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-4954" /></a>Von Karfreitag bis zum 8. Mai läuft auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; wegen Urlaubs nur ein &#8220;Notprogramm&#8221;. Gelegentliches Reinschauen lohnt sich trotzdem. Ab 9. Mai wieder Vollprogramm.</p>
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		<title>Chansons als Widerstandshandlung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 09:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roland Rottenfußer]]></category>
		<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser von «Hinter den Schlagzeilen», es ist nicht egal, welche Informationen wir aufnehmen und welcher Art von Kultur wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Diese Tatsache wurde mir wieder bewusst, als ich die schöne Biografie von Pippo Pollina las, einem italienischen Liedermacher, der u.a. durch die Zusammenarbeit mit Konstantin bekannt wurde. (Roland Rottenfußer) Biograf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/03/HinterdenSchlagzeilen.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/03/HinterdenSchlagzeilen-150x150.jpg" alt="" title="HinterdenSchlagzeilen" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-4399" /></a>Liebe Leserinnen und Leser von «Hinter den Schlagzeilen»,<br />
es ist nicht egal, welche Informationen wir aufnehmen und welcher Art von Kultur wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Diese Tatsache wurde mir wieder bewusst, als ich die schöne Biografie von Pippo Pollina las, einem italienischen Liedermacher, der u.a. durch die Zusammenarbeit mit Konstantin bekannt wurde. (Roland Rottenfußer)<span id="more-4398"></span></p>
<p>Biograf Franco Vassia stellt, sicher übereinstimmend mit Pippo, dem modernen Italien ein verheerendes Zeugnis aus: „Im Grunde war Italien zu dem geworden, was er [Pippo] am meisten gefürchtet hatte. In nur zwei Jahrzehnten hatte die Macht das intellektuelle Niveau der Bevölkerung in strategischer Manier gesenkt. Damit war das Land manipulierbarer geworden. Der Protest wurde lahm gelegt, Falschinformationen verbreitet und das Hirn der Italiener mit Blödsinn gefüllt, damit sie leichter zu beeinflussen waren.“ Im Land des weitgehend zentral gelenkten Privatfernsehens und der triumphierenden Verdummungspresse konstatiert Vassia eine „kulturelle Agonie“ und die „völlige Auflösung der Kunst.“ „Mit den Seifenopern begann das Fernsehen, Müll zu produzieren und mit vollen Händen Schande und Ignoranz auszusäen.“ „Was da am Horizont auftauchte, schienen die Vorbereitungen und Absichten eines morbiden Regimes und einer Macht zu sein, die fähig war, einen antidemokratischen und destabilisierenden Plan zu realisieren: ein populistisches und medial raffiniertes Projekt, das darauf zielte, den Verstand zu kontrollieren und das Bewusstsein zu benebeln.“</p>
<p>Berlusconi-Italien, wie es hier von Pippo und seinem Biografen in den schwärzesten Farben gezeichnet wird, ist vom Deutschland unserer Tage nicht wesensverschieden. Im besten Fall kann man sagen, dass uns Italien ein paar Schritte voraus ist. Die kulturelle und politische Gegenwehr darf also nicht auf sich warten lassen. In Deutschland war und ist es möglich, dass &#8211; der Sozialrassist Sarrazin zum Volkshelden avancierte<br />
- uns der Betrüger zu Guttenberg als Ehrenmann angepriesen wird<br />
- man es uns als freie Entscheidung verkaufen konnte, zwischen zwölf Liedern von Lena Meyer-Landruth und vier neoliberalen Parteien zu wählen<br />
- uns dümmliche und Ekel erregende Sendungen wie Dschungel-Camp und Casting-Shows über Wochen als das Wichtigste vom Wichtigsten aufgeschwatzt werden<br />
- die Bild-Zeitung populärstes deutsches Blatt bleibt und unvermindert weiter hetzen darf wie zu Dutschkes und Wallraffs Zeiten<br />
- das Volksgewissen Verbrechen wie das Bombardement von Kundus mühelos verdauen konnte.<br />
Jeder Leser, jede Leserin kann hier sicher ergänzend viele weitere Beispiele nennen.</p>
<p>Konstantin Wecker ist deshalb die Idealbesetzung als Herausgeber eines solchen Webmagazins, weil er seit fast 40 Jahren künstlerischen Anspruch, einen kritischen politischen Geist und Herzenswärme auf die Bühne bringt. Letzteres, die Herzenswärme, kommt in der linken Medienlandschaft ein bisschen zu kurz. Ebenso wie die anarchische Lebenslust, die Konstantin wie kein zweiter in seinen Liedern zum Ausdruck gebracht hat. Genau zu diesem Zweck haben wir aber auf „Hinter den Schlagzeilen“ Musikvideos. Ich bin überzeugt, dass unsere Leserinnen und Leser nicht ausschließlich politische „Köpfe“ sind, die in sachlicher Sprache über die jeweils neuesten Fehlleistungen eines Mappus, Westerwelle, Guttenberg oder Berlusconi aufgeklärt werden wollen. Menschen öffnen ihr Herz auch einer Melodie oder einem poetischen Wort. Und getragen von Musik prägt sich auch manche politische Botschaft unvergesslich ein. Ein berührendes Chanson ist eine Widerstandshandlung gegen die emotionale Erstarrung, die uns die Mächtigen verordnet haben, weil man über Erstarrte leichter verfügen kann.</p>
