<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Hinter den Schlagzeilen &#187; Umwelt/Natur</title>
	<atom:link href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/category/umwelt-natur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de</link>
	<description>Konstantin Weckers Webmagazin //  Kultur - Gegeninformation - Philosophie</description>
	<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 08:25:34 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Suffizienz statt Effizienz</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/30/suffizienz-statt-effizienz/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/30/suffizienz-statt-effizienz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:49:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=8503</guid>
		<description><![CDATA[Allein mit Effizienz und neuen Technologien lässt sich das Energie- und Klimaproblem nicht lösen. Nach den gängigen Energiewende- und Klimaschutzszenarien sind bei einer geschickten Politik keine Einschnitte im Lebensstandard zu erwarten. Doch ohne den Konsum von fossilen Kraft- und Brennstoffen sowie von Fleischprodukten zu begrenzen, ist die Wende nicht zu schaffen. Auch wenn politische Mehrheiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allein mit Effizienz und neuen Technologien lässt sich das Energie- und Klimaproblem nicht lösen. Nach den gängigen Energiewende- und Klimaschutzszenarien sind bei einer geschickten Politik keine Einschnitte im Lebensstandard zu erwarten. Doch ohne den Konsum von fossilen Kraft- und Brennstoffen sowie von Fleischprodukten zu begrenzen, ist die Wende nicht zu schaffen. Auch wenn politische Mehrheiten für eine Suffizienzstrategie noch nicht absehbar sind, müssen die Grundlagen dafür jetzt erarbeitet werden. (Quelle: Sonnenseite)<br />
<a href="http://www.sonnenseite.com/Zukunft,Wachstumsdebatte-+Suffizienz+als+Ueberlebensfrage,17,a21992.html">http://www.sonnenseite.com/Zukunft,Wachstumsdebatte-+Suffizienz+als+Ueberlebensfrage,17,a21992.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/30/suffizienz-statt-effizienz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Royale Elefantenjagd: nur die Spitze eines Eisbergs</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/27/royale-elefantenjagd-nur-die-spitze-eines-eisbergs/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/27/royale-elefantenjagd-nur-die-spitze-eines-eisbergs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 07:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=8587</guid>
		<description><![CDATA[So mancher ereifert sich über die Jagdleidenschaft des spanischen Königs und beißt dabei genüsslich in ein Wurstbrot. http://www.neues-deutschland.de/artikel/225285.europas-dickhaeuter.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/04/Elefant.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/04/Elefant-232x300.jpg" alt="" title="Elefant" width="232" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-8588" /></a>So mancher ereifert sich über die Jagdleidenschaft des spanischen Königs und beißt dabei genüsslich in ein Wurstbrot.<br />
<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/225285.europas-dickhaeuter.html">http://www.neues-deutschland.de/artikel/225285.europas-dickhaeuter.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/27/royale-elefantenjagd-nur-die-spitze-eines-eisbergs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>4:2 gegen die Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/11/42-gegen-die-nachhaltigkeit/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/11/42-gegen-die-nachhaltigkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 07:35:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=8365</guid>
