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	<title>Hinter den Schlagzeilen &#187; Über diese Seite</title>
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	<description>Konstantin Weckers Webmagazin //  Kultur - Gegeninformation - Philosophie</description>
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		<title>Hinter den Schlagzeilen bis 13. Mai mit abgespecktem Programm</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 07:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221;, erfahrene Nutzer dieser Seite wissen, dass Redakteur Roland Rottenfußer die merkwürdige Eigenschaft hat, ab und zu Urlaub zu machen, anstatt 365 Tage im Jahr aufopferungsvoll seine Stellung zu halten. Eine Zweitbesetzung haben wir leider nicht, nur gelegentlich könnte Alexander Kinsky einen Beitrag verlinken. Bis wir uns wiedersehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221;,</p>
<p>erfahrene Nutzer dieser Seite wissen, dass Redakteur Roland Rottenfußer die merkwürdige Eigenschaft hat, ab und zu Urlaub zu machen, anstatt 365 Tage im Jahr aufopferungsvoll seine Stellung zu halten. Eine Zweitbesetzung haben wir leider nicht, nur gelegentlich könnte Alexander Kinsky einen Beitrag verlinken. Bis wir uns wiedersehen (14. Mai), gibt es immerhin ein paar vorprogrammierte Beiträge &#8211; und wer mag, kann ein bisschen im Archiv rumblättern.</p>
<p>Bis bald und eine schöne Zeit!</p>
<p>Roland</p>
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		<title>Wegen Krankheit diese Woche keine neuen Einträge</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 12:31:44 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221;, Leider hat mich eine ziemlich bösartige Grippe erwischt. Sicher handelt es sich um eine Verschwörung des politischen Gegner, der mich &#8211; aus Angst vor den Enthüllungen auf dieser Seite &#8211; mit Absicht infiziert hat. Jedenfalls: Da ich keine Ersatzperson habe, rechnet diese Woche mal lieber nicht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221;,</p>
<p>Leider hat mich eine ziemlich bösartige Grippe erwischt. Sicher handelt es sich um eine Verschwörung des politischen Gegner, der mich &#8211; aus Angst vor den Enthüllungen auf dieser Seite &#8211; mit Absicht infiziert hat. Jedenfalls: Da ich keine Ersatzperson habe, rechnet diese Woche mal lieber nicht mit neuen Einträgen. Nächste Woche wieder in der üblichen Frische.</p>
<p>Mit herzlichem Gruß</p>
<p>Roland Rottenfußer</p>
]]></content:encoded>
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		<title>«Hinter den Schlagzeilen» wegen Urlaubs mit ausgedünntem Programm</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 10:12:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, wegen Urlaubs werden auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; vom 13. bis 27. September nur ca. 2-3 Artikel und Lieder pro Werktag zu lesen sein, jeweils nicht topaktuell. Das Reinschauen lohnt sich trotzdem. Wir haben ein attraktives Programm von eher zeitlosem Charakter zusammengestellt. Ab 28. September dann wieder Vollprogramm. Eine schöne Zeit bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_6361" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPalmaFelsen+Meer.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/09/LaPalmaFelsen+Meer-150x150.jpg" alt="" title="LaPalmaFelsen+Meer" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-6361" /></a><p class="wp-caption-text">La Palma</p></div>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>wegen Urlaubs werden auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; vom 13. bis 27. September nur ca. 2-3 Artikel und Lieder pro Werktag zu lesen sein, jeweils nicht topaktuell. Das Reinschauen lohnt sich trotzdem. Wir haben ein attraktives Programm von eher zeitlosem Charakter zusammengestellt. Ab 28. September dann wieder Vollprogramm.</p>