<p>Ich möchte deshalb alle ermutigen, einmal in der Liederliste von „Hinter den Schlagzeilen“ zu blättern (www.hinter-den-schlagzeilen.de, Rubrik „Musikvideos) und nach genau dem Lied oder den Liedern zu suchen, die euch berühren. Und ich bitte alle: Empfehlt „Hinter den Schlagzeilen“ euren Freunden, Verwandten und Bekannten weiter. Und wenn ihr außerdem noch andere kritische und niveauvolle Seiten gut findet, empfehlt diese. Ich mache nicht mehr materiellen Gewinn, wenn sich die „Klickzahlen“ erhöhen. Wir bringen auf dieser Seite bewusst keine Werbung, was schon einen Wert an sich darstellt. Ich erhoffe mir vielmehr einen geistigen Gewinn, und der ist nicht allein Konstantins und mein Verdienst. Diese Seite sammelt die geistigen Leistungen von hunderten von Künstlern und Journalisten, deren Erzeugnisse wir hier verlinken dürfen. Selbst wenn die Betreffenden, von Sting bis Arundhati Roy, nie von ihrem „Glück“ erfahren, bedanke ich mich an dieser Stelle pauschal und herzlich bei ihnen. </p>
<p>Kein geistiges und politisches Elend ist so groß, dass sich nicht irgendwo Widerstand rührt. Kein Verdummungs- und Unterdrückungssystem funktioniert so reibungslos, dass nicht irgendwo ein Geistesgrashalm durch die Betondecke bricht. Diese Tatsache, die wir von Italien und Griechenland bis Nordafrika oder China überall beobachten können, macht Mut. In Deutschland sind die Zustände beileibe nicht am schlimmsten. Gegen die verordnete „Normalmeinung“ aufzubegehren, ist hier nicht lebensgefährlich. Umso weniger gibt es eine Entschuldigung für uns, die wir verstanden haben, jetzt nicht aktiv zu werden. „Man muss sich wehren, so lang man kann. Denn wer sich fügt, der fängt bereits ganz insgeheim zu lügen an.“ (Konstantin Wecker)</p>
<p>Roland Rottenfußer</p>
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		<title>1 Jahr Musikvideos auf «Hinter den Schlagzeilen»</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 10:19:17 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor genau einem Jahr, am 3. Dezember 2009, wurde hier auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; das erste Musikvideo als youtube-Verlinkung veröffentlicht: &#8220;Leise treten die Leisetreter&#8221; von Heinz Ratz. 203 Lieder haben wir seitdem &#8220;gespielt&#8221;, die Kabarett- und Wortbeiträge nicht eingeschlossen. Viele begeisterte und intelligent-kritische Reaktionen haben wir seither auf unser Musikprogramm erhalten. Es erschien uns reizvoll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor genau einem Jahr, am 3. Dezember 2009, wurde hier auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; das erste Musikvideo als youtube-Verlinkung veröffentlicht: &#8220;Leise treten die Leisetreter&#8221; von Heinz Ratz. 203 Lieder haben wir seitdem &#8220;gespielt&#8221;, die Kabarett- und Wortbeiträge nicht eingeschlossen. Viele begeisterte und intelligent-kritische Reaktionen haben wir seither auf unser Musikprogramm erhalten. Es erschien uns reizvoll und zur Persönlichkeit unseres Herausgebers Konstantin Wecker passend, in diesem Webmagazin zweigleisig zu fahren: Politische Aufklärung steht neben der Präsentation anspruchsvoller Lieder, meist abseits des Radio-Mainstreams. (Roland Rottenfußer)<span id="more-3453"></span><br />
Die Lieder auf unserer Seite können einen politischen Inhalt haben, müssen es aber nicht. Wir haben versucht, die Palette bewusst vielfältig zu halten. Neben klassischen Gitarrenliedermachern und direkter politischer Agitation gibt es auch manchmal &#8220;romantische&#8221; Beiträge, die durch Kompositionskunst bestechen. Brandaktuelle Lieder stehen einem &#8220;Nostalgieprogramm&#8221; aus dem 60er- und 70er-Jahren gegenüber. Sehr bekannte Künstler wie Sting können Berücksichtigung finden, wenn sie gut sind &#8211; ebenso wie Namen, die nur in ihrem eigenen Freundeskreis bekannt sind. Manches präsentieren wir mit einem Augenzwinkern, für manches &#8220;brennen&#8221; wir förmlich. Es gibt lebensverändernde und bewusstseinsformende Lieder, mit denen wir unsere Besucher gern bekannt machen wollen. </p>
<p>Viele der Künstler, die auf dieser Seite erscheinen, sind Freunde und Mitstreiter von Konstantin Wecker oder entsprechen &#8211; so weit ich dies weiß &#8211; seinem Geschmack. Auch auf Genres, die nachweislich die Kunst von Konstantin Wecker beeinflusst haben, wird eingegangen: So auf Kunstlied, Oper, Musical, Blues oder Jazz. Diese Seite hat ihren Hauptzweck aber nicht darin, auf das Werk von Konstantin Wecker aufmerksam zu machen. Hierzu verweisen wir auf unsere Hauptseite www.wecker.de, und dort vor allem auf den Videokanal, der viele Aufnahmen von Konstantins Live-Auftritten enthält. </p>
<p>Hier ein Auszug aus meinem Begrüßungstext vor einem Jahr: &#8220;Ein Kunstwerk muss nicht unbedingt realistisch sein, nur wahr. Und Wahrheit fühlt sich nicht immer ausschließlich in der Gesellschaft der Hässlichkeit wohl, obwohl Kunst selbstverständlich auch den Mut haben muss, den Gestank einer zunehmend unmenschlichen Zeit einfangen. Ich glaube aber nicht an eine ausschließlich von karger Strenge dominierte Kulturideologie, die jede Schönheit, jede Harmonie als &#8216;Blume an der Kette&#8217; (Marx) diffamiert. Vielmehr kann Schönheit ein Herzöffner sein, der für Mitgefühl empfänglich macht, letztlich auch für soziales Mitgefühl.&#8221;</p>
<p>Manche der Musikvideos wurden von &#8220;Rechteinhabern&#8221; nachträglich gesperrt. Die meisten davon können Sie, wenn Sie Interesse haben, aber immer noch direkt auf youtube finden. </p>
