Beiträge von Konstantin Wecker

Konstantin Wecker: Was mich am Mönchsein fasziniert

Der Begriff scheint nicht so recht zu Konstantin Wecker zu passen. Und doch hat der Liedermacher vor einigen Jahren ein Buch – „Mönch und Krieger“ – verfasst. Und beide Gestalten sind quasi Teilaspekte des als pazifistischer „Lebemann“ bekannten Künstlers. Schon lange hat sich Konstantin auch nach dem Stillwerden, dem Nach-innen-Gehen und dem Ende eines scheinbar unstillbaren Wunscherfüllungsdrangs gesehnt. Auszug aus „Mönch und Krieger“, erschienen im Gütersloher Verlagshaus, erhältlich im Sturm und Klang-Shop.  Konstantin Wecker (mehr …)

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Es ist ein stilles Singen in den Dingen

„Und erst die Flüsse! Was tragen sie nicht alles mit an altem Wissen und ungelebten Möglichkeiten.“

Konstantin Wecker bezeichnet sich in diesem Ausschnitt aus seinem Buch „Auf der Suche nach dem Wunderbar“ als „spiritueller Anarchist“. Ein Widerspruch? Keineswegs, denn die Ahnung von einer „wirklicheren Wirklichkeit“ befreit uns im besten Fall von der verinnerlichten Pflicht, als Unterworfene zu funktionieren. Eine kleine Betrachtung über Dinge, Natur, Poesie, Sich-treiben-Lassen und Im-Augenblick-Sein.  Konstantin Wecker (mehr …)

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«Das Wasser hat mich gesucht, bevor ich ein Dürstender war»

Konstantin Wecker berichtet, wie aus ihm ein Musiker wurde. Als „Vollblutmusiker“ würden die meisten den Liedermacher beschreiben. War er das schon immer? Jedenfalls schon sehr früh, als er durch den Einfluss seiner Eltern die Welt der Oper kennenlernen durfte. In seiner Biografie „Das ganze schrecklich schöne Leben“ gibt Konstantin einen seltenen Einblick in den Vorgang des Komponierens, den er auch als spirituell erlebt. Vielleicht ist Komponieren weniger ein Wollen und Tun als ein Sich-Öffnen – gleich einer nach Schale, die bereit ist das Wasser des Lebens aufzunehmen.  Konstantin Wecker
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Konstantin Wecker: Ein Plädoyer für die Ohnmacht

Ein Auszug aus Konstantins neuem Buch „Auf der Suche nach dem Wunderbaren“. Der Autor und Liedermacher offenbart in diesem Beitrag sein großes Herz für „Verlierer“ und „Versager“. Oft verlieren diese nur überflüssigen Status und Schnickschnack, den man uns aufschwatzen will. Und sie versagen es sich vor allem, die in der Profit- und Leistungsgesellschaft notwendige Härte zu zeigen. Statt dessen haben sie etwas zu sagen und verströmen den angenehmen Klang der Stille(n). (Konstantin Wecker) (mehr …)

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Konstantin Wecker: Lieber naiv als korrupt

Ein Auszug aus Konstantins neuem Buch „Auf der Suche nach dem Wunderbaren“. Der Liedermacher outet sich in diesem Prosagedicht als Utopist und Fantast – quasi als ein bekennend Naiver in einer Zeit, die sich fast nur noch an einer immer inhumaner werdenden „Realität“ orientiert und dieser alten Wirklichkeit der Märkte und Machtspiele so immer neue Nahrung gibt. „Ich will eine tanzende Menschheit“. (Konstantin Wecker)
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