<p>Eine schöne Zeit bis dahin wünscht Roland Rottenfußer</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Osterferien bei «Hinter den Schlagzeilen»</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 17:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Karfreitag bis zum 8. Mai läuft auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; wegen Urlaubs nur ein &#8220;Notprogramm&#8221;. Gelegentliches Reinschauen lohnt sich trotzdem. Ab 9. Mai wieder Vollprogramm.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/04/Schneehase00031.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/04/Schneehase00031-300x200.jpg" alt="" title="Schneehase0003" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-4954" /></a>Von Karfreitag bis zum 8. Mai läuft auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; wegen Urlaubs nur ein &#8220;Notprogramm&#8221;. Gelegentliches Reinschauen lohnt sich trotzdem. Ab 9. Mai wieder Vollprogramm.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Chansons als Widerstandshandlung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 09:38:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roland Rottenfußer]]></category>
		<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser von «Hinter den Schlagzeilen», es ist nicht egal, welche Informationen wir aufnehmen und welcher Art von Kultur wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Diese Tatsache wurde mir wieder bewusst, als ich die schöne Biografie von Pippo Pollina las, einem italienischen Liedermacher, der u.a. durch die Zusammenarbeit mit Konstantin bekannt wurde. (Roland Rottenfußer) Biograf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/03/HinterdenSchlagzeilen.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2011/03/HinterdenSchlagzeilen-150x150.jpg" alt="" title="HinterdenSchlagzeilen" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-4399" /></a>Liebe Leserinnen und Leser von «Hinter den Schlagzeilen»,<br />
es ist nicht egal, welche Informationen wir aufnehmen und welcher Art von Kultur wir unsere Aufmerksamkeit schenken. Diese Tatsache wurde mir wieder bewusst, als ich die schöne Biografie von Pippo Pollina las, einem italienischen Liedermacher, der u.a. durch die Zusammenarbeit mit Konstantin bekannt wurde. (Roland Rottenfußer)<span id="more-4398"></span></p>
<p>Biograf Franco Vassia stellt, sicher übereinstimmend mit Pippo, dem modernen Italien ein verheerendes Zeugnis aus: „Im Grunde war Italien zu dem geworden, was er [Pippo] am meisten gefürchtet hatte. In nur zwei Jahrzehnten hatte die Macht das intellektuelle Niveau der Bevölkerung in strategischer Manier gesenkt. Damit war das Land manipulierbarer geworden. Der Protest wurde lahm gelegt, Falschinformationen verbreitet und das Hirn der Italiener mit Blödsinn gefüllt, damit sie leichter zu beeinflussen waren.“ Im Land des weitgehend zentral gelenkten Privatfernsehens und der triumphierenden Verdummungspresse konstatiert Vassia eine „kulturelle Agonie“ und die „völlige Auflösung der Kunst.“ „Mit den Seifenopern begann das Fernsehen, Müll zu produzieren und mit vollen Händen Schande und Ignoranz auszusäen.“ „Was da am Horizont auftauchte, schienen die Vorbereitungen und Absichten eines morbiden Regimes und einer Macht zu sein, die fähig war, einen antidemokratischen und destabilisierenden Plan zu realisieren: ein populistisches und medial raffiniertes Projekt, das darauf zielte, den Verstand zu kontrollieren und das Bewusstsein zu benebeln.“</p>