		<description><![CDATA[Kurze Zwischenbilanz im Kulturkampf: Was fühlt der Mainstream und gibt es ihn überhaupt noch? Bei einem Vortrag letzte Woche in Berlin habe ich versucht einem internationalen Publikum zu beschreiben, wie es in Sachen Nachhaltigkeit in Deutschland steht. Und zwar nicht politisch, sondern gefühlsmäßig. Fazit: immer noch 4:2 für die Anti-Nachhaltigkeitslobby. Und das hat viele Ausländer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurze Zwischenbilanz im Kulturkampf: Was fühlt der Mainstream und gibt es ihn überhaupt noch? Bei einem Vortrag letzte Woche in Berlin habe ich versucht einem internationalen Publikum zu beschreiben, wie es in Sachen Nachhaltigkeit in Deutschland steht. Und zwar nicht politisch, sondern gefühlsmäßig. Fazit: immer noch 4:2 für die Anti-Nachhaltigkeitslobby. Und das hat viele Ausländer überrascht, die dachten die Deutschen seien doch irgendwie „crazy green“. Wie Martin Tillich auf Utopia zu recht analysiert hat, feiert im Moment eher das Öko-Bashing ein Comeback. Das zeigt: die heiße Phase im Kulturkampf um ökologisch-soziale Herzen hat erst begonnen. Kolumne von Martin Unfried. (Quelle: Sonnenseite)<br />
<a href="http://www.sonnenseite.com/Umwelt,4-2+gegen+die+Nachhaltigkeit,16,a21883.html">http://www.sonnenseite.com/Umwelt,4-2+gegen+die+Nachhaltigkeit,16,a21883.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/04/11/42-gegen-die-nachhaltigkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Energiekämpfe für Energiedemokratie</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/03/30/energiekampfe-fur-energiedemokratie/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/03/30/energiekampfe-fur-energiedemokratie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 09:35:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=8276</guid>
		<description><![CDATA[Die »Energiewende« in der BRD setzt auf Grünen Kapitalismus. Favorisiert werden marktförmige Lösungen, die der Struktur und Macht der Konzerne entsprechen und das dezentralisierende Potenzial der neuen Technologien konterkarieren. (Quelle: Neues Deutschland) http://www.neues-deutschland.de/artikel/222793.energiekaempfe-fuer-energiedemokratie.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die »Energiewende« in der BRD setzt auf Grünen Kapitalismus. Favorisiert werden marktförmige Lösungen, die der Struktur und Macht der Konzerne entsprechen und das dezentralisierende Potenzial der neuen Technologien konterkarieren. (Quelle: Neues Deutschland)<br />
<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/222793.energiekaempfe-fuer-energiedemokratie.html">http://www.neues-deutschland.de/artikel/222793.energiekaempfe-fuer-energiedemokratie.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/03/30/energiekampfe-fur-energiedemokratie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eiszeit für den Klimaschutz</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/03/06/eiszeit-fur-den-klimaschutz/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/03/06/eiszeit-fur-den-klimaschutz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 07:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=8067</guid>
		<description><![CDATA[Als Norbert Röttgen vergangene Woche neben seinem Rivalen Philipp Rösler Platz nahm, um den Kompromiss zur Energieeffizienz-Richtlinie und der Kürzung der Solarförderung zu verkünden, sprach er viel von „industrieller Wettbewerbsfähigkeit“, von „Versorgungssicherheit“ und „Preisstabilität“. Nur ein Wort fehlte in den Aufzählungen des Bundesumweltministers: „Klima“. Ganz leise ist das Megathema von der Agenda verschwunden. Inzwischen haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Norbert Röttgen vergangene Woche neben seinem Rivalen Philipp Rösler Platz nahm, um den Kompromiss zur Energieeffizienz-Richtlinie und der Kürzung der Solarförderung zu verkünden, sprach er viel von „industrieller Wettbewerbsfähigkeit“, von „Versorgungssicherheit“ und „Preisstabilität“. Nur ein Wort fehlte in den Aufzählungen des Bundesumweltministers: „Klima“. Ganz leise ist das Megathema von der Agenda verschwunden. Inzwischen haben sogar die einstigen Antreiber in Europa resigniert. (Quelle: Freitag)<br />
<a href="http://www.freitag.de/politik/1209-eiszeit-f-r-den-klimaschutz">http://www.freitag.de/politik/1209-eiszeit-f-r-den-klimaschutz</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/03/06/eiszeit-fur-den-klimaschutz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Massentierhaltung bewirkt Antibiotika-Resistenz</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/02/07/massentierhaltung-bewirkt-antibiotika-resistenz/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/02/07/massentierhaltung-bewirkt-antibiotika-resistenz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 09:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=7797</guid>