<p>Am Anfang eines solchen Weges als &#8220;Video-Jockey&#8221; konnte ich aus einer Fülle von Möglichkeiten schöpfen. Mit der Zeit wird es schwieriger werden, immer Lieder von gleichermaßen guter Qualität zu finden. Natürlich, man spielt seine Lieblingslieder zuerst. Andererseits ist die &#8220;Szene&#8221; ständig in Bewegung. Es entsteht Neues, neue Türen tun sich auf, neue musikalische Welten.</p>
<p>Ich möchte die Leser dieser Seite auffordern, mir mit Hilfe der Kommentarfunktion Vorschläge für weitere Musikvideos zu schicken. Die Seite kann auch gern als &#8220;Wunschkonzert&#8221; verstanden werden. Ich versuche, nicht als Geschmackszensor zu agieren und Toleranz walten zu lassen. Voraussetzung ist lediglich annehmbare Bild- und Tonqualität und keine zu grobe Abweichung von der normalerweise mit dieser Seite transportierten Weltanschauung.</p>
<p>(Roland Rottenfußer)</p>
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		<title>&#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; mit ausgedünntem Programm</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:53:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, wegen Urlaubs bringt &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; vom 12.-27. Juni nur ein etwas reduziertes und vielleicht nicht ganz so aktuelles Programm. Erfreuen werden Euch in der Zeit u.a. Mercedes Sosa, Ludwig Hirsch, Gerhard Polt, Erwin Pelzig, Hans-Peter Dürr und Eugen Drewermann. Wir würden es auch auf keinen Fall wagen, das Thema &#8220;Fußball&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>wegen Urlaubs bringt &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; vom 12.-27. Juni nur ein etwas reduziertes und vielleicht nicht ganz so aktuelles Programm. Erfreuen werden Euch in der Zeit u.a. Mercedes Sosa, Ludwig Hirsch, Gerhard Polt, Erwin Pelzig, Hans-Peter Dürr und Eugen Drewermann. Wir würden es auch auf keinen Fall wagen, das Thema &#8220;Fußball&#8221; außer Acht zu lassen. Ich empfehle, im Archiv zu schnuppern und für aktuelle Berichterstattung die Webmagazine aufzusuchen, die wir regelmäßig verlinken. Am 28. Juni geht es wieder &#8220;normal&#8221; weiter. Ich danke auch herzlich für die lebhafte, engagierte und niveauvolle Diskussion über unsere Beiträge (Roland Rottenfußer)</p>
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		<title>&#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; dieses Woche auf Sparflamme</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 07:10:19 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen Urlaubs bringt &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; diese Woche nur ein abgespecktes Programm: ein Highlight, höchstens zwei pro Tag. Ab 10. Mai geht&#8217;s wie gewohnt weiter. (Roland Rottenfußer)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen Urlaubs bringt &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; diese Woche nur ein abgespecktes Programm: ein Highlight, höchstens zwei pro Tag. Ab 10. Mai geht&#8217;s wie gewohnt weiter. (Roland Rottenfußer)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Entsetzen über Verlinkung der &#8220;Kastelruther Spatzen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 21:36:48 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221;, anlässlich der Verlinkung des Lieds &#8220;Und ewig ruft die Heimat&#8221; der Kastelruther Spatzen wurde ich das Gefühl nicht los, nicht ganz ernst genommen zu werden. Das ist wieder typisch für den relativistischen postmodernen Zeitgeist: Bekennt jemand sich ehrlich zu Heimatliebe und Brauchtum, stößt er auf Ironie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221;,</p>
<p>anlässlich der Verlinkung des Lieds &#8220;Und ewig ruft die Heimat&#8221; der Kastelruther Spatzen wurde ich das Gefühl nicht los, nicht ganz ernst genommen zu werden. Das ist wieder typisch für den relativistischen postmodernen Zeitgeist: Bekennt jemand sich ehrlich zu Heimatliebe und Brauchtum, stößt er auf Ironie und Häme. Wegen des in der Geschichte von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; beispiellosen Proteststurms, sehe ich mich genötigt &#8211; eigentlich gegen meine Überzeugung &#8211; wieder zur alten Linie zurückzukehren und weitere düstere Protestlieder aus der ewig nörgelnden Subkultur zu verlinken. Schade, ein frischer Anstrich und mehr von Herzen kommende Schlichtheit hätte dem Magazin gut angestanden. Bis zum nächsten 1. April also. (Roland Rottenfußer)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>„Das Weihnachtsfest wird wunderbar …“</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 07:41:57 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Roland Rottenfußer]]></category>
		<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[„… mit Kindermoden aus Uschis Basar“, heißt es in Gerhard Polts Sketch „Kindermodenschau“, den wir zu Weihnachten auf „Hinter den Schlagzeilen“ veröffentlichen. Nun ist der Sketch recht alt, aber wunderbar wird das Fest trotzdem: mit Liedern, Artikel und Kabarett auf Weckers Webseite. Vom 23. Dez. bis 4. Januar läuft bei uns eine Art Ferien-Notprogramm, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_387" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-387" title="JesusTizian" src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2009/12/JesusTizian-150x150.jpg" alt="&quot;Der Zinsgroschen&quot; - ein schönes Jesus-Bild von Tizian" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;Der Zinsgroschen&quot; - ein schönes Jesus-Bild von Tizian</p></div>