<p>Berlusconi-Italien, wie es hier von Pippo und seinem Biografen in den schwärzesten Farben gezeichnet wird, ist vom Deutschland unserer Tage nicht wesensverschieden. Im besten Fall kann man sagen, dass uns Italien ein paar Schritte voraus ist. Die kulturelle und politische Gegenwehr darf also nicht auf sich warten lassen. In Deutschland war und ist es möglich, dass &#8211; der Sozialrassist Sarrazin zum Volkshelden avancierte<br />
- uns der Betrüger zu Guttenberg als Ehrenmann angepriesen wird<br />
- man es uns als freie Entscheidung verkaufen konnte, zwischen zwölf Liedern von Lena Meyer-Landruth und vier neoliberalen Parteien zu wählen<br />
- uns dümmliche und Ekel erregende Sendungen wie Dschungel-Camp und Casting-Shows über Wochen als das Wichtigste vom Wichtigsten aufgeschwatzt werden<br />
- die Bild-Zeitung populärstes deutsches Blatt bleibt und unvermindert weiter hetzen darf wie zu Dutschkes und Wallraffs Zeiten<br />
- das Volksgewissen Verbrechen wie das Bombardement von Kundus mühelos verdauen konnte.<br />
Jeder Leser, jede Leserin kann hier sicher ergänzend viele weitere Beispiele nennen.</p>
<p>Konstantin Wecker ist deshalb die Idealbesetzung als Herausgeber eines solchen Webmagazins, weil er seit fast 40 Jahren künstlerischen Anspruch, einen kritischen politischen Geist und Herzenswärme auf die Bühne bringt. Letzteres, die Herzenswärme, kommt in der linken Medienlandschaft ein bisschen zu kurz. Ebenso wie die anarchische Lebenslust, die Konstantin wie kein zweiter in seinen Liedern zum Ausdruck gebracht hat. Genau zu diesem Zweck haben wir aber auf „Hinter den Schlagzeilen“ Musikvideos. Ich bin überzeugt, dass unsere Leserinnen und Leser nicht ausschließlich politische „Köpfe“ sind, die in sachlicher Sprache über die jeweils neuesten Fehlleistungen eines Mappus, Westerwelle, Guttenberg oder Berlusconi aufgeklärt werden wollen. Menschen öffnen ihr Herz auch einer Melodie oder einem poetischen Wort. Und getragen von Musik prägt sich auch manche politische Botschaft unvergesslich ein. Ein berührendes Chanson ist eine Widerstandshandlung gegen die emotionale Erstarrung, die uns die Mächtigen verordnet haben, weil man über Erstarrte leichter verfügen kann.</p>
<p>Ich möchte deshalb alle ermutigen, einmal in der Liederliste von „Hinter den Schlagzeilen“ zu blättern (www.hinter-den-schlagzeilen.de, Rubrik „Musikvideos) und nach genau dem Lied oder den Liedern zu suchen, die euch berühren. Und ich bitte alle: Empfehlt „Hinter den Schlagzeilen“ euren Freunden, Verwandten und Bekannten weiter. Und wenn ihr außerdem noch andere kritische und niveauvolle Seiten gut findet, empfehlt diese. Ich mache nicht mehr materiellen Gewinn, wenn sich die „Klickzahlen“ erhöhen. Wir bringen auf dieser Seite bewusst keine Werbung, was schon einen Wert an sich darstellt. Ich erhoffe mir vielmehr einen geistigen Gewinn, und der ist nicht allein Konstantins und mein Verdienst. Diese Seite sammelt die geistigen Leistungen von hunderten von Künstlern und Journalisten, deren Erzeugnisse wir hier verlinken dürfen. Selbst wenn die Betreffenden, von Sting bis Arundhati Roy, nie von ihrem „Glück“ erfahren, bedanke ich mich an dieser Stelle pauschal und herzlich bei ihnen. </p>
<p>Kein geistiges und politisches Elend ist so groß, dass sich nicht irgendwo Widerstand rührt. Kein Verdummungs- und Unterdrückungssystem funktioniert so reibungslos, dass nicht irgendwo ein Geistesgrashalm durch die Betondecke bricht. Diese Tatsache, die wir von Italien und Griechenland bis Nordafrika oder China überall beobachten können, macht Mut. In Deutschland sind die Zustände beileibe nicht am schlimmsten. Gegen die verordnete „Normalmeinung“ aufzubegehren, ist hier nicht lebensgefährlich. Umso weniger gibt es eine Entschuldigung für uns, die wir verstanden haben, jetzt nicht aktiv zu werden. „Man muss sich wehren, so lang man kann. Denn wer sich fügt, der fängt bereits ganz insgeheim zu lügen an.“ (Konstantin Wecker)</p>