		<description><![CDATA[Antibiotikaresistente Keime verbreiten sich rasend &#8211; und könnten unsere Medizin zurück ins Mittelalter befördern &#8211; denn wenn die Bakterien-Killer wirkungslos würden, könnten heute harmlose Krankheiten, Operationen und Geburten wieder tödlich verlaufen. Der Zusammenhang der Antibiotikaresistenzen mit der Massentierhaltung wird immer deutlicher. Hat die Menschheit einen fatalen Fehler begangen? (Quelle: Sein) http://www.sein.de/news/2012/januar/zusammenhang-von-massentierhaltung-und-antibiotika-resistenz.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/02/SchweineMassentierhaltung.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/02/SchweineMassentierhaltung-300x203.jpg" alt="" title="SchweineMassentierhaltung" width="300" height="203" class="alignleft size-medium wp-image-7798" /></a>Antibiotikaresistente Keime verbreiten sich rasend &#8211; und könnten unsere Medizin zurück ins Mittelalter befördern &#8211; denn wenn die Bakterien-Killer wirkungslos würden, könnten heute harmlose Krankheiten, Operationen und Geburten wieder tödlich verlaufen. Der Zusammenhang der Antibiotikaresistenzen mit der Massentierhaltung wird immer deutlicher. Hat die Menschheit einen fatalen Fehler begangen? (Quelle: Sein)<br />
<a href="http://www.sein.de/news/2012/januar/zusammenhang-von-massentierhaltung-und-antibiotika-resistenz.html">http://www.sein.de/news/2012/januar/zusammenhang-von-massentierhaltung-und-antibiotika-resistenz.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/02/07/massentierhaltung-bewirkt-antibiotika-resistenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eins in den Kochtopf, eins in den Müll …</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/24/eins-in-den-kochtopf-eins-in-den-mull-%e2%80%a6/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/24/eins-in-den-kochtopf-eins-in-den-mull-%e2%80%a6/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 08:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Roland Rottenfußer]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=7684</guid>
		<description><![CDATA[Die Hälfte der produzierten Lebensmittel wird weggeworfen. Wie immer ist Geldgier eine Ursache des Skandals. Aber auch mangelnde Achtung vor Nahrung und eine zu geschmäcklerische Einstellung der Verbraucher. (Roland Rottenfußer) Stellen wir uns zwei Schweine in einem Großschlachtbetrieb vor. Nennen wir sie „Dicky“ und „Micky“. Beide führten ein elendes Leben in Enge und Gestank, vollgepumpt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/01/Biomuell.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/01/Biomuell-150x150.jpg" alt="" title="Biomuell" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-7685" /></a>Die Hälfte der produzierten Lebensmittel wird weggeworfen. Wie immer ist Geldgier eine Ursache des Skandals. Aber auch mangelnde Achtung vor Nahrung und eine zu geschmäcklerische Einstellung der Verbraucher. (Roland Rottenfußer)<span id="more-7684"></span></p>
<p>Stellen wir uns zwei Schweine in einem Großschlachtbetrieb vor. Nennen wir sie „Dicky“ und „Micky“. Beide führten ein elendes Leben in Enge und Gestank, vollgepumpt mit Hormonen und Tranquilizern. Anschließend starben beide einen elenden Tod. Der Unterschied: Dicky starb für den Gaumenkitzel mehrerer Gäste einer Haxenbraterei; Micky dagegen starb umsonst. Sein Fleisch wurde nach der Schlachtung weggeworfen.</p>
<p>Das Beispiel ist fiktiv, aber realitätsnah. Valentin Thurn, Regisseur des schockierenden Dokumentarfilms „Taste the Waste“ hat ausgerechnet, dass rund die Hälfte aller auf der Erde produzierten Lebensmittel im Müll landen. Allein in Deutschland sind das 20 Millionen Tonnen Lebensmittel. Das Essen, das in Europa weggeworfen wird, würde zweimal reichen, um den Welthunger zu beenden. Was bedeutet das, übertragen auf das Thema Fleisch? Allein in Deutschland werden jährlich ca. 1,1 Milliarden Tiere verzehrt. Wenn jedes zweite davon umsonst gestorben ist, ergibt das 550 Millionen. Auch der enorme Bodenverbrauch durch Tier- und Tierfutterwirtschaft sowie die Umweltbelastung durch Fäkalien wären demnach zur Hälfte „für die Katz“.</p>