<p>„… mit Kindermoden aus Uschis Basar“, heißt es in Gerhard Polts Sketch „Kindermodenschau“, den wir zu Weihnachten auf „Hinter den Schlagzeilen“ veröffentlichen. Nun ist der Sketch recht alt, aber wunderbar wird das Fest trotzdem: mit Liedern, Artikel und Kabarett auf Weckers Webseite. Vom 23. Dez. bis 4. Januar läuft bei uns eine Art Ferien-Notprogramm, da wir ja auch mal Urlaub machen müssen.</p>
<p><span id="more-382"></span>Mit der Funktion „Vorprogrammieren“ werden wir in dieser Zeit einige klassische Beiträge veröffentlichen. Schaut doch zwischendurch mal rein, wenn Ihr Lust habt und lasst Euch überraschen. Da Artikel zum politischen Tagegeschehen fehlen werden, ist das „Weihnachtsprogramm“ auch keineswegs typisch für die Art und Weise, wie wir Hinter den Schlagzeilen künftig gestalten werden. Im Januar geht’s in bewährter Weise weiter.</p>
<p>Weihnachten ist die zum Kommerz-Amoklauf degenerierte Geburtstagsfeier für einen Menschen, der nach allem, was wir über ihn wissen, mit Kommerz nicht viel am Hut hatte. Die Botschaft, die sich ursprünglich mit Jesus verbindet, wäre eigentlich eine gute. Zumindest können wir sie, wenn wir guten Willens sind, aus dem Evangelium heraus oder in es hinein lesen.</p>
<p>Prägend ist für mich noch immer das Jesusbild, das aus Hans Küngs Buch „Existiert Gott?“ spricht. Küng spricht dort folgendermaßen über den Gott des Neuen Testaments: „Ein Gott, der den Menschen selber zum Maßstab seiner Gebote macht, der die natürlichen Grenzen zwischen Genossen und Nichtgenossen, Fernsten und Nächsten, Freunden und Feinden, Guten und Bösen aufgehoben wissen will durch Vergeben ohne Ende, Dienen ohne Rangordnung, Verzichten ohne Gegenleistung, durch die Liebe. (…) Darum ging es: um einen neuen Gott, der sich von seinem eigenen Gesetz gelöst zu haben schien, einen Gott nicht der Gesetzesfrommen, sondern der Gesetzesbrecher, ja – so muss man zugespitzt sagen – einen Gott nicht der Gottesfürchtigen, sondern der Gottlosen!“</p>
<p>Ob jedem der Begriff „Gott“ behagt oder nicht – angesprochen ist eine Form von Religion, die nicht nur ethische Regeln aufstellt, sondern auch den Verstoß dagegen in größtmöglicher Weitherzigkeit gleichsam schon präventiv umarmt. Es wäre die einzige für mich mögliche und erträgliche Form von institutioneller Religion. Spiritualität an sich ist ohnehin frei und befreiend, ewig und immer neu, an keine Kirchenbänke und Traditionen gebunden. Wenn Jesus das wirklich so gesagt und gewollt hat, wie Küng ihn interpretiert, feiere ich auch gern seinen Geburtstag.</p>
<p>Wir mokieren uns gern über den Weihnachtsrummel und betrachten all das – gerade als Linke als eigentlich unter unserem Niveau. Trotzdem überkommt viele Menschen um diese Zeit noch immer eine Grundstimmung, die ich mit „Nachdenklichkeit“, „Besinnung“, „Rückzug“, „Warmherzigkeit“ umschreiben würde – Stimmungen also, die nicht nur in der kapitalistischen Kommerzwelt, sondern auch in der Welt von politisch Oppositionellen oft fehlen. Denn auch der politische Aktivist ist ja nicht <strong>nur</strong> Aktivist. Der beißende Sozialkritiker ist nicht <strong>nur </strong>Kritiker. Der Mutmacher ist nicht <strong>rund um die Uhr</strong> von unbedingt Durchhaltewillen beseelt, sondern manchmal auch einfach nur traurig darüber, wie politisch alles gelaufen ist. Es gibt wahrscheinlich in den meisten von uns Seelenregungen, die am Schlichten und Bejahenden Festhalten wollen, am Geborgenen und manchmal sogar „Altmodischen“. Das schenkt Kraft, um sich hinterher wieder dem scharfen Wind des Belastenden und Komplizierten auszusetzen, dem wir uns freilich werden stellen müssen.</p>
<p>Der Schriftsteller Wolfgang Koeppen schrieb über die Jugend: „Sie geben sich respektlos und sehnen sich danach, achten zu können“. So ähnlich geht es mir manchmal (obwohl selbst kein Jugendlicher mehr). Und deshalb verlinke ich in der Musikrubrik von Hinter den Schlagzeilen mit Vorliebe Künstler, die ich achten und wertschätzen kann. Ohne sie wäre die politische Landschaft, die mit beispielloser Penetranz immer mehr in die falsche Richtung abdriftet, manchmal nur sehr schwer auszuhalten. Neben Kritik und Spott ist auch immer wieder ein „Herzöffner“ dabei. Denn das Herz – so ist es jedenfalls bei mir – will sich nicht ausschließlich im Hass auf den Kapitalismus verkrampfen, sondern manchmal auch weich werden, schwärmen und sich verströmen, ohne dass dabei das Hirn völlig ausgeschaltet werden muss. Dazu verhilft mir oft das zugleich gefühlvolle und intelligente Chanson wie es Brel oder Wecker, Pollina oder Mey pflegen und das man in der Radiolandschaft von „Bayern 3“ bis „Antenne Bayern“ vergeblich suchen wird.</p>
<p>In diesem Sinne eine gute Zeit und auf zu neuen Taten im kommenden Jahr!</p>
<p>Roland Rottenfußer</p>
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		<title>„Eine gleichgültige Welt in eine mitfühlende verwandeln“</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 22:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konstantin Wecker]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Konstantin Wecker berichtet über die Anfänge seines Webmagazins  und über die Motive hinter dem Relaunch, der ab dieser Woche das Gesicht (nicht das Wesen) dieser Seite verändern wird. Er betont die wichtige Funktion der „Medien von unten“ in einer zunehmend gleichgeschalteten Medienszene und erhofft einen Bewusstseinssprung, der nicht nur ein Comeback des kritischen Nachdenkens, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_119" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-119" title="wecker_150-1" src="http://hinter-den-schlagzeilen.net/wp-content/uploads/2009/12/wecker_150-1-150x150.jpg" alt="Konstantin Wecker, Fotograf: Richard Föhr" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Konstantin Wecker, Fotograf: Richard Föhr</p></div>