<p>Roland Rottenfußer</p>
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		<title>1 Jahr Musikvideos auf «Hinter den Schlagzeilen»</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 10:19:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor genau einem Jahr, am 3. Dezember 2009, wurde hier auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; das erste Musikvideo als youtube-Verlinkung veröffentlicht: &#8220;Leise treten die Leisetreter&#8221; von Heinz Ratz. 203 Lieder haben wir seitdem &#8220;gespielt&#8221;, die Kabarett- und Wortbeiträge nicht eingeschlossen. Viele begeisterte und intelligent-kritische Reaktionen haben wir seither auf unser Musikprogramm erhalten. Es erschien uns reizvoll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor genau einem Jahr, am 3. Dezember 2009, wurde hier auf &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; das erste Musikvideo als youtube-Verlinkung veröffentlicht: &#8220;Leise treten die Leisetreter&#8221; von Heinz Ratz. 203 Lieder haben wir seitdem &#8220;gespielt&#8221;, die Kabarett- und Wortbeiträge nicht eingeschlossen. Viele begeisterte und intelligent-kritische Reaktionen haben wir seither auf unser Musikprogramm erhalten. Es erschien uns reizvoll und zur Persönlichkeit unseres Herausgebers Konstantin Wecker passend, in diesem Webmagazin zweigleisig zu fahren: Politische Aufklärung steht neben der Präsentation anspruchsvoller Lieder, meist abseits des Radio-Mainstreams. (Roland Rottenfußer)<span id="more-3453"></span><br />
Die Lieder auf unserer Seite können einen politischen Inhalt haben, müssen es aber nicht. Wir haben versucht, die Palette bewusst vielfältig zu halten. Neben klassischen Gitarrenliedermachern und direkter politischer Agitation gibt es auch manchmal &#8220;romantische&#8221; Beiträge, die durch Kompositionskunst bestechen. Brandaktuelle Lieder stehen einem &#8220;Nostalgieprogramm&#8221; aus dem 60er- und 70er-Jahren gegenüber. Sehr bekannte Künstler wie Sting können Berücksichtigung finden, wenn sie gut sind &#8211; ebenso wie Namen, die nur in ihrem eigenen Freundeskreis bekannt sind. Manches präsentieren wir mit einem Augenzwinkern, für manches &#8220;brennen&#8221; wir förmlich. Es gibt lebensverändernde und bewusstseinsformende Lieder, mit denen wir unsere Besucher gern bekannt machen wollen. </p>
<p>Viele der Künstler, die auf dieser Seite erscheinen, sind Freunde und Mitstreiter von Konstantin Wecker oder entsprechen &#8211; so weit ich dies weiß &#8211; seinem Geschmack. Auch auf Genres, die nachweislich die Kunst von Konstantin Wecker beeinflusst haben, wird eingegangen: So auf Kunstlied, Oper, Musical, Blues oder Jazz. Diese Seite hat ihren Hauptzweck aber nicht darin, auf das Werk von Konstantin Wecker aufmerksam zu machen. Hierzu verweisen wir auf unsere Hauptseite www.wecker.de, und dort vor allem auf den Videokanal, der viele Aufnahmen von Konstantins Live-Auftritten enthält. </p>
<p>Hier ein Auszug aus meinem Begrüßungstext vor einem Jahr: &#8220;Ein Kunstwerk muss nicht unbedingt realistisch sein, nur wahr. Und Wahrheit fühlt sich nicht immer ausschließlich in der Gesellschaft der Hässlichkeit wohl, obwohl Kunst selbstverständlich auch den Mut haben muss, den Gestank einer zunehmend unmenschlichen Zeit einfangen. Ich glaube aber nicht an eine ausschließlich von karger Strenge dominierte Kulturideologie, die jede Schönheit, jede Harmonie als &#8216;Blume an der Kette&#8217; (Marx) diffamiert. Vielmehr kann Schönheit ein Herzöffner sein, der für Mitgefühl empfänglich macht, letztlich auch für soziales Mitgefühl.&#8221;</p>
