Beiträge von Ellen Dietrich

Wir weigern uns, Feinde zu sein

WirweigernunsWo ist sie hin, die Friedenssehnsucht von Millionen Menschen, die der Kriegsmaschinerie in den 80ern zumindest kleine Niederlagen beibringen konnte und schließlich zur Besänftigung der Ost-West-Konfrontation beitrug? Wie konnte es passieren, dass der Friedensbewegung der Mut abhanden kam, die Kreativität und die Zuversicht, dass das eigene Engagement einen Unterschied machen konnte? Wie konnte es dazu kommen, dass der Krieg, ein gefährlicher Irrsinn, dessen Grausamkeit in Zeiten der bewegten Bilder wahrhaft kein Geheimnis mehr ist, heute eine triumphale Renaissance feiert? Das Bewusstsein, keinen Krieg zu wollen, ist bei der Mehrheit trotz anschwellender Propaganda noch vorhanden, die Entschlossenheit, selbst etwas dagegen zu tun, ist jedoch müder Resignation gewichen. Eine, in deren Vokabular „Aufgeben“ nicht vorkommt, ist Ellen Diederich. Sie besuchte die Aktionskonferenz der Friedensbewegung am 11. 10. 2014 in Hannover. Gut, dass es so etwas gibt. Dennoch vermisst Ellen bei den sehr sachlichen Gesprächen Gefühle. Und Musik. (mehr …)

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Krieg löst keine Probleme, Krieg ist das Problem.

Autorin Ellen Diederich

Autorin Ellen Diederich

Gewalt erzeugt Gegengewalt und Hass, was wiederum Gewalt und Hass erzeugt. Hier ist der Text der Rede von Ellen Diederich beim Friedensfest in Bielefeld, in der sie besonders auf sehr unterschiedliche weltweite Aktionen von Frauen für Frieden eingeht. Ergebnis des Vortrags war, daß sich in Bielefeld eine Gruppe von Frauen gründen wird, die konkrete Aktionen planen.
Dazu noch eine positive Information von Ellen: Vor kurzem war auf HdS ein Bericht von ihr über eine Roma Flüchtlingsfamlie aus Mazedonien, die zur Zeit in Oberhausen ist und von Abschiebung bedroht war. Es gibt eine gute Nachricht zu melden: Am Donnerstag ist der Gerichtsbeschluß gekommen, die Familie kann erst mal hier bleiben, sie wird auch nicht mehr auseinander gerissen, d.h. der Vater der drei Kinder darf jetzt bei seiner Familie in Oberhausen bleiben. Ellen schreibt: Wir können es kaum fassen, können jetzt konkrete Pläne machen, die Familie zu unterstützen.
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Eine Roma-Familie und die „Herren des Morgengrauens“

Plakat von Pro Asyl für menschliche Haftbedingungen … äh: Unterbringung von Flüchtlingen

Ellen Diederich beleuchtet in diesem Artikel einen sehr dunklen Winkel europäischer Zeitgeschichte. Mazedonien in Ex-Jugoslawien ist ohnehin ein Ort, der so gut wie nie im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht. Dasselbe gilt für das Schicksal europäischer Roma-Familien, und erst recht gilt es für Flüchtlinge, die durch ein unmenschliches Asylrecht kaum eine Chance auf ein Leben in Frieden und Würde haben. In dieser wahren und erschütternden Geschichte scheinen sich die Unmenschlichkeiten mehrerer europäischer Behörden – auch solcher der „freien Welt“ – verschworen zu haben, um das Leben und die Psyche einer Roma-Familie zu zerstören. Ellen Diederich berichtet dabei aus persönlicher Anschauung und aufgrund persönlicher Bekanntschaft mit den Betroffenen. (mehr …)

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Eine Roma-Familie und die „Herren des Morgengrauens“

Plakat von Pro Asyl für menschliche Haftbedingungen ... äh: Unterbringung von Flüchtlingen

Plakat von Pro Asyl für menschliche Haftbedingungen … äh: Unterbringung von Flüchtlingen

Ellen Diederich beleuchtet in diesem Artikel einen sehr dunklen Winkel europäischer Zeitgeschichte. Mazedonien in Ex-Jugoslawien ist ohnehin ein Ort, der so gut wie nie im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht. Dasselbe gilt für das Schicksal europäischer Roma-Familien, und erst recht gilt es für Flüchtlinge, die durch ein unmenschliches Asylrecht kaum eine Chance auf ein Leben in Frieden und Würde haben. In dieser wahren und erschütternden Geschichte scheinen sich die Unmenschlichkeiten mehrerer europäischer Behörden – auch solcher der „freien Welt“ – verschworen zu haben, um das Leben und die Psyche einer Roma-Familie zu zerstören. Ellen Diederich berichtet dabei aus persönlicher Anschauung und aufgrund persönlicher Bekanntschaft mit den Betroffenen. (mehr …)