<p>Konstantin Wecker berichtet über die Anfänge seines Webmagazins  und über die Motive hinter dem Relaunch, der ab dieser Woche das Gesicht (nicht das Wesen) dieser Seite verändern wird. Er betont die wichtige Funktion der „Medien von unten“ in einer zunehmend gleichgeschalteten Medienszene und erhofft einen Bewusstseinssprung, der nicht nur ein Comeback des kritischen Nachdenkens, sondern auch mehr Mitgefühl auslösen soll.</p>
<p><span id="more-118"></span>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>meine Frau Annik und ich hoben die Website „Hinter den Schlagzeilen“ während des Irakkriegs 2003 aus der Taufe. Wir hatten uns in der Vorbereitung zu meiner Reise nach Bagdad intensiv mit den Hintergründen der amerikanischen Invasion beschäftigt und waren entsetzt über die einseitige und uninformierte Berichterstattung in den Medien. Mir war klar, dass ich viel Gegenwind bekommen würde. Aber dass die Reaktionen so polemisch und höhnisch ausfallen würden, hatten wir nicht erwartet.<br />
Auf Grund unserer Recherchen wurde uns klar, dass hier, noch perfekter als in bisherigen Kriegen, gelogen, vertuscht, verleumdet und polemisiert wurde. Gespräche mit Wissenschaftlern und PazifistInnen, unangepassten Journalisten und vielen klugen Menschen versorgten uns mit dem nötigen Rüstzeug, um unser Gefühl zur Gewissheit werden zu lassen: Dieser Krieg ist genauso sinnlos und grausam wie alle anderen Kriege zuvor. Gewinner sind ausschließlich die Wirtschaft, die Waffenindustrie und die neoliberale Ideologie.</p>
<p>Vor allem aber hat uns das Internet geholfen, uns über die gängige Pressemeinung hinaus zu informieren. Natürlich gab es auch in der bürgerlichen Presse immer wieder Beiträge, die gut recherchiert und informativ waren, aber meistens waren diese politischen Essays im Feuilleton versteckt. Wirklich prominent platziert waren sie nie. Da wir in dieser Zeit viele Gesinnungsgenossen und Web-Freunde gefunden hatten, beschlossen wir, dieses Wissen auch anderen zugänglich zu machen. „Hinter den Schlagzeilen“ war geboren.</p>
<p>Annik hat in den ersten Jahre fast 6 Stunden täglich recherchiert und gelesen, getippt und verlinkt, bis sie einfach keine Zeit mehr hatte, zwei kleine Kinder, ihren Beruf und die redaktionelle Arbeit unter einen Hut zu bringen. Darauf hin hatte ich das Glück, den Journalisten und Autor Roland Rottenfusser als Redakteur für das Webmagazin gewinnen zu können.</p>
<p>Solche „Medien von unten“ &#8211; wie das Ignazio Ramonet einmal nannte &#8211; sind meines Erachtens ein unendlich wichtiger Beitrag gegen die schleichende Meinungsdiktatur der gängigen Medien, die ja fast alle großen Unternehmen oder Konzernen gehören und denen das eigene materielle Wohlergehen wichtiger ist als Gerechtigkeit und Menschenwürde. Ein Konzern wird nun mal undemokratisch geführt. Und wenn Konzerne zunehmend die Politik dominieren, kann bald von Demokratie keine Rede mehr sein.</p>
<p>Wir hoffen – zusammen mit vielen, vielen anderen – mit dieser Arbeit all jenen die Möglichkeit zur wirklich freien Meinungsbildung zu bieten, die nicht die Zeit haben, sich so ausführlich in die Ereignisse hinter den Schlagzeilen zu vertiefen. Vor allem möchte ich damit auch mein Konzertpublikum ansprechen, das, wie ich weiß, politisch sehr interessiert und nicht bereit ist, sich permanent ein X für ein U vormachen zu lassen.</p>
<p>Das Netz ist nicht ungefährlich. Immer wieder stoßen wir auf Seiten, die auf den ersten Blick Gutes verheißen und erst beim Nachforschen in den Tiefen des Worl Wide Web ihre wahre Herkunft zeigen. So verstecken sich auch immer wieder Nazis hinter flotten, rebellischen Sprüchen. Auch Sekten und neoliberale Think Tanks. Deshalb sind wir auch immer wieder auf eure Mithilfe angewiesen. Bitte informiert uns rechtzeitig – Fehler können einem immer unterlaufen. Das finde ich auch großartig an Albrecht Müllers „Nachdenkseiten“. Immer wieder werden dort Artikel auch in Frage gestellt oder aus dem Netz genommen, wenn die Leser auf Ungereimtheiten gestoßen sind. Wir hoffen natürlich auch auf Blogger und freuen uns über Beiträge von kritischen JournalistInnen. Bezahlen können wir leider nichts.</p>
<p>Wir gehen mit viel Enthusiasmus diese Aufgabe an, sind von Gehältern unabhängig und hoffen dennoch eine gehaltvolle Seite zu gestalten. Wir glauben daran, dass der erste Schritt zur Veränderung das Wissen um die Notwendigkeit einer Veränderung ist. Wir glauben auch fest daran, dass durch das Vernetzen vieler feinfühliger und geistig unabhängiger Menschen ein Bewusstseinssprung stattfinden kann und stattfinden muss.</p>