<p>Manche der Musikvideos wurden von &#8220;Rechteinhabern&#8221; nachträglich gesperrt. Die meisten davon können Sie, wenn Sie Interesse haben, aber immer noch direkt auf youtube finden. </p>
<p>Am Anfang eines solchen Weges als &#8220;Video-Jockey&#8221; konnte ich aus einer Fülle von Möglichkeiten schöpfen. Mit der Zeit wird es schwieriger werden, immer Lieder von gleichermaßen guter Qualität zu finden. Natürlich, man spielt seine Lieblingslieder zuerst. Andererseits ist die &#8220;Szene&#8221; ständig in Bewegung. Es entsteht Neues, neue Türen tun sich auf, neue musikalische Welten.</p>
<p>Ich möchte die Leser dieser Seite auffordern, mir mit Hilfe der Kommentarfunktion Vorschläge für weitere Musikvideos zu schicken. Die Seite kann auch gern als &#8220;Wunschkonzert&#8221; verstanden werden. Ich versuche, nicht als Geschmackszensor zu agieren und Toleranz walten zu lassen. Voraussetzung ist lediglich annehmbare Bild- und Tonqualität und keine zu grobe Abweichung von der normalerweise mit dieser Seite transportierten Weltanschauung.</p>
<p>(Roland Rottenfußer)</p>
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		<title>&#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; mit ausgedünntem Programm</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:53:00 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, wegen Urlaubs bringt &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; vom 12.-27. Juni nur ein etwas reduziertes und vielleicht nicht ganz so aktuelles Programm. Erfreuen werden Euch in der Zeit u.a. Mercedes Sosa, Ludwig Hirsch, Gerhard Polt, Erwin Pelzig, Hans-Peter Dürr und Eugen Drewermann. Wir würden es auch auf keinen Fall wagen, das Thema &#8220;Fußball&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser,</p>
<p>wegen Urlaubs bringt &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; vom 12.-27. Juni nur ein etwas reduziertes und vielleicht nicht ganz so aktuelles Programm. Erfreuen werden Euch in der Zeit u.a. Mercedes Sosa, Ludwig Hirsch, Gerhard Polt, Erwin Pelzig, Hans-Peter Dürr und Eugen Drewermann. Wir würden es auch auf keinen Fall wagen, das Thema &#8220;Fußball&#8221; außer Acht zu lassen. Ich empfehle, im Archiv zu schnuppern und für aktuelle Berichterstattung die Webmagazine aufzusuchen, die wir regelmäßig verlinken. Am 28. Juni geht es wieder &#8220;normal&#8221; weiter. Ich danke auch herzlich für die lebhafte, engagierte und niveauvolle Diskussion über unsere Beiträge (Roland Rottenfußer)</p>
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		<title>&#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; dieses Woche auf Sparflamme</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 07:10:19 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[Wegen Urlaubs bringt &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; diese Woche nur ein abgespecktes Programm: ein Highlight, höchstens zwei pro Tag. Ab 10. Mai geht&#8217;s wie gewohnt weiter. (Roland Rottenfußer)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen Urlaubs bringt &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; diese Woche nur ein abgespecktes Programm: ein Highlight, höchstens zwei pro Tag. Ab 10. Mai geht&#8217;s wie gewohnt weiter. (Roland Rottenfußer)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Entsetzen über Verlinkung der &#8220;Kastelruther Spatzen&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 21:36:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221;, anlässlich der Verlinkung des Lieds &#8220;Und ewig ruft die Heimat&#8221; der Kastelruther Spatzen wurde ich das Gefühl nicht los, nicht ganz ernst genommen zu werden. Das ist wieder typisch für den relativistischen postmodernen Zeitgeist: Bekennt jemand sich ehrlich zu Heimatliebe und Brauchtum, stößt er auf Ironie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221;,</p>
