Beiträge von Konstantin Wecker

Mensch unter Menschen sein

Mitgefühl verbindet, wo Rechte stets Unterschiede betonen und Grenzen ziehen. Wir leben in Zeiten, in denen sich immer gerade die Verhärteten – diejenigen, die Not Leidenden Hilfe und Freundlichkeit verweigern – selbst als „Realisten“ zu positionieren versuchen. Dabei ist das nur ihre düstere Realität. Es wird Zeit, eine andere, eine neue Wirklichkeit zu etablieren, in der wir füreinander da sind und in der vor allem das Herz unser Wegweiser ist. Die Willkommenskultur des Jahres 2015 war ein Leuchtfeuer der Menschlichkeit. Heute hat dieser Impuls an Kraft verloren, die „Realpolitiker“ haben ihn unter Phrasen und Auswüchsen der Flüchtlingsabwehr-Politik begraben. Lassen wir ihnen das nicht durchgehen! Bleiben wir unter allen Umständen Menschen!  Konstantin Wecker, Auszug aus dem Vorwort zu „Dann denkt mit dem Herzen“, erhältlich im Sturm-und-Klang-Shop. (mehr …)

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Konstantin Wecker: Weltenbrand

„Würdest gern Brandung sein…“ – Heute, am seinem 72. Geburtstag, startet Konstantin Wecker in Baiersbronn seine Weltenbrand Konzerttournee 2019 zusammen mit dem von Mark Mast dirigierten Kammerorchester der Bayerischen Philharmonie. Die Orchesterarrangements hat Konstantins langjähriger Pianist Johannes Barnikel angefertigt, der neben Fany Kammerlander (Cello) und Severin Trogbacher (Gitarre), beide unter anderem bekannt aus anderen Konstantin Wecker Tourneen, auch mit dabei sein wird. Hier das Titellied der Tournee in der Ochesterfassung, aufgenommen am 1.6.2017 im Circus Krone in München. Und hier der komplette Tourneeplan: https://www.wecker.de/de/weltbrand-tour-2019.html (Alexander Kinsky)

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Der Frieden braucht eine Revolution

„Wozu sind Kriege da?“, ist ein Lied, das nicht von Konstantin Wecker stammt, sondern von seinem Kollegen Udo Lindenberg. Konstantin hat diese Frage jedoch glaubwürdig beantwortet: Kriege entstehen durch „geopolitische Pläne, Geldgier, Machthunger und die Interessen der Waffenindustrie.“ USA-hörige Politiker und eine Presse, die den eigentlichen Auftrag des politischen Journalismus verrät, spielen das böse Spiel mit. Es befehlen immer Herren und Damen von ihren weichen Sesseln aus; es bluten und sterben dumme, missbrauchte Soldaten. Die Wiedergeburt einer mächtigen Friedensbewegung ist überfällig. Nach wie vor aktuelles Vorwort Konstantin Weckers aus seinem gemeinsamen Buch mit Margot Käßmann: „Entrüstet euch!“, zu bestellen im Sturm-und-Klang-Shop. (mehr …)

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Konstantin Wecker: Was mich am Mönchsein fasziniert

Der Begriff scheint nicht so recht zu Konstantin Wecker zu passen. Und doch hat der Liedermacher vor einigen Jahren ein Buch – „Mönch und Krieger“ – verfasst. Und beide Gestalten sind quasi Teilaspekte des als pazifistischer „Lebemann“ bekannten Künstlers. Schon lange hat sich Konstantin auch nach dem Stillwerden, dem Nach-innen-Gehen und dem Ende eines scheinbar unstillbaren Wunscherfüllungsdrangs gesehnt. Auszug aus „Mönch und Krieger“, erschienen im Gütersloher Verlagshaus, erhältlich im Sturm und Klang-Shop.  Konstantin Wecker (mehr …)

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Es ist ein stilles Singen in den Dingen

„Und erst die Flüsse! Was tragen sie nicht alles mit an altem Wissen und ungelebten Möglichkeiten.“

Konstantin Wecker bezeichnet sich in diesem Ausschnitt aus seinem Buch „Auf der Suche nach dem Wunderbar“ als „spiritueller Anarchist“. Ein Widerspruch? Keineswegs, denn die Ahnung von einer „wirklicheren Wirklichkeit“ befreit uns im besten Fall von der verinnerlichten Pflicht, als Unterworfene zu funktionieren. Eine kleine Betrachtung über Dinge, Natur, Poesie, Sich-treiben-Lassen und Im-Augenblick-Sein.  Konstantin Wecker (mehr …)

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«Das Wasser hat mich gesucht, bevor ich ein Dürstender war»

Konstantin Wecker berichtet, wie aus ihm ein Musiker wurde. Als „Vollblutmusiker“ würden die meisten den Liedermacher beschreiben. War er das schon immer? Jedenfalls schon sehr früh, als er durch den Einfluss seiner Eltern die Welt der Oper kennenlernen durfte. In seiner Biografie „Das ganze schrecklich schöne Leben“ gibt Konstantin einen seltenen Einblick in den Vorgang des Komponierens, den er auch als spirituell erlebt. Vielleicht ist Komponieren weniger ein Wollen und Tun als ein Sich-Öffnen – gleich einer nach Schale, die bereit ist das Wasser des Lebens aufzunehmen.  Konstantin Wecker
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Konstantin Wecker: Ein Plädoyer für die Ohnmacht

Ein Auszug aus Konstantins neuem Buch „Auf der Suche nach dem Wunderbaren“. Der Autor und Liedermacher offenbart in diesem Beitrag sein großes Herz für „Verlierer“ und „Versager“. Oft verlieren diese nur überflüssigen Status und Schnickschnack, den man uns aufschwatzen will. Und sie versagen es sich vor allem, die in der Profit- und Leistungsgesellschaft notwendige Härte zu zeigen. Statt dessen haben sie etwas zu sagen und verströmen den angenehmen Klang der Stille(n). (Konstantin Wecker) (mehr …)

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