Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“

Es gibt nur noch Gewinner und Verlierer

Montag, 15. September 2014

Die neoliberale Ideolgie dringt in sämtliche Lebensbereiche vor und macht auch vor dem deutschen liebster Freizeitbeschäftigung, dem Fußball, nicht halt. Gefragt, woran man denn merken würde, wie sehr die Konkurrenz in der Wirtschaft sich auf alle Lebensbereiche übertragen hat, wies der flämische Psychologe Paul Verhaeghe darauf hin, dass der Ausdruck »Loser« bereits zur gängigen Beschimpfung unter Jugendlichen gehöre. Eine Bestandsaufnahme von Burkhardt Kiegeland… (Quelle: connection)
http://www.connection.de/index.php/spiritualitaet/1915-die-diktatur-der-neoliberalen-ideologie

Kampfkuscheln mit der Waffenindustrie: Auslieferung des deutschen U-Bootes an Israel erhöht Atomkriegsgefahr

Freitag, 12. September 2014

Ellen Diederich hat uns auf diesen Link aufmerksam gemacht. Noch während der Bombardierung des Gazastreifens wurde das größte jemals in Deutschland gebaute U-Boot in Kiel an die israelische Marine übergeben. Das Schiff der Firma ThyssenKrupp wird das erste israelische U-Boot mit einem außenluftunabhängigen Motor sein. Ein Drittel des neuen Schiffes mit dem Namen Tanin wird vom deutschen Steuerzahler bezahlt. „Gabriels Gerede von einer Reglementierung von Rüstungsexporten ist nichts weiter als eine Imagekampagne, wie man an dem Export des U-Bootes an Israel deutlich sieht“, kommentiert Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der LINKEN, das Auslaufen des Schiffes.
http://www.inge-hoeger.de/nc/presse/aktuell/detail_presse/zurueck/aktuell-af3df00a15/artikel/kampfkuscheln-mit-der-waffenindustrie-auslieferung-des-deutschen-u-bootes-an-israel-erhoeht-atomkr/

»Mein« Unternehmen

Mittwoch, 10. September 2014

»Mitarbeiterkapitalbeteiligung« – für die einen ist sie Motivation, für die anderen Entsolidarisierung der abhängig Beschäftigten. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/943226.mein-unternehmen.html

Investitionen sinken – kein Wunder!

Dienstag, 9. September 2014

Holdger Platta hat uns den Text von Michael Schlecht (Wirtschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE) empfohlen. Holdger: “Er schreibt sehr klar und hat meiner Meinung nach meistens auch Recht. Ergänzend dazu: Daß Investitionen sinken, ist nicht per se schlecht. Bzw: wenn Investitionen steigen, ist das nicht per se gut. Konkret: ein Gutteil der “Investitionen” floß und fließt seit Jahrzehnten in “Rationalisierungsinvestitionen”, sprich: in die betriebsinterne Beseitigung von Arbeitsplätzen. Den aktuellen Anteil dieser Rationalisierungsinvestionen an den Gesamtinvestitionen kenne ich nicht, er lag aber vor einigen Jahren bei 48 Prozent! Fast die Hälfte also der Investitionen diente der Vernichtung von Arbeitsplätzen. Das hätte aus meiner Sicht Michael Schlecht auf jeden Fall miterwähnen müssen. Daß er im übrigen auf das Absacken der Inlandsnachfrage abhebt – aufgrund fallender/stagnierender Löhne (und auch aufgrund der enormen Kürzungen im Sozialbereich, sprich: Hartz IV, gegenüber der früheren Sozialhilfe) -, ist selbstverständlich richtig und zu begrüßen.”

http://www.michael-schlecht-mdb.de/investitionen-sinken-kein-wunder.html

Leserbrief aus den Nachdenkseiten zu Neoliberales Herrschaftssystem: Warum heute keine Revolution möglich ist

Freitag, 5. September 2014

Gerne folgen wir der Anregung von Holdger Platta, auch den Leserbrief von E. W. (Pirna) aus den Nachdenkseiten hier zur Diskussion zu stellen.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=23115