<p>Ich bin kein Politiker und werde auch nie einer sein sein. In erster Linie fühle ich mich als Musiker und Poet. Und so wie mich die Poesie verändert hat, weicher gemacht hat, warmherziger und weit blickender, so hoffe ich mit den Mitteln der Kunst eine gleichgültige Welt in eine mitfühlende zu verwandeln. Die Frage nach der Fähigkeit des Menschen zum Mitgefühl ist die Frage nach seinem Menschsein. Mitgefühl ist das einzige wirklich wichtige Erbe, das wir unseren Kindern hinterlassen müssen.</p>
<p>Und nie kommen wir diesem Mitgefühl näher als mit der nonrationalen Sprache der Kunst. Nicht umsonst wird in diesen extrem materialistischen Zeiten die Kultur aus der Politik ausgeklammert. Sie wird, wie mittlerweile der ganze Mensch, der Ökonomie geopfert.<br />
Gemeinsames Singen zum Beispiel schafft eine Verbindung zwischen Menschen, die mit noch so langen und klugen Diskussionen nie in dieser Tiefe erreicht werden kann. Gemeinsames Musizieren  kann selbst Streithähne wenigstens für kurze Zeit zu einem Körper verschmelzen lassen. Gemeinsame Konzerterlebnisse können Balsam für die Seele sein. Kunst macht menschlich und hilft bei der eigenen seelischen Entwicklung. Nicht umsonst wurde unter Hitler alles künstlerisch Hochwertige als entartet verbannt. Nicht umsonst ließen die Taliban Musikinstrumente öffentlich aufhängen!</p>
<p>Roland Rottenfusser, unser Redakteur, hat einen ausgezeichneten Beitrag zu unserer neuen Seite verfasst, den ich in allen Punkten unterschreibe.</p>
<p>Wenn euch diese Seite gefällt, dann verbreitet sie bitte weiter – im Interesse von uns allen!</p>
<p>Euer Konstantin</p>
<p>Diesmal als Herausgeber von „Hinter den Schlagzeilen“</p>
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		<title>Das richtige tun &#8211; und vielleicht doch siegen!</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 09:46:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Roland Rottenfußer]]></category>
		<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Macht kritischer Journalismus in Zeiten eines überwältigenden medialen Gegenwinds überhaupt noch Sinn? Verschleißen wir nicht unsere Kräfte, nur um mit ansehen zu müssen, dass die Welt zwar verändert wird, aber nicht von uns? Die Fragen kann man stellen. „Hinter den Schlagzeilen“ setzt trotzdem gerade jetzt ein Zeichen der Hoffnung und des Aufbruchs. Unsere Seite erhält [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_92" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-92" title="Gimli_vexed" src="http://hinter-den-schlagzeilen.net/wp-content/uploads/2009/12/Gimli_vexed-150x150.jpg" alt="Gimli_vexed" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Gimli zeigt  Mut in aussichtslosen Situationen.</p></div>
<p>Macht kritischer Journalismus in Zeiten eines überwältigenden medialen Gegenwinds überhaupt noch Sinn? Verschleißen wir nicht unsere Kräfte, nur um mit ansehen zu müssen, dass die Welt zwar verändert wird, aber nicht von uns? Die Fragen kann man stellen. „Hinter den Schlagzeilen“ setzt trotzdem gerade jetzt ein Zeichen der Hoffnung und des Aufbruchs. Unsere Seite erhält in diesen Tagen eine Rundum-Erneuerung, die mehr bedeutet als bloßes Facelifting oder Layout-Spielerei.</p>
<p><span id="more-91"></span> Mit der Möglichkeit, Bilder, Audiodateien und Videos zu platzieren, können wir der Textaussage eine neue Dimension hinzufügen. Vor allem stärkt der „Relaunch“ die Wirkungsmöglichkeiten der mainstreamfernen, kritischen Kultur, die wir jetzt nicht mehr nur beschreiben, sondern direkt vorstellen können. Ein paar Anmerkungen zu den Absichten dieser Seite aus journalistischer Sicht. Von Roland Rottenfußer</p>
<p><!--more--></p>
<p>Oft wird behauptet, die Mainstream-Medien – also Fernseh- und Rundfunkanstalten sowie führende Zeitungen und Zeitschriften wie „Zeit“, „Spiegel“, „Stern“ – würden ihrer Kontrollfunktion innerhalb der Demokratie nicht mehr gerecht. Also der Aufgabe, der Regierung einen kritischen Spiegel vorzuhalten, Missstände aufzudecken und eine Art geistige Gegenmacht zu organisieren, die Fehlentwicklungen in der Gesellschaft zu korrigieren hilft. Ich sage: Solche Vorwürfe gegen die Medien sind berechtigt, aber sie sind noch zu milde formuliert. Tatsache ist, dass die Leitmedien die Politiker sehr wohl kontrollieren – und zwar immer dann, wenn einer von ihnen vom „rechten“ (sprich: neoliberalen) Weg abzukommen droht. Wer versucht, sich auf seine Funktion als Volksvertreter zu besinnen und sich gegen den herrschenden Geist zu wenden, wird von den „Meinungsführern“ gnadenlos abgestraft und niedergeschrieben.</p>
<p>Ich will keineswegs Politiker wie Andrea Ypsilanti oder Kurt Beck idealisieren. Aber gerade die Tatsache, dass sie wegen verhältnismäßig milder „Vergehen“ (halbherziges Liebäugeln mit der Linken) von der vereinigten Pressemeute politisch ermordet wurden, ist bedenklich. Man muss heute nicht einmal die Enteignung von Vermögen fordern, um auf die Schwarz-gelbe Liste der Medienhatz zu kommen; es genügt, sich für eine Abmilderung der Ausbeutung einzusetzen, für klassische reformistische Sozialdemokratie. Albrecht Müller zeigt in seinem hervorragenden Buch „Meinungsmache“, dass Medien durchaus so etwas wie eine vierte Macht im Staat sind – nur derzeit fast immer eine destruktive: „Wo mediale Macht ist, neigt sie immer dazu, sich zu verstärken, weil als Politiker Angst haben muss, bestraft zu werden, wer wider den Stachel löckt.“</p>
<p><strong>„Die eleganteste Form der Diktatur“</strong></p>
