Beiträge von Daniela Böhm

Schluss mit Speziesismus – Soldarität mit allen Erdlingen!

Alexander Dobrinth sagte mit Blick auf die drohende Koalition mit den Grünen: „Jetzt ist uns Tofu in die Fleischsuppe gefallen“. Er wollte wohl Vegetarier (was die meisten Grünen gar nicht sind) als Weichlinge verhöhnen. Zeitgleich ging das Münchner Oktoberfest mit wieder anschwellenden Besucherzahlen zu Ende, wie Politiker befriedigt konstatierten. Die „Wies’n“ – das ist ein Ort, wo man krachledern und abgefüllt in die Ochsen- oder Hendlbraterei einfällt. Neben den „heiligen“ Festen Weihnachten und Ostern ein Jahreshöhepunkt des Tierleids. Daniela Böhm hat auf der „Veganen Wies’n“ auf dem Münchner Marienplatz diese Rede gehalten: gegen Gleichgültigkeit und menschliche Überheblichkeit. (mehr …)

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Gleich gültig

Freundlich interessierte Zuschauer beim Schlachtfest

Gleichgültigkeit wäre gut, wenn es bedeuten würde, dass wir alle Lebensformen gleichermaßen gelten ließen. Verbreitet ist aber leider nur die Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid der Tiere. Daniela Böhm fordert dazu auf, das, was wir eigentlich längst wissen, tatsächlich in unsere Herzen „durchsickern“ zu lassen – und dann entsprechend zu handeln. (Daniela Böhm) (mehr …)

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Die Kirche hat die Tiere vergessen

Christliche Feste sind Schlachtfeste. Für den Gaumenschmaus der Gläubigen müssen zu Weihnachten regelmäßig Gänse, zu Ostern Lämmer dran glauben. Aber es regt sich auch Widerstand gegen diese Art „Nächstenliebe“, die meint, man könne die vermeinlich Fernsten, die Tiere, beliebig benutzen, quälen und töten. Ein Die-in ist eine Aktion, bei der sich Menschen wie Tote auf den Boden werfen, um drastisch auf das allgegenwärtige Sterben aufmerksam zu machen (siehe Foto) – in diesem Fall in den Schlachthöfen. Die-ins finden seit 2014 unter dem Motto „Die Kirche hat die Tiere vergessen“ statt. In diesem Jahr fand die Aktion in München in der Fußgängerzone vor der Michaelskirche statt. Daniela Böhm skizziert in ihrer öffentlich verlesenen Rede die traurige Geschichte des Verhältnisses der Kirche zu den Tieren. Ihre Sympathien gelten hier eindeutig den Heiligen Franz. Der hatte Tiere als „uns gleichgestellte Werke des allmächtigen Schöpfers: unsere Brüder“ bezeichnet. (Daniela Böhm) (mehr …)

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«Du und ich» – Abschiedsgedicht für ein Schwein

Eine Kerze aufstellen für ein leidendes oder gerade verstorbenes Schwein? Wie viele müssten das sein, und gibt es dafür überhaupt genügend Kerzen im Handel? So „hilflos“ die Geste unserer Autorin Daniela Böhm auch wirken mag – man nähert sich dem grauenhaften „Ganzen“ immer, indem man einen Einzelfall aufmerksam und mitfühlend betrachtet. Wie in diesem Gedicht, das von der letzten Nacht im Leben eines Wesens handelt, das uns gar nicht so unähnlich ist wie es schein – und das eigentlich nie richtig leben durfte. (Daniela Böhm, Erstveröffentlichung auf http://www.fellbeisser.net) (mehr …)

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Weihnachtsbotschaft eines Kaninchens

An Weihnachten haben wir sie gegessen (insbesondere die beliebten Gänse), an Silvester mit unseren Böllern zu Tode erschreckt. Tiere haben es nach wie vor nicht leicht mit uns, und besagte „Weihnachtsbotschaft“, verfasst von Daniela Böhm, verliert durch den Jahreswechsel nichts an Aktualität. Während Förster über ein „Biberproblem“ klagen und Jäger über die Abschussquoten für Rehe verhandeln, von denen es angeblich zu viele gibt, hat das ganze Ökosystem, haben alle sonstigen Lebensformen ein massives Menschenproblem. Deshalb: hört auf die Stimme unsere Kaninchens. Es hat Recht, und es ist gar nicht so schwer, es ein bisschen zu lieben. (Daniela Böhm) (mehr …)

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Es gibt keinen guten Tag, um zu sterben

Der millionenfache Tod sogenannter „Nutztiere“ ist die eine Sache, vorenthaltenes, geraubtes Leben die andere. Wie sähe ein gelungenes, freudvolles, voll entfaltetes Tierleben aus? Man macht sich darüber normalerweise keine Gedanken. Kühe, Schweine oder Schafe sind keine Maschinen, auf Fressen, Verdauen und Arterhaltung beschränkt – auch wenn zahlreiche Tierdokumentationen sie mit Vorliebe beim „Kampf ums Dasein“ ablichten. Jeder, der Tiere mit Geduld und offenem Herzen beobachtet, erkennt, dass ihnen pure Lebensfreude und scheinbar zweckfreies Spiel möglich ist. Herumtollen unter einem weiten Himmel, sich im Gras wälzen, sich paaren… Dies alles wurde und wird ihnen von Menschen genommen. Sie verkümmern in engen Ställen, Boxen und Wagons, bis sie durch einen oft grausamen Tod „erlöst“ werden. Daniela kann all das nicht zur Kenntnis nehmen, ohne sich davon schmerzvoll betroffen zu fühlen. Sie verfasste anlässlich der jüngsten Mahnwache vor dem Münchner Schlachthof ein Gedicht zum Thema. (Daniela Böhm) (mehr …)

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Die Rechtlosigkeit von «Nutztieren» muss ein Ende haben!

In Schlachthöfen gibt es keine Skandale – Schlachthöfe sind der Skandal. Immer wieder erfahren Tierschützer jedoch von Fällen, in denen dem Töten – an das wir uns alle viel zu sehr gewöhnt haben – noch unnötiges Leid hinzugefügt wird. So werden Kühe, die noch nicht richtig tot sind, aus „Zeitgründen“ bei lebendigem Leib ausgenommen. Man möchte sich das nicht vorstellen – sollte man aber, um zu begreifen, welches System man mit dem Griff zum Billig-Rindfleisch unterstützt. Das Schlimme: Kühe können sich gegen diese Behandlung nicht wehren. Sie gelten rechtlich weitgehend noch immer als „Sachen“. Mein Staubsauger kann auch nicht gegen mich klagen, wenn ich ihm in der Wut einen Tritt gebe. Tierschützer fordern deshalb schon lange das Recht für Verbände, für die wehrlosen Tiere vor Gericht einzutreten. Redebeitrag zur Kundgebung zum Verbandsklagerecht am Odeonsplatz in München, organisiert vom Münchner Tierschutzverein, 13.10.2016. (Daniela Böhm) (mehr …)

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