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Eine Roma-Familie und die "Herren des Morgengrauens"

Plakat von Pro Asyl für menschliche Haftbedingungen ... äh: Unterbringung von Flüchtlingen

Plakat von Pro Asyl für menschliche Haftbedingungen … äh: Unterbringung von Flüchtlingen

Ellen Diederich beleuchtet in diesem Artikel einen sehr dunklen Winkel europäischer Zeitgeschichte. Mazedonien in Ex-Jugoslawien ist ohnehin ein Ort, der so gut wie nie im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit steht. Dasselbe gilt für das Schicksal europäischer Roma-Familien, und erst recht gilt es für Flüchtlinge, die durch ein unmenschliches Asylrecht kaum eine Chance auf ein Leben in Frieden und Würde haben. In dieser wahren und erschütternden Geschichte scheinen sich die Unmenschlichkeiten mehrerer europäischer Behörden – auch solcher der „freien Welt“ – verschworen zu haben, um das Leben und die Psyche einer Roma-Familie zu zerstören. Ellen Diederich berichtet dabei aus persönlicher Anschauung und aufgrund persönlicher Bekanntschaft mit den Betroffenen. (mehr …)

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USA und EU im Israel-Palästina-Konflikt

Die Mauer in Bethlehem. Quelle: www.arbeiterfotografie.com

Die Mauer in Bethlehem. Quelle: www.arbeiterfotografie.com

Politiker aus den USA, Deutschland und anderen EU-Ländern reden viel vom Frieden – und beliefern Israel in wahnwitzigem Umfang mit modernsten Waffen. Auch der Krieg der Worte ist in vollem Gange und, was die etablierte Politik und Presse betrifft, von Einseitigkeit geprägt. Die von der Hamas ausgeübte Gewalt ist so wenig zu akzeptieren wie jene von israelischer Seite. Der Friedensprozess hätte aber mindestens zur Voraussetzung, dass man mit beiden Parteien das Gespräch sucht. (Ellen Diederich) (mehr …)

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Gaza: „Gegossenes Blei“ gestern, vergossenes Blut heute

Die Mauer am Ortseingang von Bethlehem, Bildquelle: www.arbeiterfotografie.com

Die Mauer am Ortseingang von Bethlehem, Bildquelle: www.arbeiterfotografie.com

Wenn wir in diesen Tagen wieder die Berichte aus Gaza hören, bleiben viele seltsam distanziert. Sie sind müde vom vielen Nachdenken, Mitleiden und Sich-Aufregen über den schon viele Jahrzehnte andauernden Israel-Palästina-Konflikt. Ellen Diederich, die mehrmals vor Ort war und das Leid der Menschen aus eigener Anschauung kennt, kann sich nicht heraushalten. Sie vergleicht die heutigen Vorgänge unwillkürlich mit der „Operation Gegossenes Blei“, mit der Gaza 2008/2009 „platt gemacht“ wurde. Die Berichterstattung in den meisten westlichen Medien kann sie nur als Verhöhnung empfinden. Ellen Diederichs Beitrag schließt an ihre Artikel von letzter Woche und an die Diskussion über Israelkritik und den (vermeintlichen oder tatsächlichen) Antisemitismus der Linken auf „Hinter den Schlagzeilen“ an. (mehr …)

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„Haben Opfer das Recht, Unrecht zu tun?“

Prof. Rolf Verleger

Prof. Rolf Verleger

Zionismus, Antisemitismus und jüdische Identität. „Mein Testament für das jüdische Volk: Euren Staat so zu erbauen, dass ein Fremder zufrieden bei euch lebt“, sagte Theodor Herzl, Begründer des modernen Zionismus. „Gibt die Tatsache, dass wir europäischen Juden Opfer eines großen Unrechts wurde, dem jüdischen Staat vor Gott und den Menschen das Recht, nun Anderen Unrecht zu tun?“, sagte Rolf Verleger, ehemaliges Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland. Zwei Aussagen, die man – schon wegen ihrer jüdischen Urheber – nicht schlicht als „Antisemitismus“ abkanzeln kann. Was ist überhaupt „jüdisch“? Sicher kann diese Frage nicht allein von nicht-jüdischen Deutschen beantwortet werden. Allerdings gibt es zu denken, dass Rolf Verleger den Kern des Judentums in einem „Auftrag der Nächstenliebe“ sieht – und diesen durch das Verhalten der israelischen Regierung gegenüber Palästinensern sträflich verletzt sieht. Ellen Diederich, die vor Ort mit Vertretern beider „Lager“ gesprochen und versucht hat, Frieden zu stiften, nimmt in diesem Beitrag ein paar längst fällige Begriffsklärungen vor. (mehr …)

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