<p>Ich hoffe, es wird eine Zeit kommen, in der das ganze Ausmaß des Versagens einer Medienszene offenbar werden wird, die in Zeiten wachsender sozialer Unmenschlichkeit, des Ausbaus von Polizei- und Überwachungsstaat und der Ökonomisierung aller Lebensbereiche nicht nur „weiter so!“, sondern „mehr davon!“ geschrieen hat. Albrecht Müller nennt die bei uns praktizierte Meinungsmache sogar „die eleganteste Form der Diktatur“. Die „Kontrollinstanzen“ sind also selbst zu etwas geworden, was kontrolliert werden müsste – aber nicht durch Zensur, sondern durch massive Kritik, durch Liebesentzug seitens der Konsumenten, vor allem durch Gegenöffentlichkeit. Zu einer solchen Gegenöffentlichkeit beizutragen, gehört zu den Aufgaben dieser Seite. Sie soll helfen, den Wirkungskreis kritischer und unabhängiger Stimmen zu erweitern, Inseln in den Seichtgebieten der Verdummungskultur zu schaffen und die Freude an nicht stromlinienförmigen Ausdrucksformen von Kunst und Kultur wiederzubeleben.</p>
<p>„Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein“, sagte Karl Marx. Obwohl seine ideologischen Nachfolger die Freiheit teilweise mit Füßen getreten haben, ist heute im Einflussbereich des „siegreichen“ Kapitalismus ein Zustand erreicht, in dem man sich wieder auf Marx Diktum besinnen muss. Die Ideologie der Welt als Ware hat natürlich auch vor der „Ware Information“ nicht Halt gemacht. In der modernen Medienwelt ist die Werbeunterbrechung mittlerweile der höchste Daseinszweck dessen, was unterbrochen wird. Programme und redaktioneller „Content“ werden so konzipiert, dass sie ein passendes Werbeumfeld kreieren. Das ist nicht zuletzt auch ein politisches Problem. Die veröffentlichte Meinung wird so zunehmend identisch mit der Meinung derer, die über ein Werbebudget verfügen.</p>
<p><strong>Information als Ware</strong></p>
<p>Es ergibt sich dadurch ein sehr reduziertes Bild von Pressefreiheit: „Die Presse“ (pauschal gesehen) darf zwar fast alles schreiben, der einzelnen Journalist jedoch nur das, was mit der Linie der Medieninhaber übereinstimmt. Die verfolgen vor allem ihre eigenen Interessen (also die der Wohlhabenden, der Vermögensbesitzer, der Arbeitgeber). Wann also werden wir in unserer Presselandschaft einen „Linksruck“ erleben? Dann, wenn sich kleine Angestellte, Arbeitslose und Obdachlose die Herstellungs- und Druckkosten für eine Zeitung leisten können. Oder wenn sie sich für Millionenbeträge in den etablierten Medien Anzeigenplatz und Sendezeit für Werbung kaufen können. Wir sehen also, warum die Presse bis auf weiteres einseitig die Plutokratie fördern „muss“ – und warum wir ihr nicht vertrauen können.</p>
<p>Man sollte nicht dem Irrtum verfallen, anzunehmen, dass in der Medienlandschaft nur noch Quote und Auflage zählt. Sonst gäbe es vermutlich noch mehr Promis, Fußball und Titten und weniger von den unsäglichen neoliberalen Propagandasendungen, in denen sozial Schwache als „Sozialschmarotzer“ diffamiert oder zufriedene Sklaven als Garanten des Wirtschaftsstandorts Deutschland gepriesen werden. Die Propagandisten der Unmenschlichkeit, diese schnoddrig-smarten, sozial blinden Karrieristen der Feder sind Überzeugungstäter – wenn „Überzeugung“ hier auch mit eigenen finanziellen Erwägungen durchmischt sein mag. Anders gesagt: Die Titten in der BILD-Zeitung dienen der Verbreitung der neoliberalen Grund-Stoßrichtung, nicht umgekehrt.</p>
<p><strong>Die Freiheit, unbeachtet zu nörgeln</strong></p>
<p>Was bedeutet das für kritische, für oppositionelle Journalisten in dieser Zeit? Zunächst erfreuen wir uns ja – gemessen an weniger dezenten Formen von Diktatur – einer erfreulichen „Narrenfreiheit“. Man lässt uns reden, erlaubt uns, Dampf abzulassen. Selbst wenn unsere berechtigte Kritik regelmäßig an einem Regenmantel von Selbstgerechtigkeit abtröpfelt, ist dies noch immer besser als Gefängnis. Trotzdem besteht kein Anlass zu Zufriedenheit. Ich erinnere in diesem Zusammenhang gern an den großartigen fiktiven Monolog Hitlers, den der Schriftsteller und Liedermacher Heinz Ratz verfasst hat. Dort sagt der gealterte „Führer“: „Ein totalitäres Regime besitzt immerhin die Schwäche, dass sein Terror Stille erzeugt, dass seine Macht die Mäuler verschließt. So wird einer, der trotzdem spricht, von hundert ängstlichen Ohren zumindest gehört. In einer Demokratie schreien hunderttausend durcheinander, jeder ist damit beschäftigt, seine dümmliche Meinung herauszuposaunen. Da geht jeder ernsthafte Mahner unter, da wird jeder tiefsinnige Kritiker von zehn Idioten überbrüllt!“</p>
<p>In eben dieser Situation befinden wir uns mit einem unabhängigen Webmagazin. Für das Internet, das ja zum Teil durchaus zu Recht als „anarchisches“, Medium gepriesen wird, gilt das natürlich erst recht. Im Internet bestimmt zum großen Teil das Medium die Inhalte, die technischen Rahmenbedingungen prägen die Sprache. Werden Inhalt und Sprache deformiert, so könnte man befürchten, deformiert sich auch das, was uns als Menschen ausmacht. Daher lege ich auch Wert darauf, dass bei uns – gegen den Trend – sowohl längere Artikel als auch Nebensätze und eigenwillige Ausdrucksformen „erlaubt“ sind. Ich begrüße ausdrücklich den noch engeren Schulterschluss des auf Texte konzentrierten Magazins „Hinter den Schlagzeilen“ mit Kunst und Kultur. So ist es ein besonderer Glücksfall, dass mit Commander Shree Stardust ein unter politischen Aktivisten legendärer Experte für Strategie und Taktik des Siegens für HDS gewonnen werden konnte. Vor allem wird sich diese Zusammenarbeit in einer vermehrten Präsentation von Bildern und Musikvideos bzw. Audiodateien ausdrücken. Schon durch die Person unseres Herausgebers Konstantin Wecker bietet sich diese Doppelfunktion geradezu an: Das Webmagazin als Forum für Kultur und als journalistisches Medium, das sich kritisch mit Kultur und Politik auseinandersetzt.</p>