Die bildungspolitische Messlatte der Arbeitgeber

Freitag, 5. September 2014

Seit 2004 erstellt das „Institut der deutschen Wirtschaft“ (IW), der „wissenschaftliche Schreibtisch“ für die arbeitgeberfinanzierte PR-Agentur „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) jährlich einen sog. „Bildungsmonitor“. Mit „Bildung“ im allgemeinen Verständnis haben jedoch die in diesem Ranking miteinander verglichenen Handlungsfelder und Indikatoren allenfalls am Rande etwas zu tun. Schon der Begriff „Bildungs“-monitor ist eine Irreführung, die Studie ist allenfalls ein „Fachkräftesicherungs“-monitor. Doch selbst für dieses bildungspolitisch beschränkte Leitziel hat das durch die Medien geisternde Länder-Ranking kaum einen sachlich begründeten Aussagewert. Der „Bildungsmonitor“ ist – wie eben auch andere Studien des IW – die Übertragung von arbeitgeberinteressengebundenen Anforderungen auf das Feld der Bildungspolitik. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=22902

Warum heute keine Revolution möglich ist

Donnerstag, 4. September 2014

Warum ist das neoliberale Herrschaftssystem so stabil? Warum gibt es kaum Widerstand dagegen? Trotz einer immer größer werdenden Schere zwischen Reich und Arm? Für eine Erklärung ist es wichtig zu verstehen, wie die unterwerfende Macht heute funktioniert. Ein Gastbeitrag von Byung-Chul Han in der “Süddeutschen Zeitung”. Konstantin Wecker meint: Sehr erhellend und lesenswert. Wenn auch deprimierend.
http://www.sueddeutsche.de/politik/neoliberales-herrschaftssystem-warum-heute-keine-revolution-moeglich-ist-1.2110256

Die Ungleichheit hat wieder zugenommen

Donnerstag, 4. September 2014

Kürzlich hatte ich mit Bekannten eine Diskussion um die Frage: War das Kapitalismus, was wir im Westdeutschland der 1970er Jahre hatten? War das der eigentliche, wahre Kapitalismus, sozusagen der Kapitalismus, wie er leibt und lebt? Oder deutet der Begriff des Rheinischen Kapitalismus (mit der Bundeshauptstadt Bonn am Rhein) an, dass der Begriff „Kapitalismus” allein die damaligen Zustände nicht richtig beschreibt, sondern eben durch einen Zusatz ergänzt und von „Kapitalismus” (ohne Zusatz) unterschieden werden muss? (Quelle: Neue Rheinische Zeitung)
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20627

Ziel: Rechtsstaatliche Kontrolle ausschalten

Mittwoch, 3. September 2014

Ein Paukenschlag schlug am Abend des 13.8. ein in die Sommerfrischen der Republik: Dem ARD-Hauptstadtstudio liegt der etwa 1500 Seiten umfassende CETA-Vertragstext vor. Im Windschatten der öffentlichen Aufmerksamkeit um das Transatlantische Freihandelsabkommens TTIP zwischen der EU und den USA und das plurilaterale Abkommen zum Handel mit Dienstleistungen (TISA) steht das europäisch-kanadische Wirtschafts- und Handelsabkommen (CETA) kurz vor dem Abschluss. Nun zeigt der geleakte Vertragstext, dass auch das CETA, das als Blaupause für das Freihandelsabkommen TTIP gilt, nationale Regierungen den Klagen privater Investoren aussetzt. (Quelle: Neue Rheinische Zeitung)
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20681

Prekäre Beschäftigung betrifft alle

Dienstag, 26. August 2014

FairstattpräkärWerkverträge, Leiharbeit, Befristung, unfreiwillige Teilzeit, Niedriglöhne sind für rund 13 Millionen in Deutschland bittere Realität. Die Jubelchöre der Bundesregierung über Beschäftigungsrekorde müssen ihnen wie blanker Hohn vorkommen. Es geht aber nicht nur um die unmittelbar Betroffenen. Die Durchsetzungskraft der Gewerkschaften, letztlich sogar die grundgesetzlich garantierte Tarifautonomie wird durch die Prekarisierung der Arbeitswelt massiv geschwächt und damit alle Beschäftigten. (Michael Schlecht, MdB, wirtschaftspolitischer Sprecher DIE LINKE). (mehr …)