<p>anlässlich der Verlinkung des Lieds &#8220;Und ewig ruft die Heimat&#8221; der Kastelruther Spatzen wurde ich das Gefühl nicht los, nicht ganz ernst genommen zu werden. Das ist wieder typisch für den relativistischen postmodernen Zeitgeist: Bekennt jemand sich ehrlich zu Heimatliebe und Brauchtum, stößt er auf Ironie und Häme. Wegen des in der Geschichte von &#8220;Hinter den Schlagzeilen&#8221; beispiellosen Proteststurms, sehe ich mich genötigt &#8211; eigentlich gegen meine Überzeugung &#8211; wieder zur alten Linie zurückzukehren und weitere düstere Protestlieder aus der ewig nörgelnden Subkultur zu verlinken. Schade, ein frischer Anstrich und mehr von Herzen kommende Schlichtheit hätte dem Magazin gut angestanden. Bis zum nächsten 1. April also. (Roland Rottenfußer)</p>
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		<title>„Das Weihnachtsfest wird wunderbar …“</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 07:41:57 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Roland Rottenfußer]]></category>
		<category><![CDATA[Über diese Seite]]></category>

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		<description><![CDATA[„… mit Kindermoden aus Uschis Basar“, heißt es in Gerhard Polts Sketch „Kindermodenschau“, den wir zu Weihnachten auf „Hinter den Schlagzeilen“ veröffentlichen. Nun ist der Sketch recht alt, aber wunderbar wird das Fest trotzdem: mit Liedern, Artikel und Kabarett auf Weckers Webseite. Vom 23. Dez. bis 4. Januar läuft bei uns eine Art Ferien-Notprogramm, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_387" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-387" title="JesusTizian" src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2009/12/JesusTizian-150x150.jpg" alt="&quot;Der Zinsgroschen&quot; - ein schönes Jesus-Bild von Tizian" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">&quot;Der Zinsgroschen&quot; - ein schönes Jesus-Bild von Tizian</p></div>
<p>„… mit Kindermoden aus Uschis Basar“, heißt es in Gerhard Polts Sketch „Kindermodenschau“, den wir zu Weihnachten auf „Hinter den Schlagzeilen“ veröffentlichen. Nun ist der Sketch recht alt, aber wunderbar wird das Fest trotzdem: mit Liedern, Artikel und Kabarett auf Weckers Webseite. Vom 23. Dez. bis 4. Januar läuft bei uns eine Art Ferien-Notprogramm, da wir ja auch mal Urlaub machen müssen.</p>
<p><span id="more-382"></span>Mit der Funktion „Vorprogrammieren“ werden wir in dieser Zeit einige klassische Beiträge veröffentlichen. Schaut doch zwischendurch mal rein, wenn Ihr Lust habt und lasst Euch überraschen. Da Artikel zum politischen Tagegeschehen fehlen werden, ist das „Weihnachtsprogramm“ auch keineswegs typisch für die Art und Weise, wie wir Hinter den Schlagzeilen künftig gestalten werden. Im Januar geht’s in bewährter Weise weiter.</p>
<p>Weihnachten ist die zum Kommerz-Amoklauf degenerierte Geburtstagsfeier für einen Menschen, der nach allem, was wir über ihn wissen, mit Kommerz nicht viel am Hut hatte. Die Botschaft, die sich ursprünglich mit Jesus verbindet, wäre eigentlich eine gute. Zumindest können wir sie, wenn wir guten Willens sind, aus dem Evangelium heraus oder in es hinein lesen.</p>