<p><strong>Kunst – nicht realistisch, nur wahr</strong></p>
<p>Ich sehe die Kunst als die potenziell freieste unter den menschlichen Ausdrucksformen. Mit unserer journalistischen Arbeit versuchen wir inhaltlich frei zu bleiben, müssen uns dabei aber formal an die Gesetze einer „logischen“ Gedankenführung und eines klaren Satzbaus halten. Kunstwerke, z.B. Chansons, genießen dagegen sowohl inhaltlich als auch formal mehr Freiheiten. Sie deuten durch Verfremdung, durch Poesie und Ironie, durch Verwendung von Bildern und Symbolen auf eine tiefer liegende Wahrheit hin. Sie verweisen in einem noch elementareren Sinn „hinter die Schlagzeilen“ als es ein journalistischer Sachartikel vermag. Man denke nur an die poetische Schlagkraft mancher Zeilen von Konstantin Wecker, z.B. „Utopia onaniert im Seidenbette. Die Zeiten stinken, und die Dichter schweigen.“ Das ist ein Satz, der drei Jahrzehnte überlebt hat und länger im Gedächtnis haften bleibt als tausend Sachartikel, die in der Zwischenzeit verfasst wurden.</p>
<p>Ein Kunstwerk muss, wie das Beispiel zeigt, nicht unbedingt „realistisch“ sein, nur wahr. Und Wahrheit fühlt sich nicht immer ausschließlich in der Gesellschaft der Hässlichkeit wohl, obwohl Kunst selbstverständlich auch den Mut haben muss, den „Gestank“ einer zunehmend unmenschlichen Zeit einfangen. Ich glaube aber nicht an eine ausschließlich von karger Strenge dominierte Kulturideologie, die jede Schönheit, jede Harmonie als „Blume an der Kette“ (Marx) diffamiert. Vielmehr kann Schönheit ein Herzöffner sein, der für Mitgefühl empfänglich macht, letztlich auch für soziales Mitgefühl. Marc Chagall, dessen Kunstwerke mehr der „Logik“ von Träumen zu folgen scheinen, sagte: „Unsere Innenwelt ist die Realität, und das womöglich mehr als die Außenwelt“. Man kann also ohne Kunst und ohne die viel gescholtene „Innerlichkeit“ kaum für sich beanspruchen, ein realistisches Webmagazin zu machen. Philosophie, Psyche und eine undogmatische Spiritualität werden deshalb in unserem Magazin ebenfalls immer ihren Platz haben.</p>
<p><strong>Auslaufmodell „journalistische Ehre“</strong></p>
<p>Die Überschrift dieses Artikels spielt natürlich auf Konstantin Weckers Lied „Die weiße Rose“ an, wo es heiß: „Es geht ums Tun und nicht ums Siegen.“ Natürlich hinkt jeder Vergleich aktueller oppositioneller Anstrengungen mit der Widerstandsbewegung „Weiße Rose“. Man muss heute als Oppositioneller nicht sein Leben aufs Spiel setzen. Aber es sind auch jene zu würdigen, die für die Menschlichkeit zwar nicht sterben wollen, jedoch trotzdem nach Kräften für sie zu leben versuchen. Man muss die oft ganz unspektakuläre, alltägliche Tapferkeit wertschätzen, die nötig ist, um in einem unmenschlicher werdenden Umfeld menschlich zu überstehen – von „Siegen“ gar nicht zu sprechen. In einer effizienzverliebten Zeit muss man immer wieder darauf hinweisen, dass es richtig sein kann, etwas zu tun, selbst wenn es nicht erfolgreich ist.</p>
<p>Ich will sogar auf einen etwas altmodisch klingenden (weil beinahe vergessenen) Wert verweisen: die journalistische Ehre. Es ist einfach richtig und notwendig, in diesen Zeiten gegen eine neoliberale Sozialpolitik zu protestieren, die ihre vornehmste Aufgabe darin sieht, sicher zu stellen, dass kein „Faulenzer“ unberechtigterweise überlebt, anstatt &#8211; wie es sich gehört – eigenverantwortlich zu krepieren. Es ist richtig und notwendig, auf die Gefahren hinzuweisen, die mit der drohenden Installierung eines Polizei- und Überwachungsstaats verbunden sind, denn „Genau wie die Nacht nicht plötzlich hereinbricht, kommt auch die Unterdrückung nicht schlagartig.“ (William O. Douglas) Es ist schließlich unsere Pflicht, den Finger auf die Wunde zu legen, wenn schon wieder „in unserem Namen“ und von Widerstand fast unbehelligt, mörderische Kriegseinsätze im Gang sind. Auf diese und andere Gefahren hinzuweisen, ist eine zentrale historische Aufgabe der heute lebenden, vernunftbegabten Menschen. Solange nicht zweifelsfrei sicher ist, dass alle Ohren verschlossen sind, dürfen wir nicht aufhören zu schreien. Und „noch gibt’s Herzen, die verstehen“ (Wecker).</p>
<p><strong>Gimlis Vermächtnis</strong></p>
<p>„Es geht ums Tun, und nicht uns Siegen“, bedeutet also nicht, dass unsere Arbeit unbedingt aussichtslos ist. Es bedeutet, dass wir sie selbst in diesem äußersten Fall (dass nämlich unser Scheitern schon jetzt gewiss wäre) fortsetzen müssten. Die Position derer, die angesichts einer überwältigenden Gegenmacht noch immer versuchen, Herz, Gewissen und Niveau gleichermaßen hochzuhalten, erinnert mich immer ein wenig an den Ausspruch von Zwerg Gimli („Der Herr der Ringe“) vor einer aussichtslosen Schlacht: „Den Tod als Gewissheit – geringe Aussicht auf Erfolg – <em>worauf warten wir noch</em>?“</p>
<p>Ist dieses Beispiel nicht ein bisschen zu negativ? Nicht unbedingt, wir wissen ja, wer den Kampf am Ende gewonnen hat.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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