Archiv für die Kategorie „Umwelt/Natur“

Atomstrom noch bis mindestens 2036

Montag, 6. September 2010

Je nach Baujahr sollen die deutschen Akws künftig acht oder vierzehn Jahre mehr Laufzeit zugestanden bekommen. Damit käme der letzte Reaktor frühestens Mitte der Dreißiger Jahre vom Netz. (Quelle: taz)
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/acht-bis-vierzehn-jahre-laenger/

Kanzlerin macht Männchen vor den Energiekonzernen

Dienstag, 31. August 2010

Am 21. August haben 40 Spitzenvertreter der Atom-Lobby in großen Zeitungsinseraten einen „energiepolitischen Appell“ lanciert, in dem sie das Festhalten an Atom- und Kohle-Energie als ein Gebot des „Mutes“ und des „Realismus“ bezeichnen. Attac hat diese Maßnahme zutreffend als „dreiste Arroganz der Macht“ bezeichnet. In der Tat sagt dieses egoistische Elaborat der Großen und Mächtigen im Land nur in einem Punkt halbwegs die Wahrheit: Es bekennt freimütig, dass es die Interessen der „deutschen Unternehmer“ vertritt. (Genauer hätte es heißen müssen: „des ‚deutschen‘ Industrie- und Bankenkapitals“.) (Quelle: Hintergrund)
http://www.hintergrund.de/201008301105/wirtschaft/wirtschaft-inland/der-energiepolitische-appell-und-eine-kanzlerin-die-maennchen-macht.html

Atomkraftgegner kündigen Protest-Herbst an

Dienstag, 24. August 2010

Anti-Atom-Plakette von 2009

Mit einer Großdemo am 18. September in Berlin möchten AKW-Gegner ein »starkes Signal für einen echten Atomausstieg« senden, sagte Thorben Becker vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) am Donnerstag in Berlin. Gerechnet wird mit zehntausenden Teilnehmern. Am Ende der Demonstration wollen die Umweltschützer das Regierungsviertel mit einer knapp drei Kilometer langen Menschenkette umzingeln. Damit genug Atomkraftgegner zusammenkommen, sind bereits zwei Sonderzüge aus dem Süden und Westen Deutschlands sowie 30 Sonderbusse angemeldet. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/177872.atomkraftgegner-kuendigen-protest-herbst-an.html

Stromkonzerne geben zu, dass AKWs überflüssig sind

Montag, 16. August 2010

So sieht sie also aus, Angela Merkels Brückentechnologie: Seit Jahren rühren Unionsparteien und Liberale die Trommel für die Verlängerung der AKW-Laufzeiten, weil die Strahlenmeiler angeblich unverzichtbar sind, solange sich noch nicht genug Windräder drehen. Nun zeigen die Konzerne in aller Deutlichkeit, was von derlei Argumenten zu halten ist. Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel haben die vier AKW-Betreiber E.on, RWE, Vattenfall und EnBW damit gedroht, ihre Atomkraftwerk sofort abzuschalten, sollte die Bundesregierung eine Brennelementesteuer einführen. (Quelle: Junge Welt)
http://www.jungewelt.de/2010/08-16/056.php

Gärten für mehr Toleranz

Dienstag, 3. August 2010

Interkultureller Garten Wuhlegarten, Berlin

Einmal im Jahr lädt die Stiftung Interkultur, München, zu einem Netzwerktreffen VertreterInnen der inzwischen über 80 interkulturellen Gärten Deutschlands ein. Dieses Mal fand das Treffen in Berlin-Marzahn statt. Interkulturelle Gärten bringen mehr Grün in die Stadtlandschaft und fördern die Gemeinsamkeit von Deutschen und MigrantInnen in der Nachbarschaft. Dabei lernt man nicht nur Menschen, sondern auch Pflanzen und schmackhaftes Gemüse aus anderen Ländern kennen. Ein Protest auch gegen Sortenarmut bei Saatgut, Gen-food und „Selbstmordsamen“. (Ellen Diederich) (weiterlesen…)

Die persönliche Energiewende

Montag, 2. August 2010

CDU-Umweltminister Röttgen strebt an, bis Mitte des Jahrhunderts Strom vollständig aus regenerativen Energien zu gewinnen. Die Grünen wollen möglichst schon 2030 so weit sein, die LINKE spricht von »mittelfristig«. Doch im eigenen Haushalt lässt sich Strom aus solaren Quellen sofort einspeisen. Dazu muss man weder Jahrzehnte warten noch Spitzenverdiener sein. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/176511.die-persoenliche-energiewende.html

BP: Auf das ökologische folgt das soziale Versagen

Montag, 2. August 2010

Konzern nutzt Häftlinge als billige Arbeitskräfte zur Beseitigung von Katastrophenfolgen. US-Repräsentantenhaus beschließt strengere Vorgaben für Ölförderung. (Quelle: Junge Welt)
http://www.jungewelt.de/2010/08-02/022.php

Nigeria – die vergessene Ölkatastrophe

Donnerstag, 29. Juli 2010

In Nigeria läuft schon seit Jahren das hauptsächlich von Shell geförderte Öl in das Niger-Delta – stolze 6800 Ölunfälle gab es dort bisher, bei denen fast 500 Millionen Liter austraten. Fischer, die im Ölschlamm waten und schwarze Strände sind dort ganz alltägliche Bilder – die es allerdings kaum bis ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit schaffen. (Quelle: Sein)
http://www.sein.de/news/2010/juli/die-welt-im-oil-spill-fieber–jetzt-auch-in-china.html

Marianne Fritzen: Vorkämpferin der Anti-Atom-Bewegung

Donnerstag, 22. Juli 2010

Fritzen 1979 in Gorleben

Der diesjährige Petra-Kelly-Preis der grünnahen Heinrich-Böll-Stiftung wird 2010 an Marianne Fritzen überreicht. Sie ist eine Symbolfigur des Widerstands gegen die Castor-Transporte. Seit über 30 Jahren ist Marianne Fritzen in der Anti-Atom-Bewegung aktiv. (Quelle: connection)
http://www.connection.de/artikel/politik-wirtschaft/petra-kelly-preis-an-marianne-fritzen.html

FairZehr – besser vegetarisch, für Tier, Umwelt und Gesundheit

Montag, 5. Juli 2010

„Lieber gesund leben und ethisch richtig handeln als krank sein und das Falsche tun“ Wer würde diesen Satz nicht unterschreiben? Und doch entscheiden sich Millionen Menschen täglich für die zweite Alternative. Der Fleischkonsum hat sich in den letzten 30 Jahren verdreifacht. Er sorgt für ernährungsbedingte Krankheiten und millionenfaches Tierleid und ist mittlerweile sogar zur Bedrohung für unser Klima geworden. John Robbins, Gründer der Umweltbewegung „Earth Save“ wies vielen den Weg zur „Ernährung für ein neues Jahrtausend“. (Roland Rottenfußer) (weiterlesen…)