Beiträge von Holdger Platta

Hilfsaktionen als Showbusiness und HelferInnen ohne Eitelkeit

98. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „In den Herzen wird’s warm. Still schweigt Kummer und Harm“ – so heißt es in einem bekannten Weihnachtslied. In den unbeheizten Wohnungen vieler verarmter Griechinnen und Griechen wird der „Harm“ allerdings nicht schweigen, und mit der Herzenswärme europäischer Politiker ist es auch nicht so weit her. Berichterstatter Holdger Platta fordert in Anbetracht der in den Vorweihnachtswochen wieder anschwellenden Heuchelei ein anderes Europa: „den Kontinent der Europäer und Europäerinnen, die nicht müde werden, einzustehen für ein wirklich demokratisches, wirklich soziales, wirklich humanes Europa.“ Viele unserer Leserinnen und Leser haben mit ihren wieder reichlichen Spenden immerhin einen Anfang gemacht. (Holdge Platta) (mehr …)

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Was eine bestimmte Presse für «schlechtes Behandeln» hält

Nur „schlecht behandelt“? Leibesvisitation im Film „Atmen“

Zum Rechtsstaatsverständnis einer Zeitungsredaktion. Anmerkung: Dieser Artikel war im August schon einmal auf „Hinter den Schlagzeilen“ zu lesen. Wie wiederholen ihn hier aus gegebenem Anlass, nachdem die Polizei bundesweit teilweise brutale Razzien im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel durchgeführt hat. (Holdger Platta) (mehr …)

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Am Literaturkamin (2)

Aus dem Schlafrock ins Glück

Holdger Platta, in memoriam J. v. E. und E.B.

(Anmerkung der Redaktion: Alle LeserInnen dürfen mitraten, welche AutorInnen, die Holdger Platta zu seinem Gedicht inspiriert haben,  sich hinter diesen Initialen verbergen. Die Auflösung wird am kommenden Montag verraten)

Wer abreist, hat viel Luft vor sich, und früher

war’s so, daß einem die Peitsche als zweiter Hut

über dem Kopf stand (heute tut’s auch ein Vierzylinder!). (mehr …)

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Wer nach oben buckeln muss, tritt gerne nach unten

Erdogan mitlerweile nicht mehr nur geografisch nahe: Alexis Tsipras

97. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Alexis Tsipras hat in seiner politischen Laufbahn eine Wende vollzogen, mit der verglichen ein Joschka Fischer und Gerhard Schröder geradezu überzeugungstreu anmuten. Zwar sind die sozialen Verheerungen, die derzeit in Griechenland angerichtet werden, nicht „auf seinen Mist gewachsen“ – diese „Ehre“ muss man den EU-Politikern um Wolfgang Schäuble zubilligen – doch bemüht sich der Ex-Idealist nun doch auffallend eifrig, den Prozess der Verelendung und Knechtung des griechischen Volkes voranzutreiben und vor allem unumkehrbar zu machen. Seine jüngsten Maßnahmen: Ausweitung von Wohnungsräumungen, Einschränkung des Streikrechts und Polizeiknüppel gegen Streikende. Gnadenloser Neoliberalismus und Diktatur – da wächst zusammen, was zusammen gehört. Zum Glück bleiben unsere Spenderinnen und Spender solidarisch. (Holdger Platta)

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Am Literaturkamin

Um Literatur geht es in zweierlei Hinsicht in Holdger Plattas neuem (kürzeren) Gedichtzyklus, den wir nach dem Abschluss von „Kastanien, ihr rasendes Blühen“ ab jetzt jede Woche hier veröffentlichen: Literarisch sind seine Gedichte selbst, und um Literatur geht es auch inhaltlich, wenn der Autor umschreibend, assoziierend seine ganz persönlichen Leseerlebnisse verarbeitet. Von den Autoren, die dabei als Vorlage gedient haben, nennt er jeweils nur die Initialen (siehe Gedicht „Das Weihnachtszimmer“ direkt unter diesem Beitrag). Das Lyrik-Vergnügen wird so auch zu einer Art Ratespiel. Gern können LeserInnen ihre Tipps in der Kommentarspalte abgeben. Wir veröffentlichen die Lösung dann jeweils eine Woche später. Zunächst aber einleitende Worte des Autors. (Holdger Platta) (mehr …)

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Am Literaturkamin (1)

Das Weihnachtszimmer streckt noch einmal die Zunge heraus

Ein extralanges Festtagserzählgedicht

im memoriam D.T.

 

An diesem Abend stand der Mann neben dem Fenster,

im Milchreisschneelicht des frühen Dezembers,

und fragte: „Soll ich Euch weitererzählen?“

Und die Kinder zu seinen Füßen waren Zucker

und Zimt und riefen laut: „Ja!“

Und der Mann am Fenster erzählte: (mehr …)

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Wo die Not wächst, wächst das Rettende auch?

96. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ „Adventszeit, das ist auch Spendenzeit. Und die Not der vielen Millionen Griechen pausiert leider während dieser Weihnachtswochen nicht – eher im Gegenteil.“ So schließt Holdger Platta seinen dieswöchigen Bericht. Und in der Tat haben wir für unsere Spendenaktion derzeit nur „durchwachsene“ Ergebnisse. Erfreulich ist, dass unsere Außenmitarbeiter im Dezember und Februar wieder nach Griechenland reisen und vielen in Not Geratenen werden helfen können. Weniger erfreulich, dass unser „Spendentopf“ allmählich zur Neige geht – trotz immer noch zeitweise hochschwappender Wellen der Spendenbereitschaft seitens unserer Leserinnen und Leser – wofür wir natürlich auch heute herzlich danken möchten. (Holdger Platta) (mehr …)

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Nachbemerkungen zu einem Jahreszeitenzyklus

Zum ersten Mal seit einem Jahr erscheint an diesem Montag auf unserer Seite kein Gedicht von Holdger Platta. Der Grund: sein schöner Jahreszeitenzyklus „Kastanien – ihr rasendes Blühen“ ist abgeschlossen. Ein Jahr voll kluger, sprachmächtiger Betrachtungen, in denen neben Natur- und Menschenschilderung auch Zeitkolorit einfloss, geht zu Ende. Und wieder stehen wir kurz vor dem Winter – auch politisch, könnte man ergänzen. Zeit für eine abschließende Reflexion des Autors. (Holdger Platta)

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