<p>Die Vergeudung von Lebensmitteln betrifft alle Verwertungsschritte vom Anbau bis zum Endverbrauch. Kartoffeln bleiben massenweise auf dem Acker liegen, in verwilderten Gärten verschimmelt unbemerkt Fallobst, jeder zwei Salatkopf wird aussortiert, bevor er in die Läden kommt. Ursache ist oft ein übertriebener Perfektionsdrang, der Trend zur makellosen Normkartoffel. Dafür sind Kunden mit verantwortlich. Hat ein Apfel die geringste Macke, bleibt er im Regal liegen – aber nur, weil die Supermärkte stets ein Überangebot feilbieten. Es sieht einfach besser aus, wenn eine Auslage lückenlos mit leuchtenden Zitronen bedeckt ist. Besonders schlimm ist die Verschwendung beim Brot: Supermarktbäckereien wollen ihren Kunden bis Ladenschluss das gesamte Sortiment ofenfrisch bieten. Was nicht gekauft wird, ist für den Müll – etwa jedes fünfte Brot.</p>
<p>In den Abfallcontainern der Supermärkte findet man ganze Paletten bester Lebensmittel mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. In den Regalen muss Platz geschaffen werden für Neues. Auch wird das Haltbarkeitsdatum systematisch zu früh angesetzt. Die Hersteller wollen sich für den (unwahrscheinlichen) Fall absichern, dass Kunden sie wegen verdorbener Ware verklagen. Außerdem: Umsätze werden gemacht, wenn viel gekauft, nicht wenn viel gegessen wird. Viele Verbraucher tragen zu dem Skandal bei, indem sie sich wie verwöhnte Kinder benehmen: Sie möchten jederzeit auf eine große Auswahl von Produkten zugreifen können. „Wie soll ich heute wissen, was ich morgen mögen werde?“ Also hat von man von allem etwas da, und vieles vergammelt im Kühlschrank.</p>
<p>Die Verschwendung ist kein Kavaliersdelikt mehr: Ein Drittel der Treibhausgase werden durch die Landwirtschaft ausgestoßen. Auch ihr Anteil am Wasser- und Energieverbrauch ist enorm. Für Weideflächen wird Regenwald gerodet. Würden wir all das für Nahrung in Kauf nehmen, die wir wirklich brauchen, wäre es nachvollziehbar. All diese Verwüstungen, um dann die Hälfte wegzuwerfen, ist jedoch absurd. „Mehr als 10 Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben pro Jahr an Unterernährung, Seuchen und Wasserverschmutzung“ schreibt der Ernährungsexperte der UN, Jean Ziegler. Nicht nur Schwein Micky muss sich also fragen, wofür es gestorben ist. Es hat allerdings wenig Sinn, wenn der Endverbraucher sorgsam mit Lebensmitteln umgehen, die nicht gekauften Waren jedoch stattdessen auf Großdeponien der Supermärkte landen. Neben einem Umdenken „aller“ ist auch der Gesetzgeber gefragt, entsprechende Weichen zu stellen.</p>
<p>Film:<br />
Valentin Thurn: Taste the Waste. Lighthouse Home Entertainment. Erscheint im März 2012 auf DVD, 91 min., Fr. …/ Euro 17.99</p>
<p>Buch:<br />
Stefan Kreutzberger, Valentin Thurn: Die Essensvernichter. Kiepenhauer &#038; Witsch 2011, 304 Seiten, Fr. …/ Euro 16,99</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/24/eins-in-den-kochtopf-eins-in-den-mull-%e2%80%a6/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der andere Umweltgipfel</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/24/der-andere-umweltgipfel/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/24/der-andere-umweltgipfel/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 08:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=7681</guid>
		<description><![CDATA[Heute wird das elfte Weltsozialforum eröffnet. Im brasilianischen Porto Alegre will die Bewegung der Globalisierungskritiker bis Sonntag unter dem Motto »Kapitalistische Krise, soziale und ökologische Gerechtigkeit« über Alternativen zur gängigen neoliberalen Politik diskutieren. Dabei wird auch ein »Gipfel der Völker« vorbereitet, der parallel zum UN-Umweltgipfel in Rio de Janeiro im Juni stattfinden soll. (Quelle: Neues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wird das elfte Weltsozialforum eröffnet. Im brasilianischen Porto Alegre will die Bewegung der Globalisierungskritiker bis Sonntag unter dem Motto »Kapitalistische Krise, soziale und ökologische Gerechtigkeit« über Alternativen zur gängigen neoliberalen Politik diskutieren. Dabei wird auch ein »Gipfel der Völker« vorbereitet, der parallel zum UN-Umweltgipfel in Rio de Janeiro im Juni stattfinden soll. (Quelle: Neues Deutschland)<br />
