Archiv für die Kategorie „Wirtschaft“

Christian Felber: Abschied vom Zinsanspruch

Montag, 21. Mai 2012

Christian Felber

Der Österreicher Christian Felber ist einer der Köpfe der Attac-Bewegung, um die es in den letzten Jahren etwas still wurde. Nun hat er zwei neue Bücher veröffentlicht: In einem geht es um das Modell einer Gemeinwohl-Ökonomie, die seiner Ansicht nach eine Ausweg aus den seit 2008 dicht aufeinanderfolgenden Krisen bietet; im anderen um die Fragen, wie man den Euro retten könnte und ob sich das überhaupt lohnt. Entlarvend für unsere Medienlandschaft ist es, dass für das Euro-Buch von Thilo Sarrazin auf allen Kanälen Werbung gemacht wird, während Felbers mutige, gut durchdachte Ansätze totgeschwiegen werden. Dabei lohnt es sich, sich seinen Namen zu merken. (Quelle: Telepolis)
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36968/1.html

Zehn Vorschläge zur Lösung der Wirtschaftskrise

Freitag, 18. Mai 2012

Margrit Kennedy

Money makes the world go ’round – eine wichtiger Teil unseres Seins in der Welt wird vom Geld bestimmt. Und in diesem Teil, der auf alle Bereiche unseres Lebens einwirkt, steckt ein grundsätzlicher Fehler. Wenn dieser Fehler bleibt, wird er alle anderen Leistungen der menschlichen Kultur und des technischen und wirtschaftlichen Fortschritts zerstören. Autorin Margrit Kennedy gehört zu den bekanntesten Verfechterinnen der Notwendigkeit eines anderen Geldsystems. (Quelle: connection)
http://www.connection.de/magazintexte/spirit/zehn-vorschlaege-zur-loesung-der-wirtschafts-und-finanzkrise-in-europa.html

«Der Kapitalismus als System ist tot»

Mittwoch, 16. Mai 2012

Joachim Paul, Medienpädagoge und promovierter Biophysiker, war Spitzenkandidat der Piraten bei der NRW-Landtagswahl, wo die Partei am Sonntag 7,8 Prozent gewann. Über die Hoffnung auf alternative Lösungen, den Umbau des Sozialsystems und »Modellierungskompetenz« sprach mit ihm Thomas Blum. (Quelle: Neues Deutschland)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/226968.der-kapitalismus-als-system-ist-tot.html

Demokratischer Pakt gegen Spekulanten

Mittwoch, 16. Mai 2012

Albrecht Müller

Am 5. Mai 12 führte Albrecht Müller (Nachdenkseiten) zum Dresdner Frühjahrsgespräch ein. Hier folgt der schriftliche Entwurf der Rede. Müllers These: Es braucht einen Pakt aller Demokraten gegen Finanz-Zyniker und Spekulanten. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=13253

Vermögensabgabe – aber richtig!

Dienstag, 15. Mai 2012

Die Vorstellung, die Vermögenden wesentlich stärker als bisher zur Finanzierung der Folgekosten der Finanzkrise heranzuziehen, ist – vollkommen zu Recht – populär. Neben einer einmaligen Vermögensabgabe gehört auch eine Vermögenssteuer zu den Instrumenten, mit denen man die Staatsfinanzierung auf solidere Beine stellen könnte. Nicht nur bei den Detailfragen ist hier jedoch Vorsicht geboten. Eine Fokussierung auf die Geldvermögen, wie sie beispielsweise in regelmäßigen Abständen vom Publizisten Harald Schumann vorgenommen wird ist nicht sinnvoll und auch nicht umsetzbar, verstößt sie doch gegen das Grundgesetz. Die Diskussion rund um die Besteuerung von Vermögen könnte wesentlich konstruktiver verlaufen, wenn man populäre Denkfehler vermeidet. (Quelle: Nachdenkseiten)
http://www.nachdenkseiten.de/?p=13207#more-13207