<p>Prägend ist für mich noch immer das Jesusbild, das aus Hans Küngs Buch „Existiert Gott?“ spricht. Küng spricht dort folgendermaßen über den Gott des Neuen Testaments: „Ein Gott, der den Menschen selber zum Maßstab seiner Gebote macht, der die natürlichen Grenzen zwischen Genossen und Nichtgenossen, Fernsten und Nächsten, Freunden und Feinden, Guten und Bösen aufgehoben wissen will durch Vergeben ohne Ende, Dienen ohne Rangordnung, Verzichten ohne Gegenleistung, durch die Liebe. (…) Darum ging es: um einen neuen Gott, der sich von seinem eigenen Gesetz gelöst zu haben schien, einen Gott nicht der Gesetzesfrommen, sondern der Gesetzesbrecher, ja – so muss man zugespitzt sagen – einen Gott nicht der Gottesfürchtigen, sondern der Gottlosen!“</p>
<p>Ob jedem der Begriff „Gott“ behagt oder nicht – angesprochen ist eine Form von Religion, die nicht nur ethische Regeln aufstellt, sondern auch den Verstoß dagegen in größtmöglicher Weitherzigkeit gleichsam schon präventiv umarmt. Es wäre die einzige für mich mögliche und erträgliche Form von institutioneller Religion. Spiritualität an sich ist ohnehin frei und befreiend, ewig und immer neu, an keine Kirchenbänke und Traditionen gebunden. Wenn Jesus das wirklich so gesagt und gewollt hat, wie Küng ihn interpretiert, feiere ich auch gern seinen Geburtstag.</p>
<p>Wir mokieren uns gern über den Weihnachtsrummel und betrachten all das – gerade als Linke als eigentlich unter unserem Niveau. Trotzdem überkommt viele Menschen um diese Zeit noch immer eine Grundstimmung, die ich mit „Nachdenklichkeit“, „Besinnung“, „Rückzug“, „Warmherzigkeit“ umschreiben würde – Stimmungen also, die nicht nur in der kapitalistischen Kommerzwelt, sondern auch in der Welt von politisch Oppositionellen oft fehlen. Denn auch der politische Aktivist ist ja nicht <strong>nur</strong> Aktivist. Der beißende Sozialkritiker ist nicht <strong>nur </strong>Kritiker. Der Mutmacher ist nicht <strong>rund um die Uhr</strong> von unbedingt Durchhaltewillen beseelt, sondern manchmal auch einfach nur traurig darüber, wie politisch alles gelaufen ist. Es gibt wahrscheinlich in den meisten von uns Seelenregungen, die am Schlichten und Bejahenden Festhalten wollen, am Geborgenen und manchmal sogar „Altmodischen“. Das schenkt Kraft, um sich hinterher wieder dem scharfen Wind des Belastenden und Komplizierten auszusetzen, dem wir uns freilich werden stellen müssen.</p>
<p>Der Schriftsteller Wolfgang Koeppen schrieb über die Jugend: „Sie geben sich respektlos und sehnen sich danach, achten zu können“. So ähnlich geht es mir manchmal (obwohl selbst kein Jugendlicher mehr). Und deshalb verlinke ich in der Musikrubrik von Hinter den Schlagzeilen mit Vorliebe Künstler, die ich achten und wertschätzen kann. Ohne sie wäre die politische Landschaft, die mit beispielloser Penetranz immer mehr in die falsche Richtung abdriftet, manchmal nur sehr schwer auszuhalten. Neben Kritik und Spott ist auch immer wieder ein „Herzöffner“ dabei. Denn das Herz – so ist es jedenfalls bei mir – will sich nicht ausschließlich im Hass auf den Kapitalismus verkrampfen, sondern manchmal auch weich werden, schwärmen und sich verströmen, ohne dass dabei das Hirn völlig ausgeschaltet werden muss. Dazu verhilft mir oft das zugleich gefühlvolle und intelligente Chanson wie es Brel oder Wecker, Pollina oder Mey pflegen und das man in der Radiolandschaft von „Bayern 3“ bis „Antenne Bayern“ vergeblich suchen wird.</p>
<p>In diesem Sinne eine gute Zeit und auf zu neuen Taten im kommenden Jahr!</p>
<p>Roland Rottenfußer</p>
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