Beiträge von Ellen Dietrich

Emma, Alice und Angela

SchwarzerBILDAls ob es nur um Steuerhinterziehung ginge! Alice Schwarzer hat längst ihren Frieden mit dem kapitalistischen Establishment und seinen journalistischen Hofberichterstattern gemacht. Ihr Feminismus ist auf dem sozialen Auge blind und übersieht, dass menschenfeindliche Politik, wie sie von der Merkel-Regierung gemacht wird, eben auch frauenfeindlich ist, weil Verarmung, Hartz IV und Krieg ja auch Frauen betrifft. Ein solcher Feminismus freut sich, wenn aus Killern – politisch korrekt – KillerInnen werden. Jede Lüge braucht OpportunistInnen, die helfen, sie zu verkaufen. Ellen Diederich – erfahren in Frauen- und Friedensarbeit – nimmt sich in ihrem erhellenden Artikel das System Schwarzer vor. (mehr …)

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Adrette Botschafterin des Tötens, Teil 2/2

Militärfreundlicher Film "Kongo": "Was ist ein weiblicher Krieg?"

Militärfreundlicher Film „Kongo“: „Was ist ein weiblicher Krieg?“

“Soldaten sind, man glaubt es nicht, aufs Sterben gar nicht so erpicht”, sang Reinhard Mey. Das soll sich jetzt ändern, denn Ursula von der Leyen, neue “Mutter aller Schlachten”, möchte den Soldatenberuf attraktiver und familienfreundlicher machen. Dazu gehört auch eine bessere Kinderbetreuung, quasi am Rand der Schlachtfelder. Soldaten soll der Rücken frei gehalten werden, damit sie getrost im Ausland kämpfen – und wenn’s blöd läuft die Frauen und Kinder anderer töten – können. Diesen gefährlichen Wahnsinn entlarvt die langjährige Friedensarbeiterin Ellen Diederich in ihrem leidenschaftlichen, gut recherchierten Artikel. “Nebenbei” deckt sie auf, worum es in Afghanistan eigentlich geht und was Krieg für Betroffene wirklich bedeutet. (Den ersten Teil dieses Artikels lesen Sie ein Stück weiter unten auf dieser Seite.)
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Adrette Botschafterin des Tötens 1/2

B 0201Ursula von der Leyen, die Bundeswehr in Afghanistan und die „Attraktivitäts-offensive“ der Europäischen Union. „Soldaten sind, man glaubt es nicht, aufs Sterben gar nicht so erpicht“, sang Reinhard Mey in „Alle Soldaten wollen nach Haus“. Das soll sich jetzt ändern, denn Ursula von der Leyen, neue „Mutter aller Schlachten“, möchte den Soldatenberuf attraktiver und familienfreundlicher machen. Dazu gehört auch eine bessere Kinderbetreuung, quasi am Rand der Schlachtfelder. Soldaten soll der Rücken frei gehalten werden, damit sie getrost im Ausland kämpfen – und wenn’s blöd läuft die Frauen und Kinder anderer töten – können. Diesen gefährlichen Wahnsinn entlarvt die langjährige Friedensarbeiterin Ellen Diederich in ihrem leidenschaftlichen, gut recherchierten Artikel. „Nebenbei“ deckt sie auf, worum es in Afghanistan eigentlich geht und was Krieg für Betroffene wirklich bedeutet. (mehr …)

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Als Antifaschistin Israel kritisieren

Gideon Spiro, linker israelischer Journalist und Polit-Aktivist

Gideon Spiro, linker israelischer Journalist und Polit-Aktivist

Über Ellen Diederichs Artikel zu Ariel Sharon und der Diskriminierung der Beduinen in der Negev-Wüste entspann sich ein Briefwechsel und eine angeregte Diskussion. Diesen Brief schrieb Ellen an den HDS-Kommentator und -Autor Eulenfeder. Es ist eigener Artikel geworden, der sich fundiert über den Zwiespalt äußert, den sie speziell als „68erin“ empfindet, wenn sie israelische Politik kritisieren wollte. Das Entsetzen über die Nazi-Verbrechen, die nach dem Krieg bekannt wurden, ging bei Ellen Diederich sehr tief und machte sie lange beklommen, wenn es darum ging, die Schattenseiten des neu gegründeten Juden-Staats anzusprechen. Engagierte Jüdinnen und Juden waren es dann, die sie motivierten, auch und gerade als Deutsche zu der Unterdrückung der Palästinenser nicht zu schweigen. (mehr …)

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Ariel Sharon und die Beduinen

sharonAriel Scharon wird – trotz kritischer Töne auch in der Mainstream-Presse – nunmehr als „großer Toter“ geehrt, ein Patriot, der sein Land liebte und es beschützen wollte, ein etwas sperriger Charakter, der allenfalls ein bisschen über sein Ziel hinausgeschossen hat, aber doch am Ende „einer von uns“, Teil der westlichen Wertegemeinschaft. Ellen Diederich, die sich oft selbst in Israel und Palästina aufgehalten hat und dort – zusammen mit israelischen Linken – gegen die entwürdigende Behandlung von Palästinensern protestiert hat, hat Ariel Sharons „Schaffen“ schon eine längere Zeit beobachtet und zieht eine ernüchternde Bilanz. Und sie beleuchtete ein bisher kaum beachtetes Kapitel der israelischen Geschichte: den Umgang der Regierung mit den Beduinen der Negev-Wüste. (mehr …)

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