Beiträge von Konstantin Wecker

Mystik, Poesie und Widerstand

Der Autor von „Revolution“ im Gespräch über einen Reformator

Die Reformation als Prozess im Spiegel eines bekennenden Bewunderers des Mannes aus Nazareth Am 27. Mai 2017, zum Evangelischen Kirchentag anlässlich des Jubiläums 500 Jahre Reformation gab neben der Gruppe City auch Konstantin Wecker ein Konzert in der Lutherstadt Wittenberg. Ludwig Schumann nahm die Tatsache des Konzerts zum Anlass, mit Konstantin Wecker über Prägungen, die wiedergefundene Spiritualität, über Poesie, Mystik und Widerstand zu sprechen. (mehr …)

1 weiterlesen

Interessante Bücher – die Links

Bis zur Einrichtung der Direktlinks von den Covers weg: Hier die Links zu den Büchern für mehr Informationen und zum Bestellen.
Wolfgang Bittner: Die Eroberung Europas durch die USA
https://www.westendverlag.de/buch/die-eroberung-europas-durch-die-usa-2/
Konstantin Wecker: Das ganze schrecklich schöne Leben
https://www.randomhouse.de/Buch/Das-ganze-schrecklich-schoene-Leben/Konstantin-Wecker/Guetersloher-Verlagshaus/e503319.rhd
Rudolph Bauer / Holdger Platta (Hrsg.): Kaltes Land – Gegen die Verrohung der Bundesrepublik. Für eine humane Demokratie
http://www.laika-verlag.de/laika-diskurs/kaltes-land
Monika Herz, Roland Rottenfußer: Schuld-Entrümpelung. Wie wir uns von einer erdrückenden Last befreien
https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Schuld-Entruempelung/Monika-Herz/Goldmann-TB/e503952.rhd

0 weiterlesen

Revolution der Zärtlichkeit

Jesus und der Zöllner Zachäus

Konstantin Wecker erklärt in diesem Essay, wie er sich die viel beschworene Revolution vorstellt. Jedenfalls soll es keine der Gewalt und des Hasses auf noch so verirrte Gegner sein. „Hass kann man nur durch Liebe besiegen“. Das heißt nicht, dass wir uns wehrlos allen Zumutungen ausliefern müssen; aber was Not tut, ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: Können wir den „Feind“ vielleicht wenigstens teilweise auch in unserem Inneren entdecken? Es würde helfen, denn „nicht das Schlechtsein der Anderen verleiht uns ein Gütesiegel.“ (Konstantin Wecker, Erstveröffentichung dieses Artikels auf brennstoff.com) (mehr …)

5 weiterlesen

Konstantin Wecker: «Beenden Sie diese grausamen Abschiebungen»

So mancher etablierte Politiker würde auch einen rebellischen Künstler wie Konstantin Wecker nur allzu gern „umarmen“ und ihn ins System einbetten. Vielleicht ist auch die Verleihung des Staatspreises für Musik an Konstantin gestern so gemeint: „Schaut her wie tolerant wir sind, dass wir sogar unseren Gegnern einen Preis verleihen“. Und vielleicht möchte man Kritiker einlullen mit Lob und feierlichem Pomp. Konstantin „dankte“ es jedoch, indem er den versammelten CSU-Politikern die Leviten las. Und ihnen engegen rief: „Sie töten Menschen!“ (mehr …)

37 weiterlesen

«Das Mitgefühl unter den Schleiern der Ängste hervorholen»

Ryokan, japanischer Dichter, Mystiker und Einsiedler

Mitgefühl ist nichts, das uns ein paar „Gutmenschen“ aufschwatzen wolle, die zu weich sind, um sich den Härten des Lebens zu stellen. Mitgefühl ist in uns allen als Fähigkeit angelegt. Sie wurde uns nur abtrainiert von einer Gesellschaft, in der Konkurrenz und Profit regieren. Sehen wir einen Obdachlosen auf der Straße, ist Hilfe nicht immer unser erster Impuls; oft wallt da zuerst Ärger auf darüber, was uns dieser „Gescheiterte“ zumutet, wenn er uns an den Schatten einer satten Konsumgesellschaft erinnert. Dabei sprach Hugo von Hofmannsthal schon so treffend von der Verbundenheit aller unserer Schicksale: „Doch ein Schatten fällt von jenen Leben/ In die anderen Leben hinüber,/ Und die leichten sind an die schweren/ Wie an Luft und Erde gebunden.“ (Konstantin Wecker) (mehr …)

6 weiterlesen

«Eine gleichgültige Welt in eine mitfühlende verwandeln»

Konstantin Wecker berichtet über die Anfänge seines Webmagazins „Hinter den Schlagzeilen“ und über die Motive hinter dem Relaunch, der ab dieser Woche das Gesicht (nicht das Wesen) dieser Seite verändern wird. Er betont die wichtige Funktion der „Medien von unten“ in einer zunehmend gleichgeschalteten Medienszene und erhofft einen Bewusstseinssprung, der nicht nur ein Comeback des kritischen Nachdenkens, sondern auch mehr Mitgefühl auslösen soll. (Konstantin Wecker) (mehr …)

1 weiterlesen

Konstantin Wecker: Nein, ich bin nicht altersmilde geworden

Dieser Essay ist ein Auszug aus der frisch veröffentlichten Biografie „Konstantin Wecker: Das ganze schrecklich schöne Leben“. Speziell ist es das Nachwort. Die Betrachtung streift eine ganze Reihe tief gehender Themen. Neben dem Altern auch die Frage „Hat die Konterrevolution gewonnen?“, die Verweigerung des allgegenwärtigen Wettbewerbs und die Figur des „heiligen Narren“. Ob Konstantin als heiliger bezeichnet werden kann, sei dahingestellt. Aber ein „Narr“ im positiven Sinn ist er gewesen: ein oft Strauchelnder und wieder Aufstehender, einer der sich außerhalb etablierter Systeme stellt und über sich und andere auch mal lachen kann. (Konstantin Wecker) (mehr …)

5 weiterlesen

Start typing and press Enter to search