Idiotenspiel

Dienstag, 8. Mai 2012

Auf den ersten Blick scheint die Sache klar zu sein: Die spätmoderne kapitalistische Gesellschaft erzeugt systematisch Gewinner und Verlierer, und sie lässt die Gewinne der Sieger ebenso wie die Verluste und Leiden der Verlierer immer größer werden. Folglich tut die politische Linke gut daran, ebendiese Verteilungslogik zum Hauptgegenstand ihrer Kritik zu machen. Die öffentliche Diskussion konzentriert sich derzeit auf das unbestreitbare Skandalon, dass die Gehälter der Spitzenmanager in Deutschland inzwischen das 400-Fache des einfachen Angestellten oder Arbeiters betragen – und geradezu explodieren, während die Reallöhne am unteren Einkommensende schrumpfen. Klarer Fall, Attacke? Irrtum. (Quelle: Monde Diplomatique)
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2012/04/13.mondeText.artikel,a0025.idx,3

Existenzängste breiten sich unter den Deutschen aus

Freitag, 4. Mai 2012

Sichere und gut bezahlte Normalarbeitsverhältnisse sind in Deutschland auf dem Rückzug. 3,8 Millionen Normalarbeitsverhältnisse wurden laut Statistischem Bundesamt zwischen 1991 und 2010 abgebaut, während atypische und zumeist prekäre Beschäftigungsformen im gleichen Zeitraum um 3,5 Millionen zugenommen haben. Besonders die Einführung von Hartz IV hat zu einem Boom des Niedriglohnsektors in Deutschland geführt – und die deutsche Gesellschaft “inhumaner, unsozialer und brutaler” gemacht, wie der Armutsforscher Christoph Butterwegge konstatiert. Wissenschaftler der Universität Kassel haben nun in einer Untersuchung herausgefunden, dass sich immer mehr Menschen aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlen – und welche verheerenden Folgen dies für die Betroffenen hat.(Quelle: Telepolis)
http://www.heise.de/tp/artikel/36/36808/1.html

Erben – die Mühe, geboren zu werden

Freitag, 27. April 2012

Schon in "Figaros Hochzeit" wird gegen ererbte Privilegien gewettert

Der Zins ist schädlich, gewiss, aber er bliebe ein begrenztes Übel, wäre da nicht ein anderer Faktor, der ihn verewigt und potenziert: das Erbe. Erbschaften zementieren Familienprivilegien und unterhöhlen die Chancengleichheit. Der Sohn von Michael Ballack wird nicht nächster Kapitän der Fußball-Nationalmannschaft. In Unternehmen sind derlei Absurditäten aber durchaus üblich. Schwerer wiegt, dass sich die Akkumulation von Vermögen und politischem Einfluss über Generationen fortsetzen kann. Wer für das Leistungsprinzip und gegen demokratisch nicht legitimierte Machtkonzentration ist, kann nicht gleichzeitig für uneingeschränktes Erben sein. Es müssen Wege gefunden werden, Erbschaften auf ein sozialverträgliches Maß zu begrenzen. Ein paar Vorschläge. (Roland Rottenfußer) (weiterlesen …)

Plädoyer für ein Höchsteinkommen

Donnerstag, 19. April 2012

Die Occupy-Wallstreet-Bewegung (OWS) in den USA hat noch keine Obergrenze für individuelle Einkommen gefordert, aber das ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit. Seit dem “Goldenen Zeitalter”, also der Epoche nach dem Sezessionskrieg (1859-1864), hat es in den USA immer wieder Bewegungen von unten gegeben, die im Sinne der ökonomischen Gerechtigkeit eine Einkommensobergrenze forderten. Heute tritt diese Idee in Gestalt der Forderung nach einem “Maximallohn” auf. (Quelle: Monde Diplomatique)
http://www.monde-diplomatique.de/pm/2012/02/10.mondeText.artikel,a0061.idx,22

Den Finanzplatz lahmlegen!

Dienstag, 17. April 2012

Aufruf von 2011

Das Bündnis “Blockupy Frankfurt” kritisiert die unterentwickelte Protest- und Widerstandskultur in der BRD. Bei “Maifestspielen” soll der Geschäftsbetrieb der Banken gestört werden. (Quelle: Junge Welt)
http://www.jungewelt.de/2012/04-17/042.php