Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“

Ermächtigungsgesetz zur Diktatur des Finanzkapitals

Freitag, 3. Februar 2012

Der deutsche Imperialismus versucht, die Schuldenkrise Europas mit der offenen Errichtung einer Fiskaldiktatur zu lösen. Merkels Forderung eines Sparkommissars für Griechenland war nur ein Ablenkungsmanöver vom Ermächtigungsgesetz ESM-Vertrag, den der EU-Gipfel beschloss. (Quelle: Linke Zeitung)
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=12731&Itemid=248#JOSC_TOP

Vom Liberalismus zum Neofeudalismus

Donnerstag, 26. Januar 2012

Von den Teilnehmern des 42. Weltwirtschaftsforums in Davos erhofft sich der Wirtschaftswissenschaftler Peter Ulrich (63) zumindest eine Beschäftigung mit dem Tagungsmotto: »Die große Transformation«. Der emeritierte Professor an der Universität St. Gallen zählte – unter anderem in seinem Buch »Zivilisierte Marktwirtschaft« – zu den ersten Kritikern an maßlosem Renditestreben, Bonus-Exzessen und Geschäftspraktiken der Finanzwirtschaft an und über der Grenze zur Kriminalität. Mit dem Begründer der integrativen Wirtschaftsethik sprach Urs Fitze. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/216623.vom-liberalismus-zum-neofeudalismus.html

Euro: Das vorhersehbare Versagen

Mittwoch, 25. Januar 2012

Seit der Weltwirtschaftskrise von 1929 wissen wir, dass es keinen Sinn macht, in einer makroökonomischen Krise weiter sparen zu wollen. Weil man mit dieser pro-zyklischen Politik die Krise verschärft. Wir wissen, dass es in einem gemeinsamen Währungsraum nur gut ausgehen kann, wenn sich auf mittlere Sicht Leistungsbilanzüberschüsse und -defizite angleichen. Deshalb war von vornherein klar, dass die gemeinsame Währung Euro nur gerettet werden kann, wenn die Entwicklung der Lohnstückkosten und der Wettbewerbsfähigkeit in der Eurozone nicht weiter auseinander getrieben, sondern angeglichen werden. Und dennoch haben sich die herrschende Ökonomie und die herrschende Wirtschaftspolitik in Deutschland diesen und anderen Einsichten verweigert. Das herrschende Elend und die große Gefahr für die Eurozone ist ein Ergebnis der Ignoranz. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=12009

City of London: Das heimliche Machtzentrum Europas

Dienstag, 24. Januar 2012

Am 12. Dezember 2011 erklärte der britische Premierminister David Cameron den Grund für sein Veto, welches er wenige Tage zuvor in Brüssel eingelegt hatte: “Ich ging nach Brüssel mit einem Ziel vor Augen: Großbritanniens nationales Interesse zu verteidigen.” Im Folgenden erklärte Cameron, worin dieses nationale Interesse bestand: “London ist das führende Finanzzentrum der Welt. Und dieser Sektor beschäftigt 100.000 in Birmingham und weitere 150.000 in Schottland.” (Quelle: Telepolis)
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36247/1.html

Red-Bull-Kapitalismus

Donnerstag, 19. Januar 2012

Red Bull ist mehr als ein Getränk, ein Energiespender, ein Lebensgefühl. Ja, es ist mehr als nur ein Produkt. Es verkörpert die aktuellste Form des Kapitalismus. (Quelle: Freitag)
http://www.freitag.de/wochenthema/1203-das-totale-marketing

Ignoriert doch endlich die Ratingagenturen!

Donnerstag, 19. Januar 2012

In einem so noch nie dagewesenen Rundumschlag senkte die Ratingagentur Standard & Poor´s letzten Freitag die Risikobewertung für Staatsanleihen von neun Eurostaaten. Auch wenn die neuen Bewertungen nach der zugrundeliegenden „Marktlogik“ noch nicht einmal inhaltlich zu beanstanden sind und auch die Begründung von Standard & Poor´s nicht von der Hand zu weisen ist, stellt sich hier die Frage, warum Politik und Medien die eng mit dem Finanzsystem verzahnten Ratingagenturen überhaupt als Schiedsrichter akzeptieren und für voll nehmen? Mehr als einmal lagen die Ratingagenturen mit ihrer Meinung komplett daneben. Es ist an der Zeit, dass sich die Politik von diesem Unsinn emanzipiert. Ratingagenturen sind nicht neutral, sondern interessengesteuert. Dabei vertreten sie jedoch nicht die Interessen der Allgemeinheit, sondern die des großen Geldes. Das darf ein demokratischer Staat nicht akzeptieren. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=11940#more-11940

Margrit Kennedy: Occupy Money!

Mittwoch, 18. Januar 2012

Margrit Kennedy

Zwischen all den Weihnachtsvorbereitungen, Predigtentwürfen, Krippenspielproben und anderem mehr habe ich in diesen Tagen das gerade erschienene Büchlein von Prof. Dr. Margrit Kennedy “Occupy Money” gelesen. Auf nicht einmal hundert Seiten versucht die seit Jahren anerkannte Geldexpertin ihre Kritik am heutigen Geldsystem zu benennen und Alternativen aufzuzeigen. (Quelle: Neue Rheinische Zeitung)
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=17374

Wer besitzt die Erde?

Dienstag, 17. Januar 2012

“Privat” kommt von “privare” (rauben). So geht jedem Privatbesitz an Grund und Boden ein zweifelhafter Aneignungsprozess voraus, der oft tief in die Vergangenheit reicht und heutige Menschen in Besitzer und Tributpflichtige spaltet. (Quelle: Oya)
http://www.oya-online.de/article/read/570-Betreten_verboten_.html

Ökonomie des Bodens – Wer verdrängt wen warum?

Montag, 16. Januar 2012

Die Bezeichnung „Gentrification” umschreibt von der Namensherkunft her einen Prozess, in dem Besserverdienende die Geringverdiener aus der Innenstadt oder bestimmten Vierteln verdrängen. Für das, was wohnungspolitisch in Berlin oder anderen Städten passiert, ist dies als Beschreibung schon sehr dürftig. (Quelle: Linke Zeitung)
http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=12617&Itemid=1

Leben ohne Existenzangst, Arbeit ohne Zwang

Freitag, 13. Januar 2012

Früher Befürworter des Grundeinkommens: Erich Fromm

Mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen. Obwohl der Produktivitätsfortschritt uns allen längst ein leichteres Leben ermöglichen würde, hält die Politik weiter am Arbeitszwang fest. Der Widerwille gegen angebliches Sozialschmarotzertum ist auch im Volk so ausgeprägt, dass die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens auf viel Widerstand stößt. Zu Unrecht: Ein BGE würde den Wert von bisher unbezahlter Arbeit honorieren und ungeahnte Kreativität frei setzen. Die bisher praktizierte „Antrags- und Schnüffelbürokratie“ hätte ein Ende. (Roland Rottenfußer) (weiterlesen…)