<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/216440.alternativen-fuer-rio-20-gesucht.html">http://www.neues-deutschland.de/artikel/216440.alternativen-fuer-rio-20-gesucht.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/24/der-andere-umweltgipfel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Angekommen im Zeitwohlstand</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/23/angekommen-im-zeitwohlstand/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/23/angekommen-im-zeitwohlstand/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 08:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=7671</guid>
		<description><![CDATA[Uwe Wüst ist Weltreisender und »Bodenkünstler«, wie ihn Antonius Conte in dem eindrucksvollen Bildband »Gespräche mit einem Landwirt: Ernte gut – Alles gut« beschreibt. Ein Besuch auf dem Demeter-Hof »Krautfürnix« des 48-Jährigen zeigt, was es heißt, ­Entschleunigung zu leben: sorgfältig beobachten, einfühlsam entscheiden, kräftig zupacken und am Abend wissen, dass das Tagwerk geschafft ist. Für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_7672" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/01/UweWüst.jpg"><img src="http://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2012/01/UweWüst-150x150.jpg" alt="" title="UweWüst" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-7672" /></a><p class="wp-caption-text">Uwe Wüst (Mitte)</p></div>Uwe Wüst ist Weltreisender und »Bodenkünstler«, wie ihn Antonius Conte in dem eindrucksvollen Bildband »Gespräche mit einem Landwirt: Ernte gut – Alles gut« beschreibt. Ein Besuch auf dem Demeter-Hof »Krautfürnix« des 48-Jährigen zeigt, was es heißt, ­Entschleunigung zu leben: sorgfältig beobachten, einfühlsam entscheiden, kräftig zupacken und am Abend wissen, dass das Tagwerk geschafft ist. Für Uwe ist sein Hof ein Organismus, durch den er ­einen Verbund mit der Natur eingeht – ein »Naturschutzhof«. (Quelle: oya)<br />
<a href="http://www.oya-online.de/article/read/592-Angekommen_im_Zeitwohlstand.html">http://www.oya-online.de/article/read/592-Angekommen_im_Zeitwohlstand.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/23/angekommen-im-zeitwohlstand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Demo »Wir haben es satt!« am Sonnabend</title>
		<link>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/18/demo-%c2%bbwir-haben-es-satt%c2%ab-am-sonnabend/</link>
		<comments>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/18/demo-%c2%bbwir-haben-es-satt%c2%ab-am-sonnabend/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 07:59:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit/Psyche]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt/Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hinter-den-schlagzeilen.de/?p=7611</guid>
		<description><![CDATA[Unter dem Motto »Wir haben es satt!« findet am Sonnabend in Berlin zum zweiten Mal die Großdemonstration für eine sozial-ökologische Neuorientierung der Agrarpolitik statt. Ein zentraler Aspekt ist die Forderung nach dem Ausstieg aus der Massentierhaltung. (Quelle: Neues Deutschland) http://www.neues-deutschland.de/artikel/215889.demo-wir-haben-es-satt-am-sonnabend.html]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto »Wir haben es satt!« findet am Sonnabend in Berlin zum zweiten Mal die Großdemonstration für eine sozial-ökologische Neuorientierung der Agrarpolitik statt. Ein zentraler Aspekt ist die Forderung nach dem Ausstieg aus der Massentierhaltung. (Quelle: Neues Deutschland)<br />
<a href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/215889.demo-wir-haben-es-satt-am-sonnabend.html">http://www.neues-deutschland.de/artikel/215889.demo-wir-haben-es-satt-am-sonnabend.html</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://hinter-den-schlagzeilen.de/2012/01/18/demo-%c2%bbwir-haben-es-satt%c2%ab-am-sonnabend/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

